Andere Verkäufer auf Amazon
+ 53,00 € Versandkosten
96 % positiv in den letzten 12 Monaten
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
- Keine Abbildung vorhanden
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
Takeshi Kitanos Dolls (Collector's Editon, 2 DVDs) [Collector's Edition]
Collector's Edition
| Preis: | 24,98 € |
| Preisangaben inkl. USt. Abhängig von der Lieferadresse kann die USt. an der Kasse variieren. Weitere Informationen. |
| Weitere Versionen auf DVD | Edition | Disks |
Preis
|
Neu ab | Gebraucht ab |
|
DVD
22. September 2017
"Bitte wiederholen"
|
— |
1
|
6,99 € | 4,99 € |
|
DVD
24. November 2003
"Bitte wiederholen"
|
UK Import
|
1
|
11,66 € | 3,53 € |
Erhöhen Sie Ihren Einkauf
Wird oft zusammen gekauft
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Kikujiros SommerYusuke SekiguchiDVD
Hana-Bi - FeuerblumeKayoko KishimotoDVD
I'm a Cyborg, But That's OKLim Su-jeong;Kim Byung-ok;Lee Yong-nyeo;Oh Dal-Su;You Ho-JeongDVD
Dolls [Import anglais]DVD
The Wailing - Die BesessenenKwak Do WonDVD
OutrageTakeshi KitanoDVD
Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 1.85:1, 16:9 - 1.77:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ab 12 Jahren
- Produktabmessungen : 14.4 x 1.9 x 19.7 cm; 168 Gramm
- Herstellerreferenz : 22063
- Medienformat : Dolby, DTS, PAL, Surround-Sound, Breitbild, Sammlerausgabe
- Laufzeit : 1 Stunde und 49 Minuten
- Erscheinungstermin : 7. April 2004
- Darsteller : Miho Kanno, Hidetoshi Nishijima, Tatsuya Mihashi, Chieko Matsubara, Kyoko Fukada
- Untertitel: : Deutsch
- Sprache, : Japanisch (Dolby Digital 5.1), Japanisch (Dolby Surround), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Surround), Deutsch (DTS)
- Studio : Tiberius Film GmbH
- ASIN : B0001WGKWY
- Anzahl Disks : 2
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 82,337 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 22,171 in Komödie & Unterhaltung (DVD & Blu-ray)
- Nr. 22,858 in Drama (DVD & Blu-ray)
- Kundenrezensionen:
Rezensionen
Kurzbeschreibung
Ein junger Mann hat seine große Liebe im Stich gelassen, um auf Druck der Eltern die Tochter seines Chefs zu heiraten. Die Geliebte begeht daraufhin einen Selbstmordversuch und erkennt ihre Umwelt nicht mehr. Schuldig kehrt er zu ihr zurück, nimmt sich ihrer an. Ein alternder Gangster besucht nach dreißig Jahren den Park, in dem er sich als junger Mann von seiner Freundin verabschiedet hatte. Er wollte fort, um genügend Geld für ein gemeinsames Leben zu verdienen. All die Jahre hat die Frau jeden Samstag dort auf ihn nicht mehr. Ein Popsternchen schließt sich von der Außenwelt ab, weil niemand ihr durch einen Unfall entstelltes Gesicht sehen soll. Ihr hingebungsvollster Fan blendet sich selbst, damit sie sich nicht ihrer Entstellung wegen vor ihm schämen muss.
Pressezitate:
Bild für Bild müsste man DOLLS beschreiben und lobpreisen. Eine staunenswerte Vision folgt der nächsten: jede einzelne befremdlich schön und klar. (Süddeutsche Zeitung)
Ein ebenso betörendes wie manchmal befremdendes Meisterwerk, an dessen visueller Schönheit man sich kaum satt sehen kann. (filmdienst) Liebesgeschichten von monumentaler Schlichtheit...ein großer Film. (Der Spiegel)
Das Werk eines Malers. (Die Presse)
Bonusmaterial:
Filmografien & Biografien; Interviews; Scenes from the Shoot; Venice Film Festival 2002; Trailer;
Amazon.de
Obwohl sich der japanische Filmemacher Takeshi Kitano von Anfang an nicht auf ein einziges Genre hat festlegen lassen, ist er zumindest im Westen vor allem als Regisseur von sehr modernen und sehr eigenwilligen Yakuza-Filmen bekannt. Doch das ist nur eine Fassette seines weit gefächerten Schaffens. Eine ganz andere offenbart sich in Dolls, einem durch und durch stilisierten Episodenfilm, der von den Dramen und Tragödien des traditionellen Bunraku-Theaters inspiriert worden ist.
Dolls beginnt mit einer Aufführung von Monzaemon Chikamatsus berühmten Stück "Der Bote der Unterwelt", einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Klassiker dieser extrem stilisierten Theaterform. Die Puppen im Bunraku-Theater sind mehr als einen Meter groß und werden von drei die ganze Zeit sichtbaren Spielern bewegt. Am Rand der Bühne sitzen neben dem Erzähler, der das Geschehen kommentiert und sämtliche Rollen spricht, auch noch die ihn begleitenden Musiker. Eine Illusion von Realismus ist ganz und gar ausgeschlossen, und doch provozieren Aufführungen wie diese oft stärkere Emotionen im Publikum als die meisten von Menschen gespielten Stücke. Das mag zunächst wie ein Widerspruch erscheinen. Doch die Kunst des Bunraku-Theaters liegt in einer Stilisierung, die im tiefsten Innern verschüttete Gefühle zurück ins Bewusstsein bringt. Einen ähnlichen Effekt strebt Kitano mit den drei tragischen Liebesgeschichten an, die er hier ineinander verwoben hat.
Schon nach kurzer Zeit führt Kitano die Puppen aus dem Theater heraus in einen imaginären schwarzen Raum, in dem sie beginnen, sich drei Geschichten zu erzählen, deren Protagonisten Menschen unserer Zeit sind. Die erste Geschichte, die auch den größten Raum für sich einnimmt und in die die anderen beiden Tragödien eingebettet sind, handelt von den "aneinander gebundenen Bettlern". Für alle stand fest, dass Matsumoto und Sawako das ideale Paar sind. Doch dann haben Matsumotos Eltern ihren Sohn gedrängt, er solle in die Familie seines Chefs einheiraten und so Karriere machen. Daraufhin hat Sawako versucht, sich umzubringen, und dabei einen schweren Hirnschaden erlitten. Als Matsumoto davon erfährt, lässt er die Hochzeit mit der Tochter des Chefs platzen und kehrt zu Sawako zurück, die sich nicht mehr an ihn erinnern kann. Fortan laufen die beiden durch ein rotes Seil aneinander gebunden durch die Straßen und Parks der Stadt.
Die zweite Geschichte erzählt von einem Yakuza-Boss, der vor 30 Jahren seine Geliebte verlassen hat. Wie früher wartet sie immer noch jeden Samstag in einem Park auf ihn. Nun ist er alt geworden und sehnt sich nach seiner früheren Liebe. Für einen Moment scheint sogar ein neuer Anfang möglich, nur holt ihn schließlich seine Yakuza-Vergangenheit ein. In der dritten Geschichte versucht Nukui, ein Fan, der Sängerin Haruna, deren Gesicht nach einem schrecklichen Autounfall entstellt ist, näher zu kommen. Da sie niemanden an sich heranlässt, blendet Nukui sich selbst.
So einfach und klar diese Geschichten auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, Takeshi Kitano inszeniert so distanziert und stilisiert, dass sie einem zunächst ganz fremd erscheinen. Anders als etwa europäische und amerikanische Melodramen setzt Dolls nur indirekt auf das Mitgefühl des Zuschauers. Es sind nicht so sehr die Geschichten, die einen berühren. Es sind vielmehr die Farben, in denen Takeshi Kitano sie erzählt. Bisher wirkten seine Filme immer etwas monochrom, Blau- und Grautöne herrschten vor, hier nutzt er nun zum ersten Mal die ganze Palette der Primärfarben. Die Bilder strahlen regelrecht und treffen einen mit ihrer beinahe schon überirdischen Schönheit direkt ins Herz. Wie die Stilisierungen des Puppentheaters provozieren sie Emotionen, die viel tiefer reichen als die Gefühle, die einzig und allein aus der Identifikation mit den Figuren erwachsen. --Sascha Westphal
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein solides Bild und ein etwas künstlich wirkender Ton ergeben ein knappes Gesamt-Gut. Das Zwei Disc-Set bietet u.a. ausführliche Interviews mit den Hauptdarstellern, dem Regisseur und dem Kostüm-Designer, die den etwas über-pathetischen Film ein wenig zu ernst nehmen."Dolls" mag ja hübsch photographiert sein, aber er trägt seine pseudo-lyrischen Elemente etwas zu ostentativ vor sich her. Inhaltlich sind die Liebesgeschichtchen von tiefer Emotionalität, aber wenn man diese Emotionalität dann noch in wehleidigem Ton vorträgt, wird es einfach zu viel.Für Fans des Sentiments und des Modedesigners Yohji Yamamoto.
Bild: Das Bild zeichnet sich durch eine sehr hohe Stabilität aus. Jede Kamerabewegung wird verzerrungs- und ruckelfrei absolviert (00.45.26, Fahrt auf Frau) und geschieht absolut ohne Schärfeverlust. Die Schärfe ist recht detailintensiv, könnte aber noch ein wenig konturierter arbeiten. Bei strahlendem Kontrast und sehr feiner Farbtarierung ein erfreulicher Anblick.
Ton: Das Klangbild ist zwar von recht weiträumiger Charakteristik, aber es klingt immer ein wenig künstlich, zumal die Stimmen etwas aufgesetzt erscheinen und nicht sonderlich gut in die Kulisse integriert sind. Einzelne Effekte sind sehr wirkungsvoll und stimmig (01.23.20, Laub und Wind), insgesamt aber etwas zu gewollt und unnatürlich. Der DTS-Sound wirkt etwas druckärmer, was sich etwa in der Abbildung der Synthesizer-Musik zeigt (00.06.30), wenn man aber etwas lauter regelt, gewinnt er an Tiefe. --movieman.de
VideoMarkt
Matsumoto verlässt seine Geliebte Sawako, die daraufhin einen Selbstmordversuch unternimmt. Da kehrt er zu der inzwischen unheilbar Kranken zurück und bindet sie mit einer roten Kordel an sich. Für immer vereint, streifen die beiden als Bettlerpaar durch die Straßen. Auch Yakuza-Boss Hiro ließ einst seine Geliebte zurück. 30 Jahre später wartet sie immer noch jeden Samstag mit seinem Mittagessen auf der Parkbank. Andernorts opfert Nukui seinem Idol Haruna freiwillig das Augenlicht, um seine unerschütterliche Liebe zu beweisen.
Video.de
Multitalent und Kino-Extremist Takeshi Kitano ("Brother") singt hier ein Hohelied auf die zerstörerische Liebe. Darin spiegeln sich die emotionalen Katastrophen seiner Protagonisten in betörenden, das beständige Sterben symbolisierende Landschaftsaufnahmen (Kamera: Katsumi Yanagishima) wider, bewegen sich die Akteure zu Untätigkeit verdammt wie von unsichtbaren Fäden bewegte Puppen. Diese rauschhaft bunte und doch so morbide Welt des modernen Japan lädt Kitano-Fans wie Liebhaber des Fernost-Kinos zum Schwelgen ein.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Takeshi Kitano erzählt in einer explosiven Farbsymphonie drei Gegenwartsgeschichten über die ewige Liebe, Trauer und Schönheit.
Verwandte Produkte zu diesem Artikel
Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?
Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Matsumoto(Hidetoshi Nishijima) soll die Tochter des Chefs heiraten. Dafür hat er seiner Freundin Sawako(Miho Kanno) den Laufpaß gegeben. Während der Hochzeitsfeier erfährt er, dass Sawako einen Selbstmordversuch verübt hat. Matsumoto flieht von der Hochzeit zu seiner wahren Liebe. Der Yakuza Chef Hiro(Tatsuya Mihashi) hat vor Jahren seine Freundin Ryoko(Chieko Matsubara) verlassen, um Geld zu verdienen. Danach vergaß er sie. Jahrzehnte später besinnt sich Hiro und sucht den Ort auf, an dem er Ryoko zuletzt gesehen hat. Die Popsängerin Haruna(Kyoko Fukada) ist nach einem Unfall entstellt. Sie geht nicht mehr in die Öffentlichkeit. Lediglich den Fan Nukui(Tsutomo Takshige) empfängt sie, denn der ist blind.
Kitano verbindet die Fäden der Geschichte gut, doch das dauert. -Dolls- beginnt mit einer Bunraku-Puppenvorführung und endet auch damit. Allein diese Minuten waren für mich schon schwer zu ertragen. Der Rest von -Dolls- hat Licht und Schatten, Längen, gutes Schauspiel und schwer verdauliche Symbolik im Angebot. Natürlich kann es auch sein, dass ich nichts von Kitanos Filmkunst verstanden habe, diese Möglichkeit ist ganz sicher nicht auszuschließen. Wenn sie filmtechnisch allerdings so ähnlich ticken wie ich, kann ich ihnen -Dolls- nicht ans Herz legen.
Kulissen, Kostüme, Farben, ein gewisses Maß an Absurdem: dieser Film hat alles! Ein klassischer Kitano!
Film/Serie, sowie Ton und Bild sind gut.
Eine ganz andere offenbart sich in Dolls, einem durch und durch stilisierten Episodenfilm, der von den Dramen und Tragödien des traditionellen Bunraku-Theaters inspiriert worden ist. Dolls beginnt mit einer Aufführung von Monzaemon Chikamatsus berühmten Stück "Der Bote der Unterwelt", einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Klassiker dieser extrem stilisierten Theaterform. Die Puppen im Bunraku-Theater sind mehr als einen Meter groß und werden von drei die ganze Zeit sichtbaren Spielern bewegt. Am Rand der Bühne sitzen neben dem Erzähler, der das Geschehen kommentiert und sämtliche Rollen spricht, auch noch die ihn begleitenden Musiker. Eine Illusion von Realismus ist ganz und gar ausgeschlossen, und doch provozieren Aufführungen wie diese oft stärkere Emotionen im Publikum als die meisten von Menschen gespielten Stücke. Das mag zunächst wie ein Widerspruch erscheinen. Doch die Kunst des Bunraku-Theaters liegt in einer Stilisierung, die im tiefsten Innern verschüttete Gefühle zurück ins Bewusstsein bringt. Einen ähnlichen Effekt strebt Kitano mit den drei tragischen Liebesgeschichten an, die er hier ineinander verwoben hat. Schon nach kurzer Zeit führt Kitano die Puppen aus dem Theater heraus in einen imaginären schwarzen Raum, in dem sie beginnen, sich drei Geschichten zu erzählen, deren Protagonisten Menschen unserer Zeit sind.
Die erste Geschichte, die auch den größten Raum für sich einnimmt und in die die anderen beiden Tragödien eingebettet sind, handelt von den "aneinander gebundenen Bettlern". Für alle stand fest, dass Matsumoto und Sawako das ideale Paar sind. Doch dann haben Matsumotos Eltern ihren Sohn gedrängt, er solle in die Familie seines Chefs einheiraten und so Karriere machen. Daraufhin hat Sawako versucht, sich umzubringen, und dabei einen schweren Hirnschaden erlitten. Als Matsumoto davon erfährt, lässt er die Hochzeit mit der Tochter des Chefs platzen und kehrt zu Sawako zurück, die sich nicht mehr an ihn erinnern kann. Fortan laufen die beiden durch ein rotes Seil aneinander gebunden durch die Straßen und Parks der Stadt.
Die zweite Geschichte erzählt von einem Yakuza-Boss, der vor 30 Jahren seine Geliebte verlassen hat. Wie früher wartet sie immer noch jeden Samstag in einem Park auf ihn. Nun ist er alt geworden und sehnt sich nach seiner früheren Liebe. Für einen Moment scheint sogar ein neuer Anfang möglich, nur holt ihn schließlich seine Yakuza-Vergangenheit ein.
In der dritten Geschichte versucht Nukui, ein Fan, der Sängerin Haruna, deren Gesicht nach einem schrecklichen Autounfall entstellt ist, näher zu kommen. Da sie niemanden an sich heranlässt, blendet Nukui sich selbst. So einfach und klar diese Geschichten auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, Takeshi Kitano inszeniert es so distanziert und stilisiert, dass sie einem zunächst ganz fremd erscheinen.
Anders als etwa europäische und amerikanische Melodramen setzt Dolls nur indirekt auf das Mitgefühl des Zuschauers. Es sind nicht so sehr die Geschichten, die einen berühren. Es sind vielmehr die Farben, in denen Takeshi Kitano sie erzählt. Bisher wirkten seine Filme immer etwas monochrom, Blau- und Grautöne herrschten vor, hier nutzt er nun zum ersten Mal die ganze Palette der Primärfarben. Die Bilder strahlen regelrecht und treffen einen mit ihrer beinahe schon überirdischen Schönheit direkt ins Herz. Wie die Stilisierungen des Puppentheaters provozieren sie Emotionen, die viel tiefer reichen als die Gefühle, die einzig und allein aus der Identifikation mit den Figuren erwachsen.