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Drei Farben Boxset (Blau, Weiß, Rot, 3 DVDs)
Standard Version
Box-Set
| Preis: | 28,97 € |
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Produktinformation
- Seitenverhältnis : 16:9 - 1.85:1
- Alterseinstufung : Freigegeben ab 12 Jahren
- Produktabmessungen : 13.6 x 5 x 19.5 cm; 297 Gramm
- Herstellerreferenz : 2134
- Regisseur : Krzysztof Kieslowski
- Medienformat : Dolby, PAL, Surround-Sound
- Laufzeit : 4 Stunden und 42 Minuten
- Erscheinungstermin : 7. Mai 2003
- Darsteller : Juliette Binoche, Julie Delpy, Jean-Louis Trintignant, Zbigniew Zamachowski, Irène Jacob
- Untertitel: : Deutsch
- Sprache, : Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0)
- Studio : Concorde Video
- ASIN : B00007JQTK
- Anzahl Disks : 3
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 56,010 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
- Nr. 9,934 in Box-Sets
- Nr. 15,816 in Komödie & Unterhaltung (DVD & Blu-ray)
- Nr. 16,304 in Drama (DVD & Blu-ray)
- Kundenrezensionen:
Rezensionen
Kurzbeschreibung
Beinhaltet folgende DVDs: - Drei Farben: Blau - Drei Farben: Weiß - Drei Farben: Rot
Amazon.de
Drei Farben Blau
Dies ist der erste Teil einer Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Er ist der düsterste der drei, ein Film der vom Gefühl des Schmerzes dominiert wird. Drei Farben Blau beginnt mit einem Verkehrsunfall, bei dem ein berühmter Komponist ums Lebens kommt. Seine Frau, gespielt von Juliette Binoche (die einen Oscar für Der englische Patient erhielt), versucht danach weniger, ihr altes Leben wieder zusammenzufügen, als sich eine vollkommen neue Existenz aufzubauen. Sie geht nach Paris, um ein wortkarges Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen.
Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewusste Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen Drei Farben: Weiß und Drei Farben: Rot, Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer. Für diese Rolle erhielt sie 1993 beim Filmfestival von Venedig die Auszeichnung als beste Schauspielerin. Einmalig schön ist auch die Musik von Zbigniew Preisner. --Robert Horton
Drei Farben Weiß
Dies ist der zweite Film der Drei Farben-Trilogie des genialen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Drei Farben: Weiß ist eine ironische Komödie in finsterer Tonart, randvoll mit dem bitterem Lachen der Verzweiflung, Ekstase, des Ehrgeizes und der Sehnsucht. Der heruntergekommene polnische Immigrant Karol Karol versucht verzweifelt, Frankreich zu verlassen. Er ist besessen von seiner französischen zukünftigen Ex-Frau (Julie Delpy aus Before Sunrise), sein französisches Bankkonto wurde eingefroren und er hat die Ungerechtigkeiten, die ihm tagtäglich begegnen, einfach satt. Aus Geldmangel überredet er einen anderen Polen, ihn in einem Koffer mit nach Hause zu schmuggeln. Dieser Koffer wird am Flughafen gestohlen. Die frustrierten Diebe schlagen ihn und setzen ihn in einem verschneiten Steinbruch aus. Von da an kann es eigentlich nur noch besser werden, oder nicht? Die Geschichte entwickelt sich zu einer boshaft-komischen Anti-Liebesgeschichte, einem umgekehrten Romeo und Julia. Äußerst komisch und berührend. --Grant Balfour
Drei Farben Rot
Der letzte Teil der gefeierten Drei Farben-Trilogie des inzwischen verstorbenen polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski (Drei Farben: Blau, Drei Farben: Weiß, Drei Farben: Rot) ist der am wenigsten eigenständige der drei und gewinnt durch die ersten beiden Teile eine gewisse Vertrautheit. Trotzdem ist Drei Farben: Rot ein starker, einzigartiger Film, der über die Allgegenwart von Bildern in der heutigen Welt nachdenkt und über die damit einhergehende Unterwerfung tiefer gehender Kommunikation.
Irène Jacob spielt ein Fotomodell, dessen bezauberndes Gesicht in riesiger Vergrößerung auf einem roten Plakat von jeder Anzeigetafel in Genf prangt. Als sie ein Verhältnis mit einem verbitterten Ex-Richter (Jean-Louis Trintignant) beginnt, der heimlich mit elektronischen Überwachungsgeräten die Gespräche seiner Nachbarn belauscht, wird das Model Zeugin der geheimen Leben derer, die wir zu kennen glauben. In Drei Farben: Rot bringt Kieslowski noch einmal die Hauptcharaktere aller drei Filme zusammen und erreicht so eine clevere Abrundung der Trilogie. --Tom Keogh
Synopsis
"Drei Farben: Blau"
Julie verliert bei einem Autounfall ihren Mann - einen berühmten Komponisten - und ihre kleine Tochter Anna. Gebrochen und voller Trauer zieht sie sich in ihr Landhaus zurück. Selbstmordgedanken quälen sie. Dann entschließt sie sich, das Haus und alles, was sie so sehr liebte, zu verkaufen und alle Brücken ihres bisherigen Lebens abzubrechen. Nach langer, totaler Isolation in dem anonymen Paris - und angeregt durch eine neugierige Journalistin - vollendet sie die letzte Komposition ihres Mannes, das "Konzert für Europa". Langsam und zögernd nimmt sie wieder Kontakt zu den Menschen auf und findet über die Musik und die erwachende Liebe zu Olivier, dem ehemaligen Assistenten ihres Mannes, zurück ins Leben.
Laufzeit: 94 Min.
Produktionsjahr: 1993
Darsteller: Juliette Binoche, Florence Pernel, Benoit Regent, Helene Vincet
"Drei Farben: Weiß"
Der Pole Karol und seine französische Frau Dominique stehen vor dem Scheidungsrichter. Dominique behauptet, die Ehe sei nicht vollzogen worden. Karol stimmt zu. So werden sie geschieden, und Karol verliert alles, was er besaß: die Liebe, seine Frau und seinen Friseursalon, in dem all seine Ersparnisse stecken. Jetzt steht er da: ohne Geld, ohne Papiere, erniedrigt und verletzt - und in den Augen der Polizei ein Brandstifter. In einem Koffer versteckt, kehrt Karol nach Polen zurück. Er hat nur ein Ziel, reich zu werden und sich an seiner Frau zu rächen. Doch dann ist das Glück zum ersten Mal auf seiner Seite. Er gewinnt etwas, woran er schon lange nicht mehr geglaubt hatte...
Laufzeit: 88 Min.
Produktionsjahr: 1993
Darsteller: Julie Delpy, Janusz Gajos, Jerzy Stuhr, Zbigniew Zamachowski
"Drei Farben: Rot"
Der Zufall führt Valentine eines Abends zu einem verbitterten alten Mann, dessen Hund sie gerade überfahren hat. An dem verletzten Tier ist der pensionierte Richter jedoch nicht besonders interessiert. Er beschäftigt sich lieber damit, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und mitzuschneiden. Valentine ist entsetzt. Auf geheimnisvolle Weise aber fühlt Sie sich zu dem alten Zyniker hingezogen. Die sonderbare Beziehung zwischen dem Richter und Valentine macht neue Zufälle möglich. In unmittelbarer Nähe wohnt Auguste. Er hat sein Jurastudium beendet und steckt mitten im Richterexamen. Die Wege von Auguste und Valentine kreuzen sich oft, fast täglich. Dennoch haben sie einander nie gesehen und ahnen nichts voneinander. Bei einer Reise nach England treffen die beiden auf der Fähre aufeinander. Ein gewaltiges Unwetter über dem Kanal verursacht eine tödliche Katastrophe. Bei einem Fährunglück gibt es nur 7 Überlebende...
Laufzeit: 95 Min.
Produktionsjahr: 1994
Frederique Feder, Irene Jacob, Jean-Pierre Lorit, Jean-Louis Trintignat
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Leider ist meine Vorliebe für "typisch französische" Filme (wenig Handlung, viel Gefühl) inzwischen stark abgeklungen, aber ich habe mich erinnert, warum ich die Filme früher mochte.
Also, wie gesagt, Klassiker, aber ich würde mir sie heute nicht mehr als DVD kaufen.
Diese Drei Farben Collection ist da die löbliche Ausnahme. Nicht nur das überhaupt mal ein Krzysztof Kieslowski-Werk als deutschsprachige DVD erscheint, hier hat man sich auch Mühe gegeben.
Neben guter Bild- und Tonqualität der Filme findet sich auch gutes Bonusmaterial in Form von Making offs (für Weiß und Rot) und Auszügen aus der Dokumentation "Mit Kieslowski am Schneidetisch", welche Arte im Rahmen des Dekalog-Themenabends vor einigen Jahren schon einmal zeigte auf den DVDs. Allerdings ist die Schneidetisch-Doku auf die einzelnen DVDs verteilt worden, was für die Collection etwas schade ist. Ferner (deutsch untertitelte) Interviews mit Darstellern, Produzenten usw.
Die Biographischen Texte auf den DVDs sind endlich mal in einer auch auf normal-großen Fernsehern lesbaren Schrift enthalten, und wirklich umfassend.
Zu dem DVD-Rom Part kann ich leider nichts sagen, da verweigert mein Mac die Zusammenarbeit, schade.
In der Anti-Tragödie "Blau" (Liberté) findet sich Juliette Binoche durch den Tod ihres Mannes und ihrer Tochter plötzlich befreit von allen sozialen Bindungen, bis ausgerechnet die Begegnung mit der Geliebten ihres Mannes ihre Mauer der Trauer durchbricht. In der Anti-Komödie "Weiß" (Egalité) verläßt Julie Delpy ihren Ehemann Zbigniew Zamachowski, der daraufhin alles unternimmt, um ihr diese Demütigung in gleicher Münze heimzuzahlen. Im der Anti-Romanze "Rot" (Fraternité) schließlich trifft Irène Jacob auf den pensionierten Richter Jean-Louis Trintignant, der die Telefonate seiner Nachbarn abhört, woraus sich trotz anfänglicher Abneigung schließlich eine brüderliche Beziehung entwickelt.
Handlungszusammenfassungen können diesen Werken kaum gerecht werden. Kieslowskis Filme spielen in ihrer eigenen, leicht mythischen Welt, beherrscht von Zufällen und dramaturgisch zugespitzten Situationen, ohne den Bezug zur Realität zu verlieren. Wenn man sich mit etwas Konzentration darauf einläßt, entwickelt sich beim Zuschauer ein überhaupt nicht verkopfter, sondern sehr emotionaler Sog.
"Blau" ist eine strenge, intensive Studie einer Frau, die sich gegen ihre Trauer wehrt, mit einer brillanten Juliette Binoche, in sehr präziser Bildsprache mit unerbittlichem Blick auf eine zerrüttete Seele und dazu passender eindrucksvoller Musik. Sehr gut (8/10).
"Weiß" ist eine etwas unebene teils lakonische, teils slapstickartige Komödie mit skurillen Handlungswendungen, die unter einer unglaubwürdigen, sehr gerafft dargestellten Entwicklung der Hauptfigur Karol Karol (Zbigniew Zamachowski) leidet, aber trotzdem zu unterhalten weiß. Gut (7/10).
Besonders gelungen und gemäß dem Thema Brüderlichkeit auch am versöhnlichsten und menschlichsten ist der Abschlußfilm "Rot". Irène Jacob, die drei Jahre zuvor bereits in der Hauptrolle der Die zwei Leben der Veronika beeindruckt hatte, spielt ein Fotomodell und Mannequin, jedoch ohne glamourös zu wirken. Sie hat ein hübsches, noch recht unbeschriebenes Gesicht, was zur unbestimmten Lebenssituation ihrer Figur paßt. Man schaut ihr gern über die hundert Minuten zu, und der schroffe und doch magnetische Altstar Jean-Louis Trintignant (er war zuletzt übrigens mit über 80 Jahren im preisgekrönten Liebe [Blu-ray ]zu sehen) bietet dazu den idealen Kontrast. Herausragend (9/10).
Vor zehn Jahren war ich mit der DVD-Box sehr zufrieden. Auch ohne direkten Vergleich vermute ich, daß die Blu-rays eine deutliche Bildverbesserung bieten, davon zeugen auch diverse Rezensionen auf den Fachseiten. Ich war jedenfalls sehr zufrieden mit der Farb- und Detaildarstellung, Bildfehler sind mir nicht aufgefallen. Meine Empfehlung ist, die einwandfreien französischen (bzw. französisch/polnischen) Originalversionen mit den guten, wenngleich manchmal leicht verkürzten (optionalen) deutschen Untertiteln anzuschauen. Leider werden keine französischen UT mitgeliefert. Die Extras entsprechen meiner Erinnerung nach der alten DVD-Box und sind damit sehr zufriedenstellend: jeweils eine Filmlektion mit dem Regisseur und ausführliche Interviews mit den Hauptdarstellerinnen und an der Produktion Beteiligten.
die noch eine " Aussage " haben, ist dem polnischen Regisseur gelungen.
