Black Hawk Down ist ja nun nicht Zimmers erster Score, der sich mit einem Film, der von einem Kriegsgebiet handelt beschäftigt. Doch wie schon die Scores zu Pearl Harbor, The Thin Red Line oder The Pacific, kann Black Hawk Down absolut mit einer eigenen musikalischen Sprache punkten. Zwar erinnert hier und da schonmal eine Nuance an den Score zu Gladiator, aber kaum ein anderer Score von Zimmer wirkt auf mich so anspruchsvoll, wie der zu Black Hawk Down.
Im Gegensatz zu Zimmer-Scores wie The Rock, Broken Arrow, Sherlock Holmes, Batman Begins, Sherlock Holmes oder Man of steel ist Black Hawk Down von einer ganz eigenen Klasse, in einer ganz eigenen Liga. Ich musste ihn echt 2x hören, um mich an diesen Zimmer-Stil zu gewöhnen.
Speziell wer Zimmers Stil sonst nicht mag, sollte sich Black Hawk Down mal anhören. Zimmer verzichtet hier völlig auf Orchesterbombast und zuviel Synthesizereinsatz. Die Musik ist phasenweise unglaublich schroff, es gibt ethnisches, dass man sich beim Hören nach Somalia versetzt fühlt, Gitarren werden hier schonmal recht brachial eingesetzt, der Gesang ist nicht auf Charttauglichkeit gebürstet.
Der Score wirkt facettenreich, mal exotisch, mal ruhig, mal rockig, mal spannend, mal pulstreibend, durchaus im positiven Sinne auch schonmal anstrengend, weil die Musik nicht nebenbei weggehört werden will, sondern die Aufmerksamkeit herausfordert.
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