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"Charivari".......


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526-550 von 1000 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.08.2013, 00:55:19 GMT+2
gemihaus meint:
liebe frau mart,
zurück und zurück zu wagner, dessen nibelungen ring aus barcelona und bayreuth 2013 -
vorab muss ich gestehen, dass ich, vor allem theatralisch-szenisch, nach wie vor ein
bewunderer des cherau-rings bin, der m.e. das sog. neue weltenbild wagners sinnlich erfahrbar und
weil akzeptabel dargestellt hat. doch das war >der jahrhundertring< die 70er-jahre -
und wie sie ja wissen, chere isolina, halte ich cheraus scala-inszenierung des 'tristan' für die
bislang theatralisch bezwingendste, mit allen z.t. musikalisch-stimmlichen unzulänglich-
keiten, so wie bei seinem ring. cherau ist ein meister theatralischer dramaturgie.
as time goes by, goes on - it's life.

den ring aus barcelona unter mehta, sehr klangüppig-sinnlich dirigiert, kenne ich nur als tv- bzw. video-produktion,
durchaus adäquat als high-tec visualisierung und personal-regie, die
auch ästhetisch konsequent als state-of-art der bühnentechnik durch-exerziert wurde.
manchmal schien es mir visuell zu überbetont gegenüber der sprachlich-musikalischen ebene,
des mythologischen gehalts, der ring-archaik, aber durchaus, wenn auch einseitig, rein szenisch
doch überzeugend. ein auf dem technischen stand der zeit konsequent modern gestalteter ring.
wagner als hi-tec-kosmos up-to-date.

barcelon gegenüber ist mir der berliner-bayreuth-ring 2013 nur radio-akustisch präsent, und
dank kirill petrenko allemal höchst eindrucksvoll.
über jahre live in der b-komischen oper und philharmonie erlebt, kann ich nur hoffen, die b-phil
ziehen petrenko in ihre überlegungen für die post-rattle chefposition ein.
er ist ein musikalisch höchst-potenter, lebendig-engagiert animierender dirigent, und rein orchestral-musikalisch
war sein bayreuth-debut ein prägnantes wagner-plus.
die defizite idiomatischer stimm-und sprachkultur möchte ich hier nicht kommentieren.
zum szenischen, dass ich nur den div. fotos und all den rezensionen der kultur-pr und der kenntnis
andrer berliner castorf theaterproduktionen beurteile:
frank castorf, der alt-berliner theater-rocker seiner volksbühne - >ich kann halt liebe nur und
sonst gar nichts< - inszenierte einen wagner-ring a-la volksbühne, ohne opern-regie kenntnisse.
allerdings bekundete er schon zuvor der berliner presse, er würde den ring umkrempeln zur story
von der welt-weiten suche nach oil, dem gold unsrer zeit. our last chance: texaco.
dies hat er szenisch-theatralisch mit den versatzstücken div. tv- und film-produktionen drastisch
meubliert und formal-ästhetisch schrill coloriert - eine pop-bebilderung einer musikalisch anders
strukturierten, anders gedachten komposition.
ich denke in diesem kontext an die grandiose szenische herbert wernicke produktion der >elektra<
von strauss in baden-baden, die das mythische geschehen eines archaischen beziehungsdramas adäquat szenisch modern
und sinnlich erfahrbar umsetzte, ohne billige requisiten-meubelierung.
less is more - wenn es durchdacht, gestalthaft formuliert ist.
ich wünschte mir einen solchen >ring<, post-chereau, der all den >modernen< tv-media- firlefanz,
alles multi-media gedöns minimiert und die basics des mythos artikuliert. c'est tout. bonne nuit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.08.2013, 20:25:53 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 30.08.2013, 22:57:51 GMT+2
Isolina Mart meint:
Einen schönen Abend allerseits,

.....Sie haben recht,cher gemi,

-der Chereau "Ring" aus den 70.Jahren war Massstab setzend für das 20. Jahrhundert,-ohne Frage eine grosse Erneuerung.
Der "Ring" aus Valencia-Spanien,-cher gemi-,aus dem Opern und Kultur Haus "Palam de les Arts Reina Sofia (Königin Sofia Palast der Künste) ist bis jetzt unbestritten,-nicht von mir-, DER "Ring" des 21. Jahrhunderts.

Er ist ein modernes Gesamtkunstwerk,wie es Richard Wagner sicher vorschwebte,-inszeniert nach seinem Libretto,seiner Musik,nach seinen Aussagen und seiner Konzeption. Die Szene und die inspirierten Kostüme sind ein Mix aus futuristischem und archaischen Stil,bei der sich kein Sänger als Ratte,Nazi,Cowboy etc. verkleiden muss.

Selbstverständlich gibt es "multimedia gedöns",-es ist unsere Zeit. Aber in Grenzen,-nur dort wo es passt und ergibt dann wunderbare Effekte. Die ästhetischen artistischen Darbietungen runden und ergänzen die Inszenierung und sind nie Selbstzweck.

Viel Technik ist natürlich im Spiel,-auf fahrbaren kleinen Stellagen werden die Götter in die Höhe gebracht,-als ob sie unter abertausenden von Sternen im Weltall schweben.
Dennoch wird der Zuschauer nicht "visuell überfordert gegenüber der sprachlichen und musikalischen Ebene". Im berühmten 1. Akt der "Walküre",beispielsweise ist die Bühne leer bis auf einen Herdplatz mit Steinen markiert,-steht im Hintergrund ein virtueller ausladender Baum,der in wechelnden Farben,-grün,blau bis rot beleuchtet ist,-sonst keine weiteren Requisiten.Nur die drei,-dann zwei Sänger,auf die sich der Hörer/Seher voll konzentriert,wenn sie ihre berühmten Arien und Duette singen.

Im "Rheingold" gefiel mir u.a. ganz besonders,wie das Gold von Alberich zu Wotan wechselt. Von Kopf bis Fuss in goldene Bodies gekleidete Tänzer/Artisten,schlängeln sich am Boden zu Wotan,legen sich dort zusammen,-übereinander,-kreuz und quer,-zuletzt sieht man einen riesigen Haufen Goldes der herrlich glänzt. Ein fabelhaftes Bild,-eine besonders schöne Idee.
Ich freue mich schon sehr auf "Siegfried" und "Die Götterdämmerung".

Sängerisch,musikalisch sowie darstellerisch bleiben keine Wünsche offen,-wenn auch der eine oder andere Zuschauer sich seinen Lieblingsänger gewünscht hätte.
Schauen Sie doch gerne die Rezensionen an,-der Box sowie der einzelnen Opern des "Ring". So viel wie dort steht,kann ich gar nicht schreiben.

Zu Castorfs Inszenierung in Bayreuth kann ich nicht mehr sagen,nur was in der Zeitung steht. Als ich dort das Bühnenbild mit der Tankstelle und der U-Bahnstation sah,kam ein Déjà Vu Erlebnis: Genau dasselbe stand in einer Castdorf Inszenierung vor vier Jahren,die ich besucht hatte, in der Berliner Schaubühne in Döblins "Berlin Alexanderplatz". Dort musste der Hauptdarsteller des Franz Biberkopf 20 Minuten lang splitternackt agieren. Später bewarfen die Schauspieler das Publikum mit gebratenen Hähnchen-echten- ,und nach der Pause war der vorher vollbesetzte Zuschauerraum halb leer! :)

Einen guten Abend und bonne nuit!

Viele Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2013, 00:49:29 GMT+2
gemihaus meint:
bonsoir-bonjour, convenu, mm mart,
der barcelona-ring, den sie offenbar sehr schätzen, ist ein visuell-bewegtes stimmiges gesamtkunstwerk, ob er
bereits als d e r neue ring des 21sten jahrhunderts genannt werden kann, möchte ich noch ein paar folgende ring-
inszenierungen abwarten - womöglich traut sich jemand zu szenisch radikal reduziert-archischem wie wernicke mit
seiner elektra. wäre doch vorstellbar als optische entschlackung ohne multi-media gedöns, oder-?
und bayreuth-2013, ich teile ihre 'begeisterung' für den theater-rocker-oldie castorf an der volksbühne: nackte berliner
hähnchenteile u.a. - det is berlin, wa-? dennoch, schöne grüsse, gm.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2013, 11:38:09 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 31.08.2013, 12:01:09 GMT+2
Isolina Mart meint:
Bonjour,cher gemi,

.......es ist nicht der "Barcelona-Ring",den ich sehr schätze! Als Barcelona-Ring wird,meines Wissens,der Ring von Harry Kupfer bezeichnet,den er 2005 im Gran Theatre del Liceu in Barcelona aufgeführt hat. Er ist ebenfalls modern,"ein visuell-bewegtes stimmiges gesamtkunstwerk" mit hervorragenden Kritiken und Besprechungen in der Presse.

Der von mir favorisierte "Ring" ist eine Produktion des spanischen Opernhauses von Valencia von 2009 unter Zubin Mehta,-der Regie von Carlus Padrissa und der wundervollen Truppe von La Fura dels Baus.

Wer wirklich der Meisterring des 21. Jahrhunderts wird,bringt die Zeit,-das Jahrhundert hat ja erst angefangen,-darum schrieb ich auch -bis jetzt.

Gibt es denn die "Elektra" aus B-Baden von Wernicke,von der Sie so begeistert sind,bereits auf DVD? Ich habe sie nicht gefunden.
Meinerseits kann ich Ihnen die "Elektra" von den Salzburger Festspielen von 2010 wärmstens empfehlen,-sie besitze ich auf DVD. Unter dem Dirigat von Daniele Gatti spielen die Wiener Philharmoniker. Es singen Iréne Thorin,Waltraud Meier,Eva-Maria Westbroek,Robert Gambill und René Pape. Wie Sie sehen,eine erstklassige und prominente Besetzung. Die Inszenierung ist ebenfalls "radikal reduziert-archaisch" von Nikolaus Lehnhoff.

Einen schönen Tag und viele liebe Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 02.09.2013, 22:00:56 GMT+2
gemihaus meint:
chere isolina mart,
pardon, ich bitte um nachsicht in beiderlei hinsicht, ich habe meine mediathek im kopf nicht in ordnung gehabt. na so was,
wenn man noch auf reisen ist, und dann endlich antworten will. werde älter offenbar.
ich meine natürlich wie sie korrekt den >valencia<-mehta-ring, so wie ich ihn auch beschrieb (barcelona scheint mir aus pers.
erfahrung präsenter zu sein, in valencia war ich noch nicht).
und, nochmal pardon, die >wiener< elektra der grossartigen lehnhoff inszenierung, die ich schon ein paar mal in der sat-aufzeichnung
bewundert habe. diese produktion habe ich tatsächlich mit der wernicke-thielemann der münchner phil. aus baden-baden (dvd)
in unordnung bzw. verwechslung gebracht, in der erinnerung womöglich auch, weil sie sich rein bühnen-ästhetisch nicht unähnlich sind.
sie sehen, liebe isolina, ich bin kein versierter opern-spezi, kein vocal-kenner, kein name-dropper - merci.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2013, 15:16:18 GMT+2
Isolina Mart meint:
Bonjour cher gemi,

......da gibt es doch überhaupt keinen Grund um Nachsicht wegen der Verwechslung der Aufführungen zu bitten! Bei den vielen,fast unübersichtlichen "Ring" Einspielungen auf CD und DVD kommt das leicht vor.
Zumal Sie sich nicht so sehr auf das Vocale spezialisiert haben und kein "opern-spezi" sind.

Darum freut es mich umso mehr,dass Sie sich an der Diskussion um einen modernen "Ring" beteiligen,-momentan sieht es ein wenig "mau" aus in unserem Forum. Leider!

Von Herrn Brasier würde ich auch gerne eine Meinung zum Thema lesen,-oder hat er keine??

Mit herzlichen und lieben Grüssen
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2013, 20:55:31 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 03.09.2013, 20:58:23 GMT+2
gemihaus meint:
bonjour chere isolina,
danke für ihr verständnis. wichtiger als die etiketten sind allemal die inhalte, auch wenn die labels manchmal
auch den inhalten entsprechen - als >voval-spezi< habe ich letztlich das moskower netrebko-konzert vom kremlplatz
als aufzeichnung gehört-gesehen, auch im vergleich zur überaus negativen resonanz zu ihrem neuen dg-verdi-album.
sie, live at russian-home, und mir fiel auf, dass sie etwas schwerfälliger, weniger fluent-flüssig div. kantilenen sang,
durchaus vollmundig bei klangvoller, jedoch weniger differenzierter, weniger leicht beherrschter stimme -
und üppig wie ihre neue erscheinung.
sehe ich das zu einseitig, maskulin-sexistisch, was meinen sie-?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.09.2013, 19:04:01 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.09.2013, 20:53:21 GMT+2
Isolina Mart meint:
Cher gemi,bonsoir,

........das Konzert auf dem Kremlplatz mit Netrebko/Hvorostovsky habe ich ebenfalls gesehen,-von dem sprachen Sie doch?!

An solche Massenveranstaltungen mit Wunschkonzert-Charakter sollten nicht die gleichen Massstäbe angelegt werden,wie an Duett-oder Recitalabende in entsprechenden Rahmen. Insofern war ich nicht mal enttäuscht. Beide Sänger bringen sonst schönere farbigere Töne hervor,-selbstverständlich!

Das Publikum war dermassen hin-und weg von seinen glanzvollen Weltstars,-sie hätten Schlager oder Beatles Songs bringen können,das hätte den Leuten auch gefallen,-insofern lohnte sich das Konzert für alle. Falls es auf DVD erschiene,würde ich es mir aber nicht zulegen.

Das neue Verdi Recital von Netrebko habe ich noch nicht gehört,denn ich bin mit ihren CDs und DVDs bestens eingedeckt. Abgeschreckt haben mich auch die erschütternden Verrisse in den Rezensionen,-Ihre,cher gemi,eingeschlossen!

Nun steht in der neuen "Opernwelt" 9/10 2013 eine Rezension des Recitals von Jürgen Kesting!! Eine ganze Seite,mit zwei kleine Bildern ist sie lang. Er bezeichnet sie als die CD des Monats,-darunter steht: DONNA DI FORZA,-Anna Netrebko erweist sich mit ihrem Verdi-Recital erneut als Ausnahmesängerin.

"Die Stimme ist dunkler und voller geworden,hat sich vom lyrischen Sopran zum lirico spinto mit substanzreichen Tönen in der tiefen Lage entwickelt,die gerade für die Partie der Lady Macbeth unerlässlich ist." Nun geht Kesting jede Arie einzeln durch,-seine Begeisterung nimmt immer mehr zu,-er schreibt in Superlativen,-er spricht von ihren lyrischen Qualitäten,-von subtil ausgeleuchteten Seelengemälden,von dunkel-glühenden Verzweiflungsfarben usw.....!! Und bestätigt nochmals dass er sie für eine Ausnahmesängerin hält.

Zu bemerken,dass Netrebko eine etwas "üppige Erscheinung" geworden ist,-stimmt ja,-das sehen Sie nicht "einseitig,maskulin-sexistisch" sondern einfach ästhetisch! Ich traue Netrebko so viel Disziplin zu,-wenn sie sich selbst nicht mehr im Spiegel gefällt-,wir in kürzester Zeit wieder ein wunderschöne bildhübsche schlanke Sängerin erleben werden.

Liebe Grüsse
Isolina M.

Veröffentlicht am 04.09.2013, 23:30:37 GMT+2
gemihaus meint:
chere isolina,
dachte mir schon, dass auch sie dieses kreml-konzert gesehen haben - nun, der partner hvorostovsky machte ja auch stimmlich
noch gute figur, vergleichsweise - egal, danke für ihren hinweis auf kestings rezension in der >opernwelt<, die ich nicht abonniert
habe, daraufhin aber 'appen' werde. wenn ihr zitat seiner >donna di forza< meinen eindruck einer weniger flexiblen, dicklichen stimm-
gebung meint, würde mich kesting als opportunist des marketings enttäuschen. ich lese nach.
merci, bonne nuit, gm.

Veröffentlicht am 27.10.2013, 17:02:04 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2013, 17:22:18 GMT+1
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

........in diesem Jahr las ich hin und wieder,dass gute alte Operetten in neuem Gewande aufgeführt wurden,-abgesehen von der unverwüstlichen "Fledermaus",die sich immer noch im Repertoire befindet.

In Karlsruhe Eduard Künneckes "Der Vetter aus Dingsda",in Berlin Paul Linckes "Frau Luna",in Bad Ischl Carl Millöckers "Gasparone" beispielsweise.

Alle wurden sehr erfolgreich und mit guter Resonanz des Publikums inszeniert . "Gibt es eine Renaissance der Operette?" fragten die Badischen Neuen Nachrichten in ihrer äusserst positiven Rezension.

Liegt es womöglich daran,dass der Musical Boom offensichtlich nachgelassen hat? Oder daran,dass es immerhin wundervolle unvergessliche Operetten Melodien gibt?

Glauben Sie daran,dass es ein Revival geben könnte,-und wie sollten heute Operetten inszeniert sein? Vertragen sie ein radikales Regietheater?

Mit vielen Grüssen
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2013, 23:33:12 GMT+1
Chère Mme Mart,
das Leben ist, wie ich zu sagen pflege, ein dynamischer Prozess. Der Kitsch von früher ist die Antiquität von heute. Ich gebe zu, dass ich nach Jahrzehnten des Naserümpfens eine gewisse Neugierde empfinde, die eine oder andere Operette einmal kennen zu lernen! Eine gewisse "szenische Auffrischung" würde dieser Neugier keinen Abbruch tun, solange diese nicht zu plump politisierend und allzu sozialkritisch gestaltet wird. Ich glaube, dieses würde mit der "Leichtigkeit" der Operette, um nicht zu sagen "Seichtheit", kollidieren. Die "Verträglichkeit" des Regietheaters ist selbstverständlich auch eine Frage des Publikums: will ich die "hartgesottenen" Opernkenner ansprechen, darf's ein wenig radikaler sein; das eher "unbedarfte" Publikum würde eine "Vergegenwärtigung" der Handlung sicher goutieren, solange sie seicht bleibt. Es ist durchaus möglich, dass Operetten wieder in Mode kommen, unsere Zeit ist aber so schnelllebig, dass diese Mode sicher in überschaubarer Zeit von der nächsten abgelöst wird!
Herzliche Grüße

Veröffentlicht am 28.10.2013, 00:33:13 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 28.10.2013, 00:34:01 GMT+1
Brasier meint:
Liebe Frau Mart, Bonsoir...
Das allgegenwärtige Regietheater hat es bisher mit Leichtigkeit geschafft aus jeder von ihm angefasster
Oper eine Operette zu machen, was wollen sie mehr?
Aber Spass beiseite, zu glauben das Operette die etwas überkandidelte leichtsinnige Verwandte der Oper darstellt hat schon manchen auf seinen Holzweg gebracht.
Falls man an dieses Genre nicht mit der selben Seriosität wie die ihre Gestandene Schwester herangeht
nämlich mit exzellenten Sängern-Darstellern ist die Chose von Anfang an der Lächerlichkeit zugetan.
Das dies anders sein kann hat schon vor langer Zeit Walter Felsenstein bewiesen der nur mit exzellentem Material agierte. Unvergessen sind ebenso jene Produktionen die Carlos Kleiber und das von Ihm ausgesuchte Team aus der Kitsch Ecke zog....
Was Herr Dr.Uhlmann wohl meint ist oft das Beliebige und die Schwäche der Librettos die dadurch nach
Aktualisierung zu schreien scheinen. Was für mich bei der Oper nicht unbedingt der Fall ist.
Ähnliches Schicksal betrifft übrigens das Singspiel
bis auf bald - liebe grüsse
H.Brasier

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2013, 08:24:22 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 10.01.2014, 11:50:53 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.10.2013, 17:13:10 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 28.10.2013, 17:41:37 GMT+1
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

lieber Herr Dr. Uhlmann,lieber Herr Brasier,geehrter Don Perlimplin,

....vielen Dank für Ihre interessanten Antworten!

"Seicht" sollen die Operetten ursprünglich nicht gewesen sein,-ich zitiere aus dem Jahrbuch 2013 der Opernwelt:
"Die Operette als von jüdischen Künstlern dominiertes Genre musste in der antisemitistischen nationalsozialistischen Kunstdiktatur herbe Verluste,Einschnitte und Veränderungen erfahren. Das konnte im Hinblick auf den Wiederbeginn nach 1945 nicht ohne Folgen bleiben: "Was als Operette in den 50er -Jahren proklamiert wurde,bezeichnet nicht in Ansätzen die Regeneration eines Genres,das Gesellschaftskritik und musikalischer Witz,Situationskomik und politische Anspielungen verband". So umreissen die Musikwissenschaftler Michael Heinemann und Heiko Cullmann die Ausgangsthese."

Die Weichspülerei und Überzuckerung kam also erst nach den Zweiten Weltkrieg auf.

Ich glaube,Oper und Operette können betrachtet werden,wie im Sprechtheater klassische und moderne Schauspielhäuser und die Boulevard Bühnen,die in allen grossen Städten zu finden sind. Dort werden entzückende Komödien gespielt,lustig mit tollen Pointen und viel Komik,die ebenfalls nach guten Schauspielern verlangen,damit es nicht wie ein Dorf-oder Laienspiel wirkt.

Viele berühmte Komödien sind über 40-50 Jahre alt und bei einer guten Inszenierung wirken sie frisch und zeitgemäss. Dazu werden sie von Zeit zu Zeit entstaubt.

Weiter in der OW: "Wer heute eine Offenbach-Operette aufführt,wird ihre Satire,die politischen Anspielungen auf die Belle Epoque,zwangsläufig übersetzen müssen."

Die OW bringt aber keine Vorschläge für ein zeitgemässes Konzept,geschweige denn eine Patentlösung.

Wie Ruth Berghaus in ihrer letzen "Fledermaus" Version zu "Glücklich ist,wer vergisst" Panzer auffahren liess,-zur Empörung des Publikums-,ist aber nicht empfehlenswert.

Dass René Kollo das Metropol Theater schliessen musste,braucht nicht unbedingt mit den Operetten zusammenhängen. Zur Leitung eines Theaters gehört unternehmerisches Denken und Handeln und noch viel mehr!

Viele liebe Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2013, 09:19:37 GMT+1
Liebe Frau Mart,

das Musical erfreut sich meiner Einschätzung nach ungebrochen großer Beliebtheit, auch wenn wahrscheinlich wechselndes Publikum die Nachfrage bestimmt. Selbst wenn die Beliebtheit nachließe, bin ich nicht davon überzeugt, dass davon die Operette profitieren könnte. Mit deren Renaissance wird nicht zu rechnen sein, auch wenn sicherlich einige Operetten sich über Wasser halten können, die über erhaltenswerte Qualitäten verfügen, insbesondere was Esprit und zündende Melodien anbelangt. Von einer pauschalierten Ablehnung würde ich absehen, weil man nicht nur sentimentalen Kitsch, sondern auch Kunst antrifft. Selbst Kitsch kann auf amüsante Spitzen getrieben werden. Die künstlerischen Anforderungen würde ich keineswegs gering einschätzen. Jedenfalls braucht der Mensch auch entspannende Unterhaltung. Beim Stöbern im Internet bin ich auf die Information gestoßen, dass immerhin eine Neuverfilmung des Singspiels „Im weißen Rössl“ von Benatzky am 7.11.2013 in die Kinos gelangt. Letztlich ist der Publikumsgeschmack ausschlaggebend, für den ich nicht die Hand ins Feuer legen kann. Weiterhin möchte ich auf ein aufschlussreiches Interview mit den Regisseuren Barrie Kosky und Herbert Fritsch vom 10.6.2013 hinweisen, das ich wegen der Länge nicht wiedergeben kann:

http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-theater-und-buehne/comeba...
Anklicken: Comeback der Berliner Operette der Jahrhundertwende/Tip-Berlin

Mit freundlichen Grüßen
W.K.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2013, 16:50:55 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 01.11.2013, 18:14:29 GMT+1
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

lieber Herr Kaiser,-das Interview mit den beiden Regisseuren Barrie Kosky und Herbert Fritsch ,die ihre Arbeit unter das Motto stellen,-"Wenn schon Kitsch,dann richtig",ist ganz entzückend! Ebenso der Schwung und die Begeisterung,mit der sie ihre Inszenierungen der Operetten "Frau Luna" und "Ball im Savoy"beschreiben,-die viel Spass,aber auch harte disziplinierte Arbeit bedeutete.

Sie beide bestätigten in dem Interview auch,dass in der Nazizeit der Witz,die politischen Anspielungen und das Frivole in den Operetten verboten wurden.

Ehrlich gesagt,glaube ich ebenfalls nicht an eine Renaissance der Operette,-das kann auch ich mir nicht vorstellen. Die eine oder andere wird sicher nach wie vor in den Spielplänen erscheinen,ansonsten wird es Operetten-Galas,-Léhar-Abende an Silvester etc. geben mit den beliebtesten Arien und Duetten,-wovon es bei Amazon eine grosse Auswahl in CDs und DVDs gibt.

Oder es werden Operetten-Gruppen durch die Lande reisen,-wie gerade für das "Im weissen Rössl",die in verschiedenen Städten 2-3 Tage gastieren und dann weiter ziehen.

Lassen wir uns überraschen,-auch vom Film! (Wenn er ein finanzieller Erfolg wird,-werden wir uns auf baldige sentimentale,schnulzige Heimatfilme gefasst machen können!)

Einen schönen Abend und herzliche Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 23.12.2013, 09:14:22 GMT+1
Liebe Forumsteilnehmer,
das Jahr 2013 nähert sich dem Ende, die "friedvolle" Adventszeit mit ihrer Geschäftigkeit liegt hinter uns, und ich stelle jetzt einfach mal die Frage, welches waren Ihre persönlichen Lieblingsaufnahmen in diesem Jahr? Um den Anfang zu machen: ich kann von zwei Kammermusikrecitals aus der Wigmore-Hall nicht genug kriegen, zum einen Antonio Meneses und Maria Joao Pires mit Schuberts Arpeggionesonate und Brahms erster Cellosonate (nebst Op.117) und Mendelssohn (DG), die mich in ihrer Mischung aus Subtilität, Feuer und emotionaler Tiefe vollkommen überzeugen, zum anderen Maxim Vengerov und Itamar Golan mit Beethovens Kreutzersonate, Bachs d-Moll-Partita (m.Chaconne) und zwei wunderschönen Encores. Vengerov hat offensichtlich nach längerer künstlerischer (und wohl auch gesundheitlich bedingter) Pause an Reife und geistiger Durchdringung gewonnen, die demonstrative Virtuosität steht nicht mehr im Vordergrund. Eine wundervolle CD!
Ich wünsche eine schöne Weihnachtszeit!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2014, 22:43:37 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2014, 11:33:17 GMT+1
Isolina Mart meint:
Guten Abend und gute Nacht allerseits,

......ein gutes zufriedenes neues Jahr wünsche ich Ihnen allen,-vor allem eine "eiserne" Gesundheit,wie man in Frankreich sagt,-den Rest bekommt man auch so irgendwie hin!

Komme erst heute wieder ins Forum und stelle traurig fest,dass offensichtlich das Interesse völlig am Boden liegt. Gibt es wirklich nichts Neues zu berichten? So zerstritten sind wir doch auch nicht?! Ist es Ihnen wirklich egal wenn Amazon "unser" Klassikforum einstellt,wenn sich hier tagelang nichts mehr bewegt?! Mir würde es sehr leid tun,-echt schade wäre es!

Jedenfalls möchte ich gerne auf Dr. Uhlmanns Frage eingehen welche meine Lieblingsaufnahme des letzen Jahres waren. Vor allem gefiel mir das Wagner und das Verdi Recital von Jonas Kaufmann. Dann,weil ich immer noch nach wie vor die Counterstimmen liebe das Album von Philippe Jaroussky mit seinen Arias for Farinelli von Porpora. Seine Stimme ist engelsgleich und wundervoll. Mittlerweile wurden ebenfalls einige Countertenor Recitals von "neuen" Countertenören",-besser Mezzosopranisten herausgebracht,die sich aber wie Bartoli oder Kermes anhören,-was mir weniger gefällt,- zu einer Diskussion bin ich gerne bereit.

Also,kommen Sie liebe Leute,-wir trinken ein Glas Champagner auf uns und das neue Jahr und berichten uns von bewegenden schönen Aufnahmen,die wir gehört haben!

Viele Grüsse
I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2014, 18:00:48 GMT+1
[Vom Autor gelöscht am 10.01.2014, 11:20:09 GMT+1]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2014, 20:44:05 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 06.01.2014, 20:46:15 GMT+1
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

lieber Herr Friedgen,

.........über Ihren schönen ausführlichen Beitrag habe ich mich besonders gefreut,weil Sie sich,-immer eine Stütze des Forums-, in letzter Zeit sehr rar gemacht haben. Vielen Dank für Ihren Beitrag,der wie ich mir vorstellen kann,nicht nur eine halbe Stunde Ihrer Zeit gekostet hat.

Wenn Sie auch "Oldtimer" ins Gespräch bringen,weiss ich doch aus eigener Erfahrung,dass ich manchmal hocherfreut und glücklich war,eine Aufnahme,die ich auf LPs meiner Eltern besass endlich nach langem Suchen und Herumklicken auf CD gefunden habe.

Nun findet man schon alte deutsche Aufnahmen bei Japanischen und Australischen Labels! Wer sagt's denn!! Jedenfalls freue ich mich für Sie,dass sie die Feiertage mit bekannten und geliebten Aufnahmen verbringen konnten,die viele Erinnerungen erwecken,was möglicherweise noch schöner ist,als neue CDs anzuhören.

Leider kann ich Ihnen nur glauben,weil ich die von Ihnen genannten Aufnahmen nicht kenne,aber einige Mitschreiber könnten sicher etwas dazu sagen.

Wo bleiben denn unsere Freunde Kaiser,oder Brasier u.v.a.?

Über Lang-Lang habe ich in letzter Zeit nur Gutes gelesen,-zu seinem technisch perfekten Klavierspiel sei doch sehr viel an Empfindungen und Reife dazu gekommen,sodass er mittlerweile zu den ganz grossen Pianisten unserer Zeit gezählt wird! Stimmt's?!

Ihnen einen schönen Abend und ganz herzliche liebe Grüsse

I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2014, 21:01:38 GMT+1
Isolina Mart meint:
Guten Abend allerseits,

........was soll ich jetzt noch sagen!! Sie haben mir auf meinen Beitrag 6/6 nützlich Anklicker gegeben!
Vielen Dank,-aber kein Finger ausser dem von Herrn Friedgen hat sich gerührt.

Das war's dann für mich in diesem Klassik Forum! Alles Gute!

Salut les amis I.M.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2014, 10:45:26 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 10.01.2014, 14:02:12 GMT+1
Liebe Frau Mart,

aufgrund Ihrer charmanten Aufforderung einerseits und Ihrer verärgerten Reaktion über die geringe Resonanz andererseits sehe ich mich in der Verlegenheit zu einer Rückmeldung, obwohl mir Thema und einige weitere Dinge nicht behagen. Um keine Verdrießlichkeit auszulösen, gehe ich nicht ins Detail, nachdem der gute Wille von TeilnehmerInnen durch gewisse Inponderabilien bereits erheblich strapaziert worden ist. Nach einer umfangreichen Diskussion über viele Themen zur Klassischen Musik, die Sie erfreulicherweise selbst schon häufig angestoßen und mit Leben gefüllt haben, und des offenbaren Schwunds des Teilnehmerkreises sehe ich das Diskussionspotenzials im Augenblick für erschöpft an. Für meine Person sehe ich jedenfalls aktuell keinen Diskussionsbedarf. Auch beschäftigen mich gegenwärtig andere Fragenkreise. Daher habe ich mich darauf beschränkt, gelegentlich eine Rezension zu schreiben.

In anderen Foren scheint die Situation aufgrund einer breiten Streuung der Themenwelt etwas besser zu sein. Dort wird seit geraumer Zeit insbesondere um Gott – Urknall – Religion – Atheismus teils heftig und radikal gestritten; mit einer Fülle von Beiträgen – trotz des Bestehens qualifizierten Schrifttums. Dort hatte ich zwei Beiträge eingebracht, diese aber wieder gelöscht, nachdem ich bemerkte, dass der von mir gewählte Denkansatz ersichtlich missverstanden wurde und ich keine Lust habe, mich in fruchtlose Erklärungsdiskussionen zu verlieren. Das aber nur nebenbei.

Dennoch möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich am Samstag, dem 4. Januar, in der Frankfurter Oper eine Aufführung der „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss besucht hatte, die geradezu überwältigend war. Die Premiere war am 5.10.2013. Diese wie auch die weiteren Vorstellungen waren ein „Publikumsrenner“ und wurden mit Ovationen gefeiert. Das war große Oper vom Besten einschließlich der fabelhaften Inszenierung von Brigitte Fassbaender. Auch die Pressestimmen waren voll des Lobes ohne irgendwelche Abstriche. Ohne die tollen Leistungen der anderen Mitwirkenden schmälern zu wollen, möchte ich doch sagen, dass die Zerbinetta der Amerikanerin Brenda Rae mit Koloraturen heraus stach, die vor allem in der Spitzenlage an die Kunst von Erna Sack erinnern (es gab natürlich offenen Szenenapplaus). Diesen Namen sollte sich man sich merken. Leider gibt es derzeit keine DVD von dieser Aufführung.

Zum Schluss möchte ich Sie, liebe Frau Mart, doch herzlich bitten, Ihren Entschluss zu überdenken, wenn nicht heute, so doch morgen, denn Ihr endgültiger Weggang wäre eine großer Verlust für den Diskussionskreis - auch in menschlicher Hinsicht. .

Viele Grüße
W.K.

Veröffentlicht am 10.01.2014, 15:29:11 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2014, 10:06:30 GMT+1
Brasier meint:
Liebe Frau Mart, lieber Herr Kaiser, liebe Vorbeikommende..

Ich denke das derzeit nicht nur das Tema erschöpft ist,
was sicher einem zyklischem Effekt zuzuschreiben ist.
Denn was derzeit von der Industrie präsentiert wird
ist mit wenigen Ausnahmen auch wenig erwähnenswert.
Deswegen ist oft nur der Rückgriff auf bewährtes
eventuell die Rettung. Und so wurde vieles,
oft hervorragend ausdiskutiert.

Schön wenn die einzelne Realität, wie Herr Kaiser erzählt,
was anderes vorzeigt.
Es scheint aber international nicht die Regel zu sein.
Dies bemerke ich bei Face Book wohin ich mich zurückzog,
trotz einiger Stippvisiten auf dieses Forum.
Fand dann leider keine Thematik an der ich mich beteiligen mochte.
Trotzdem bleibt dieses Forum ......
für mich weiterhin als mögliche Plattform für weiteres präsent.

Herzlicher Gruss
Brasier

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.01.2014, 14:51:47 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 12.01.2014, 18:40:26 GMT+1
Isolina Mart meint:
Lieber Herr Kaiser,lieber Herr Brasier,

......auf Ihre netten und freundlichen Beiträge will ich Ihnen gerne antworten,-weil Sie es sind!

Ich glaube,wie es Herr Brasier sagt,dass die Themen hier irgendwie erschöpft sind. Über neue begabte Künstler will man sich nicht äussern,weil sonst sofort jemand sagt,dass er die Darbietung schon in der Vergangenheit besser gehört hat,was möglicherweise sogar richtig ist,aber diese sind auch nicht perfekt in ihre Karriere gestartet. Sie mussten ebenfalls Erfahrung sammeln,was man u.U heutigen Künstler nicht gestattet. Ich finde es spannend eine/n Künstler/in auf dem Weg zur Reife und zum Erfolg zu beobachten.

Jedenfalls,wenn in einer angefangenen Diskussion ,-wie Herr Kaiser so schön sagt,-wegen "Imponderabilien",die Gespräche auf der Strecke bleiben,und es nur noch um gewisse Formulierungen geht,ist das für weitere Beiträge nicht sehr ermutigend,-sie hören einfach auf,-wie zu lesen war..

Ich,-anhänglich wie ich an dieses Forum bin-,werde es weiter beobachten,aber von mir aus keine neue Diskussionen mehr anfangen und nur auf Beiträge antworten,wenn mich das Thema interessiert oder ich direkt angesprochen werde.

Es freut mich für Sie,lieber Herr Kaiser,dass Sie so eine schöne Aufführung von "Ariadne auf Naxos" gesehen haben. An den deutschen nicht so ganz berühmten Opernhäusern kann man oftmals Juwelen entdecken,wie in Karlsruhe auch,-bloss sie bleiben nie lange dort.

Wenn ich bei Facebook eingetragen wäre,lieber Herr Brasier,würde ich sie dort schon lange begrüsst haben!

Liebe herzliche Grüsse
I.M.

Veröffentlicht am 13.01.2014, 00:06:58 GMT+1
Brasier meint:
Nur Zu liebe Frau Mart, dort gibt es die Möglichkeit es lohnt sich
mit der Zeit kristallisieren sich interessante Gesprächspartner/rinnen heraus
das Publikum ist ein interessanter Spiegel der Gesellschaft.....alles ist vertreten
wie es auch sein soll...
Reibereien gibt es auch dort...ich parliere auch in meinen drei Sprachen
nicht unter Pseudonym wie hier.....
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