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Mein Sohn schläft nur an der Brust


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26-50 von 53 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012, 19:54:26 GMT+1
MissBrian meint:
Wir sprechen hier von einem 15 Wochen alten Baby!!!!!! DAS IST QUÄLEREI!!!!!!! Das Baby hat keine andere Möglichkeit, als zu durch Weinen zu signalisieren, dass ihm etwas fehlt. Ich versuche es immer aus Babys Perspektive zu betrachten. Stell Dir vor Du liegst da und willst mit Deinem Mann Kuscheln. Du rufst und er kommt nicht. Irgendwann, wenn es in seinen Kram passt kommt er mal vorbei, streichelt über den Kopf und verschwindet wieder ohne eine plausible Erklärung. Dann dauert es Ewigkeiten (und Babys haben kein rationales Zeitgefühl und die Uhr lesen sie auch nicht) und er kommt wieder rein... und so weiter. Ich würe auch nicht mehr rufen sondern resignieren! Und das wäre es, was das 15 Wochen alte Baby täte! Wie kann ich, wenn mein Kind 15 Jahre alt ist, erwarten, dass es mit all seinen Probleme zu mir kommt, wenn ich nicht von Anfang an bereit war, seine Signale zu deuten und ihm zuzuhören??! Das geht einfach nicht. Mal abgesehen davon möchte ich darauf hinweisen, dass die Färber-Methode aus der Zeit des Nationalsozialismus stammt, in der es wichtig war, dass Kinder gehorsam sind und tun was man von ihnen verlangt damit sie ins System passen!
Ich möchte einfach mal meine Erfahrung abgeben, denn ich gehörte auch zu den Mamas, die nicht stillen wollten, weil sie keine Milchkuh sein wollten. Ich bereue es sehr, denn egal wie ich die Flaschennahrung auch gestalte, sie wird nie so viel Nähe geben können, wie das Stillen. Und es ist ja soooooooo unpraktisch, nachts erstmal eine Flasche fertig zu machen, immer alles einzupacken... und mir fehlt die Nähre, die ich zu Beginn nicht geben wollte sehr. Ich hatte Angst, zu viel Nähe würde meinen Sohn sich daran gewöhnen lassen. Heute ist er fast ein Jahr alt und löst sich zunehmends von mir weil er die Welt erobert. Und das tut er mit unglaublich viel Sicherheit. Er brauchte nicht zu weinen bis ich reagiert habe weil ich gelernt habe, seine Signale schon viel früher zu deuten! Allgemein bekomme ich oft zu hören, wie ausgeglichen und selbstsicher er ist. Ich habe ihn nach der Anfangsphase täglich getragen. Drinnen, draußen, auf dem Klo ;) wo es eben möglich war. Heute geht es maximal 1 1/2 Stunden weil er einfach zu schwer ist für ausgiebiges tragen. In den Schlaf findet er nur mit der Flasche oder im Kinderwagen oder selten mal im Auto. Na und? Wenn er mit 16 noch die Flasche braucht werd ich mal drüber nachdenken ;) Damals wurden Kinder 4 Jahre lang gestillt und heute macht man nach 6 Monaten einen Strich darunter? Ich versteh das nicht. Ich könnte ebenso Familienbettdiskussionen ins Unermessliche führen aber das war ja nicht das Problem :D Zwei Tipps noch am Ende: 1) der Film "Babys" - ich hab das Gefühl, dass Du die Message schon verstehst Madlen und 2) das Buch "Kinder verstehen" von Herbert Renz-Polster. Er beleuchtet das Thema "Baby" mit all seinen Facetten (Schlafverhalten, Stillen, Trotzen.....) aus Sicht der Evolution und hat mir so manches Mal die Augen geöffnet für das Verhalten meines großen Babys!
Ich wünsche Dir alles Gute!!!!

P.S. Kristin schöner Beitrag!!!!!!!! :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012, 23:28:37 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 26.02.2012, 23:31:02 GMT+1
Halldora meint:
Hei- Nur Mut!! Wir haben genau dasgleiche durch, Koliken am Anfang und dann konnte er nur an der Brust schlafen. Ich kann Dir nur WÄRMSTENS ans Herz legen, durchzuhalten. Er wird mit zunehmendem Alter eh neugieriger und dann verkürzt sich die Stillzeit automatisch. Und je mehr Du jetzt auf die Befürnisse Deines Kindes eingehst, umso zufriedener und dankbarer wird es später sein!
Und bitte bloß nicht das Buch `Jedes Kind kann schlafen lernen´!!! Finger weg. Bitte! Ein Kind schreit nur dann, wenn es ein dringendes Bedürfniss oder Schmerzen hat, das heißt, es braucht uns dann besonders dringend und das ist das einzige Mittel, sich kundtun zu können.
Empfehlen möchte ich Dir von Elizabeth Pantley SCHLAFEN STATT SCHREIEN und folgende links, die mir sehr geholfen haben:
http://www.stillkinder.de/durchschlafen_irgendwann.html
http://www.stillkinder.de/erfahrung.html#schlafproblem
http://www.rabeneltern.org/index.php/wissenswertes/schlafen-wissenswertes/1221-besser-schlafen-im-familienbett
Kannst Du eine LaLecheLiga in Deiner Nähe anrufen? Die vermitteln stillerfahrene Mütter, die sich die Situation mal anschauen und Tips geben können. Mir hat meine Hebamme geholfen, die mir zeigt, daß mein Schatz nach geraumer Zeit nur noch nuckelte, aber nicht mehr richtig trank (Du kannst es am Unterkiefer sehen und den sich bewegenden Ohrläppchen, wenn er richtig trinkt). Sie hat mich ermuntert, ihn dann vorsichtig abzudocken (mit dem kleinen Finger vorsichtig in den Mundwinkel um das Vakuum zu unterbrechen und die Brustwarze vorsichtig rausziehen). Sein Grundbedürfniss der Nahrungsaufnahme ist dann gestillt, er braucht dann `nurnoch Deine Nähe. Vielleicht hilft euch beiden ja auch, wenn Du ihn eine Weile herumträgst und mit ihm leise sprichst oder summst und ihm damit versicherst, daß Du da bist.
Ich bin eine große Vertreterin dafür, daß man so weit wie möglich auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen soll, aber Dein Kind hat auch nix von Dir, wenn Du Dich quälst und ihm eine gute Mutter sein willst, eigentlich aber auf dem Zahnfleisch gehst oder lieber was anderes machen möchtest/muß. Er spürt das auch, und dann ist es besser, klar zu sein und zu sagen, `Du jetzt bin ich dran.
Mein Sohn ist jetzt 6 1/2 Monate alt. Ich habe ihn auch stundenlang gestillt, mit schmerzenden Brüsten, bis ich dann klar gesagt hab `Liebster Schatz, Du bist satt, ich kann jetzt nicht mehr, Schluß und abgedockt. Natürlich protesiert er, immer noch, aber immer weniger und gibt eigentlich sofort Ruhe, da er die Gewissheit hat, ich bin da, nur das Restaurant ist eben zur Mittagspause geschlossen. Was auch sehr hilft ist, wenn eine andere Bezugsperson ihn Dir abnimmt und ein wenig trägt bis er sich beruhigt; er riecht dann Deine Milch nicht dauernd und ist nicht in ständiger Versuchung, zu nuckeln.
Mein Sohnemann schläft mittlerweile im Kinderwagen ganz gut, d.h. wir machen jeden Tag zur gleichen Zeit eine mindestens 1stündige Tour und meistens schläft er dann auf der Terrasse noch eine Stunde weiter. Und abends ab 20 bis morgens ca.6 mit 2x kurz Stillen in der Nacht.
Du siehst also, es geht :-)
Ich wünsche Dir von Herzen, daß die Situation sich zu eurer allem Besten entwickelt und Du eine schöne Stillerfahrung mit Deinem Sohn hast.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012, 23:49:41 GMT+1
Julia Kobel meint:
Ja das kenn ich auch, meiner ist jetzt 5 Monate alt und schläft auch nur an der Brust ein, aber das dauert höchstens 15min. bein nuckeln einfach wegziehen und ruhe ist. Das er sonst gar nicht einschläft hatte ich auch schon durch. Ich war deswegen bei einer Homöopathin gewesen, dort hat er ein konditionsmittel bekommen und seitdem läuft vieles besser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2012, 00:02:56 GMT+1
Viktoria meint:
Hallo, mein kleiner wird bald 5Monate und ich kann dich sehr gut verstehen. Hatte genau das gleiche Problem. Habe sogar manchmal auch bis zu 2 und 2,5 Stunden gestillt. Dabei ist er immer wieder aufgewacht, hat wieder getrunken, ist wieder eingeschlafen und so drehte sich das Ganze im Kreise.Dann habe ich auf Anraten meiner Hebamme mit dem Zufüttern (vom Löffel) angefangen und habe sofort festgestellt, daß er satt wurde und daher auch länger schlafen konnte. So hatte nicht nur ich etwas entspannung, sonder vor allem mein Kleiner Schatz, denn so kam er zur Ruhe und wir haben in den Wachphasen mehr Zeit zum Kuscheln. Auch wenn ich nur Stillen wollte, so habe ich für uns feststellen müssen, daß ich meinem Kind nichts gutes tuhe, wenn es ständig an der Brust ist und doch nicht zur Ruhe kommt !!! Du wirst schon das Richtige tuhen
Ich wünsche dir viel Freude an deinem Liebling !

Veröffentlicht am 27.02.2012, 09:22:19 GMT+1
Antje K. meint:
@ herzensmami:
Danke für diesen schönen Worte!! Das tut richtig gut zu lesen. Vorallem nach dem beitrag von "mamamia". Der hat mich so traurig gemacht, weil sie ihrem Kind wohl leider den Krieg erklärt zu haben scheint, ihre Wünsche auf das Kind aufpressen will und die Seele des armen hilflosen Dings dabei nur zerbrechen kann... Wirklich, wirklich unendlich traurig... :-((

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2012, 13:30:43 GMT+1
wasa meint:
Also deine Bauchschmerzen in allen Ehren, aber meine Tochter hatte diese "Phase" mit ca. einem Jahr, und hat nur noch an der Brust geschlafen. Ich leider gar nicht mehr. Und wenn man mehrere Wochen nie mehr als eine Stunde Schlaf am Stück kriegt, zehrt das sehr an den Nerven und auch an der Mutterliebe. Man hat einfach keine Kraft mehr!

Ich finde es absolut richtig, sich dann Tipps und Ratschläge zu holen, bevor man wirklich mal die Nerven verliert. Wir waren damals bei der Schlafberatung der Familienhilfe, der nette Herr hat mir allerdings das Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" empfohlen, das ich nicht empfehlen kann.
Gute Tipps lieferte das Buch "Schlafen ohne Schreien". Da wurde eine Methode der sanften Entwöhnung beschrieben. Das Kind nuckeln lassen, dabei bis 20 zählen, dann die Brustwarze vorsichtig aus dem Mund ziehen und leichten Druck aufs Kinn ausüben. Wenn das Kleine dann wieder sucht, das ganze wiederholen, so lange, bis das Kind schläft. Das hat ein paar Tage gedauert, dann hatts aber funkioniert. Sie hat dann getrunken, bis sie satt war und hat sich dann weggedreht.

Viel Glück!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2012, 10:43:06 GMT+1
Andrea meint:
Hallo liebe Madlen,
mein Kleiner hat auch immer lange getrunken. Bis ich durch eine Eingebung ihn zwischendurch abgehalten habe. Babies müssen auch mal und nur weil sie eine Windel tragen, heißt es noch lange nicht, dass die Ausscheidungen automatisch in die Windel gehen. Das hat nach meinen Nachforschungen und Beobachtungen zwei Gründe.
1) Urin und Kot werden durch Schließmuskeln zurückgehalten. Kinder können diese erst ab ca. 2 Jahren bewußt steuern. Durch Abhalten hilfst du deinem Kind bei den Ausscheidungen. Schwerkraft und die Abhalteposition erleichtern es deinem Würmchen immens, sich zu erleichtern. Ich musste Felix (jetzt 7 Monate alt) lange Zeit neben mir zappeln lassen, bis ich darauf kam. Beim Stillen machen die Babies eine Trinkpause, wenn sie müssen. Man könnte meinen, dass sie beim trinken eingeschlafen sind, doch sind die Augen leicht geöffnet und die Atmung geht etwas schwerer. Der Hunger wird in dem Moment vom Drang abgelöst und überlagert das Hungergefühl. Es ist auch bewiesen, das Babies sich beim Stillen erleichtern. Ca. 10 Minuten nach Anfang der Fütterung und danach auch noch mal. bei einem Jungen kann man es richtig gut sehen, da reicht ein Blick auf den Strullermann. Der steht dann wie eine Eins.
2) Babies wollen ihr Nest sauber halten.
Felix war ein angehendes Schreikind, doch seitdem ich ihm bei Pipi und Aa helfe, ist er sehr entspannt und schläft richtig gut. Und ich auch.
Ich würde das Baby tagsüber auch viel tragen, da merkst du sofort, was bei ihm ansteht.
Wie teilt sich das Baby mit, wenn es muss?
an den Fingerchen ziehen
zappeln, sprich mit dem Ärmchen und Beinchen rudern
am Öhrchen reiben
wenn das Baby zu müde ist, dann ist die Atmung tiefer und unruhiger, die Augen sind leicht geöffnet und wandern hin und her.
Ist der Druck besonders groß, dann krümmen sich die Kleinen wie ein Schürhaken.
Ich hoffe, etwas helfen zu können.

Viel Erfolg und ganz liebe Grüße

Andrea

Veröffentlicht am 03.03.2012, 14:11:28 GMT+1
KathaB meint:
@Madlen: Ich glaube es wurde schon alles gesagt ;-) Lass dich nicht fertig machen, genieße die Zeit mit deinem Kleinen. Es gibt Phasen, da benötigen die Babys einfach "mehr" Mama ("Ohje, ich wachse" wurde schon häufiger genannt). Ich wünsche dir die Kraft, die Phasen durchzuhalten und einen Weg zu finden, der euch BEIDE glücklich macht. Es muss ja nicht Dauerstillen sein.

@Kristin:
Interessant, wie unglaublich differenziert und durchdacht du die Dinge betrachtest!
Einem Kind abzugewöhnen, 1,5h lang die Brustwarzen wund zu nuckeln und stattdessen mit dem Kind zu kuscheln und auf andere Art Wärme zu geben ist natürlich Kinderquälerei. Sowas tun nur ganz schlimme "nicht wirkliche" Mütter...
Natürlich, es stimmt schon, dass es für ein Kind nichts schöneres gibt, als gaaanz nah bei Mama zu sein.
Aber was bringt es, wenn die Mutter gar keinen Schlaf mehr bekommt, Schmerzen hat und völlig erschöpft ist?
Wenn ihr die Mütter dazu zwingen wollt, so zu handeln, dann müsst ihr auch damit rechnen, dass eben diese Mütter irgendwann völlig zusammenbrechen. Es hat nicht jeder gleich viel Kraft und Ausdauer. Auch die Schmerzen beim Stillen/Nuckeln sind unterschiedlich.
*ironieon* Aber wir wissen ja: lieber gar keine Mutter als eine, die ihr Kind nicht dauernuckeln lässt! *ironieoff*

Sehr lustig finde ich übrigens de Hinweis, dass diese Babyeimer ja so krank sei.
Lieber baden gehen. Kannst du dir vorstellen, dass NICHT alle Babys gleich sind?
Meine Nichte hat tatsächlich in der Badewanne nur geschrien. Egal ob Papa oder Mama dabei waren (natürlich war sie nicht alleine drin!). Sie hatte totale Angst.
Dann hat meine Schwester den Eimer gekauft. Und siehe da: Das Kind war in diesem "kranken" Eimer GLÜCKLICH!
Nur am strahlen und am brabbeln, richtig selig. Schreckliche Erfindung diese Eimer... lieber Kind schreien lassen, wa?

@Herzensmami: Schonmal dran gedacht, dass es Mütter gibt, die wirklich nicht stillen können?
Die Quote der Frauen, die von Natur aus nicht Stillen können ist gering. Aber seit wann ist das der Einzige Grund, es nicht zu können?
Manche können es aus psychischem Gründen nicht, aus medizinischem Gründen (chronische Krankheiten), aufgrund schlechter Aufklärung im KH, voreilige Schwestern die dem Kind die Flasche geben. Und manchmal klappt es einfach so nicht, weil die Mütter zu sehr unter Druck gesetzt werden.
Wegen Menschen wie DIR! Die einem durchgehend schlechtes Gewissen machen.
Woher nimmst du diese Selbstsicherheit, dass du die PERFEKTE Mutter auf dieser Welt bist?
NIEMAND ist perfekt. Manche können das Stillen nicht genießen - was NICHT heißt, dass man sein Kind nicht liebt! Das ist doch völliger Irsinn... es gibt Dinge im Leben, die deutlich wichtiger sind. Das die Mütter dem Kind das Gefühl geben, dass sie es lieben, können sie auch, ohne zu stillen.
Ich wurde auch nicht gestillt, trotzdem studiere ich, bin extrem sensibel und gefühlvoll - manchmal sogar etwas "too much" und bin vermutlich deutlich sozialer als diese Kampfmütter, die ihre eigene Lebensweise als die einzig Wahre verkaufen. Liebe kann man einem Kind auch anders schenken. Genauso wie es Kinder gibt, die zwar gestillt werden (weil es ja so sein muss), aber trotzdem keine Liebe bekommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2012, 19:48:23 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 03.03.2012, 19:52:40 GMT+1
Adrian meint:
Hallo kathaB!
Vielen dank für Deine Worte! Ich habe dabei das Gefühl als würdest Du aus meinem Herzen sprechen!

Nun zu meinen Erfolgserlebnissen! Mein kleiner Kallemann trinkt halb neun seine Portion in einer dreiviertel bis vollen Stunde und schläft dann bis eins- halb zwei ( jippih von meiner Brust ;0) !! )
Ich habe seit der Kolik den Badeeimer und bin mehr als glücklich damit und würde ihn jedem empfehlen. Das mit der Badewanne funktioniert nämlich nur wenn ein zweiter das Mäuschen nimmt und in dann fertig macht! Ich lass doch keine große Badewanne voll Wasser um sie nach zehn Minuten wieder auszulassen, den solange sollen die kleinen ja noch nicht im Wasser sein. Pascal genießt den Eimer total, in der Babywanne hat er nur geschrien!
Ich denke auch das ich mich sehr unter Druck gesetzt habe, aber ich habe viele Jahre für so ein kleines Wunder gekämpft und möchte nun einfach alles richtig machen. Habe im vorigen Jahr auch zuviels Schicksalsschläge gehabt ( Fehlgeburt, mein geliebter Papa und mein Schwiegervater gestorben) , das ich auch einfach zu sensibel bin!

Ich liebe meinen Sohn mit Sicherheit noch genauso, wenn nicht noch mehr, aber ich schaukel ihn auf einem grossen Gymnastikball wippend ein und lege ihn dann in sein Bettchen lasse die Arme noch unter ihm und arbeite mich langsam heraus, DANKE fuer den Tipp, vorher hören und singen wir Schlaflieder und machen etwas Sport gegen die letzten Pupsis im Bauch! Und vor allem viiiiel kuscheln!!!!
Ihr seht also, von jedem von euch etwas und daraus unser Ritual herausgearbeitet:0) ! Lieben dank an alle!
Gerade liegt er auf meiner nackte Brust und erholt sich vom Tag, wir waren das erste mal beim Babyschwimmen!
Ich wünsche euch einen schönen Abend, Madlen

Veröffentlicht am 07.03.2012, 16:02:29 GMT+1
Katharina meint:
Hallo Madlen,
nach all den Beiträgen, muß es ja für Dich schwer sein, daß richtige für Dich und Deinem Kind zu tun!
Es sind so viele verschiedene Meinungen!
Ich glaube fest daran, daß die Mutter am besten weiß, was für ihr Kind das Beste ist ( ohne sich selbst zu vernachlässigen! ) Das Buch: Jedes Kind kann schlafen lernen, haben wir auch ausprobiert, aber die Anweisungen nicht ganz befolgt, da wir immer wieder unterbrechen mußten, da unsere Kleine krank wurde und wir das brüllen nicht aushielten. Es muß jeder selbst wissen und entscheiden ob dieses Buch der richtige Weg ist. In meinem Bekanntenkreis sind positive Rückmeldungen gekommen, FÜR UNS WAR DAS NICHTS!
Ich habe immer wieder was Neues versucht um meine Kleine zu beruhigen und leider immer wieder festgestellt, so geht es nicht. Aber trotzdem weiter probriert und unseren Kinderartz darauf angesprochen.
Wir haben uns einen Baby Bay gekauft und dann klappte es IN KLEINEN SCHRITTEN. So konnte ich meiner Kleinen immer wieder meine Nähe spüren lassen und selber ein bißchen schlafen. Oft mußte ich sie an der Brust anlegen ( dies konnte ich im halb sitzen- liegen tun), aber sie lies sich immer öfters danach hinlegen. Glaub mir, viele können es nach empfinden wie es ist, halb zu schlafen beim gehen und völlig fertig zu sein mit den Nerven.
Gibt es in Deinem Bekanntenkreis-Familie niemand der Dir helfen kann, daß Du dann auch mal in `Ruhe` duschen kannst?
Ich kann jetzt zum Glück Nachts schlafen- nicht immer!!!
Ich wünsche Dir viel Erfolg und starke Nerven!
Herzliche Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.03.2012, 06:55:40 GMT+1
Leonie Voß meint:
Liebe Madlen,
ich muss gestehen ich habe mir nur ganz oben deine frage durchgelesen und weiß deshalb nicht, ob es schon empfohlen worden ist... Aber ich kann dir nur wärmstens "Schlafen statt schreien" von Elizabeth Pantley empfehlen!
Auch mein Sohn war ein "Dauernuckler". Aber "schreien" lassen kam auch für mich überhaupt nicht in Frage, auch nicht "nur" für 2 Minuten.
Und glaub mir, mein Sohn ist ein Jahr lang jede Nacht halbstündlich wach geworden und wollte an die Brust, harte Zeiten ;-)
Aber das Buch hat prima geholfen.
Bitte, bitte keinen "jedes Kind kann schlafen lernen" Quatsch anwenden :-(

Außerdem kann ich noch 2 Bücher von William Sears, auch empfohlen von der LLL, empfehlen:
Zum einen "Das 24-Stunden- Baby" -- hat mir immer wieder Mut gemacht das wir es DOCH richtig machen ;-)
Und zum anderen "Schlafen und Wachen".

Vielleicht kamen diese Buchempfehlungen schon, wenn nicht gibt es sie jetzt :-)

Ich denke an Dich und wünsche Dir sehr viel Kraft!
Die Müdigkeit ist das schlimmste, ich weiß, und ich hoffe Du findest den richtigen Weg, der für euch beide passend ist und mit dem ihr beide gut leben könnt!
Liebe Grüße

Veröffentlicht am 08.03.2012, 09:42:34 GMT+1
ich bin glückliche mama einer sehr zufriedenen ausgeglichenen 16 monate alten tochter. ich habe gestillt. ja das habe ich. die ersten 3 monate war ich voll und ganz ans sofa gefesselte. und das ist kein scherz, es war so. ich hatte alles in griffnähe und lebte mein leben auf dem stück möbel. allein zum duschen und/oder umziehen war sie mal für ein paar minuten entweder bei papa am schreien oder im stubenwagen am schreien. hin und wieder haben wir es auch mal geschaft sie im stubenwagen zum schlafen zu bekommen. die zeit nutzte ich dann auch direkt aus und schlief ... auf dem sofa. denn die schlafzeiten gingen nie lang. mein kind ist AUCH IMMER an der brust eingeschlafen. und wenn sie kohligen hatte war es extrem schlimm. da waren dann auch schon 3 stunden oder mehr drin das sie einfach die brust im mund brauchte. natürlich habe ich ca. 1 million ratschläge bekommen ganz ungefragt. aber mein kinderarzt hatte mir den schönsten ratschlag geben der mich durch diese zeit geführt hat. "HABEN SIE JEMALS IN DER NATUR GESEHEN DAS EIN TIER EINFACH SEIN JUNGES WEG LEGT UND WEG GEHT? GENIESSEN SIE DIE ZEIT IN DER SIE IHREM KIND SO NAH SIND. DIE ZEIT KOMMT NOCH FRÜH GENUG DAS IHR KIND DAS NICHT MEHR WILL" .... als sie 5 monate war habe ich angefangen zuzufüttern mit mal nem gemüsegläschen mittags. so nach und nach wollte sie immer weniger an die brust weil sie ja satt war von dem was sie beigefüttert bekommen hat. so habe ich immer mehr ausgetauscht. mit 12 monaten wollte sie nur noch am morgen im bett ihre frühstücksbrust, wie ich dazu sagte. (ACH JA thema im bett; ihr bett steht an unserm ehebett dran. ganz ohne gitter. und sie konnt auch schon mit 6 monaten krabbeln. es gibt kissen und decken die man hinlegen kann. und ja sie ist auch mal aus dem bett gefallen. das machen kinder im regelfall aber nicht oft. ausser das kind ist ohne instinkt und lernkönnen auf die welt gekommen. sie schläft immer noch nicht allein ein, ich muss bei ihr liegen bleiben. mitlerweile dreht sie sich so gar von mir weg und nimmt ihr kuschelbär und schläft dann ein vorher musste ich sie in den arm nehmen.) ... mit 14 monaten fing sie dann an ganz von der brust weg zu bleiben. und es war für mich als mama ein richtiger einschnitt. als hätte jemand was abgeschnitten. und ich habe verstanden was der arzt meinte als er sagste .... GENIESSEN SIE DIE ZEIT IN DER SIE IHREM KIND SO NAH SIND. DIE ZEIT KOMMT NOCH FRÜH GENUG DAS IHR KIND DAS NICHT MEHR WILL. rückblickent betrachtet, egal wie oft ich nervlich fast zusammen gebrochen bin und egal wie oft ich nen heulkrampf hatte, ich hab es überlebt und die zeit verging so schnell das es sich heute anfühlt als wäre es schon 10 jahre her.

Veröffentlicht am 16.03.2012, 04:48:29 GMT+1
Zuletzt vom Autor geändert am 16.03.2012, 04:54:43 GMT+1
Dr. Dolittle meint:
Hallo in die Runde,

mein Kleiner war auch so ein Brustvereinnahmer und wollte sich um keinen Preis ablegen lassen. Nachts schlief er oft nur mit Brust im Mund, aber zumindest schlief er gut auf diese Art. Ich durfte mich bloß auf keinen Fall umdrehen, aber für die paar Monate ließ sich das recht gut aushalten. Das tagsüber auf dem Sofa gefangen sein hatten wir auch. Sich das Baby möglichst oft umbinden ist wirklich Gold wert - sonst tun einem bald die Arme weh. Ein paar kleine Tricks haben mir über die Zeit geholfen.
- Beim Einschlafen gab es eine Phase, wo mein Baby ganz entspannt den Mund geöffnet hat, während er in den Tiefschlaf abgeglitten ist. Ich habe gelernt, den perfekten Zeitpunkt abzupassen, um die Brustwarze herauszuziehen, bevor er sie im Tiefschlaf dann wieder stärker angesaugt und nicht mehr hergegeben hat.
- Für das Herausziehen habe ich zudem eine zweite Methode, die auch ohne spontane Mundöffnung oft funktioniert hat. Ich benutze einen Finger, den ich zwischen Brustwarze und Mund stecke, um den Unterdruck abzulassen. Da mein Kleiner dann sofort wieder einzusaugen versucht, habe icn den Finger blitzschnell zwischen seine Kiefer gesteckt und ihn somit blockiert, bis die Brustwarze sicher heraus war.
- Der Clou dabei ist, Babys Nase und die Brustwarze in jedem Fall unmittelbar danach fest aneinanderzudrücken, so daß das Baby eine volle Dröhnung des betörenden Bruswarzenduftes inklusive der dichten Pheromonwolke inhaliert, was eine geradezu sedierenden Effekt hat.
Je geschickter ich diese Methode anzuwenden gelernt hatte, desto öfter hat sie funktioniert und war nach einiger Zeit bloß noch Routine. Wenn ich ihn ablegen wollte, habe ich dies parallel zum Brustentzug versucht und ihn danach noch eine Weile den Brustduftcocktail inhalieren lassen, während ich mich ganz vorsichtig herausgeschummelt habe. Den süßen Duft habe ich ihm als allerletztes entzogen, wenn ich schon bloß noch neben ihm lag. Das hat nach einer Weile ganz gut funktioniert.
Wenn es ihm schlecht ging, habe ich ihn weiternuckeln lassen, auch wenn es teilweise echt hart war. Worauf ich aber peinlich genau geachtet habe war, daß er immer das volle Paket im Mund hatte und nicht bloß den Nippel. Wenn er angefangen hat, meine Brustwarzen zu zwiebeln, habe ich ihn sofort getrennt und darauf bestanden, daß er voll sperrt und den gesamten Vorhof in den Mund nimmt, denn entzündete oder gar sich ablösenden Brustwarzen sind mit Sicherheit die Hölle und wegen der darauf folgenden Stillkarenz leidet das Baby auch noch mit.
Mit fortschreitender Entwicklung, insbesondere als er anfing sich fortzubewegen, hat sich das Problem dann ganz von alleine relativiert, da er sich nicht mehr an mir festsaugen mußte, um meine Verfügbarkeit sicherzustellen, sondern mir bei Bedarf auch einfach hinterherkraxeln konnte:)

Ach ja, alleine schreien lassen habe ich ihn trotz ständiger heftiger Schreiattacken nie und halte dies im ersten Lebensjahr auch grundsätzlich für schwere Kindesmißhandlung. Ein Baby fühlt nichts außer rasender Angst in solchen Situationen und es kann unmöglich verstehen, was los ist. Babys sind völlig hilflos alleine und sterben, wenn keiner da ist, der sie versorgt. Das wissen sie instinktiv und jedes Schreien nach der elterlichen Zuwendung ist für sie ein Kampf ums Überleben. Dessen sollte sich jeder stets bewußt sein.
Ein wichtiger Hinweis dazu für alle Betroffenen: Es ist nicht schlimm, wenn Euer Baby in Euren Armen ohne erkennbaren Grund weiterschreit. Stellt bloß sicher, daß es ihm an nichts fehlt, insbesondere nicht an Eurem Verständnis und Mitgefühl. Manche Babys sind einfach völlig überfordert damit, die vielen Sinnesreize aus ihrer Umgebung zu verarbeiten. Den Streß, der dadurch entsteht, müssen sie mit aller Kraft herausschreien, damit er sie nicht innerlich auffrist. Versucht also nicht endlos, Euer Kind zu beruhigen, sondern erlaubt ihm, sich in der sicheren Geborgenheit Eurer Umarmung freizuschreien, wenn ihm danach ist. Mehr dazu auch in "Warum Babys weinen: Die Gefühle von Kleinkindern." von Aletha J. Solter und Karin Petersen.

Liebe Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2012, 09:00:18 GMT+2
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2012, 10:19:26 GMT+2
Lisaaa meint:
Hallo Madlen, mein Sohn hing mir das erste Vierteljahr auch ständig nur an der Brust, ich konnte ihn nirgends "ablegen", ohne dass er wach wurde. Auch ich fühlte mich damals sehr eingeschränkt, konnte ja kaum mal duschen oder aufs WC gehen... wenn er beim nächtlichen Stillen einschlief, habe ich noch 1/4 Std gewartet, bis er in der Tiefschlafphase war, dann konnte ich ihm die Brust vorsichtig entziehen. Keine Sorge, das gibt sich alles irgendwann und ich drücke Dir die Daumen, dass Du es durchhältst! Es hilft, das Baby bei sich schlafen zu lassen, damit sie Deine Nähe spüren. Auch das Tragen im Tuch gibt dem Kind die Nähe, die es braucht, und man hat auch mal die Hände frei! Leider haben wir uns erst spät (mit 5 1/2 Monaten) für das Tragetuch entschieden.
Von Büchern wie "Jedes Kind kann schlafen lernen" etc . pp. kann ich Dir nur dringend abraten. Eher rate ich Dir zu dem Buch "Das 24 Stunden Baby: Kinder mit starken Bedürfnissen verstehen" von William Sears. Hier wird wirklich auf die Bedürfnisse des Kindes eingegangen sowie der Eltern, und nicht nur auf die der Eltern.
Alles Gute,
Lisa

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012, 14:17:37 GMT+2
J. Majczak meint:
Lesen Sie mal "Oje, ich wachse" - das was Sie beschreiben ist eigentlich normal. Mein Sohn ist 8 Wochen alt und macht gerade auch solche "nicht schlafen" Phase...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012, 19:55:42 GMT+2
Kindle-Kunde meint:
meine sr. hat mir den tipp gegeben: warme wärmeflasche ins bettchen. hat funktioniert. und ist für mich auch logisch gewesen. zuerest warmer mama-körper und dann eiskaltes bettchen.
viel glück geduld und nerven! es wird besser! aber es dauert halt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012, 20:00:06 GMT+2
Kindle-Kunde meint:
bravoooo!!! stimmt voll!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012, 20:03:16 GMT+2
Kindle-Kunde meint:
bravo!! gehts der mutter gut, gehts dem baby gut! pasta!

Veröffentlicht am 29.03.2012, 21:04:07 GMT+2
K. Siegl meint:
Augen zu und durch. Mein Kleener ist jetzt 5 Monte und er war auch so. Ich habe alle tollen "Schlaflernbücher" aus dem Fenster geworfen und auf mein Baby gehört. Hab ihn in der Zeit( ca 2 Wochen lang) mit in mein Bett genommen( wurde früher und in anderen Kulturen nur so gemacht),nach Bedarf gestillt und weiter geschlafen. Jetzt liegt er in seinem Bett( wird immer mal wieder wach)und schläft mit seinem DooDoo ein.
Versetz dich doch mal in die Lage deines Babys. Ich würde auch weinen wenn ich so "neu" auf der Welt wäre und alleine schlafen müsste.

Vertrau auf DICH.

Ps: In den Büchern steht genau das drin was du draus lesen willst. Du machst das so richtig wie du es machst. Was andere sagen kann dir egal sein.

Die Bücher erziehen verunsicherte Eltern. Sollten wir nicht unsere Kinder erziehen?!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012, 21:18:14 GMT+2
Silke-E_de meint:
Liebe Madlen, ich bin Mutter zweier Kinder (Jasmin, 7 Jahre, und Matthias, knapp 4 Jahre). Auch ich habe bei beiden Kindern das erlebt, was Du beschreibst. Eine Freundin von mir berichtete das Gleiche. Es scheint die "Stillkinder" zu geben, die diese Nähe zur Mutter brauchen, und die, die die Milch einfach nur als Nahrung sehen. Im Nachhinein habe ich es nicht bereut, so lange gestillt zu haben (auch bei mir sind beide an der Brust eingeschlafen, Jasmin hat nach langer Zeit Koliken zwar aufgehört zu schreien, brauchte aber das Stillen nicht nur aus Nahrungsgründen, sondern auch aus Nähebedürfnis. Dasselbe mit meinem Sohn, der sich jedoch schneller abstillen ließ. Wenn du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, so stille weiter. Leg ihn ruhig im Schlafsack neben dich, oder richte Dir ein "Stillbett" ein (eine Matratze auf Lattenrost, von der er nicht runterfallen kann, du dich aber zur Seite rollen und ihn schlafen lassen kannst). Meine Kinder haben sich sehr gut entwickelt - auch wenn mein Mann und ich ein wenig unter dem Zeitmangel gelitten haben. Die Zeit mit dem Baby ist kurz, er wird schnell wachsen und du wirst ein gutes Gewissen haben, ihm das Beste gegeben zu haben: Muttermilch und Mutternähe :-) Ganz liebe Grüße! Silke (habe erst abgestillt, als meine innere Stimme wirklich JA gesagt hat, auch wenn andere sich gewundert haben - ich habe es nicht bereut, nicht auf andere gehört zu haben. Stillen und tragen - das hat sich als wunderbar erwiesen. Viel Kraft und alles Liebe und Gute

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012, 21:18:40 GMT+2
K. Siegl meint:
Na das ist doch mal die richtige Einstellung. Toller Beitrag.

Veröffentlicht am 31.03.2012, 10:16:43 GMT+2
Simone S. meint:
Huiii,
so viele Beiträge, ich habs nicht geschafft, alle bis zum Ende zu Lesen, aber der Beitrag von Julia hat mir seeehr gut gefallen! Mein Sohn ist inzwischen fast 9 Monate alt und ich stille ihn immer noch. Auch wir haben diese Phase durch, daß ich ihn zum Schlafen nie hinlegen konnte ohne daß er wach wurde egal wie sanft und lagsam ich war. Er hatte so starke "Verlassensängste" (zumindest fühlte es sich für mich so an), daß er sofort anfing zu weinen. Oft blieben mir nur wenige Minuten am Tag zum Duschen oder zur Toilette. Aber nach ein paar Monaten wurde es besser. Bis heute schläft er sehr wenig am Tag, nach dem Mittagessen meist ein bissel länger, aber seit 2 Monaten schläft er auch nachts nicht mehr durchgehend (ab dem 4. Monat schlief er durch). Das ist es, was zehrt. Meine Brustwarzen waren auch oft sehr empfindlich, also cremen,sobald er mal nicht trinkt :-)
Auch jetzt noch schläft er nur beim Stillen ein (oder im Auto/Kinderwagen/Tragetuch), er ist viel zu neugierig, alles mitzubekommen, als daß er sich auch nur eine Minute entgehen lassen will. Aber inzwischen dockt er sich selbst ab, wenn er richtig "weg" ist :-) Also ich schließe mich den meisten Müttern an: Mut, Geduld und lass Dir helfen! Es wird leichter, ganz bestimmt. Die Zeit seines Lebens, die er mit Stillen verbringt, ist kurz genug, genieße es, solange es geht!!! Ein Stillkissen, daß er nicht so leicht wegrutscht, ein Buch oder den Fernseher dazu, oder selbst die Augen zu machen, und eben die Waschmaschine oder das Putzen sein lassen, es gibt wichtigeres! Kochen kann auch Dein Mann,wenn er abends heimkommt, oder der Pizzaservice!

Liebe Grüße und toi toi toi!
Simone

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.04.2012, 22:06:25 GMT+2
mele meint:
:-( das kenn ich gut :-( die kleinen gewöhnen sich schnell daran so war es bei meiner kleinen auch und nun wird sie bald zwei jahre alt und ich habe jetzt schon 20 mal versucht abzustillen und jedesmal reagiert sie mit fieber und mein vorhaben ist erledigt :-(

du sollstest unbedingt weiterstillen das ist gut für euch beide, aber versuch deinem sohn den nuckel anzugewöhnen sonst wirst du die gleichen probleme bekommen wie ich, meine isst immernoch nicht richtig da sie genau weiss da ist ja die brust wozu essen wozu alleine schlafen, man bekommt ein sehr anhängliches kind das einem nicht von der seite weicht.

tipp halt dich an die stillzeiten alle 4 stunden und dazwischen tee oder nuckel anbieten bei deinem ist es noch nicht zu spät der gewöhnt sich schnell wieder um. ich hab das problem nun zwei jahre und es wird immer schwerer es abzugewöhnen :-( mach nicht den gleichen fehler brust nicht als dauernuckel den wird man schwer los ich wünschte ich wird es endlich schaffen das meine richtig isst und keine brust mehr will :-( und 1 1/2 std ist nix meine hängt 2 bis 3 std dran bis sie schläft und manchmal sogar die ganze nacht. also nutz die babyzeit und gewöhn ihn schnell um sonst ist zu spät, wenn er einschläft an der brust nuckel bereit halten brust schnell rauziehen und tuti rein und hoffen das klappt :-) viel glück.

Veröffentlicht am 02.04.2012, 06:36:39 GMT+2
Lisaaa meint:
@mele: Ich finde es schade, dass Du das so negativ siehst mit dem langen Stillen und dass Dein Kind noch nicht sehr viel isst und seine Anhänglichkeit. Das kommt alles irgendwann und dann wirst Du vielleicht sogar der Stillzeit hinterhertrauern. Es gibt eben Kinder, die ihre starken Bedürfnisse sehr gut äußern können, ich habe selber so ein Prachtexemplar von 26 Monaten hier. Aber glaube mir, Kinder, die ihre Bedürfnisse so gut befriedigt bekommen (Stichwort: attachment parenting) entwickeln sich zu sehr selbstbewußten und in sich gestärkten kleinen Persönlichkeiten. Und das ist heutzutage das Beste, was man seinem Kind mitgeben kann!
Übrigens, das mit den Stillzeiten (alle 4 Stunden) ist längst überholt. Man sollte nach Bedarf stillen, um eben die Bedürfnisse des Babies zeitnah zu befriedigen. Die Steinzeitmenschen hatten doch auch keine Uhren. Und was machst Du, wenn Dein Kind bereits nach 2 Stunden wieder an die Brust will? Willst Du es 2 Stunden schreien lassen?
Zum Thema Autonomie kann ich Dir nur raten, das Kind dosiert beginnen abzugeben, entweder stundenweise in die KiTa, Tagesmutti, Babysitter oder Omi. Das hat bei uns sehr gut geholfen, mein Kind immer autonomer werden zu lassen. Freilich, kam er wieder zu Mami, wurde erstmal wieder ausgiebig gestillt und gekuschelt. Aber das ist ein Prozess und wenn Dein Kind weiß, dass es immer wieder in Deine Arme zurück kommen kann, dann wird es gerne auch mal alleine woanders hin gehen.

Sorry an die anderen Diskussionsteilnehmer, ich bin etwas off topic, aber das brannte mir einfach unter den Nägeln!

LG Lisa

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2012, 17:07:40 GMT+2
Sweety Little meint:
Naja, fügen wir dem ganzen doch noch eine weitere Facette hinzu. Biologisch gesehen ist es bei allen Säugetieren so, das die Mütter die Säuglinge nur eine gewisse Zeit am Tag an die Zitzen lassen. Wer fertig ist, ist fertig, rumnuckeln und kauen geht gar nicht, denn die Mutter muss auch essen um bei Kräften zu bleiben, sonst nützt sie ihrem Nachwuchs nichts. Und somit dürfte das bei uns Menschen evolutionstechnisch auch so sein und kann dem Kind also keinen Schaden zufügen. Sonst hätte die Evolution das in den 10.000 Jahren mit Sicherheit geändert. Die ganze Diskussion ist ja heute überhaupt nur möglich da wir über den Luxus verfügen uns ins Sofa sinken zu lassen und mal geschwind was tiefgefrorenes warm machen zu können. Müssten wir noch so leben wie vor 100, 1000 oder gar 10.000 Jahren gäbe es diese Diskusion nicht. Also wo liegt der Schaden für das Kind? Glückliche sich kümmernde Mutter = glückliches Kind. Gestresste Mutter gestresstes Kind. Also ist die Mutter verpflichtet sich auch um sich zu kümmern, im Interesse des Kindes.
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