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Gruppenspiele für Langzeitarbeitslose - Selbstfindung, Sinn von Teamplay, etc. gesucht


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1-16 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.01.2010 10:45:07 GMT+01:00
Hallo,
ich suche ein Buch mit Spielen, mit denen ich in einer Gruppe von Langzeitarbeitslosen, gruppendynamische Prozesse und Selbsterkenntnis fördern kann. Also: zusammen ist besser als allein, ich in was wert und so weiter.
Habe etliche Bücher gefunden, bin aber dankbar für einen Tip, damit ich auch zu dem richtigen greife.

Die Elli mit den besten Wünschen für 2010

Veröffentlicht am 05.01.2010 01:58:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2010 02:07:30 GMT+01:00
FachbuchFan meint:
du bist gut...
"ich bin was wert und so weiter" ist schon ne harte nuss. gruppendynamische prozesse bekommst du aber auch schon mit dem guten alten >mensch, ärgere dich nicht !< spiel in gang gesetzt. dabei bin ich z.B. auch schon früh zur (selbst)erkenntniss gelangt, dass ich nicht der gewinner typ bin, und es aber auch nicht lassen kann mich darüber nicht zu ärgern...

von monopoly würde ich dir hier jedenfalls abraten

sag mir mal bitte bescheid wenn du das SpieleBuch für Langzeitarbeitslose gefunden hast. ich bin sicher dass es auch für mich interessant sein könnte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2010 16:50:24 GMT+01:00
Andreas Matz meint:
Hallo Daniela Köhler,
die von Dir gesuchten Spiele führen erfahrungsgemäß nicht zu dem von Dir angestrebten Persönlichkeitswachstum, weil der Transfer ins Verhalten in Alltagssituationen nicht gelingt. Menschen reifen und wachsen durch die Bewältigung ihrer alltäglichen Hemmnisse, Überraschungen und Probleme. Keine Übung und kein Spiel kann "life" erlebte echte Probleme ersetzen. Wie Teams zusammenwachsen, in dem sie ihre Problemsituationen bearbeiten und lösen, kannst Du nachlesen in dem Buch "Teamführung - 9 Kunststücke, mit denen Sie aus Einzelkämpfern eine Mannschaft machen". Viel Glück damit.

Veröffentlicht am 06.01.2010 10:47:53 GMT+01:00
Roy Focke meint:
Spielen, mit denen man in einer Gruppe von Langzeitarbeitslosen gruppendynamische Prozesse und Selbsterkenntnis fördern kann sind in den meisten einfach nur eine Beleidigung der Persönlichkeiten. Was sollen solche Kurse, in denen die Langzeitarbeitslosen welche teilweise schon jahre- oder gar jahrzehntelang gearbeitet und nur durch Pech, Schicksalsschläge, Krankheit, Wirtschaftskriese etc. wie Faulenzer, geistig zurückgebliebene und nicht arbeiten wollende behandelt werden. Letztlich dienen solche Kurse meiner Meinung nach nur dazu, Langzeitarbeitslose aus der Arbeitslosenstatistik herauszurechnen und als sinnfreie Beschäftigungstherapie!

Veröffentlicht am 07.01.2010 11:51:09 GMT+01:00
Warwick meint:
Auch wenn es eigentlich nicht hierher gehört - ich kann mir folgenden Satz nicht verkneifen:

Bei den Schlagwörtern "Langzeitarbeitslose", "Gruppenspiel" und "Teamplay" ist mir irgendwie sofort World of Warcraft eingefallen ;-).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2010 11:59:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.01.2010 14:29:14 GMT+01:00
Sero Tonin meint:
Ich nehme aus eigener Erfahrung an, die Arbeitslosen sitzen nicht freiwillig in der von dir geleiteten Massnahme. Die Zuweisung unter Zwang, womöglich unter Drohung des Entzugs des Arbeiltslosengelds, und somit der finanziellen Existenzgrundlage, ist ein menschenverachtender Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht, eine Verletzung von Menschenrecht und -würde und wird von den Betroffenen als eine massive ENTwertung der eigenen Person erlebt. Diese Entwertung wird u.U. auch mit deiner Person verbunden. Mit einem "Spiel" kannst du das Dilemma niemals auflösen, im Gegenteil, viele werden sich erst recht verar***t fühlen!

- Versuche, jedem deiner Kunden mit grösster Achtung, Respekt und Wertschätzung zu begegnen, lerne von ihnen und du wirst mehr Selbstwertgefühl induzieren als mit Gruppenspielen.
- Informiere deine Kunden über ihre Rechte und zeige ihnen konkrete Wege sich zu wehren, wenn sie sich von Arbeitsamt/agentur ungerecht oder unmenschlich behandelt fühlen.
- Zeige Filme, die die Krankheit des Systems und die Krise der Arbeit dokumentieren, rege zu Diskussion an und fördere ein Verständnis für Gründe und Ursache dieser Krise.
- Informiere die Leute über Alternativen und Wege aus der Krise, wie zB das bedingungslose Grundeinkommen und bestärke sie, dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Teamplay bringt nichts bei der Arbeitssuche, wo nur der Einzelne gegen den Einzelnen antritt, bringt aber viel bei der Veränderung der Gesellschaft.

Nur so wirst du dich nicht jeden Tag rechtfertigen müssen, dass du eine HandlangerIn eines Systems bist, unter dessen Räder immer mehr Menschen ihre Existensberechtigung verlieren, und die dann auch noch mit ihren individuellen "Defiziten" selbst dafür verantwortlich gemacht werden. Versteh das bitte nicht als Vorwurf, denn auch du hast einen prekären Job und machst das für das nackte Überleben, du sitzt im selben Boot wie deine Kunden!

Filmtipps: Lets make Money, The Corporation, Der grosse Ausverkauf, ...
Infos und genialer Film zum Grundeinkommen: http://www.grundeinkommen.tv/

mit den besten Wünschen
ein "überqualifizierter" Langzeitarbeitsloser ;)

PS: vielleicht doch noch ein geeigneter Buchtipp:
Theater der Unterdrückten: Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler von Augusto Boal

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2010 14:43:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.01.2010 14:44:41 GMT+01:00
Jokertor meint:
Einen Buchtipp habe ich leider nicht. Den hatten aber die Wenigsten hier. Deswegen macht es auch nichts, wenn auch ich meinen sinnlosen Kommentar hier abgebe (eben so, wie es schon viele vor mir getan haben).

Ich bin selber Pädagoge und kenne den Drang einiger Kollegen und Kolleginnen (gleiches gilt für Hobby-Pädagogen und Hobby-Psychologen :)), anderen ihre pädagoische Besserwisserei (dem Nicht-Pädagogen auch als "Gefasel" bekannt) aufs Auge drücken zu müssen. Frau Köhler hat hier explizit nach einem Buchtipp verlangt und nicht nach einer grundlegenden Diskussion über Sinn oder Unsinn der Thematik an sich. Dass hier aber wieder zig Tipps ala "Mach das doch ganz anders" auftauchen, ist typisch für einen Diskussionsthread der sich weitestgehend mit Sozialer Arbeit beschäftgt.

Und um auch nochmal auf "schlau" zu machen: Wer im Studium richtig aufgepasst hätte, der wüsste auch, dass Erfahrung ein selbst zu durchlebender und selbst zu bewertender Prozess ist. Lasst die Pädagogin/Sozialarbeiterin/Ehrenamtliche (oder was auch immer) Daniela Köhler doch einfach eigenständig wachsen. Wen interessieren eure Erfahrungen wenn die eigenen doch das Potential zu einem völlig anderem Ergebnis haben?

Wünsche Ihnen Frau Köhler jedenfalls viel Erfolg mit ihrer Arbeit und wenn sie ein passendes Buch gefunden haben, würde ich mich über einen Tipp ihrerseits sehr freuen.

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2010 14:43:47 GMT+01:00
Jokertor meint:
Einen Buchtipp habe ich leider nicht. Den hatten aber die Wenigsten hier. Deswegen macht es auch nichts, wenn auch ich meinen sinnlosen Kommentar hier abgebe (eben so, wie es schon viele vor mir getan haben).

Ich bin selber Pädagoge und kenne den Drang einiger Kollegen und Kolleginnen (gleiches gilt für Hobby-Pädagogen und Hobby-Psychologen :)), anderen ihre pädagoische Besserwisserei (dem Nicht-Pädagogen auch als "Gefasel" bekannt) aufs Auge drücken zu müssen. Frau Köhler hat ihr explizit nach einem Buchtipp verlangt und nicht nach einer grundlegenden Diskussion über Sinn oder Unsinn der Thematik an sich. Dass hier aber wieder zig Tipps ala "Mach das doch ganz anders" auftauchen, ist typisch für einen Diskussionsthread der sich weitestgehend mit Sozialer Arbeit beschäftgt.

Und um auch nochmal auf "schlau" zu machen: Wer im Studium richtig aufgepasst hätte, der wüsste auch, dass Erfahrung ein selbst zu durchlebender und selbst zu bewertender Prozess ist. Lasst die Pädagogin/Sozialarbeiterin/Ehrenamtliche (oder was auch immer) Daniela Köhler doch einfach eigenständig wachsen. Wen interessieren eure Erfahrungen wenn die eigenen doch das Potential zu einem völlig anderem Ergebnis haben?

Wünsche Ihnen Frau Köhler jedenfalls viel Erfolg mit ihrer Arbeit und wenn sie ein passendes Buch gefunden haben, würde ich mich über einen Tipp ihrerseits sehr freuen.

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2010 23:12:06 GMT+01:00
FachbuchFan meint:
naja, ich würd mir an der stelle nicht anmaßen über sinn und unsinn zu urteilen. entweder ist jemand in der lage einen gemeinten sinn zu erkennen, oder eben nicht...
das kann jetzt von mir aus auch jeder für gefasel oder besserwisserei halten (je nach Status).
irgentwie klingt das für mich nach einem typischen pädagogenfehler, nämlich formeln, in diesem falle: das "richtige" buch, ohne irgenteine kritische Auseinandersetzung zu vermitteln.
Ich denke übrigens weiterhin, dass dieser threat auch erfahrungen durch manche kontroversen ermöglichen kann, bevor sie dann schmerzlich im praxisalltag auftauchen.

Frau Köhler möchte ich an dieser stelle allerdings auch alles gute wünschen: gewiss wachsen sie auch selbst an dieser aufgabe !
zuguterletzt vieleicht noch mein Buchtipp: "Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche"

Veröffentlicht am 11.01.2010 23:47:14 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 20.07.2010 00:33:04 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.01.2010 23:32:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2010 23:33:38 GMT+01:00
F. Bluemel meint:
Thema verfehlt ...

ich bin mir sicher, wenn die OP nicht gewisse Grundkenntnisse vom Thema haette (hoechstwahrscheinlich noch einiges mehr), wuerde sie nicht in diesem Job sein.
Meiner Meinung nach war ihr Argument nicht der panische Hilfeschrei den Du zu beantworten suchst; vielmehr wollte sie andere Meinungen (nicht von Kollegen etc.) um vielleicht das eine oder andere Buch neu zu entdecken oder einfach ihre Meinung bestaetigt wissen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.01.2010 08:37:41 GMT+01:00
rofl!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2010 11:52:11 GMT+01:00
Ich habe vor zwei Jahren mit vierzig Langzeitarbeitslosen drei Wochen lang gearbeitet. Allerdings ging es um die Vorbereitung auf einen konkreten Job, was die Teilnehmer zunächst nicht wussten bzw. (mir, dem Auftraggeber und der ARGE) nicht glaubten. Etwa die Hälfte der Gruppe sollte anschließend tatsächlich eingestellt werden, wobei meine Eindrücke aus der intensiven Schulung mit ausschlaggebend waren bei der Auswahl. Der Kurs hieß „Sozialkompetenz“, die Teilnehmer waren in zwei Gruppen aufgeteilt, Vormittag/Nachmittag. Es war ein ebenso anstrengendes wie interessantes Projekt, in dem ich viel gelernt habe, und in dem sich die Teilnehmer – auch durch Gruppendynamik und Persönlichkeitswachstum – erstaunlich entwickelt haben. Obwohl alter Hase im Trainingsgeschäft, hat mich dieser Job zeitweise an meine Grenzen gebracht, aber ich hatte den Willen, diese Leute in Arbeit und Brot zu kriegen. Am Ende hatte ich allen Grund, stolz auf meine Schützlinge zu sein, und inzwischen hat nicht nur die Hälfte von ihnen, sondern haben fast alle einen Arbeitsvertrag.

Niemals würde ich einen solchen Auftrag vom Tisch wischen!!

Was ich hier aus der bisherigen Diskussion unterstreichen möchte:
Bücher: Vopel, ja, der bietet eine Menge Übungsideen. (Den Begriff „Spiel“ empfehle ich dringend zu vermeiden!)
Respekt: Der wichtigste Grundsatz! Seien Sie bereit, Ihre Teilnehmer als Persönlichkeiten wahrzunehmen, ernst zu nehmen und zu respektieren.
Mut: Seien Sie authentisch, haben Sie Mut zu offenen Worten, hören Sie zu, holen Sie sich Ihre Teilnehmer auf Augenhöhe, lassen Sie sich auf sie ein. Und lassen Sie zu, dass einzelne Elemente Ihrer eigenen bisherigen Wertestruktur ins Wanken geraten. Stehen Sie dazu!
Klare Regeln: Wer alkoholisiert kam, musste wieder gehen. Im Wiederholungsfall erfolgte der Ausschluss aus dem Kurs. Ebenso wurden Gerüche oder schmutzige Kleidung im Vier-Augen-Nebengespräch thematisiert, wobei ich auch bei heiklen Themen immer auf einen angemessen höflichen Tonfall geachtet habe.

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, liebe Kollegin. Machen Sie den Job und machen Sie ihn gut!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2010 22:43:23 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 06.06.2010 23:18:40 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.06.2010 07:18:34 GMT+02:00
yßehardt meint:
ein super buch ist das buch ISBN-10: 3783111528 Von mir aus nennt es Wahnsinn. dort kommt an die punkte wo man über seinen eigenen schatten springen kann. das stärkt das bewustsein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.06.2010 14:18:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.06.2010 14:20:34 GMT+02:00
DBNRP meint:
Du wir spielen in unserer Maßnahme(Wir basteln Objekte für Kindergärten) immer Skat, Mau Mau und Dart...versuchs mal damit...
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Jüngster Beitrag:  25.06.2010

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