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Erstlesebücher - Erfahrungen gesucht


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1-25 von 79 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.09.2012, 12:06:53 GMT+2
Katrina meint:
Mein Sohn lernt gerade lesen. Und außer seiner Schulfibel würde ich gerne auch noch mal was anderes mit ihm üben. Ich habe im Laden durch Erstlesebücher geblättert und fand die meisten nicht so ansprechend. Eher langweilige Geschichten, zum Teil auch ein einfach blöde oder albern... Ich habe selbst als Kind in der 1. Klasse so ein Buch zu Weihnachten bekommen, und habe mich von meinen Eltern echt nicht ernst genommen gefühlt: das Buch war einfach langweilig, dafür aber in Schreibschrift (ist schon ein paar Jahre her, da gab es so was). Das hat mir gar keinen Spaß gemacht, weil ich auch schon so viel richtig tolle Bücher vorgelesen bekommen hatte und wusste: es gibt echt Besseres. Vielleicht liegt mein Unbehagen einfach darin begründet? Mein Sohn will jeden Tag Lesen üben - er bekommt für zehn Minuten zu Hause lesen eine Unterschrift von mir auf einem Lesezettel und kann dann in der Schule irgendwas auf so ein Plakat dafür kleben - pädagogischer Anreiz, der voll funktioniert...
Wir brauchen also Lesestoff und probieren es gerade mit einfachen Bilderbüchern. Ich habe als Kind von der Fibel gleich zu Taschenbüchern und Schneider-Büchern gewechselt - und zu Comics.
Welche Erfahrung habt ihr mit Erstlesebüchern? Welche fandet ihr gut, welche gar nicht? Welche kamen bei euren Kindern gut an? Oder habt ihr so etwas gar nicht gekauft und alternativ andere Bücher, Zeitschriften, Hefte, Texte zum Lesen-Üben genommen?

Veröffentlicht am 17.09.2012, 15:12:32 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 17.09.2012, 15:16:43 GMT+2
Sonja meint:
Liebe Katrina,

ich persönlich finde die klassischen Erstlesebücher für wirkliche Erstleser überhaupt nicht geeignet (und damit stimmen sogar meine Buchhändlerinnen überein). Viel zu schwierige Wörter (zum Beispiel: Gespensterschlosstür, Prinzessinnengarderobe, Fussballtrikot...), uninteressante Stories, wirklich kein schöner Ansporn.
Wir haben dann tatsächlich Bilderbücher genutzt. Dabei kamen besonders gut an:
Wo die wilden Kerle wohnen
Geschichten von Max und Mia
Der Regenbogenfisch
Frederik
Kasimir backt
Kasimir läßt Frippe machen
Wir können noch viel zusammen machen
etwas Geduld brauchte (aber hat Spaß gemacht): Oh, wie schön ist Panama: Die Geschichte, wie der kleine Tiger und der kleine Bär nach Panama reisen

Als unsere Kinder etwas besser lesen konnten, mochten sie die Hexe Lilli-Bücher (gibt es auch als Erstlesebücher, meiner Ansicht nach aber auch erst für Kinder, die schon etwas mehr können), später auch die Bücher vom magischen Baumhaus (aber das sind für mich keine Erstlesebücher mehr!)
Es ist wirklich ein großes Problem, denn die schwierigen Wörter mit den inhaltslosen Geschichten dahinter sind gerade für Erstleser sehr frustrierend. Meine Buchhändlerinnen empfehlen deshalb auch so gut wie keine Erstlesebücher mehr.
Zwei, die wir soweit ok fanden (aber meiner Ansicht nach auch für Erstleser ein wenig zu kompliziert, aber wenigstens spannend), waren:
Kleine Detektivgeschichten
Vampirgeschichten. ( Ab 6 J.)
Das sind aber so ziemlich die einzigen beiden. Wir haben sicher 20 ausprobiert, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen mag. Schulgeschichten, Rittergeschichten...es war alles, sorry, Müll, frustrierend und kontraproduktiv.

Ansonsten lieben meine Kinder Comics, vor allem Micky Maus und Donald Duck. Und mit der Zeit haben sie auch die Sprechblasen gelesen, da habe ich gar nicht eingegriffen, das lief ganz von selbst ohne Druck.

Weiter im Text in der nächsten Antwort, sonst krieg ich die links nicht unter;-)

Veröffentlicht am 17.09.2012, 15:15:58 GMT+2
Sonja meint:
An Texten zum Lesen-Üben kann ich wärmstens empfehlen:
Lies mal!, Heft 1 und Hefte 2: Das Heft mit der Ente / Das Heft mit dem Frosch
Das ist wirklich für Leseanfänger, mit kleinen Aufgaben zum Ausmalen usw., mein Sohn nutzt die in der Schule, ist aber so begeistert, dass er sie auch zu Hause gerne macht. Die sehen zwar von außen nach nix aus, sind aber wirklich schön und veständlich gestaltet (es gibt auch noch Fortsetzungen).
Kennt ihr das Antolin-Programm? Im Internet kann das Kind Fragen zu Büchern beantworten, die es gelesen hat (die Auswahl an bearbeiteten Büchern ist riesig, sicher sind auch welche dabei, die ihr schon zu Hause habt) und man bekommt dafür Punkte, wirklich toll. Das muss aber der Lehrer freischalten oder man kann sich über die Stadtbibliothek einen Zugang holen. Das lohnt sich, ist echt toll.

Was ich mochte, waren die "Erst ich ein Stück, dann du" und ähnliche Bücher, z.B.
Yakari. Indianergeschichten für Erstleser
Erst ich ein Stück, dann du - Sachgeschichten & Sachwissen: Wikinger
Da sind auch schon mal kompliziertere Worte, aber da kann man mal eben ein bißchen helfen, ohne dass es auffällt, weil ja sowieso beide, Erwachsener und Kind, vorlesen.

Viel Spass beim Lesen,
Gruß Sonja

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2012, 15:36:44 GMT+2
Hallo Katrina,
wenn Du eine Bücherei in der Nähe hast, dann gehe doch mal
mit Deinem Sohn dahin. Da gibts eine Riesenauswahl, manchmal
muss man sich wundern, was Kinder gut finden.
Wir hatten früher viele Pixibücher...wobei ich die ganz alten einfach
schöner finde.
LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2012, 22:40:16 GMT+2
Utimaus meint:
Hallo Katrina!

Ja, uns ging es ganz genau so! Und nein, wir hatten 2 und danach genug Erfahrung keine weiteren zu kaufen ;)

Mein Sohn war aber interessiert an Witzbüchern. Und die gingen eigentlich recht gut für ihn zu lesen: Die Texte sind halt schön motivierend kurz und er konnte drüber lachen.

Daneben haben wir viele Sachbücher angeboten, in dem Alter vor allem die "Frag doch mal die Maus" Reihe (nicht die Reihe für die ganz Kleinen, die gab es damals aber noch nicht, sondern diese hier
Frag doch mal ... die Maus! - Fußball
Frag doch mal die ... Maus! - Weltall
Auch das hat meinem Sohn gefallen, weil die Textmenge pro Seite überschaubar ist.

Daneben ging auch noch "Mama Muh", da kann man dann bald den Schritt von den Bilderbüchern zu den Textbüchern gehen.

Grüße

Veröffentlicht am 18.09.2012, 00:04:35 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2012, 00:29:39 GMT+2
A. Ruhe meint:
Hallo Katrina,

ich bin beim meinem Sohn auch erstmal mit Bilderbüchern, vor allem mit großer Schrift und wenig Text weitergekommen. Vieles findet ihr auf der Liste "erstes Selbstlesen - wenig Text aber oho". Die Liste ist ein kleines bißchen sachbuchlastig, aber so sind halt manche Jungs. Ich würde heute noch folgende Bilderbücher hinzufügen:
Lisas Mohnblume
Jesus ist geboren (auch eine Reihe, aber wenigstens die christliche Weihnachtsgeschichte darf es schon mal sein, zum Lesetraining ist auch die Die kleine Kees de Kort-Kinderbibel eine Möglichkeit.
Bitte anstellen!: Bilderbuch
Anton und seine Freunde: Drei Geschichten in einem Band!.
Der Künstler und das blaue Pferd
Galopp!: Tiere, die sich echt bewegen. Ein Scanimation Buch - aber vielleicht auch nicht für jeden
Der Wechstabenverbuchsler ist zum Selbstlesen nicht so einfach, aber zum Spielen mit Sprache ganz toll.
Bilderbücher sind natürlich auch eine Preisfrage und die kleineren Ausgaben haben meist auch kleinere Schrift, aber vielleicht gibst auch einiges in der Bücherei oder gebraucht

Meine Tochter fand auch Bildlesebücher toll, da konnte sie sich auf den Bildern ein bißchen ausruhen, besonders mit Tieren (Pinguine, Delfine) und die üblichen Mädchenthemen. Kleiner Indianer, großer Mut oder die (antiquarische) Sachbuchreihe Das weiß ich über die Feuerwehr. Lesewörterbuch sind auch bei Jungen beliebt.
Mein Sohn hat sich dann ganz langsam weitergearbeitet über Hexe Lillis lustigste Witze für Erstleser: Hexe Lilli für Erstleser, die Olchis und viel von Dietl, Cowboy Klaus und Otto der Ochsenfrosch, und noch so einiges - aber nicht alles - von dieser Liste: "Liebingsbücher fürs erste Lesen, auch Reihen zum Weiterlesen", aber auch z.B. Naturführer für Kinder. Muscheln, Schnecken, Krebse und Schildkröten: Mit vielen Basteltipps und Experimenten oder Was Kinder wissen wollen. Wie spült die Klospülung? Verblüffende Antworten über Technik. Meine Tochter liest ganz anders. Sie mochte auch "Erst ich ein Stück dann du", das hat mein Sohn erst Ende der 2 Klasse mitgemacht, wobei die Wortlänge und Satzlänge da auch nicht ideal ist und ihm die Themen nicht lagen.

2 Tips habe ich noch: Eine begrenzte Vorauswahl treffen (vielleicht 3 Bücher), dann das Kind anschauen, aufschlagen und auswählen lassen - das war bei uns immer wieder überraschend, meine Wahl war nicht ihre Wahl. Und nicht überfordern, zu schweres weiter vorlesen und eher mal öfter ein ganz leichtes Buch dazwischenschieben, dann liest das Kind plötzlich viel leichter, lieber und selbstständiger.

Aber ich finde, es gibt durchaus einige schöne Erstlesebücher - wichtig ist nur, etwas zu finden, das das Kind interessiert und das es bewältigen kann.

Gruß, A.

Veröffentlicht am 18.09.2012, 11:28:08 GMT+2
Hallo,

hier wird auch kein Erstlesebuch angerührt - aus den oben beschriebenen Gründen. Die reinen Leseübungen hat das Kind mit Bilderbüchern durchgeführt und dann ging es mit Comics weiter. Wir haben mit Tim und Struppi angefangen (weil es da nur Großbuchstaben gibt und mein Knabe anfangs große Schwierigkeiten hatte, ähnliche kleine Buchstaben auseinanderzuhalten), dann kam Asterix, dann ein Ritter-Rost-Buch und jetzt ist er gleich zu Harry Potter gewechselt (das liest er mir vor, so halb als Schul-Leseübung; für sich alleine liest er vor allem Donald Duck).

Veröffentlicht am 18.09.2012, 13:30:18 GMT+2
Carsten meint:
Erste Leseerlebnisse müssen Spaß machen! In dem Alter rund um den Schulanfang nehmen Kinder noch verstärkt Reime wahr. Intuitiv werden diese stärker beachtet, für authentischer gehalten. Ausschließlich Gereimtes kann jedoch schnell langweilig werden, so dass - Achtung, Eigenwerbung - in Zoomania: Das mitwachsende Tier-ABC noch mehr drin steckt: Neben den obligatorischen Bildern in Form von Grafiken eine ausführliche Wissens-Ecke. Die hilft auch vorlesenden Eltern oder Großeltern ganz spontan die Fragen der Kinder zu beantworten und birgt so manches erstauntes Aha-Erlebnis. Die Gedichte selbst sind im Paarreim kindgerecht einfach gehalten. Für ältere Leser gibt es jedoch die Botschaften zwischen den berühmten Zeilen zu lesen. Die Zeichnungen dürfen, einige sollen, zeichnerisch ergänzt werden. Mit der Reihung dem Alphabet nach wird ganz nebenbei die Ordnung und Logik unserer Sprache vermittelt. Sollte über die Jahre die Leselust nicht verfliegen, sondern reifen, so gibt es immer wieder lesenswertes zu den fast 50 Tieren, die im Buch vorgestellt werden. Wichtig ist auch, Kinder bei ihren ersten eigenen Leseerfahrungen nicht allein zu lassen. Erst in der Gemeinsamkeit, Besprechen, Fragen, Erzählen lassen wird die wunderbare Welt der Bücher lebendig.

Veröffentlicht am 18.09.2012, 18:11:05 GMT+2
Togalu meint:
Also ich hatte als Kind auch Schreibschriftbücher, und es gab keine gezielten Angebote für Erstleser. Die ersten Bücher in denen ich gelesen habe, waren Gute-Nacht-Geschichten. Kurze Geschichten, auch komplizierte Wörter, aber die kann man ja gemeinsam üben. Ich habe meinem Sohn auf einem Flohmarkt eine Fiebel für Erst und Zweitklässler gekauft, sowie ein begleitendes Buch über die Jahreszeiten. Die findet er als absoluter Leseanfänger sehr gut. Um kleine Geschichten zu lesen sind die Pixibücher interessant. Es gibt auch n och heute die Leselöwen, die eigentlich immer gute Geschichten haben. Aber die Bibliotheken finde ich immer noch besser, denn da kann man sich Bücher ausleihen, gern auch ein paar mehr und dann ein mal die Woche hin gehen. Ich hab aber auch ganz flott Bücherserien wie Hanni und Nanni, Pucki oder Försters Christel gelesen. Sehr schön fand ich auch Tiergeschichten (die Bücher waren leider alle aus den 50er Jahren) wie Kickebusch oder der Silbernerz. Ich fand die ganz alten Kinderbücher aus dieser Zeit einfacher zu lesen als die neueren Sachen heute. Auch Geschichten von Christine Nöstlinger oder Erich Kästner.
Aber häufig findet man auch alte Bücher wieder, die man selbst als Kind gelesen hat.
Der Silbernerz
Kiekbusch

Veröffentlicht am 19.09.2012, 08:59:27 GMT+2
Olaf Pfeifer meint:
In der Reihe "Tulipan ABC", die für Erstleser gedacht ist, sind etliche schöne Bücher dabei, die weder langweilig noch zu kompliziert sind - auch wenn schon mal das eine oder andere lange Wort dabei ist, ist die Textmenge überschaubar, und wunderschöne Illustrationen regen zur Beschäftigung mit dem Buch an. Schön - und auch inhaltlich erfrischend - ist z.B. "Prinzessin Fibi und der Drache".

Veröffentlicht am 20.09.2012, 08:53:18 GMT+2
Katrina meint:
Das ist ja erfreulich, so viele Tipps in so kurzer Zeit. Sonja, auf Dich ist ja wie immer Verlass! Du triffst natürlich genau meinen Geschmack, war ja klar. Aber auch allen anderen ganz herzlichen Dank für Erfahrungsberichte und Buchtipps. Ich bin froh, dass ich das Problem mit diesen Erstlesebüchern nicht alleine habe.
@ Sylvia Schröder: Du hast natürlich Recht, Kinder suchen sich in Bibliotheken oft Erstaunliches aus. Wir gehen auch regelmäßig einmal pro Woche was ausleihen. Aber Bücher, die man schon alleine lesen kann, sind für meinen Sohn noch nicht so klar erkennbar. Und ich will natürlich auch nicht nur unter diesem Gesichtspunkt Bücher auswählen - er soll natürlich AUCH Bücher aussuchen dürfen, die spannend aussehen, auch wenn sie zum Selberlesen viel zu schwer sind. Aber mit einer kleinen Liste aus diesen Empfehlungen hier können wir in der Bücherei viel besser gleich mal was anschauen und feststellen, ob das gut ankommt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.09.2012, 13:45:14 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 22.09.2012, 13:46:51 GMT+2
Hallo Katrina,
in kommunalen wie auch kirchlichen Büchereien sollten die Bücher für Erstleser klar erkennbar sein: von der Altersgruppe her gelten die Signaturen 4.1 (für Geschichten) sowie 4.3 (für Sachbücher). Viele Büchereien haben diese Buchgruppen auch mit einem Schild gekennzeichnet - andernfalls würde ich mal beim Personal nachfragen. Das hat auch den einen oder anderen Tipp auf Lager ;o)

Was die Buchtipps anbelangt, schließe ich mich meinen Vorgängern an: die Reihe "Erst ich ein Stück, dann du" finde ich ebenfalls empfehlenswert, ebenso die "Tulipan"-Bücher. In unserer Bücherei sind die Olchi-Bücher aus dem Oetinger-Verlag ebenfalls ein Renner, aber ich weiß nicht, ob die ihrem Sohn zusagen.
Ich finde, dass sich auf dem Markt für Erstleser in den letzten Jahren so einiges getan hat und denke, dass Sie bestimmt bald fündig werden!

LG,
Anette

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.09.2012, 18:03:28 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 22.09.2012, 18:04:32 GMT+2
Suchbuch meint:
Der kleine Drache Kokosnuss
Kaugummi und andere Verflixungen
Der Pirat aus der Flasche
Peter in der Katzenstadt
Die Schneemänner
Und auch manche klassische Erstlesebücher vom Leseraben sind nicht so schlecht. Man muss nur lange suchen. Manchmal findet man das eine oder andere Juwel (z.B. Drachen gibts doch gar nicht). Ich gebe aber zu, dass auch ich manchmal frustriert bin....vorallem was Buben-Bücher betrifft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2012, 10:45:46 GMT+2
Sonja meint:
Hallo Anette,
leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass die eindeutig als Erstlesebücher ausgewiesenen Bücher eben überhaupt nicht geeignet waren! siehe meinen Beitrag oben. Das waren und sind ja nicht einfach irgendwelche Bücher gewesen, sondern gerade Bücher, die offiziell für Erstleser gedacht waren. Deshalb habe ich mich ja auch so geärgert!
Die Olchis gehören da leider auch dazu, weil sie so viele schwierige Wörter enthalten. Für etwas Fortgeschrittene ja, aber nicht für blutige Anfänger;-)) Wobei meine Kinder insgesamt nichts mit den Olchis anfangen konnten, ich kenne aber einige Familien, in denen die super ankamen (zum Vorlesen oder mit etwas Übung später zum Selberlesen).
Gruß
Sonja

Veröffentlicht am 24.09.2012, 16:53:43 GMT+2
Mariechen meint:
Hallo Katrina,
ich habe mich auch durch einige Erstlese-Reihen durchgewühlt und hatte ebenfalls das Gefühl, dass da die Kinder oft nicht ernst genommen werden. Meine Tochter ist 10 Jahre und lernt aufgrund ihrer Behinderung erst jetzt das Lesen. Da kann sie geistig natürlich mit diesen albernen Erzählungen nicht viel anfangen. Wir haben eine Reihe von Loewe entdeckt, z. B. "Gruselspuk für Erstleser" oder "Spannende Fälle für Erstleser". Das sind zwar Erstlese-Bücher, aber im Taschenbuchformat, sehen somit schon richtig "erwachsen" aus. Die Geschichten sind zwar kurz, aber durchaus pfiffig, begleitet von netten Illustrationen. Vielleicht wäre das was für Euch.
Gruß!
Alexandra

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2012, 20:01:06 GMT+2
Anja meint:
Hallo,

wir haben unsere Tochter in der städtischen Bücherei angemeldet. Die Mitgliedschaft für Kinder ist umsonst. Dort gibt es eine riesen Auswahl an Erstlesebüchern. So kann das Kind selber auswählen, was interessant ist und falls das mal daneben geht, gibt man das Buch einfach ungelesen zurück.
Ganz am Anfang fand sie Bücher gut, in denen die schwierigen Wörter noch durch Bilder im Satz ersetzt werden.
Jetzt zu Beginn der zweiten Klasse findet sie die "erst ich ein Stück - dann du" super.
Wenn es spannend ist, liest sie aber auch schon andere Bücher. Manchmal wechseln wir uns einfach bei einem Vorlesebuch ab. Sie liest einen kurzen Absatz und dann lesen wir weiter.
Zum Üben fand sie es in der ersten Klasse auch sehr lustig, die Aufschrift auf verpackten Nahrungsmitteln (Käse, Milch, Kekse, etc.) zu lesen. Manchmal hat sie sich dann einen Scherz erlaubt und etwas rückwärts vorgelesen, was wir dann erraten sollten.
LG und viel Spaß beim lesen!

Veröffentlicht am 24.09.2012, 22:49:41 GMT+2
A. Ruhe meint:
"Erstlesebuch" ist meiner Erfahrung nach ein sehr breiter Begriff. Die Bücher sind mit sehr genauen Vorgaben an Wortlänge, Satzlänge, Grammatik, Seitenzahl pro Geschichte und Schriftgröße entwickelt und zum LeseTRAINING entwickelt, für Kinder, die mit klassischen Büchern noch nicht zurechtkommen - das reduziert die Mittel natürlich. Die sehr unterschiedlichen Stufen machen die Auswahl auch erstmal nicht einfacher. Und nur weil "Erstlesebuch" oder "1. Klasse" draufsteht, ist das Buch noch lange nichts für die Mehrzahl der Schulanfänger - Die schönsten Kinderbuchklassiker für Erstleser - Das Dschungelbuch, Peter Pan, Nils Holgersson: Der Bücherbär - Lesespaß oder Tomma und die Mäusepension fand mein Großer ganz schön frustrierend, obwohl ich die Bücher von den Texten her in Ordnung fand. War für ihn aber nicht der richtige Lernstand oder nicht das richtige Thema. Auch die Olchis sind etwas für Kinder, die ziemlich flüssig lesen können (auf den meisten Bänden ist jetzt 2-3 Klasse angegeben). Wer vielleicht gerade die Buchstaben kennt und Wörter mit 3 bis 6 Buchstaben entziffert, ist damit natürlich überfordert und das macht selten Spass. Vor allem, wenn der Leser am Ende vom längeren Satz oder von der Seite dann nicht mehr weiss, wie der Anfang war (aber er musste sich ja auf das Entziffern konzentrieren). Kinder lernen sehr unterschiedlich schnell lesen, Texte zu finden, die sie bewältigen können und die sie interessieren ist ganz schön schwer - sonst muss man sich Texte halt teilen, ein Kind kann notfalls auch nur mal ein kurzes Wort übernehmen. Ich kenne Erstklässler, die in den Osterferien den 2. Sammelband des magischen Baumhaus durchlasen und Viertklässler, die Luno und der blaue Planet und Dr. Brumm gibt Gas Thienemanns Quatschgeschichten weiterempfohlen haben. Und besonders in den ersten beiden Schuljahren passiert zwischen Herbstferien und Osterferien ganz schön viel!
Dazu kommt, das oft Eltern oder andere Erwachsene die Bücher aussuchen oder wenigstens bezahlen. Beim Vorlesen und bei reinem Lesetraining spielt ja auch der Geschmack des Erwachsenen eine nicht zu vernachlässigende Rolle, aber beim Selbstlesen eben deutlich weniger. Wenn auf dem Titelbild groß "Duden" und dann kleiner "Leseförderung mit System" steht, können die meisten Erstklässler nicht viel damit anfangen - obwohl sowohl ich als auch mein Großer manche Titel aus der Reihe richtig gut fanden.
Viel Spaß bei der weiteren Suche nach den richtigen Büchern für euch!

Veröffentlicht am 25.09.2012, 09:17:22 GMT+2
Weltumsegler meint:
Hallo,

mein Sohn fand alle Erstlesebücher doof. Er las in der 1. Klasse lieber "Wieso, Weshalb, Warum" Bücher.

Der Kalender mit der Maus ist bei uns immer noch beliebt.

Frag doch mal ... die Maus! - Mein Kalender für jeden Tag 2013

Veröffentlicht am 25.09.2012, 09:53:59 GMT+2
Erst ich ein Stück, dann du - Ein Drachenfreund für Linus: Bd 1
aus dieser Reihe haben meine Zwillinge gerne gelesen.
Für meinen Sohn war es am Anfang auch hilfreich die Bücher zu nehmen in denen einige Wörter durch Bilder ersetzt sind. Daran hatte er großen Spaß- was allerdings eine typsache ist, meine Tochter hatte sich dafür nicht interessiert und sie hat auch die "erst Du ein Stück.." gleich alleine durchgelesen (hatte keine Lust zu warten bis wir weiterlesen ;-))

Erstlesebücher von Paul Maar waren auch immer ein Erfolg (bei beiden)- z.B. lustige Geschichten vom kleinen Känguru.
Alles vom kleinen Känguru (gibt es auch broschiert- ist günstiger)

Geschichten von Nick Nase mochten auch beide Kinder sehr gerne!
Nick Nase.: Drei Fälle für den Meisterdetektiv

Schreibschriftbücher gibt es immer noch- heißt jetzt Ausgangsschrift. Wir hatten z.B. das Buch:
Leserabe. Willi Vampir in der Schule. Vereinfachte Ausgangsschrift. 1. Lesestufe, ab 1. Klasse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.09.2012, 13:48:40 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 30.09.2012, 13:54:17 GMT+2
Monamie meint:
Als Kinder-Ju. Buch Autorin Studentin, ging es mir beim Suchen nach Beispielbüchern ganz ähnlich. Drum denke ich, mich diesem Bereich zuzuwenden.

Als ehm. Erzieherin weiß ich wieviel anspruchsvoller schon Themen im Kindergarten sind, als sie dann in der Schule anfangs sind.

Dh Kinder werden nicht abgeholt dort wo sie stehen, schon auch im zeitlichen Rahmen 2 Stunden Schule nach 6 Stunden Kindi.
Und vielleicht hängt auch da das umkippen der Lernfreude in Schulfrustration um.
Da könnte man dann als Autor das bringen, was da fehlt die Lücke ausfüllen.
Ich selber habe ( Ende 60ger Jahre) schnell lesen gelernt, weil mir Oma aber auch Mama immer vorgelesen hatten Bilderbücher wo kind mitlesen konnte, wie Kinder es lieben oft die gleichen Bücher. Wer aber nicht so gesegnet ist mit Oma im selben Haus, und Mama + Verwandte die meist Bilderbücher schenken, unser Regal bei Mama war 2 Meter breit gefüllt mit Bilderbüchern und mehr, braucht dann die "richtig interessanten, einfach zu lesende Erstlesebücher"

Veröffentlicht am 01.10.2012, 14:54:35 GMT+2
Jay meint:
Duden Lesedetektive !

Veröffentlicht am 01.10.2012, 17:38:21 GMT+2
Breumel meint:
Meine Tochter mochte diese Erstlesebücher ganz gerne: Leserabe: Delfingeschichten und Leserabe mit Mildenberger. Leichter lesen lernen mit der Silbenmethode: Das tollste Pony der Welt,
sonst die Hexe Lilli Bücher für Erstleser wie z.B. Hexe Lilli und der geheimnisvolle Flaschengeist Suki: Hexe Lilli für Erstleser

Wir sind aber recht schnell (2. Klasse) zu den ??? Kids übergegangen, die haben eine relativ große Schrift und immer wieder Bilder.
Die drei Fragezeichen-Kids, Bd.1, Panik im Paradies

Veröffentlicht am 01.10.2012, 18:54:11 GMT+2
Monamie meint:
Hexen egal ob lieblich oder böse gibt es doch aber nicht, nur Phantasiegeschichten darüber.
Kinder wollen doch vielmehr was reales lesen, was es gibt was Menschen gemacht haben.
Was lesen, was interessiert denn Jungs als Erstleser? Wonach fragen sie?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2012, 09:37:46 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 02.10.2012, 09:40:27 GMT+2
Breumel meint:
@Monamie: Du hast keine Töchter, oder? Meine lieben Elfen, Hexen, Feen, Einhörner... Und Jungs stehen oft auf Piratengeschichten, die sind auch nicht übermäßig realistisch. Oder Geschichten wie Die Olchis. Das große 1. Klasse-Buch: Spielend leicht lernen bzw. zum Lesen Die Olchis auf dem Schulfest.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2012, 09:43:01 GMT+2
Breumel meint:
Hallo Katrina, probier mit deinem Sohn doch mal dieses Buch aus (ist als Schulausgabe sehr preiswert): Die stärksten Olchis der Welt (Schulausgabe) oder gebunden Die stärksten Olchis der Welt
Ist extra für Erstklässler und ziemlich witzig.
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