ich bin geteilter meinung. natürlich sind viele informationen enthalten, gerade für leute die sich noch nie mit dem thema befasst haben. allerdings muss ich sagen, dass sich das buch öfter mal, zumindest in teilen wiederholt. teils mit derselben wortwahl... das ist schon grenzwertig.
interessant fand ich die interviews, sowie einige hintergründe. mehr aber auch nicht. man hätte gerade in verbindung mit dem thema ruhig noch auf den irc chat und seine mdifikation zum download eingehen können. das hätte in die zeit gepasst.
aktuell ist das buch inzwischen sowieso nicht mehr. p2p in seiner ursprünglichen form ist fast tot hierzulande. das wort rapidshare (oder früher ezshare) taucht nicht einmal auf, obwohl seit 2004 gegründet...
trotzdem sollte man die recherchearbeit nicht unterschätzen. gerade in diesem bereich, wo wenig quellengesichertes steht kann es einen heidenaufwand bedeuten bloß einen artikel zu einem thema zu schreiben der nicht gerade durch die pc orientierten printmedien gegangen ist.
Flip to back
Flip to front
Follow the Authors
Something went wrong. Please try your request again later.
OK
No Copy: Die Welt der digitalen Raubkopie Paperback – 20 Mar. 2006
by
Jan Krömer
(Autor),
Evrim Sen
(Autor)
|
Jan Krömer
(Autor)
Find all the books, read about the author, and more.
See search results for this author
Are you an author?
Learn about Author Central
|
|
Evrim Sen
(Autor)
Find all the books, read about the author, and more.
See search results for this author
Are you an author?
Learn about Author Central
|
|
Amazon Price
|
New from | Used from |
|
Perfect paperback
"Please retry"
|
€16.00 | €14.39 |
| Paperback, 20 Mar. 2006 |
€1.89
|
— | €1.88 |
-
Print length304 pages
-
LanguageGerman
-
PublisherTropen Verlag
-
Publication date20 Mar. 2006
-
ISBN-103932170822
-
ISBN-13978-3932170829
Beliebte Taschenbuch-Empfehlungen des Monats
Stöbern Sie jetzt durch unsere Auswahl beliebter Bücher aus verschiedenen Genres wie Krimi, Thriller, historische Romane oder Liebesromane
Hier stöbern
Tell the Publisher!
I’d like to read this book on Kindle
Don't have a Kindle? Hier kaufen, or download a FREE Kindle Reading App.
I’d like to read this book on Kindle
Don't have a Kindle? Hier kaufen, or download a FREE Kindle Reading App.
Product details
- Publisher : Tropen Verlag; 1st edition (20 Mar. 2006)
- Language : German
- Paperback : 304 pages
- ISBN-10 : 3932170822
- ISBN-13 : 978-3932170829
-
Best Sellers Rank:
2,166,805 in Books (See Top 100 in Books)
- 260 in Hacking
- Customer reviews:
Product description
Klappentext
Von den Idealen der ersten Hacker bis zum Download als Massenphänomen Jan Krömer und Evrim Sen decken Hintergründe und Zusammenhänge einer weltumspannenden Szene auf. Was ist überhaupt eine Kopie? Welcher Schaden kann durch Kopieren entstehen? Wer sind die Drahtzieher einer Gemeinschaft, der bis heute weder Industrie noch Strafverfolger Einhalt gebieten konnte? Welche Überzeugungen der Hacker sind derart plausibel, daß selbst Wissenschaftler und Juristen sie mit Eifer vertreten? Und wem gehört eigentlich das Internet und was hat das Pentagon mit alledem zu tun?
No Copy ist das erste Buch, das sich umfassend mit dem Thema der digitalen Raubkopie in den Bereichen Software, Film und Musik beschäftigt.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Jan Krömer, geboren 1979, arbeitete nach seinem Studium für ein internationales Marktforschungsunternehmen und für SternTV. Derzeit ist er in den USA im Software-Bereich tätig. Evrim Sen, geboren 1975, ist Autor der Kultbücher Hackerland und Hackertales. Derzeit arbeitet er als Geschäftsführer eines Software-Unternehmens.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Bill Gates' Idee eines neuen Marktes für Software schlug in der idealistischen Hackerwelt ein wie eine Bombe. Schließlich war man dort der Meinung, daß jeder Programmierer sein Wissen von anderen habe und nur ein offener Austausch eine Weiterentwicklung gewährleisten könne. Bill Gates wollte sein Wissen weder mit anderen Hackern teilen, noch sah er ein, daß seine Software von anderen ohne Bezahlung kopiert oder verändert werden durfte. Verärgert schrieb Bill Gates schließlich einen offenen Brief, den sogenannten »Open Letter« an den Homebrew Computer Club. Darin beschuldigte er diejenigen als Diebe, die seine Software ohne Bezahlung benutzten und kopierten...
Der wirtschaftliche Erfolg der Software von Microsoft übertraf jedoch bald selbst die Entwicklung bei den Industrierechnern von IBM. Durch Gates' Geschäftssinn wurde die Software von Microsoft erfolgreicher, als man es sich je vorgestellt hatte... Je mehr Marktanteile Microsoft gewann, desto klarer wurde, daß Software nicht immer frei bleiben konnte. Sie wurde zu einem kommerziellen Produkt, für das man zu bezahlen hatte.
Die Prophezeiung von Bill Gates, der Computermarkt würde eines Tages von Software dominiert werden, ging in Erfüllung. So sehr sich Computerfreaks auch gegen die Vermarktung von Software und Informationen gewehrt hatten, ein wichtiger Begriff wurde durch den Open Letter erstmals definiert: Die Raubkopie.
Der wirtschaftliche Erfolg der Software von Microsoft übertraf jedoch bald selbst die Entwicklung bei den Industrierechnern von IBM. Durch Gates' Geschäftssinn wurde die Software von Microsoft erfolgreicher, als man es sich je vorgestellt hatte... Je mehr Marktanteile Microsoft gewann, desto klarer wurde, daß Software nicht immer frei bleiben konnte. Sie wurde zu einem kommerziellen Produkt, für das man zu bezahlen hatte.
Die Prophezeiung von Bill Gates, der Computermarkt würde eines Tages von Software dominiert werden, ging in Erfüllung. So sehr sich Computerfreaks auch gegen die Vermarktung von Software und Informationen gewehrt hatten, ein wichtiger Begriff wurde durch den Open Letter erstmals definiert: Die Raubkopie.
Customer reviews
3.0 out of 5 stars
3 out of 5
21 global ratings
How are ratings calculated?
To calculate the overall star rating and percentage breakdown by star, we don’t use a simple average. Instead, our system considers things like how recent a review is and if the reviewer bought the item on Amazon. It also analyses reviews to verify trustworthiness.
Filter reviews by
- English
- German
Top reviews
Top reviews from Germany
There was a problem filtering reviews right now. Please try again later.
Reviewed in Germany on 20 February 2011
Report abuse
Verified Purchase
2 people found this helpful
Helpful
Translate review to English
Reviewed in Germany on 25 September 2017
Im Grunde handelt es sich hier um ein interessantes "Standardwerk" zum Thema mit einem gewissen Alleinstellungsmerkmal.
Mit Blick aus 2017 kann man jedoch maximal noch 2 bis 3 Sterne vergeben.
Ich konzentriere mich hier darauf, diese Abzüge zu erklären.
1. Das Buch ist in der Zwischenzeit deutlich über 10 Jahre alt und somit hoffnungslos veraltet. Gerade die um 2005 / 2006 aktuellen Aspekte, die im Buch weiter vertieft werden, sind aus heutiger Sicht uninteressant geworden. Ich habe weite Textpassagen einfach überblättert. Hier wäre eine aktualisierte Neuauflage angebracht.
2. Die Struktur des Buches hat sich mir nicht völlig erschlossen. Einerseits fängt es chronologisch an, geht dann aber anders weiter, wobei Themen in Schleifen wieder aufgegriffen und z.T. wiederholt werden. Hier hätte ich mir eine stringentere Gliederung (zB streng chronologisch) gewünscht.
3. Das Buch wirkt extrem "blutleer". Ich vermute, dass die Autoren aufgrund Geburtsjahr bei vielen Ereignissen gar nicht dabei waren. Wenn sie es waren, vermögen sie stilistisch nicht, dieses einigermaßen spannend rüberzubringen. Für mich liegt der Ursprung deslaxen Umgangs der Verbraucher mit Urheberrecht sicherlich in den 80ern begründet, wo dies ein Massenphänomen wurde. Wer wirklich dabei war, hätte für diesen Zeitraum wenigstens die eine oder andere Anekdote eingeflochten. Z.B. Abmahnanwalt von Grevenreuth oder die Zeitschrift RUN, die einmal ein von einem gewissen Pater Becker gecracktes Produkt getestet und dies beim Bildschirmschuss nicht gemerkt hat. Gab damals viel Häme und halbseidene Erklärungsversuche und beweist, wie sehr auf allen Ebenen damals auf Raubkopien zurückgegriffen wurde. Solche Anekdoten fehlen völlig. Stattdessen wird offensichtlich auf primär anglo-amerikanische Quellen aus dritter Hand zurückgegriffen. Das hat mich nicht überzeugt und das rettet auch die nüchterne Aufzählung von damaligen Crackergruppen nicht.
4. Das Buch ist tendenziös, d.h. in Extrempositionen ausgedrückt: Gute Hacker und Cracker, die für Informationsfreiheit kämpfe, gegen die böse Industrie, welche den entstandenen Schaden gnadenlos übertreibt und mit falschen Fakten aufwartet. Beides stimmt sicherlich, aber die Wahrheit ist doch mehr in der Mitte. Halbseidene Argumentationen, wie z.B. dass nichts gestohlen wird, weil das Original ja noch vorhanden wäre (damit nicht vergleichbar mit Ladendiebstahl) werden immer wieder zitiert. Ich will hier keinesfalls scheinheilig sein, aber das ist mir zu kurz gesprungen. Ich schätze, dass jeder (speziell Klein-) Künstler zu dem Ganzen auch eine Meinung hat, wenn sich sein neues Album nur ein paar Tausend mal verkauft, aber kostenlose Kopien im Netz auftauchen. Das Thema ist also wirklich differenzierter zu sehen und hieran (meine Meinung) scheitert das Buch etwas.
Also, mit Blick aus 2017 kann ich speziell aus Grund 1 (Grund 2 bis 4 ist weniger Fakt, sondern mehr meine Meinung) den Kauf dieses Buches nicht empfehlen.
Alternativ empfehlen kann ich bedenkenlos ein aktuelleres Standardwerk namens "Nerd Attack", welches den Themenkomplex zum Teil auch berührt, aber deutlich interessanter geschrieben ist und auch vorzüglich den kulturellen Zusammenhang durchleuchtet.
Mit Blick aus 2017 kann man jedoch maximal noch 2 bis 3 Sterne vergeben.
Ich konzentriere mich hier darauf, diese Abzüge zu erklären.
1. Das Buch ist in der Zwischenzeit deutlich über 10 Jahre alt und somit hoffnungslos veraltet. Gerade die um 2005 / 2006 aktuellen Aspekte, die im Buch weiter vertieft werden, sind aus heutiger Sicht uninteressant geworden. Ich habe weite Textpassagen einfach überblättert. Hier wäre eine aktualisierte Neuauflage angebracht.
2. Die Struktur des Buches hat sich mir nicht völlig erschlossen. Einerseits fängt es chronologisch an, geht dann aber anders weiter, wobei Themen in Schleifen wieder aufgegriffen und z.T. wiederholt werden. Hier hätte ich mir eine stringentere Gliederung (zB streng chronologisch) gewünscht.
3. Das Buch wirkt extrem "blutleer". Ich vermute, dass die Autoren aufgrund Geburtsjahr bei vielen Ereignissen gar nicht dabei waren. Wenn sie es waren, vermögen sie stilistisch nicht, dieses einigermaßen spannend rüberzubringen. Für mich liegt der Ursprung deslaxen Umgangs der Verbraucher mit Urheberrecht sicherlich in den 80ern begründet, wo dies ein Massenphänomen wurde. Wer wirklich dabei war, hätte für diesen Zeitraum wenigstens die eine oder andere Anekdote eingeflochten. Z.B. Abmahnanwalt von Grevenreuth oder die Zeitschrift RUN, die einmal ein von einem gewissen Pater Becker gecracktes Produkt getestet und dies beim Bildschirmschuss nicht gemerkt hat. Gab damals viel Häme und halbseidene Erklärungsversuche und beweist, wie sehr auf allen Ebenen damals auf Raubkopien zurückgegriffen wurde. Solche Anekdoten fehlen völlig. Stattdessen wird offensichtlich auf primär anglo-amerikanische Quellen aus dritter Hand zurückgegriffen. Das hat mich nicht überzeugt und das rettet auch die nüchterne Aufzählung von damaligen Crackergruppen nicht.
4. Das Buch ist tendenziös, d.h. in Extrempositionen ausgedrückt: Gute Hacker und Cracker, die für Informationsfreiheit kämpfe, gegen die böse Industrie, welche den entstandenen Schaden gnadenlos übertreibt und mit falschen Fakten aufwartet. Beides stimmt sicherlich, aber die Wahrheit ist doch mehr in der Mitte. Halbseidene Argumentationen, wie z.B. dass nichts gestohlen wird, weil das Original ja noch vorhanden wäre (damit nicht vergleichbar mit Ladendiebstahl) werden immer wieder zitiert. Ich will hier keinesfalls scheinheilig sein, aber das ist mir zu kurz gesprungen. Ich schätze, dass jeder (speziell Klein-) Künstler zu dem Ganzen auch eine Meinung hat, wenn sich sein neues Album nur ein paar Tausend mal verkauft, aber kostenlose Kopien im Netz auftauchen. Das Thema ist also wirklich differenzierter zu sehen und hieran (meine Meinung) scheitert das Buch etwas.
Also, mit Blick aus 2017 kann ich speziell aus Grund 1 (Grund 2 bis 4 ist weniger Fakt, sondern mehr meine Meinung) den Kauf dieses Buches nicht empfehlen.
Alternativ empfehlen kann ich bedenkenlos ein aktuelleres Standardwerk namens "Nerd Attack", welches den Themenkomplex zum Teil auch berührt, aber deutlich interessanter geschrieben ist und auch vorzüglich den kulturellen Zusammenhang durchleuchtet.
Reviewed in Germany on 2 February 2007
Nachdem nun allewelt über die Schäden durch Raubkopierer spricht, habe ich mir mal gedacht, hol dir auch mal ein Bild, was auch mal die andere Seite des Tellers zeigt. NO COPY war dann die richtige Empfehlung. Überrascht war ich zu lesen, dass die beiden Autoren eigentlich Wirtschaftler sind. Gerade dort würde man eine typische "Raubkopierer sind Verbrecher"-Haltung erwarten, was aber gottseidank nicht der Fall war. Bei NO COPY handelt es sich um eine sehr strukturierte Sichtweise, untermalt mit wissenschaftl. Studien und weiterer aufwändigen Recherchen. Dass Raubkopieren eigentlich das falsche Wort ist (Raub = Gewaltakt), und das Raubkopierer KEINE Verbrecher sind (Verbrecher = Gewalttäter) wird erstmal schön am Vorwort richtiggestellt. Vom Selbstmord des FM-Erfinders den die Industrie "zu Tode verklagte", bis Bill Gates, der das Wort "Raubkopie" in den 70ern als Marketingbegriff einfuhr, bis hin zu Geschichten über Stanford-Professoren, die die USA aufgrund des Copyrightgesetzes verklagen - erfährt man hier so allerlei wahnsinnig spannendes Zeug. Und am Ende fragt man sich, ob die Industrie sie noch alle hat - und ausgerechnet Ex-Industrie-Boss von Warner erzählt, wie blöd die Industrie gewesen sein musste, um Raubkopierer überhaupt zu verklagen. Lesen, unbedingt! Wahnsinn!
Reviewed in Germany on 1 February 2007
Ich bin doch sehr begeistert. Auf fast allen Seiten gibt es neue Informationen und man kann immer wieder neue Dinge und Zustände darin entdecken. An einigen Stellen sickert es durch, dass die Autoren auch etwas subjektiv an das Thema rangehen. Es zeigt meiner Meinung nach, dass sie selbst mit dieser "Szene", die sie beschreiben mal aktiv zu tun gehabt haben müssen. Was der Spannung und dem Schreibstil aber ganz gut tut, finde ich. Außerdem untermauert es das sonst so einseitige Denken und stellt die Manipulationsversuche der Industrie nochmal richtig klar. An einigen Stellen ist nicht klar, an welche Seite sich die Autoren aber stellen - Wirtschaft oder Schwarzkopierer. Beide Seiten werden extrem kritisch durchleuchtet, frei von Industrie-Slogans und dem sonst so bekannten "böse-und gut"-Deklarationen. Die Suche nach der Wahrheit ist eben kein einfaches und das Buch überliefert dem Leser deswegen eine Menge Denkansätze. Es ist das richtige Buch zur richtigen Zeit, möchte man fast sagen. Und keineswegs langweilig! An einigen Stillen hat es Krimicharakter. An einigen Stellen möchte man am liebsten heulen, und dann wieder gibt es was zu staunen.
Das Buch ist insgesamt sehr verständlich geschrieben und besitzt ein umfangreiches Glossar, ich kann es daher absolut weiterempfehlen.
Das Buch ist insgesamt sehr verständlich geschrieben und besitzt ein umfangreiches Glossar, ich kann es daher absolut weiterempfehlen.