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Monumentale Klassik


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1-25 von 41 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.06.2012, 13:10:19 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 17.07.2012, 10:08:22 GMT+2
Tannhäuser meint:
Liebe Forumsteilnehmer!
Hiermit möchte ich einen neuen Thread zu oben genanntem Thema starten. Ich suche Werke mit großem Orchester, Chören, Solisten, ergreifende und überwältigende Musik eben, die ich mangels einer anderen Beschreibung unter dem obigen Sammelbegriff subsummieren möchte. Wohlgemerkt ich brauche und suche keine Hinweise auf die Werke von Mahler, Bruckner, Wagner usw. sondern möchte in dieser Hinsicht neues entdecken. Eine "Neuendeckung" für mich war in letzter Zeit z. B. Asrael von Josef Suk, düster und großartig, in diese Richtung könnte die Reise gehen. Ich bedanke mich im voraus für ihre Hinweise!

Veröffentlicht am 30.06.2012, 20:10:21 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2012, 21:45:25 GMT+2
Großes Orchester, Chöre, Solisten, ergreifende und überwältigende Musik? - dieses Thema trifft auch bei mir ins Schwarze, denn ich liebe diese tosenden Elemente, vor Deren sich meine Hifi-Anlage verneigt und danach ggf. die Gebäudestatik überprüft werden muß......

Dazu ein Beispiel: Der "Prolog im Himmel" aus "Mephistofeles" von Boito. Mancher Kenner dieser ca. 25-minütigen Klangbombe möge wegen der stellenweise Trivialität zwar die Stirn runzeln, aber insgesamt wird sich diesem Gänsehauterlebnis wohl kaum einer entziehen können.Requiem (Gesamtaufnahme)

Veröffentlicht am 01.07.2012, 09:00:59 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 01.07.2012, 15:31:27 GMT+2
Fidelio meint:
Als Referenzeinspielung: Zemlinsky:Lyric Sym. bzw. Zemlinsky: Lyrische Symphonie. Sehr preiswert aber ohne Referenzstellung ist auch Gielens Aufnahme. Ferner: Dante Symphony/Piano Sonata, Dante Symphony. Pfitzner Von Deutscher Seele (mit Giebel, Töpper, Wunderlich, Wiener als CD-Reissue bei ArkivMusic, Download wegen der Trackunterteilung nicht optimal). Weitere weniger bekannte und bedeutsame Beispiele, aber auch mit großem Klangapparat wären: Reger Klavierkonzert Pno Con; Bloch: Israel, Schelomo, Nigun. Am Ende Stravinskys Psalmensymphonie, wirkt zwar weniger "monumental", ist aber Vorbild und Gegenstück späterer Chorkompositionen, z.B. zur Carmina Burana, aber darüber kann man diskutieren (Psalmensymphonie/Psalmen, Stravinsky: Psalmensymphonie, Sym Psalms/Sym in C/Sym in 3 M, DVD Brahms-Poulenc-Stravinsky-Verdi -77 Minuten- Orchester Leo Barzin).

Veröffentlicht am 01.07.2012, 09:15:01 GMT+2
Brasier meint:
Wenn's sonst nicht reicht,
Hilft der Besuch auf dem Flugfeld
Jeder startender Düsenjäger
ist besser als alles vorgeschlagene
aber ich geb es zu
auch
etwas monoton

:o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2012, 18:04:28 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 02.07.2012, 21:25:07 GMT+2
Brasier braucht wohl unbedingt Fluglärm als Antidepressiva, um hochdynamisch klangliche Ereignisse für sich abzufangen oder zu eliminieren. Doch gewisse Flachlandtiroler gibt es immer wieder.....!

Veröffentlicht am 01.07.2012, 18:21:02 GMT+2
Brasier meint:
Sie sagen es
!
Hollo- La-Hitiiii

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.07.2012, 00:00:04 GMT+2
Hollalahiti - also doch lieber rauschende Klangfeste feiern als den Festklang rauschen zu lassen.......

Veröffentlicht am 02.07.2012, 13:56:31 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2012, 13:29:04 GMT+2
Lieber Tannhäuser, Sie suchen Werke mit großem Orchester, Chören, Solisten. Da möchte ich Ihnen ein Werk des 20. Jahrhunderts empfehlen, das völlig vergessen war, aber in den letzten Jahren wiederentdeckt wurde, nämlich das Oratorium von Franz Schmidt "Das Buch mit 7 Siegeln". Es gibt eine Reihe von hervorragenden Aufnahmen, etwa von Mitropoulos, Zagrosek, Harnoncourt, Welser-Möst. Sie werden begeistert sein!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.07.2012, 16:07:53 GMT+2
Tannhäuser meint:
Herr Brocksieper, vielen dank für ihren Hinweis! Aus Mefistofele war mir bis jetzt nur die Tenorarie "Dai campi, dai prati" bekannt, die ich eher dem Belcanto-Fach zuordnete. Ihr Tipp hat mich aber neugierig gemacht, zumal die von ihnen empfohlene Aufnahme ja bei Amazon für relativ kleines Geld bestellbar ist.

Veröffentlicht am 02.07.2012, 16:39:43 GMT+2
Nico meint:
Kommentarloser Beitrag:
Hermann Goetz - Psalm 137
Stephanie Stiller (Sporano)
NDR-Chor + Radio-Philharmonie Hannover des NDR
Werner Andreas Albert

Veröffentlicht am 02.07.2012, 20:33:41 GMT+2
Brasier meint:
@ Tannhäuser

Wenn sie diese Oper nicht Kennen möchte ich ihnen
die DVD aus S.Franzisco mit Ramey auf seinem Höhepunkt empfehlen
in einer sehr genießbaren ereignisreichen Inszenierung

hir bei Amazon der link dazu :

MEFISTOFELE-COMP OPERA

wo gerade der Prolog und vor allem der anschließende Auftritt
Mefistofeles verblüfft.
Freundlicher Gruß
H.B.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.07.2012, 20:48:50 GMT+2
S. Leonhardt meint:
lieber tannhäuser,
wie wäre es mit mussorgski's "bilder einer ausstellung". eigentlich ein klavierstück, jedoch wurden diverse orchesterfassungen hergestellt; die bekannteste stammt von ravel. besonders zu erwähnen ist die aufnahme mit den münchner philharmonikern unter sergiu celibidace. gekoppelt ist diese aufnahme mit dem "bolero". monumental! auch shostakovitch hat schweres geschütz aufgefahren (z.b. "leningrader sinfonie" oder "das jahr 1905"). auch das "konzert für elefanten" könnte ihnen gefallen (klavierkonzert n. 3 d-moll von rachmaninoff mit horovitz am flügel).

Veröffentlicht am 02.07.2012, 21:49:07 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 02.07.2012, 21:58:12 GMT+2
Orfeo Gentile meint:
Holst, Die Planeten. Glenn Branca, der lauteste Komponist aller Zeiten mit 120 Dezibel. Der könnte Ihnen gefallen. Auch mit Stockhausen und Varese werden Sie, falls dann noch nicht ertaubt, glückliche Stunden erleben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.07.2012, 22:10:17 GMT+2
[Vom Autor gelöscht am 14.07.2012, 11:05:52 GMT+2]

Veröffentlicht am 03.07.2012, 08:31:44 GMT+2
Brasier meint:
Also

Es ist war

das Aufgewärmtes oft noch besser schmeckt
wie
im Moment als man es zuerst servierte...

aber bevor man hier weiter doziert....
empfele ich die
erste Fassung dieses Themas

vom 13. 08. 2009

unter dem Titel :

"Suche "Harte"/"bombastische";/"hymni... Klassikkomponisten"

viel Spaß

:0)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012, 06:03:44 GMT+2
Ich könnte dazu noch Havergal Brians "Gothic"-Symphonie sehr empfehlen!
mfg
Gottfired Ofner

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012, 07:40:31 GMT+2
...außerdem:
Bibers "Missa Salzburgiensis". Das ist barocke Klangpracht pur!
Beste Tagesgrüße.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012, 12:22:46 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 09.07.2013, 19:58:00 GMT+2
Tannhäuser meint:
Liebe Forumsteilnehmer,
allen herzlichen Dank für ihre Tipps. Besonders ihnen Herr Dr. Hucklenbroich für "Das Buch mit 7 Siegeln". Welche Einspielung würden sie besonders empfehlen? Ich habe mir überlegt vielleicht erstmal Welser-Möst zu bestellen.
Die von S. Leonhardt genannten Beispiele sind mir allerdings schon lange bekannt und gehören auch teilweise zu meinen Lieblingsstücken.
Ich möchte auch noch einige beispielhafte Musikwerke nennen, welche die ungefähre Richtung aufzeigen, welche mich hier besonders interessiert, und zu der ich gerne noch mir unbekanntes entdecken würde:
- Asrael von Joseph Suk hatte ich schon genannt
- Reinhold Gliére: Symphonie Nr. 3 Ilya Muromez
- Hausegger: Natursymphonie , Rasilainen, bei CPO
- Prokofiev: Iwan der Schreckliche, Alexander Newski, Skythische Suite
- Langgard: Symphonie Nr. 1 Klippenpastorale , Leif Segerstam
- Wellesz: Symphonien 1 und 8 (Bei CPO)
Kennt jemand noch mehr in dieser Art? Im voraus vielen Dank!!!

Veröffentlicht am 04.07.2012, 13:24:19 GMT+2
Das Buch mit sieben Siegeln:

Welser-Möst geht zwar auch, aber Harnoncourts Wiener Aufnahme halte ich für die Bessere, um nicht zu sagen: Die überragende Einspielung !!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.07.2012, 17:07:05 GMT+2
Die Wiener Aufnahme unter Harnoncourt ist gewiß hervorragend. Irgendwann sollte man aber auch die erste Wiener Aufnahme anschaffen, wegen Dermota und Wunderlich und wegen Mitropoulos. Aber Zagrosek ist auch nicht zu verachten, vor allem wegen dem wunderbaren Peter Schreier.

Veröffentlicht am 04.07.2012, 19:50:36 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 04.07.2012, 19:52:51 GMT+2
S. Leonhardt meint:
nachtrag:
messiaen, turangalila sinfonie; busoni, klavierkonzert; furtwängler, 2. sinfonie; saint-saens, orgelsinfonie

Veröffentlicht am 04.07.2012, 20:16:34 GMT+2
brenchberger meint:
Ich steuere ein Werk des englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams (1872-1958) bei:
A Sea Symphony (=1. Sinfonie), entstanden zwischen 1903 und 1909 und interessanterweise zur gleichen Zeit nicht nur geschrieben sondern auch im gleichen Jahr uraufgeführt wie Mahlers 8. im Jahr 1910, die überdies den Gesang über alle Sätze mit
dieser gemein hat.
Es ist ein monumentaler Hymnus auf das Meer für Sopran, Bariton, Chor und großes Orchester (inklusive zwei Harfen, Orgel) und verarbeitet in ca. 70 Minuten (seine längste Sinfonie) Texte des amerikanischen Lyrikers Walt Whitman.
Ich kenne unter einigen Einspielungen jene von Vernon Handley, dessen Sinfonien-Gesamteinspielung ich sehr schätze.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2012, 12:46:20 GMT+2
T. BERGMANN meint:
Hallo Herr Hucklenbroich,

beide Aufnahmen sind in meinem Besitz. Und beide sind auch gut. Nur die mit Mitropoulos ist besser. Für mich wegen Dermota und Wunderlich. Die mit Zagrosek ist sicher auch gut, aber wegen Peter Schreier würde ich sie mir nicht kaufen. Peter Schreier ist zwar ein guter Sänger, zählt aber nicht zu meinen bevorzugten Sängern.

Veröffentlicht am 15.01.2013, 21:59:09 GMT+1
Umbedingt sollten Sie auch die Sinfonien des Dänen Ludolf Nielsen kennenlernen.
Während seine 1. Sinfonie noch nicht das ist, was ich unter monumental verstehe,
ist doch die 2. Sinfonie mit ihrem herrlichen Bläserhymnus am Ende ein Werk, dass sie sich wirklich anhören sollten. Empfehlenswert ist die Aufnahme von DaCapo unter Frank Cramer. Die cpo-Aufnahme ist auch gut, aber klanglich als auch von der Interpretation her unausgeglichen.
Seine 3. Sinfonie ist noch besser. Grandios der gewaltige Trauermarsch im dritten Satz.

Auch eine Sinfonische Dichtung mit dem Titel "Der Turm zu Babel" hat er komponiert und ist ebenfalls bei DaCapo erschienen. Typisch spätromantische Klangmassen, eine großartige Instrumentation und gewagte, jedoch beeindruckende Harmoniewechsel bestimmen das Werk. Leider ist die Aufnahme m.E. etwas suboptimal vom Dirigenten gestaltet wurden. Dennoch ist dieses Werk eines der größten Nordeuropas.

Veröffentlicht am 17.01.2013, 13:44:53 GMT+1
sing along meint:
Joseph-Guy Ropartz (1864-1955). Seine 1. Sinfonie scheint derzeit nicht erhältlich zu sein. wohl aber ist es seine 3.:
Ropartz: Sinfonie Nr.3

Beste Grüße!
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Erster Beitrag:  30.06.2012
Jüngster Beitrag:  23.01.2013

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