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Bullshit Gebundene Ausgabe – 20. Februar 2006
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Harry G. Frankfurt
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe73 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberSuhrkamp Verlag
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Erscheinungstermin20. Februar 2006
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Abmessungen10.6 x 1.1 x 15.4 cm
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ISBN-103518584502
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ISBN-13978-3518584507
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Produktinformation
- Herausgeber : Suhrkamp Verlag; 5. Edition (20. Februar 2006)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 73 Seiten
- ISBN-10 : 3518584502
- ISBN-13 : 978-3518584507
- Abmessungen : 10.6 x 1.1 x 15.4 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 315,305 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,063 in Fachbücher Linguistik
- Nr. 2,117 in Philosophiegeschichte (Bücher)
- Nr. 6,314 in Moderne & Postmoderne (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Produktbeschreibungen
Amazon.de
Durch eine "vorsichtig sondierende philosophische Analyse" will der renommierte amerikanische Philosoph "skizzenhaft die Struktur dieses Begriffs aufzeigen". Er untersucht die Verwendung des Wortes Bullshit, kommentiert frühere Definitionen und grenzt dabei den Begriff immer mehr ein. Wer moderner Sprachphilosophie bei der Arbeit zusehen möchte, findet in der jüngeren Literatur kaum lebendigere Beispiele als Bullshit.
Apropos Beispiele: Diese spielen eine zentrale Rolle in Frankfurts Argumentation. Neben einfachen Fällen von Bullshit -- dem Redner etwa, der anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages vom "gesegneten Land" spricht, "dessen Gründerväter unter Gottes Führung eine neue Ära für die Menschheit eingeläutet haben" -- spielt auch eine biografische Anekdote um Ludwig Wittgenstein eine Schlüsselrolle. Dieser staucht eine erkrankte Freundin regelrecht zusammen, als sie sagt: "Ich fühle mich wie ein Hund, den man überfahren hat." Wittgenstein verzeiht ihr in dieser Situation nicht, dass sie, um ihre Gefühle auszudrücken, die Frage nach der Wahrheit des Gesagten völlig außer Acht lässt. "Gerade in dieser fehlenden Verbindung zur Wahrheit ... liegt meines Erachtens das Wesen des Bullshits", so Frankfurt.
Das philosophische "Dynamit" von Bullshit findet sich dann vor allem in den Schlusspassagen. Hier fragt der Autor nach den Folgen des Bullshitting und konstatiert: "Wenn jemand ... nur noch danach fragt, ob Behauptungen ihm in den Kram passen oder nicht, kann seine Wahrnehmung der Realität darunter leiden oder sogar verloren gehen." Wer bei diesen Worten u.a. an die Bush-Administration denkt, liegt erstens nicht falsch und versteht zweitens, warum sich Bullshit in den USA über 400.000 Mal verkauft hat. Und Frankfurt geht noch weiter, wenn er fragt, warum es heute so unglaublich viel Bullshit gibt. Ein Grund liegt laut Frankfurt darin, dass in Demokratien besonders häufig jemand glaubt, sich öffentlich zu einem Thema äußern zu müssen, von dem er einfach keine Ahnung hat. Einen zweiten Grund sieht er in einem weit verbreiteten, in seiner Augen aber abstrusen Skeptizismus, der Aufrichtigkeit höher stellt als Richtigkeit, weil er davon ausgeht, dass einem das eigene Innenleben eher zugänglich ist als die Welt um einen herum. Frankfurt dazu: "Bullshit".
"Dieses Buch wird Ihr Leben verändern", schrieb die Sunday Times. Das ist natürlich Bullshit. "Dieses Buch kann Ihr Leben verändern" -- diese Aussage trifft zu. Und einen besseren Grund, ein Buch zu lesen, gibt es nicht. --Roland Große Holtforth
Pressestimmen
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»... Frankfurt ist Philosoph, und wenn er poltert, poltert er philosophisch. Er ermittelt tiefere Gründe des verantwortungslosen Geredes, vor allem den konventionellen Skeptizismus.«
Süddeutsche Zeitung
»Im Zentrum von Frankfurts elegantem philosophischem Essay steht die Frage, was den Bullshit wesensmäßig von der Lüge unterscheidet. Die Lösung des schwierigen Philosophenrätsels sei hier nicht verraten, nur soviel: Laut Harry G. Frankfurt geht der geübte Bullshitter in seiner Ablehnung der Wahrheit viel radikaler vor als der banale Lügner. «
Literarische Welt
»Darauf hat die Welt lange gewartet.
Dieses Buch wird Ihr Leben verändern.«
Sunday Times
»Frankfurts Essay ist für die Philosophie des Blödsinns das, was Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten für die Moralphilosophie ist.«
Hohe Luft 1/2013
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Harry G. Frankfurt, geboren 1929, ist emeritierter Professor für Philosophie der Princeton University. Er ist Träger vieler Auszeichnungen und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Seine Bücher sind in zahlreichen Ländern erschienen.
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Dieser Irrtum ist wohl einem Übersetzungsfehler bzw. einer schlichten Auslassung zu verdanken. Im Amerikanischen wird dieser Essay als "On Bulls***" betitelt. Ergo hätte es hier logischerweise "ÜBER Bullshit" heißen müssen, was man jedoch in der Übersetzung unterschlagen hat...
Blöd für mich. Trotzdem gibt es zwei Sterne, weil die letzten vier Seiten des Buches doch sehr lohnenswert waren und der Autor ein weltweit bekannter und anerkannter Mann ist. Ich werde seine Bücher sicher irgendwann einmal lesen. Dieses hier jedoch: nie wieder.
Nicht nur der Titel, sondern auch die Gedanken passen in die heutige Zeit, auch wenn der Aufsatz bereits annähernd 40 Jahre alt ist.
Habe es als Geschenk gekauft
Schafft es aber leider nicht.
Geeignet für die Gästetoilette eines Akademikerhaushalts...
Absolut lesenswert!
In BULLS*** versucht er zu erklären, warum es so viel Bulls*** in den Medien gibt, also warum Informationen oder Meinungen so weinig Informationsgehalt haben oder unwahr sind.
Erstens, weil die falschen Personen befragt werden und / oder zweitens sie die Materie falsch einschätzen oder drittens einfach weil sie überfordert sind - um nur ein paar Lösungsvorschläge Frankfurts aufzugreifen. ... und es spricht nichts dafür, dass der BULLS*** zukünftig weniger werden sollte. Herrliche Lektüre.