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DSLR Entscheidungshilfe Sony vs Nikon


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1-25 von 40 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.01.2013 18:22:41 GMT+01:00
Siegfried89 meint:
Hallo Zusammen,

ich habe mich in letzter Zeit ein wenig schlau gemacht zum Thema "Einsteiger Dslr".
Also ich tendiere zwischen der Nikon d5100 und der Sony alpha 57.
Hauptsächlich wollte ich Urlaubsbilder und Alltagsbilder machen. Und hin und wieder auch ein Video.
Wäre super wenn sich jemand zu dem Thema äußern könnte, der ein bisschen Erfahrung hat (am besten mit den jeweiligen Kameras). Zum Bespiel, ob ein Klappspiegel eher von Vortel ist oder ob ein teildurchlässiger wie Sony ihn verwendet besser ist.
Denn in jedem Geschäft wird einem eine andere Kamera gut geredet, so als würden sie Provision erhalten.

Vielen Dank im Voraus

Veröffentlicht am 29.01.2013 20:36:07 GMT+01:00
DGE-DSLR meint:
Der größte und wichtigste Unterschied ist der Sucher. Die Sony hat einen elektronischen Sucher, die Nikon einen optischen. Man muss also selbst probieren, welches einem besser gefällt. Übrigens kann man auch noch Canon in Betracht ziehen, die auch alle einen optischen Sucher haben.

Ein Nachteil des Sony Systems, ist das deutlich kleinere Objektiv Angebot.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2013 22:49:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.01.2013 22:51:54 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
So klein ist die Objektivauswahl nun auch wieder nicht, für Normalanwenderbedürfnisse reicht es allemal. Ausserdem kann man alle Minolta-AF-Objektive nutzen, die voll kompatibel und preiswert gebraucht zu bekommen sind. Nein, die sind nicht alle Schrott - im Gegenteil, da gibts einige Perlen darunter. Kleine Übersicht von Sony- und Minolta-Optiken siehe z.B. auf:
http://kurtmunger.com/lens_reviews_id21.html

Ich bin letztes Jahr von der Nikon D7000 auf die Sony A65 umgestiegen und habe es nicht bereut. Die Gründe und Erfahrungen habe in meiner Rezension zur A65 ausführlich beschrieben - die meisten davon treffen auch auf die A57 zu. GPS fehlt allerdings und sie hat 16 statt 24MP. Letzteres ist nebensächlich, aber GPS würde ich vermissen. :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013 10:22:52 GMT+01:00
Steffen M meint:
Hallo,

ich stehe z.Z. vor dem gleichen Problem.
Ich entscheide mich für die Sony, Der optische Sucher der Nikon ist mir einfach viel zu klein und zu dunkel. Der elektronische gefällt mir besser.
Ausserdem macht sie aufgrund des anderen Messverfahrens beim Autofokus viel bessere Videos ( ruckelfrei ).
Klare Empfehlung meinerseits. Außerdem ein Tipp : Kauf das Kit mit dem 18-135 er Objektiv. Der Klarbildzoom ,der bis zu zweifach die Brennweite verlängert (und nicht mit dem digitalen Zomm zu verwechseln ist, der ist dann extra noch da ) verhilft dir praktisch zu einer 270mm Brennweite- und damit am langen Ende völlig ausreichend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2013 12:27:26 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo S.Mäser,
was deine Entscheidung betrifft kann ich dem nur zustimmen.
Auch ich habe lieber einen sehr guten 100%-elektronischen Sucher als einen kleinen dunklen Einblick.
Dazu kommen weitere Vorzüge wie Du sie unter anderem bereits beschrieben hast.
Ich habe selbst eine SLT A77 seit deren Markteinführung und bin voll zufrieden damit.
Gravierende Nachteile eines solchen Systems sind mir nicht bekannt.
Was vielfach kritisiert wird ist das recht schmale Angebot an Objektiven von Sony dem ich nicht folgen kann. Was nützen mir geschätzte 80 Gläser von z.B. Canon oder Nikon wenn davon nur maximal etwa 10 in meinem nicht gerade bescheidenen Budget liegen. Die hat Sony auch. Da wird vorschnell geurteilt ohne darüber nachzudenken.

Veröffentlicht am 30.01.2013 12:56:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2013 12:57:17 GMT+01:00
V. Cardinal meint:
Zunächst einmal will ich mit dem Vorurteil der Objektive aufräumen: Nikon und Canon haben sicher zum Teil herausragende, besondere Objektive zu bieten und für Sony/Minolta gibt es ebenso eine Reihe sehr guter. Wer hier von uns wirklich die Grenzen ausreizt und immer "L" braucht, weil er auch "L" kann, kann sich natürlich davon leiten lassen, als ambitionierter Amateur bin ich aber mit dem Angebot sehr zufrieden.

Grundsätzlich will ich nur eines sagen: gute Bilder machen die Nikons und die Sonys. In allen Tests ist mal der eine vorne, mal der andere vorne, ich hatte das eine wie das andere schon in der Hand und mit beiden System läßt sich fotografieren. Die "kleinen" Sonys und Nikons teilen für mich einen Nachteil: die geringe Größe. Ich habe eben gern etwas mehr in der Hand. Damit bin ich schon bei dem entscheidenden Punkt: bei allen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit - für Sony spricht sicher das AF-System bei LiveView und Video, für Nikon ... Nikon? - ist es doch im Ergebnis bei den sehr unterschiedlichen Systemen - SLT und SLR - eine Frage des persönlichen Eindrucks, der Vorlieben. Von Minolta und den "Analog"-Dynaxen kommend war Sony für mich logisch und ich war mit den SLRs nicht unzufrieden, mit den SLTs werde ich nicht warm, aber das ist persönlicher Geschmack. Wahrscheinlich könnte ich mich auch daran gewöhnen, vor allem an die Großen mit einem Zusatzgriff.

Ob der Klappspiegel von Vorteil ist ... das ist sicher situationsabhängig. Bei der Studioblitzanlage hatte ich mit einer der ersten SLT-Alphas, 33?, die ich ausprobieren durfte, mal das Problem, daß Belichtungszeit und Blende eingestellt - natürlich auf den Blitz - der Sucher dunkel blieb. Das Umgebungslicht reichte nicht aus, die Kamera zeigte im elektronischen Sensor die Unterbelichtung an, die sich ohne Blitz ergab. Vielleicht ist das Problem inzwischen gelöst, vielleicht gab es auch damals eine Lösung. Auf der anderen Seite: manchmal gäbe ich mit der Alpha 550 viel darum, keinen Spiegelschlag und den damit verbundenen Lärm auszulösen. Ob es da - vor allem bei den heutigen, lichtempfindlichen Sensoren einen großen Qualitätsunterschied gibt, weiß ich nicht.

Im Ergebnis ist mein Tip: einfach ansehen, anfassen und entscheiden, welche besser in der Hand liegt und gefällt. Denn wenn man die Kamera nicht mag, wird man sich auch nicht gern mit ihr befassen, ihre Stärken nutzen, ihre Schwächen auszugleichen lernen.

Veröffentlicht am 30.01.2013 14:55:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2013 14:59:32 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Ja, den Sucher sollte man nicht unterschätzen. Bei allen herkömmlichen Einstiegs-DSLRs, egal welcher Marke, ist der optische Sucher dermaßen mickrig, daß er den Fotografierspaß deutlich einschränkt. Zumindest dann, wenn man noch nie einen Sucher in vernünftiger Größe erlebt hat.

Den gibts in elektronischer Form bei Sony von der Alpha 33 bis 57 in guter Qualität (1.3 Mio Pixel) und ab der A65 in absolut bahnbrechender Qualität (2.3 Mio. Pixel). Letzterer kann ohne weiteres mit den großen Suchern von teuren Vollformat-DSLR's konkurrieren und ist diesen sogar in vielerlei Hinsicht überlegen, da er Möglichkeiten eröffnet, die optische Sucher schlichtweg nicht bieten. Aber selbst dessen 'kleiner Bruder' ist vielseitiger (und größer) als die Sucher von Nikons 3xxx / 5xxx bzw. Canons drei- und vierstelligen Einstiegsmodellen.

Wer einmal mit einem von Sonys genialen 2,3-MP-Suchern gearbeitet hat, fasst eine Einstiegs-/Mittelklasse-DSLR mit herkömmlicher Technik nur noch höchst widerwillig an. Ging mir genauso, dabei war der Sucher meiner D7000 noch überdurchschnittlich gut, deutlich größer als der von D5100 und Konsorten.

Das empfohlene 18-135 soll in der Tat recht ordentlich sein, ein guter Allrounder. Alternativ und mit noch mehr Spielraum im Telebereich wäre auch das
Sigma 18-250 mm F3,5-6,3 DC Macro HSM Objektiv (62 mm Filtergewinde) für Sony Objektivbajonett
...einen Blick wert. Qualitativ derzeit das wahrscheinlich beste Fremdhersteller-Superzoom am Markt - und vor allem das einzige, das die Bezeichnung Makro im Namen wirklich verdient, denn es schafft einen Abbildungsmaßstab von bis zu 1:2,9, ein ungewöhnlich guter Wert für einen Allrounder.

Veröffentlicht am 30.01.2013 17:45:35 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo V.Cardinal und Liewellyn709,
ich denke dass ihr beide die Angelegenheit mit der Vorliebe für bestimmte Fabrikate unvoreingenommen und richtig seht.
In den Laden gehen und sich in aller Ruhe diverse Modelle verschiedener Hersteller in die Hand nehmen um dabei heraus zu finden was die richtige Wahl ist. Im Punkt Bildqualität sind die Unterschiede eher sehr gering doch in der Ausstattung schon teils enorm.
Was die Kameraabmessungen angeht hat auch jeder seine eigenen Vorstellungen die mit in die Kaufentscheidung einfließen.
Mir gefallen z.B. die Gehäuse der neuen Vollformatigen von Canon und Nikon nicht. Deshalb sind sie ja nicht schlecht nur weil ich persönlich nicht darauf stehe.
Man soll sich dabei auch nicht von unbedachten Meldungen aus Foren beeinflussen lassen die nur auf Vermutungen beruhen und nur dem Zweck dienen, seine eigene Ausstattung in den Himmen loben zu wollen.
Will damit sagen das es jeder selbst in der Hand hat "sein" Modell zu finden.

Veröffentlicht am 31.01.2013 10:52:49 GMT+01:00
Andreas meint:
Also ich bin von EOS400D auf Sony SLT57 umgestiegen und bin sehr zufrieden. Hatte außerdem für 2 Wochen jeweils die EOS500D und die Nikon D7000 ausprobiert.

Sony
+ guter elektronischer Sucher, sehr flexibel gestaltbar
+ sehr gutes Klappdisplay
+ Fokuspeeking erlaubt sehr intuitives manuelles Scharfstellen ohne Quälerei
+ schneller präziser Autofokus
+ relativ leises Auslösegeräusch (vergl. Sony NEX)
o Klappdisplay harmoniert nicht besonders gut mit Stativ (man kann sich nicht selber sehen)
+/- elektronischer Sucher rauscht bei Dunkelheit leicht, dafür sieht man noch was (a la Restlichtverstärkung)
- ISO Automatik nicht konfigurierbar (vergl. D7000)
o gutes Rauschverhalten, aber D7000 noch besser
o nur ein SDCard Schacht (vergl. D7000)
++ viele clevere Features, HDR Automatik, rauscharme HighISO Serien, Highspeed Serien, Panorama usw
- HDR / Belichtungsreihen nur +/-0.7
+ RAW Software anfangs noch überschaubar, nun recht breite Unterstützung
++ Tempo Serienbilder mit AF
+ KLAPPdisplay (vergl. D7000)
++ Liveview absolut herausragend, genauso schnell wie Sucher
++ Liveview erlaubt Videofilmen MIT automatischem sanftem Autofokus
++ Videoqualität ebenfalls herausragend, AF beim Filmen (vergl. Canon, Nikon)
+ guter Videoton, sehr gute Stabilisierung
+ eingebaute Stabi hilft bei ALLEN Objektiven, entwackelt aber erst beim Auslösen
o etwas eingeschränktes Objektiv Angebot, aber Minolta Linsen zB laufen problemlos
o Zeiss Objektive sackteuer, ähnliches Problem wie bei Nikon
o Akkuleistung gut, aber nicht sehr gut (vergl. D7000)
o Original Akkus teuer, aber reichlich Fremdakkus verfügbar
o Verarbeitung gut, aber nichts besonderes
+/- Bedienung einfach (vergl. mit D7000), gut strukturiertes Menü
- wenige Tasten konfigurierbar, keine Userpresets (vergl. D7000), nur ein Rad, unnütze HELP Taste
- Sony eigener Blitzschuh
- vergleichsweise wenig Zubehör von Drittanbietern
+ leicht und kompakt (vergl. D7000), Gehäuse ist genau richtig groß, viel besser als SLTa37

Habe eine lichtstarke preiswerte Minolta 50mm Festbrennweite - ein Traum - und ein 18-135mm Immerdrauf dazu. Vom Nikon 18-105 war ich etwas enttäuscht, das Canon 18-135 ist ebenfalls sehr gut. Würde die Sony jederzeit wieder kaufen.

Veröffentlicht am 31.01.2013 11:53:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2013 11:57:21 GMT+01:00
... meint:
Warum eine DSLR? Warum nicht eine Spiegellose, z.B. die Fujifilm X-E1 ("sexy one")? Vergesst Sony NEX! Laut Ken Rockwell lässt die Fuji sogar eine Leica M9 alt aussehen - trotz "nur" APS-C!
Nicht ganz billig zwar, aber auch nichts, was sich nur Millionäre leisten könnten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013 13:00:33 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Andreas,
das hört sich ja gut an dass man mal eine überwiegend positive Meinung über eine SLT hört.
Der Sucher hat natürlich Nachteile bei fehlendem Licht und wie Du richtig anmerkst sieht man da wenigstens was im Gegensatz zu herkömmlichen Suchersystemen. Was die Einstellhilfe (verschiedene Farben und Stärken) beim Focussieren von Manuellen Optiken betrifft steht Sony in dieser Hinsicht allein da und erlaubt damit den Einsatz von solchen Objektiven, die wegen der fehlenden Verbindung zur Bordelektronik wesentlich preiswerter sind als vergleichbar sehr gute Gläser des Kameraherstellers.
Ich verwende bei meiner A77 als Immerdrauf zum Beispiel das lichtstarke Walimex 1,4-35mm (52,5 nach KB) das eine excelente Detailtreue bietet wie es diverse Testberichte verschiedener Fachzeitschriften belegt haben. Im Modus "M" ist die Blende rasch eingestellt und mit dem wie in Öl laufenden Focusring erfolgt das Scharfstellen ebenfalls sehr schnell. Damit sind rattenscharfe Aufnahmen zu machen, die zudem extreme Ausschnittvergrößerungen ohne sichtbaren Abfall an Details zulassen.
Das Teil kam vor über einem Jahr so um die 400.- und ist nur mit wesentlich teureren Gläsern vergleichbar. Für den fehlenden Komfort nehme ich gerne ne Sekunde mehr Zeit in Kauf.
In meinem Besitz befinden sich einige Optiken über der Tausender-Grenze doch gegen das preiswerte Walimex kommt keines an dessen Ergebnisse heran.
Sony ist vielleicht nicht die "ultimative" Kamera aber wer Besseres sucht muss tiefer in die Tasche greifen.
Bei mir ist es in der Historie begündet. Beginn Anfang der 80`er mit Minolte, weiter mit Konica-Minolta und ab 2006 nach der Übernahme durch Sony dem Prizip treu geblieben. Zudem wäre ein Umstieg mit Neubeginn nicht zu finanzieren gewesen. Dieser Weg hat sich bis heute bestätigt.
Wünsche weiterhin gutes Licht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013 15:49:36 GMT+01:00
K. Hoffmann meint:
Hallo, wer einen eletronischen Sucher und einen optischen ausprobiert hat, sieht sofort den Unterschied. Der elektronische strengt mehr an. Das trifft besonders bei ungünstigen Lichtsituationen zu. Ich finde es keine Alternative.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2013 17:40:13 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo,
in der Tat ist die Fuji X-E1 als Systemkamera außergewöhnlich gut gelungen. Habe mal den Testbericht unter www.digitalkamera.de angesehen der in allen Belangen erstklassig ausgefallen ist.
Wer aber soll damit erreicht werden. Für einen Anfänger und für den ambitionierten Amateur mit einer vorhandenen Ausrüstung viel zu teuer. Bleibt nur noch der Profi der die Kamera als vollwertiges Zweitgerät nutzen kann oder derjenige für den Geld keine Rolle spielt und auf eine DSLR verzichten will. Für Normalos zu denen auch ich mich zähle absolut kein Thema weil die eigene Ausrüstung schon teuer genug gewesen ist.
Noch einen Tick hochwertiger ist die Fuji X-Pro1 die sicherlich auf dem Niveau der sogenannten Spezialisten mitspielt.

Veröffentlicht am 31.01.2013 18:28:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2013 18:49:14 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
@K.Hoffmann:
Wenn schon Kritik, dann bitte fundiert und mit genaueren Angaben.
Es gibt nicht "einen" elektronischen Sucher, sondern viele verschiedene und deren Qualität ist äußerst unterschiedlich.

Beispiele:
1.) Die elektronischen Sucher sämtlicher Bridgekameras kann man komplett in die Tonne treten, sie sind mickrig und verpixelt. Selbst bei teuren Highend-Bridgekameras (Panasonic FZ200, Fuji X-S1) taugen die elektronischen Sucher nichts, da trotz hoher Auflösung immer noch viel zu winzig - und somit für das Auge sehr anstrengend.

2.) Dann wäre da noch die Mittelklasse: Elektronische Sucher von Sony Alpha 33 bis 57 und z.B. auch in einigen Micro-Four-Thirds-Kameras. Ordentliche Qualität, kaum verpixelt. Größer als in herkömmlichen DSLR derselben Preisklasse.

3.) Schließlich die Königsklasse: Sony Alpha 65, 77 und 99. Als ich zum ersten mal durch den Sucher meiner A65 sah, dachte ich nur: WOW! Riesig, glasklar, kein Flimmern, keine Schlieren bei Bewegung, hochauflösend bis ins letzte Detail. Und alles an Informationen einblendbar, was man sich nur wünschen kann. So einen Sucher wird niemand ernsthaft als anstrengend bezeichnen - und falls doch, sollte er vielleicht einen Termin beim Augenarzt in Erwägung ziehen. :P

Was die viel bemühten schlechten Lichtverhältnisse angeht: Gerade dort trumpfen hochwertige elektronische Sucher auf. In diesen kann man bei schlechtem Licht wenigstens noch etwas erkennen (auch wenn dann das Bild pixeliger wird), während in normalen optischen Suchern längst Düsternis herrscht.

Praxisbeispiel: ich hatte vor einigen Monaten den Auftrag, bei einer abendlichen Tanzveranstaltung im Dämmerlicht zu fotografieren - ohne Blitz. Dank zweier lichtstarker Festbrennweiten (50/1.4 AF und 85/1.4 manuell) und der A65 ging das erstaunlich gut. Die meisten Bilder sogar mit manuellem Fokus dank Fokus Peaking (was ebenfalls nur mit elektronischem Sucher möglich ist). Mit meiner vorherigen D7000 wäre ich an der Aufgabe verzweifelt, da der oft nötige manuelle Fokus unter diesen Aufnahmebedingungen und mit einem herkömmlichen Sucher völlig unmöglich gewesen wäre.
Übrigens: Auch wenn ich dort fast 6 Stunden mit der A65 unter widrigen Umständen zugange war, hatte ich danach weder Augen- noch Kopfschmerzen. Soviel zum Thema "elektronische Sucher strengen mehr an". :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2013 07:48:18 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Liewellyn709
dein letzter Beitrag zu elektronischen Suchern ist von der Ausführung her betrachtet sachlich und fachlich "allererste Sahne" und vor allem realitätsnah. Alle angesprochenen Punkte sind richtig dargestellt.

Kopfschmerzen kann man eigentlich nur bekommen wenn man einige Verallgemeinerungen über so ein Bauteil liest das es in höchst unterschiedlichen Varianten gibt. Da sollte wirklich ernsthafter und differenziert geurteilt werden.
Auch wenn es hier nicht hingehört - Auto ist auch nicht gleich Auto.

Veröffentlicht am 03.02.2013 13:55:12 GMT+01:00
Siegfried89 meint:
Danke für die hilfreichen Meinungen.
Also da ich als Anfänger nicht gleich Unsummen für Objektive inverstieren wollte, wäre meine Frage, ob das 18-135 (oben empfohlen) als "Immerdrauf" erstmal das passende wäre und preislich nicht gleich übertrieben teuer ist. Ein Objektiv mit bildstabilisatior ist bestimmt auch von Vorteil, besonders wenn man ein "Anfänger" ist. Was müsste ich beachten, wenn es kein Bildstabilisator hätte? Oder ist das erstmal garnicht zu empfehlen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2013 14:08:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.02.2013 14:09:45 GMT+01:00
Andreas meint:
Bildstabi hilft vor allem bei langen Brennweiten und wenig Licht, ist aber auch kein Allheilmittel. Z.B. werden bei wenig Licht = rel. lange Belichtungszeiten sich bewegende Objekte TROTZDEM unscharf. Das vergessen viele. Ein Bildstabi hilft Dir also, es ist aber nicht so das es nicht auch ohne gänge, schließlich haben Generationen von Fotografen das auch ohne hinbekommen. Gute Technik alleine ergibt also keinesfalls zwangsläufig gute Bilder...

Würde ich dir trotzdem zum Bildstabi raten? Auf jeden Fall. Was man hat das hat man. Sony hat den ohnehin im Body eingebaut...

Ist das 18-135 ein gutes Immerdrauf? Ja, hab ich selber, bietet eine prima Allroundlösung, deckt einen recht großen Bereich ab, ohne große Schwächen. Man muss bei weitem nicht so viele Kompromisse eingehen wie bei den Superzooms 18-200+ ... Von denen würde ich abraten.

Reizt das 18-135 die Kamera aus? Nein. Probiere mal zusätzlich eine gute Festbrennweite aus, du wirst staunen was da noch rauszuholen ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2013 15:12:36 GMT+01:00
Siegfried89 meint:
Und wie sieht es mit dem Kit-Objektiv aus, dem 18-55? Taugt das auch etwas oder ist davon abzuraten?

Veröffentlicht am 03.02.2013 16:33:15 GMT+01:00
Llewellyn709 meint:
Viele kaufen eine DSLR mit dem 18-55 als Kit, nehmen dieses nie ab und besorgen auch nie ein zusätzliches Objektiv. Angeblich gilt das sogar für die Mehrheit der Erstkäufer.
Was nicht heißt, daß ein 18-55 qualitativ oder vom Funktionsumfang her die Möglichkeiten einer DSLR auch nur ansatzweise ausschöpfen würde.
Als Einstieg mag es genügen, aber wer flexibler fotografieren will, wird bald den Wunsch nach "mehr" verspüren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2013 17:01:32 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.02.2013 17:02:23 GMT+01:00
Andreas meint:
Da es das beinahe kostenlos dazu gibt, kann man das durchaus nehmen. Es ist klein, sehr leicht, preiswert, und deshalb für erste Gehversuche durchaus okay. Das wars aber auch schon mit den Vorzügen.

Denn dauerhaft glücklich wirst du damit definitv nicht werden. Du wirst dich vielleicht sogar wundern soviel Geld für das Set ausgegeben zu haben - mit der Linse reizt du die Qualität des Bodys nicht annähernd aus. Man sollte den günstigsten Body nehmen der deine Wünsche gerade so erfüllt, und die bestmögliche Linse, die gerade noch so eben in dein Budget passt. Das ist wie mit Lautsprechern und Hifianlage, wenn du weisst was ich meine.

Veröffentlicht am 04.02.2013 11:01:29 GMT+01:00
V. Cardinal meint:
Oft sind die Bodys mit dem Kitobjektiv ja sogar günstiger zu haben als ohne, der Aufpreis beträgt gegebenenfalls nur ein paar Euro und ich ich würde das - vor allem bei einem Erstkauf - immer erst einmal investieren, um dann von dieser Basis aus herauszubekommen, wo - und gegebenenfalls ob - es "fehlt". Das hängt natürlich auch stark von dem persönlichen "Photographierverhalten" ab. Wer immer nur "P" oder Motivprogramme verwendet, wird das Fehlen einer hohen Lichtstärke, die von den Programmen oft nicht gewählt wird, gar nicht unmittelbar merken, sondern vielleicht eher eine Telebrennweite wollen. Oder feststellen, daß etwas mehr Weitwinkel schön wäre. Oder beides wollen, aber nicht wechseln und zum Superzoom gehen. Nach meiner Erfahrung kann man dies nur durch Ausprobieren feststellen, so daß ich immer erst einmal zum Kitpobjektiv raten möchte.

Sooooooo schlecht sind die Dinger heutzutage auch gar nicht, will ich noch dazu sagen. Ja, der Body kann mehr als das Kitobjektiv. Aber auch das erlaubt schon eine ganze Menge in Richtung ausprobieren.

Veröffentlicht am 05.03.2013 10:16:25 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 23.01.2015 19:01:30 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.03.2013 11:12:01 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo MacY,
wer stellt denn schon ISO-Auto ein ?
Da braucht man sich auch nicht zu wundern wenn dabei nichts rauskommt.
Einen festen Wert vorgeben wie in analogen Zeiten und das Problem ist kein Problem mehr.
Kenne zwar die A57 nicht aber das ist mit Sicherheit möglich.

Fokus-Peak können einige moderne DSLR-Systeme zumindest im LV.
Das ist richtig aber LV ist viel zu langsam. Da ist Sony auch ohne LV weiter.

Ansonsten ist dein Bericht ok.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.03.2013 13:48:08 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 23.01.2015 19:01:37 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 05.03.2013 14:02:08 GMT+01:00
Andreas meint:
Zu den vielleicht missverständlichen Worten zu Liveview oben noch ein Satz: Bei Sony IST Liveview im Gegensatz zur Konkurrenz ohne Einschränkungen oder Verzögerungen auf demselben Niveau wie der Sucher benutzbar.

Was übrigens in Sachen ISO-Automatik bei der SLT-57 verwundert ist die Tatsache, das die Kompakte RX-100, welche technisch sehr sehr eng verwandt ist, eine konfigurierbare ISO-Automatik hat. Es war also eine bewusste (Fehl-)Entscheidung von Sony zur Abgrenzung der größeren Modelle. Sieht auch nicht so aus als würde es per Firmware Update mal nachgereicht werden...

Ansonsten sehe ich es genauso, es gibt KEINE eierlegende Wollmilchsau die ALLES richtig macht und ALLES kann.
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