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Wie viele Megapixel sind genug?


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1-25 von 44 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.09.2012, 13:13:57 GMT+2
... meint:
Ich bin Nikon-Fan und spiele mit dem Gedanken, im Laufe der nächsten Zeit ins Vollformat zu wechseln. Was mich allerdings abschreckt: der Megapixelwahn ist offenbar auch bei den DSLR angekommen! Die neue Nikon D800 hat stolze 36 Megapixel. Selbst die D3200 ködert bereits mit 24 Megapixeln. Vernünftigerweise kam Nikons neues Flaggschiff, die D4, mit völlig ausreichenden 16 Megapixeln auf den Markt. Auch Canons Edelkamera, die EOS 1DX begnügt sich mit 18 Megapixeln. Man muss also tief ins Portemonnaie greifen oder auf ältere Modelle zurückgreifen, um eine vernünftige Bildqualität zu erhalten. Ich frage mich: WAS SOLL DAS? Wofür braucht man das? Wollt ihr eure Bilder über mehrere Stockwerke an einer Hochhauswand aufhängen? Ich bin ratlos und überlege mir ernsthaft, einen weiten Bogen um die neuen Modelle zu machen und stattdessen eine ältere DSLR zu kaufen, z.B. die Nikon D700. Was meint ihr?

Veröffentlicht am 11.09.2012, 13:23:16 GMT+2
Nunja, die hohen Megapixel zahlen erlauben natürlich gute Ausschnittsvergrößerung :). Aber ich finde das ganze auch viel zu übertrieben, und die D800 denke ich, ist mehr so ein Spielzeug, dass halt zeigt, was sie können. Ich bin zwar Canon Fan, aber wenn du eine Kamera willst, die nicht so viel Megapixel hat, nimm halt die Nikon D3100 ? Aber ich denke die größte Problematik bei diesen hohen Megapixel Zahlen ist ja auch, dass man erstmal Objektive benötigt, die diese Megapixel erstmal rüber bringt...

Veröffentlicht am 11.09.2012, 16:16:20 GMT+2
... meint:
Ich habe ja bereits eine Nikon D5100 - eine tolle Kamera, allerdings vermisse ich eine Abblendtaste sowie ein paar Kreuzsensoren mehr. Aber wie gesagt, mich reizt Vollformat schon lange. Die D700 scheint cool zu zu sein, aber sie ist auch schon ein bisschen älter.

Veröffentlicht am 11.09.2012, 23:12:39 GMT+2
RS1980 meint:
Die D800 ist ganz sicher kein "Spielzeug" sondern tritt gegen die Canon 5D Mark III an - und das ziemlich erfolgreich.
Und so unglaublich das klingt: Der 36MPixel Sensor ist vom Rauschverhalten, insbesondere bei hohen ISO Werten dem Sensor der D700 und anderen älteren Modellen überlegen!
Wer die Megapixel nicht braucht, fotografiert einfach mit geringerer Auflösung und stellt nur bei Bedarf (potentielles Poster) auf volle Pixelanzahl.
Den Rückgriff auf ein älteres Modell (D700) ist aus finanziellen Gründen berechtigt und sinnvoll, aus Qualitätsgründen aber keinesfalls!

Veröffentlicht am 12.09.2012, 10:54:13 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 12.09.2012, 10:56:30 GMT+2
Llewellyn709 meint:
Fakt ist, daß sich parallel zum Megapixelwahn immerhin auch die Bildprozessoren und Entrauschungsalgorithmen weiterentwickeln. Eine DSLR-Generation dauert je nach Hersteller und Modell ca. 1-3 Jahre und in dieser Zeit kann sich viel tun, wie Nikons 36MP-Bolide beweist. Aktuellen Testberichten zufolge soll übrigens die D800 der 5D III bezüglich Rauschverhalten sogar klar überlegen sein, obwohl diese sich mit 22 MP begnügt.

Wie dem auch sei, ich denke im DSLR-Sektor ist das Ende der Megapixel-Fahnenstange noch längst nicht erreicht, sensorentechnisch ist da noch einiges mehr rauszuholen. Wer allerdings mit 24MP und 18-55mm-Kitobjektiv daherkommt, hätte auch gleich bei 8-12MP bleiben können. Da muß man dann schon etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

Bei Kompaktkameras sieht die Sache natürlich anders aus. Da wurde jegliche sinnvolle Megapixel-Grenze bereits vor Jahren weit überschritten. Die wären mal lieber bei 6MP geblieben und hätten dafür das Rauschverhalten verbessert, so dass die praktischen kleinen Immerdabei-Dinger auch noch bei Innenaufnahmen oder sonstigen low-light-Situationen halbwegs sinnvoll einsetzbar gewesen wären.

Aber bitte bedenken: APS-C DSLR's haben etwa die 14fache und Vollformat sogar die 30fache Sensorfläche im Vergleich zu einem aktuellen 1 /2,33" Kompaktsensor. Sie können also auch 14x bzw. 30x mehr Licht aufnehmen.

Ich zäume das Pferd mal von hinten auf, nur so als Gedankenspiel:
Wenn man tatsächlich von 6MP als noch brauchbar bei Kompaktsensoren ausgeht und dieses dann äquivalent auf DSLRs überträgt, ergäbe sich folgende Rechnung:

- bei APS-C: 6 * 14 = 84 Megapixel
- bei Vollformat: 6 * 30 = 180 Megapixel

Selbst wenn man nur sehr konservative 3MP auf einem Kompaktsensor annimmt, liegen die umgerechneten DSLR-Ergebnisse immer noch weit über dem, was derzeit machbar ist. Das meinte ich mit Spielraum nach oben. Ob es uns passt oder nicht, diese Entwicklung kommt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Objektivhersteller mithalten können - daran habe ich nämlich so meine Zweifel.

Veröffentlicht am 12.09.2012, 13:25:16 GMT+2
*Seufz* – da sieht man mal wieder wie wenig Ahnung die meisten Fotografen von den Prozessen haben, die nach dem Druck auf den Auslöser passieren. Danke Llewellyn709 für ein Statement mit Blick über den Tellerrand.

Freilich reichen 16 MP für eine große Werbetafel oder gar eine Hauswand. Sie reichen aber nicht für A3 Feinrasterdruck oder einen Schaukasten, der aus der Nähe betrachtet wird, für die ultra hochauflösenden Displays, die wir in den nächsten 3-5 Jahren überall haben werden etc.

In der Praxis werde ich mit einem 36 MP Sensor von der selben Qualität wie die 5 Jahre alten 16 MP Sensoren runtergrechnet auf 16 MP immer ein besseres Ergebnis erzielen. Den umgekehrten Weg (raufrechnen) muss ich wohl gar nicht erst erwähnen.

Veröffentlicht am 12.09.2012, 16:49:15 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 12.09.2012, 16:50:47 GMT+2
... meint:
Mag ja alles stimmen, und sicherlich gibt es bei großen Sensoren noch Luft nach oben. Die Frage, die sich für mich stellt, lautet: wozu? In fünf Jahren werden vielleicht 80 Megapixel Standard sein. Aber wofür braucht man solche Auflösungen, die eine Riesenmenge an Speicherplatz fressen? Ich schätze, für 99,999 Prozent der Fotografen dürfte das sinnlos sein. Also, wozu? Nur weil man's kann?

PS: Bitte keine arroganten Belehrungen darüber, wie dumm die meisten Fotografen doch seien! Danke!

Veröffentlicht am 12.09.2012, 21:56:52 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 12.09.2012, 22:03:11 GMT+2
Llewellyn709 meint:
Das mit den 99,999% wage ich zu bezweifeln. Selbst wenn man ausschließlich Profis und sehr anspruchsvolle Amateure einrechnet, dürfte die Quote an Fotografen, die hohe Auflösungen nicht nur bevorzugen, sondern auch nutzen, deutlich höher als 0,001% liegen. :)

Ich brauche ja nur mich selbst anzusehen: Obwohl ich weder Profi noch sehr anspruchsvoller Amateur bin, nutze ich die 24MP meiner A65 ziemlich oft für Ausschnittvergrößerungen. Wenns mal besonders rauscharm sein soll, kann ich die Bilder auch nachträglich auf 12MP oder weniger runterskalieren, das wirkt Wunder. Und da ich faul bin und RAW-Entwicklung vor einiger Zeit aufgegeben habe, sind auch die Dateigrößen halb so wild, ein 24MP-Bild in JPG Standard (was mir völlig genügt, ich sehe keinen nennenswerten Unterschied zu JPG fine, außer daß die Dateien 50% größer sind) benötigt nur ca. 5 MB.

Logischerweise werde ich mir, falls z.B. in 3 Jahren ein Nachfolger mit 48MP rauskommt, diesen genau ansehehen und womöglich auch kaufen. Vorausgesetzt, es existieren noch bezahlbare Objektive, die den Auflösungsvorteil realisieren können. Selbst wenn ich nur von 10-20% meiner Aufnahmen Crops mache, lohnt sich der Spielraum nach oben, zumindest für mich.

Veröffentlicht am 12.09.2012, 23:37:51 GMT+2
Hans Dampf meint:
http://6mpixel.org/ << schau da mal, da steht eigentlich alles. Theroretisch ist da bei den MP noch platz, nur ob alle derzeit käuflichen Objektive die ausnutzen können ist wieder eine andere Geschichte.

Veröffentlicht am 13.09.2012, 14:13:59 GMT+2
NoRulz meint:
Ein weiterer Vorteil ist, dass es idR besser ist aliasing bei der Bearbeitung (am PC) zu entfernen, als in der Kamera (milde Ann: CPU u./od. GPU >> Bildprozessor). Wie schon erwähnt, gibt es bei gleicher Sensortechnologie keinen Nachteil hoher Auflösung.

Veröffentlicht am 14.09.2012, 20:05:07 GMT+2
Ich habe sowohl die D700 als auch die D800 im professionellen Einsatz seit ihrem jeweiligen Erscheinungstag. Die D800 ist, was den Sensor angeht, der D700 um Jahre voraus. Wenn es um den Verkauf vor Fotos geht sind MP ein Argument, gerade heute erlebt: Kunde will aus einem Quadratischen Ausschnitt nicht nur, wie geplant, ein Pressefoto sondern ein A1 Poster machen. Bei der D800 blieben wg. Beschnitt noch mehr als 16MP übrig. Also überhaupt kein Problem. Bei der D700 hätte ich was von hochrechnen, Betrachtungsabstand etc. erzählen müssen....
Über die reine MP-Zahl hinaus hat der D800 Sensor einen wesentlich höheren Dynamikumfang.
Und die Ergebnisse sehen nicht so "grafisch" aus wie bei den Sensoren der vorangegangenen 12 MP Baugruppe - mehr wie tatsächliche Fotos...

Veröffentlicht am 18.06.2013, 02:06:55 GMT+2
Wieviele Bildpunkte passen auf ein kleinbildnegativ? ;)

Veröffentlicht am 18.06.2013, 04:46:14 GMT+2
Llewellyn709 meint:
Keine Ahnung, so direkt umrechnen läßt sich das eh nicht. Ich würde mal schätzen, daß (möglichst niedrige ISO vorausgesetzt) Filme immer noch mindestens genauso gut sind wie die derzeit modernsten Sensoren.
Aber wen interessierts? Selbst wenn Filme immer noch VIEL besser wären, würde ich genausowenig zu ihnen zurückwollen, wie ich mir eine Pferdekutsche statt eines Autos wünsche. :)

Veröffentlicht am 18.06.2013, 06:03:20 GMT+2
Howie1006 meint:
Hier hat's jemand ausgerechnet:

http://www.photoscala.de/Artikel/Wie-viele-Megapixel-hat-ein-Film

Veröffentlicht am 18.06.2013, 12:55:58 GMT+2
Rüdiger F. meint:
Hallo liebe Fotofreunde,
Die Frage - Wie viele Megapixel sind genug
lässt sich generell nicht so pauschal beantworten weil a) das Anspruchsdenken unterschiedlich groß ist und b) das Anforderungsprofil für bestimmte Situationen und diverser Bereiche mit einfließt.
Für den Normalanwender und dazu zähle ich mich auch geht es mit steigenden MP in Preisregionen die finanziell nicht stemmbar sind und allein schon deshalb für gespaltene Meinungen sorgen. Mehr als derzeitig übliche MP sorgen zudem für immens große Dateien für deren Bearbeitung auch entsprechende Rechner vorhanden sein müssen.
Was die steigenden MP bei KB-Sensoren angeht können wir deren Entwicklung kaum beeinflussen wobei die Fahnenstange noch längst nicht erreicht ist. Nicht jeder muss dies mitmachen wenn er das nicht braucht und nicht jeder macht so enorme Ausschnittvergrößerungen, deren Details noch klar zu erkennen sind.
Sieht man sich dagegen spezielle Studiokameras mit noch größeren Bildsensoren als KB an die beispielsweise von Hasselblad eine Fäche von 45x30mm aufweisen und 37 MP haben oder Kameras von Sinar, die Bildsensoren von 60x40mm verbauen (3x die Fläche von KB) wobei Dateigrößen von 90 MP kein Seltenheit sind lässt sich ableiten, dass die Entwicklung bei KB-Sensoren noch weiter gehen wird. Zuvor angeführte Studiokameras kosten locker den Preis eines VW-Golf mit Vollausstattung und spricht nur einen bestimmten Nutzerkreis an.
In diesem Kreis bewegen sich nur Professionelle die damit Geld verdienen und deren Auftraggeber schreiben vor, wie die Aufnahmen aufzulösen sind.
Da bleibt kein Spielraum für Konsomerkameras die solche Auflösungen nicht erreichen.

Für den Normalo ist es derzeit auch unsinnig dass es zum Beispiel ein Bolide eines großen Hrstellers gibt der Videos mit 4-K-Auflösung schafft was einer 4x so größe Auflösung wie HD entspricht. ich denke dass es in diesem Segment noch keine oder nur wenige Geräte gibt die dies darstellen können. Eines Tages wird auch dies normal sein. Einer macht den Anfang und etliche Andere springen auf den Zug auf.

Veröffentlicht am 18.06.2013, 16:46:38 GMT+2
DGE-DSLR meint:
Selten liest man so viel Unsinn, wenn es um Megapixel geht.
Der einzige Sinn von hohen Megapixelzahlen ist die Verbesserung der Bildqualität. Der D800 Sensor zeigt es eindrucksvoll. Sehr gute Dynamik und auch noch gutes Rauschverhalten. Der einzige Nachteil ist die höhere Dateigröße.

Es geht nicht um größere Ausdrücke (da reichen ja auch deutlich weniger Megapixel) oder um die Möglichkeit sehr viel vom Bild wegzuschneiden (Und klar mach ich auch Ausschnitte. Aber höchstens mal 30%. Wer ständig 70% des Bildes wegschneiden muss, sollte sich vielleicht doch ein anderes Hobby suchen.). Es existieren daher auch keine höheren Anforderungen an Objektive.

Irgendwie existiert bei vielen der Gedanke, dass man die höhere Anzahl an Megapixel unbedingt aktiv nutzen muss, anstatt einfach wie gehabt zu fotografieren und sich an der besseren Bildqualität zu erfreuen.
Wenn das erstmal alle kapiert haben, hören diese Diskussionen wohl endlich auf.

Veröffentlicht am 18.06.2013, 17:45:09 GMT+2
CP meint:
Ich schließe mich dem Kommentar von DGE an. Ich habe eine D5200 und das Rauschverhalten ist bis ISO6400 einwandfrei. Bei Ausschnittsvergrößerungen hat man mit 24MP einfach viel mehr Möglichkeiten - auch wenn das nicht das Hauptargument ist.
Ich verstehe auch nicht, warum hier in Deutschland so eine Anti-MP Einstellung herrscht. Insofern der Sensor das Rauschen im Griff hat, spricht nichts dagegen. Es ist doch toll, dass man mit den neuen Sensoren so flexible ist - wenn mir die Bild-Dateien zu groß sind, stelle ich in der Kamera ein kleineres Format ein - fertig.

Veröffentlicht am 19.06.2013, 17:46:03 GMT+2
Rüdiger F. meint:
Hallo,
ich bitte mal um Aufklärung weil ich in den letzten 13 Jahren Digitalfotografie anscheinend sehr wichtige Grundlagen falsch verstanden habe.
Warum bitte kauft sich jemand als Beispiel eine vollformatige D800 um eine niedrige Auflösung einzustellen nur weil dann die Dateien kleiner sind ?
Letzteres stimmt zwar aber das Potential der D800 wird damit in den Keller gefahren. Wer sich solch eine Cam zulegt verfolgt mit Bestimmtheit einen Zweck und tut dies nicht nur weil er zuviel Geld hat.
Da hätte auch eine billige Kiste aus dem Supermarkt gereicht die zudem noch viele Hunderter preiswerter gewesen wäre.
Für mich macht dass absolut keinen Sinn, lasse mich jedoch gerne fachlich belehren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.06.2013, 20:38:47 GMT+2
CP meint:
Das sehe ich genau so. Zumal Speicher (Sei es die SDHC Karte oder die HDD) heute nix mehr kostet...einzig das USB Interface sollten die Kamera Hersteller endlich auf USB 3.0 umstellen, dann hat sich das Übertragungsprolem auch erledigt.

Veröffentlicht am 19.06.2013, 23:21:17 GMT+2
DGE-DSLR meint:
@Fularzik: Man nutzt doch auch das volle Potenzial der D800, wenn man eine niedrigere Auflösung nutzt.

Die D800 nimmt das Bild in der vollen Auflösung auf, dann bearbeitet man das Bild und das funktioniert dank der hohen Auflösung besser (höhere Dynamik und so...hatte ich ja schon erwähnt). Dann wird es als JPEG ausgegeben und auf eine sinnvolle Auflösung heruntergerechnet. Wenn man die Bilder zum Beispiel nur auf dem Monitor (was ja wohl der häufigste Anwendungsfall sein wird) anschaut, reichen 1080 Pixel Bildhöhe, weil der Bildschirm nunmal nicht mehr anzeigen kann.
Ich verstehe nicht, was daran falsch ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.06.2013, 08:51:53 GMT+2
Rüdiger F. meint:
Hallo DGE,
deine Aussage "Irgendwie existiert bei vielen der Gedanke, dass man die höhere Anzahl an Megapixel unbedingt aktiv nutzen muss" hat mich veranlasst dazu etwas zu schreiben.
Wie Du es jetzt erklärst ist der Weg natürlich nachvollziehbar ohne das Original zu zerstören. Nach der Aufnahme runterrechnen passt schon für bestimmte Zwecke wie Mailversand.
Gerade die D800 ist ein Top-Arbeitsgerät, liegt leider nicht in meinem Arbeitsbereich und vor allem auch nicht in meiner Preisklasse.
Danke für die freundliche Antwort.

Veröffentlicht am 20.06.2013, 16:58:30 GMT+2
DGE-DSLR meint:
@Fularzik: Und was machst du in Zukunft, wenn die Kameras alle solch eine hohe Auflösung haben? Bist du dann gezwungen nur noch riesige Plakate auszudrucken und an Häuserwände zu hängen, weil du das Potenzial ausnutzen musst? :) (Sorry, dass ich das so überspitzt schreibe. Es ist nicht böse gemeint.)
Ich glaube ja, dass die meisten Nutzer der D800 genauso runterrechnen, wie ich es schon oben beschrieben habe und sich einfach nur an der besseren Bildqualität des Sensors erfreuen.
Und das sollten wir in Zukunft auch so machen. Vielleicht sollten die Kamerahersteller noch eine Funktion einbauen, dass die 100% Ansicht verbietet. Gerade Anfänger sind schon jetzt durch die 100% Ansicht schnell verunsichert und glauben, dass ihr Objektiv unscharf ist oder beschweren sich, dass der Fokus nicht millimetergenau trifft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.06.2013, 20:41:42 GMT+2
HeinBlöd meint:
Die Epic Dragon von RED hat "lumpige" 19 MP aber aus einem 6k-Sensor...

http://www.red.com/shot-on-red/cinema

...ich meine die reichen doch auch.

Selbst die 14 MP der Red ONE dürften schon als Einsteiger durchgehen.;o)

Ein spannendes Foto aus einer 3MP-Kamera ist mir ehrlich lieber, als ein HighEnd-Foto, was an Langeweile net zu überbieten ist.
Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Dateigröße.

Ab einem Betrachtungsabstand vom Einfachen der Bilddiagonale kann das menschliche Auge kaum mehr wie 5MP auflösen...

Veröffentlicht am 30.07.2013, 11:02:18 GMT+2
Hans Dampf meint:
Hier gibts ne Webseite die sich aussschließlich der Anzahl an MP bei Kameras widmet 6mpixel.org
Herauzulesen ist, dass bei Kompakten alles über 6MP schon rein rechnerisch grober unfug ist.
Bei APS-C liegt die Grenze bei 37MP und bei Kleinbild bei 96MP.
Jedoch zusagen das 16MP völlig aussreichend sind bei einer APS-C ist eine rein subjektive Aussage.
Der Eine schneidet eben im Nachinein zu bzw schleppt ungern ein 600mm Objektiv mit sich rum und die Andere mag alle Bilder am liebsten OOC, was große Pixelmengen eben unnötig macht.

Veröffentlicht am 30.07.2013, 12:20:12 GMT+2
Boa Thor meint:
Ich bin Nikon-Fan und spiele mit dem Gedanken, (Wenn du Nikon Fan bist kauf ne Nikon.) im Laufe der nächsten Zeit ins Vollformat zu wechseln.
Was mich allerdings abschreckt: der Megapixelwahn ist offenbar auch bei den DSLR angekommen! Die neue Nikon D800 hat stolze 36 Megapixel. (Ob das Wahn ist oder nicht sei mal dahingestellt, offensichtlich spricht es viele Nikonianer an.)

Selbst die D3200 ködert bereits mit 24 Megapixeln (Ködern ist das richtige Wort). Vernünftigerweise kam Nikons neues Flaggschiff, die D4, mit völlig ausreichenden 16 Megapixeln auf den Markt. (Du verwechselst hier Reporter-Kameras mit Kameras für Profi-Fotografen, bei den wie du sie nennst Flaggschiffen, geht es um Bilder pro Sekunden nicht um Auflösevermögen. Verstanden?)

Auch Canons Edelkamera, die EOS 1DX begnügt sich mit 18 Megapixeln (Reportage-Kamera!). Man muss also tief ins Portemonnaie greifen oder auf ältere Modelle zurückgreifen, um eine vernünftige Bildqualität zu erhalten. Ich frage mich: WAS SOLL DAS? Wofür braucht man das? Wollt ihr eure Bilder über mehrere Stockwerke an einer Hochhauswand aufhängen? (Naja, wenn jedes Handy-Display 1920x1200 auflöst braucht man nur 2,4 MP. Zum Teil ersetzt bei diesen Kameras der Sensor auch den kostspieligen "Zoom". Digitalzoomen ist bei Festbrennweiten und somit bei schlechten Lichtverhältnissen die einzige Chance.) Ich bin ratlos und überlege mir ernsthaft, einen weiten Bogen um die neuen Modelle zu machen und stattdessen eine ältere DSLR (mach doch, warum nicht. Wenn es dir nicht um Rauschabstand geht ist es Wurst.) zu kaufen, z.B. die Nikon D700. Was meint ihr?
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Erster Beitrag:  11.09.2012
Jüngster Beitrag:  27.08.2013

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