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Femme Fatale

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Produktinformation

  • Seitenverhältnis ‏ : ‎ 16:9 - 1.85:1
  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 16 Jahren
  • Produktabmessungen ‏ : ‎ 13.4 x 1.7 x 19.3 cm; 109 Gramm
  • Herstellerreferenz ‏ : ‎ 82876551409
  • Medienformat ‏ : ‎ Dolby, PAL, Surround-Sound
  • Laufzeit ‏ : ‎ 1 Stunde und 50 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 16. Februar 2004
  • Darsteller ‏ : ‎ Rebecca Romijn, Antonio Banderas, Peter Coyote, Eriq Ebouaney, Edouard Montoute
  • Untertitel: ‏ : ‎ Deutsch, Englisch
  • Sprache, ‏ : ‎ Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Studio ‏ : ‎ LEONINE
  • ASIN ‏ : ‎ B00015BBPW
  • Anzahl Disks ‏ : ‎ 1
  • Kundenrezensionen:
    4,2 von 5 Sternen 166 Sternebewertungen

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Raffinierter Erotik-Thriller vom Kult-Regisseur Brian de Palma. Eim Filmfestival in Cannes raubt die überaus hübsche Laura mit sehr perfiden Methoden den millionenschweren Schmuck eines Filmstars. Doch der perfekte Coup geht in letzter Minute schief. Während ihre Partner gefasst werden, entkommt sie mitsamt der Beute nach Amerika - dank der Hilfe eines ahnungslosen US-Ehepaars, das Laura für seine vermisste Tochter hält. Sieben Jahre später hat es Laura zur Frau des Pariser US-Botschafters gebracht und lebt nun unter dem Namen Lily ein neues Leben. Als ein Foto des Paparazzo Nicolas auf der Titelseite einer Illustrierten erscheint, ist die neu Identität der Diamanten-Diebin gefährdet. Die Vergangenheit holt die Lady wieder ein. Bald sieht sie sich von den ehemaligen Komplizen gejagt und von einem reumütig verliebten Fotografen verfolgt. Doch die "Femme fatale" hat einen teuflischen Plan..."

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Mit dem weit mehr als nur doppelbödigen Thriller Femme Fatale ist Brian De Palma nach einigen Ausflügen in etwas andere Regionen des Kinos zu seinen bevorzugten Themen und Motiven zurückgekehrt. Schon seine ganz frühen, noch unmittelbar von Jean-Luc Godard beeinflussten Filme Greetings und Hi, Mom waren Reflektionen über die Macht und Manipulierbarkeit der Bilder. Man sollte Filmen und Fotographien in De Palmas Werk nie trauen. Sie haben einen ungeheueren Einfluss auf die Menschen, und doch weisen sie ihnen in der Regel nur den falschen Weg.

Die Juwelendiebin Laure (Rebecca Romijn-Stamos) und der Paparazzo Nicolas Bardo (Antonio Banderas) sind Produkte und Opfer der Bilder- und Medienwelt. Als Laure sich bei einem überaus spektakulären Diebstahl während einer Filmpremiere im Rahmen des Festivals von Cannes entschließt, ihre Partner zu betrügen, folgt sie dem Vorbild all der Femmes Fatales, die Hollywood in seiner schwarzen Serie zugleich gefeiert und verteufelt hat. Sie ist davon überzeugt, dass es für Frauen wie sie nur einen Weg gibt, dem sie skrupellos folgen muss. So wird Laure zur Gejagten. Einzig und allein die zufällige Begegnung mit ihrer Doppelgängerin Lily rettet sie vorerst. Doch als Laure sieben Jahre später als Ehefrau des neuen amerikanischen Botschafters nach Paris zurückkehrt, holt sie ihre Vergangenheit durch ein Foto wieder ein, das Nicolas im Auftrag eines Klatschmagazins von ihr macht.

Femme Fatale ist das Dokument einer Flucht. Nicht nur Laure und Nicolas, der eigentlich nie mehr als Paparazzo arbeiten wollte, versuchen alles, um ihrer Vergangenheit zu entkommen, auch ihr Schöpfer selbst ist mit diesem Film einer Welt entflohen, die ihm weniger Möglichkeiten bieten wollte. Nachdem es für Brian De Palma in Hollywood immer schwieriger geworden war, seine Visionen zu realisieren, bot sich ihm Europa als Ausweg an. Hier konnte er seit Jahren zum ersten Mal wieder ein eigenes Drehbuch verfilmen und sich dabei kompromisslos seinen filmischen Obsessionen hingeben. So bricht er im Verlauf der Erzählung immer wieder mit den Konventionen des durch und durch standardisierten Hollywood-Kinos. Laures und Nicolas' Geschichte folgt nicht der Logik eines Genres, sie entsteht vielmehr Stückchen für Stückchen -- wie ein Puzzle oder auch wie eine riesige Fotocollage -- aus De Palmas einzigartigen Bildideen.

Schon mit seinem Titel führt De Palma einen bewusst auf die falsche Fährte. Femme Fatale ist kein Film Noir, auch wenn sich Laure gleich in der ersten Szene Billy Wilders Klassiker Frau ohne Gewissen ansieht. De Palma reagiert eher auf den Fatalismus und den Nihilismus dieser Filmgattung und stellt ihnen seine eigene Interpretation der Figur der Femme Fatale entgegen. So endet dieser überaus elegante Thriller, der als Dekonstruktion eines filmischen Mythos beginnt, schließlich als Glaubensbekenntnis eines Künstlers, der sich gegen die Ausweglosigkeit eines vorherbestimmten Schicksals auflehnt. Und ganz nebenbei beantwortet De Palma auch noch die von dem mexikanischen Filmemacher Alejandro González Iñárritu gestellte Frage, ob Gottes Licht uns nun führt oder blendet. --Sascha Westphal

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Rezension aus Deutschland vom 20. Mai 2019
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