Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Kunden diskutieren > klassik Diskussionsforum

Große Pianisten


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
51-75 von 163 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 15.01.2012 09:47:28 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
Jetzt sind wir ja schon sehr weit von den bekannten Giganten weg. Fragt sich ob einer der von uns zuletzt genannten Demidenko, Shelley, Donohoe etc. den Legendenrang eines Lipatti, einer Haskil oder eines Gieseking zu erreichen. Wohl kaum, oder? Woran liegt das? Waren die Damen und Herren damals so viel besser? Gab es weniger Konkurrenz, v. a. auch mediale?

Veröffentlicht am 15.01.2012 10:40:03 GMT+01:00
Brasier meint:
@ Peter Rieger

Ich denke, man nahm sich einfach mehr Zeit, und vor allem nicht
den Flugplan, als Zweitpartitur...
Kunst gedeiht schlecht in der Heutigen Hektik....

und - vor allem - oft bringt Virtuosität nicht allein zum Erfolg
Inhaltliches, vertieftes macht es.

Bei Orchesterwerken ist auch oft ein Wettstreit mit Dirigenten
zu bemerken, die vor sich hinpinseln, ohne ihren Solisten so richtig
zu beachten, die gilt auch für Gesangs Solisten die auch damit zu
kämpfen haben.

Ein anderer Fakt ist sicher das der Mainstream, Stars zum Verspeisen
braucht, so viele Talente verbrennt, oder gar nicht erst zum Zuge kommen lässt
sodass nur wenige Oben Stehen, unten viele darben.

Ich bezweifele das es Heute angeblich keine Interpreten
wie früher gibt, es ist derzeit sovieles Oberflächlich....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2012 17:50:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.01.2012 17:51:13 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
Ich glaube eben eigentlich auch nicht, lieber Brasier, dass nicht genügend Potential da wäre. Es gibt wahrscheinlich im Gegenteil ungeheuer viele begabte junge Musiker. Aber wer es aus irgendwelchen Gründen schafft, tatsächlich einen Plattenvertrag und damit die entsprechende Öffentlichkeit zu bekommen, der muss wohl innerhalb kürzester Zeit Zahlen bringen, sonst ist er wieder weg vom Fenster. Sicher "verbrennen" da noch mehr Talente als früher. Und heutzutage reicht es ja ohnehin nicht, gut zu spielen, es gehört das entsprechende Aussehen dazu, um das Booklet oder die Homepage oder was auch immer mit ansehnlichen Fotos zukleistern zu können ...

Veröffentlicht am 16.01.2012 01:51:13 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 24.04.2012 01:25:50 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2012 18:12:49 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 17.01.2012 05:23:54 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.01.2012 13:29:10 GMT+01:00
Peter Rieger meint:
Wie steht es denn eigentlich mit den ganz jungen Virtuosen wie Ingolf Wunder (das Cover seiner neuen Platte "Touch" scheint ja genau in die hier schon angesprochene medien- und Mainstream-wirksame Richtung zu weisen), Martin Stadtfeld, Alice Sarah Ott, Kathia Buniatishvili (die finde ich in Tschaikowskys Klaviertrio mit Gidon Kremer und Giedre Dirvanauskaite eine ziemlich gute Arbeit gemacht hat) oder David Fray? Alles heiße Luft oder kennt jemand lohnende Aufnahmen mit diesen "Youngsters"?

Veröffentlicht am 17.01.2012 14:17:04 GMT+01:00
Der blutjunge Franzose Guillaume Vincent wirft seine Schatten voraus. Leider scheint es noch keine CD mit ihm zu geben, aber auf Youtube kann man interessante Informationen erhalten. Ich werde ihn am 3.2. in einem Konzert im HR-Funkhaus (Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester in G-Dur) erleben. Er wird jedenfalls als großer Hoffnungsträger gefeiert und macht einen überaus sympathischen Eindruck. Den Namen sollte man sich wohl merken.

Veröffentlicht am 22.01.2012 21:53:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.01.2012 00:56:57 GMT+01:00
IP meint:
Gut, es gibt immer die Mangova, keine Wolfzüchterin freilich, kein Aquariumjüngling, kein Marktspartenchinese, und auch keine russische rachmaninovdonnernde Robotin. Dafür bringt sie uns so nah zum Mozartschen Erlebnis wie möglich -- die Musik scheint von oben zu kommen und der Musiker bloß ein Medium. Es gibt eine fantastische CD mit Schostakovitch, eine ebenso gute mit Beethoven, und auf youtube z.B. 9.Klavierkonzert Mozart u. 2. Konzert Liszt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 20:22:53 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 25.01.2012 15:41:08 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2012 13:38:00 GMT+01:00
....wo bleibt Sviatoslav Richter?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2012 14:15:40 GMT+01:00
...wo bleiben Sviatoslav Richter oder Grigory Sokolov?

Veröffentlicht am 26.01.2012 14:17:57 GMT+01:00
Brasier meint:
eben da wo man sie schon erwähnte,
nachlesen, eröffnet
überraschendes zutage...

Veröffentlicht am 26.01.2012 14:20:01 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 26.03.2012 17:41:11 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 26.01.2012 14:44:58 GMT+01:00
Brasier meint:
und icke sprach über den Grigory....

Veröffentlicht am 26.01.2012 15:01:47 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
...... Sokolov, den ich einmal in der Stiftskirche Ossiach/Kärnten live erleben durfte, am Nachmittag bei den Proben, und am Abend im Konzert,
mit einem reinen Beethoven-Programm. Ein großartiges Erlebnis!!

Veröffentlicht am 26.01.2012 15:21:01 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.01.2012 15:22:14 GMT+01:00
Brasier meint:
ja Herr Friedgen,
der großartige ohne Mätzchen - mit dem so sensiblem Anschlag und Trillern
der das Pedal nur wenig nutzt, da wo es gebraucht wird
und dessen Vielseitigkeit und Stilsicherheit in diesem Video
besonders gut zur Geltung :

Grigory Sokolov - Live in Paris
+
Grigory Sokolov - Live in Paris

kommt,
viele Grüße
H.B.

Veröffentlicht am 26.01.2012 18:09:08 GMT+01:00
Brasier meint:
@Herr Friedgen,

Schauen sie mal hier

Sokolov: Complete Recordings

10 CDS aus 20 Jahren zum Spottpreis
Auch Beethoven dabei
ein sehr gutes Porträt des Künstlers
die Hörproben zeigen ihn wie er ist
in sehr gutem Klang

guten Abend
H.B

Veröffentlicht am 26.01.2012 19:00:31 GMT+01:00
K.H. Friedgen meint:
Danke, Brasier, für Ihren Hinweis!
Werde mir mal genau anschauen was in der Box alles enthalten ist.

Schönen Abend!
K.H.F.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2012 09:30:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.02.2012 15:53:04 GMT+01:00
Brasier meint:
Guten Tag Herr Friedgen,

Der Spiegel
bietet Heute, in seiner Online Ausgabe
einen Interessanten Artikel
über die Box von Sokolov

viele grüße
H.B.

Veröffentlicht am 01.02.2012 14:40:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.02.2012 14:44:10 GMT+01:00
Unverzeihlich ist, dass ich noch nicht Tzimon Barto benannt habe, obwohl ich ihn mehrere Male auf Klavierabenden erlebt habe, von Tonträgern abgesehen. Er ist schon seit längerem mit Christoph Eschenbach befreundet, die mehrere CD`s eingespielt haben und im Rahmen des "Rheingau Musik Festivals" am 16. August 2012 im Kurhaus Wiesbaden einen gemeinsamen Abend geben werden mit Schumann und Brahms. Gerade bzw. Mitte November 2011 ist das Klavierkonzert Nr. 1 von Tschaikowsky samt Rokoko Variationen erschienen. Enthusiastisches Lob hat auch die Einspielung der Klavierwerke von Rameau erhalten.

Veröffentlicht am 01.02.2012 19:17:06 GMT+01:00
IP meint:
Partyplatten. Besonders die Ravel-CD für Ondine, ein Desaster.

Veröffentlicht am 01.02.2012 20:30:30 GMT+01:00
Platte Rückmeldungen, wie Vorstehende, waren aus bestimmen Gründen vorhersehbar und beweisen einmal mehr, wie borniert und willkürlich musikästhetische Entscheidungen ausfallen können.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2012 21:38:19 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 12.04.2016 15:27:57 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 01.02.2012 23:59:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2012 00:14:57 GMT+01:00
Ach @ Jakob Balde, was soll ich dazu sagen? Ich hätte mich doch sehr gewundert, wenn Sie die Schlüssigkeit der Interpretationen von Tzimon Barto gelobt hätten. Das wirkliche Manko sehe ich darin, dass der Habitus von Barto nicht in das antiquierte Vorstellungsbild von einem Pianisten passt. Er hätte auf ein besseres Image achten müssen. Mir ist klar, dass in die Wertschätzung eines Kunstwerkes zu einem erheblichen Teil auch Umstände einfließen, die nicht streng sachlicher Natur sind. Nach sozialethischen Maßstäben ist das auch menschlich verständlich, aber man sollte trotzdem bei einer kritischen Prüfung auch trennen können. Dass man bei den gegenständlichen Klischeevorstellungen auch der künstlerischen Gestaltungsfreiheit keinen Raum beimisst, ist zwar logisch, letztlich aber nicht richtig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2012 00:19:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2012 00:22:07 GMT+01:00
Brasier meint:
Herr Balde
Männlich wie Richter?
Wie?
Ich wußte gar nicht
das dieser wie Gulda
Nackt, aufgetreten ist
oder...
meinen sie eine besondere
technische,mit Virilen Mitteln
uns nicht
geläufige, Interpretation?
ts,ts,ts
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


Kürzliche Einträge in klassik Diskussionsforum (581 Diskussionen)

 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  31
Beiträge insgesamt:  163
Erster Beitrag:  21.11.2011
Jüngster Beitrag:  12.11.2015

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.
Von 5 Kunden verfolgt

Kundendiskussionen durchsuchen