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Junges Licht Taschenbuch – 27. Februar 2006
von
Ralf Rothmann
(Autor)
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Ralf Rothmann
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Seitenzahl der Print-Ausgabe236 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberSuhrkamp Verlag
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Erscheinungstermin27. Februar 2006
-
Abmessungen11.8 x 1.7 x 19 cm
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ISBN-103518457543
-
ISBN-13978-3518457542
Erntejahre
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Produktinformation
- Herausgeber : Suhrkamp Verlag; 6. Edition (27. Februar 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 236 Seiten
- ISBN-10 : 3518457543
- ISBN-13 : 978-3518457542
- Abmessungen : 11.8 x 1.7 x 19 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 407,284 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 26,605 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 42,624 in Literatur (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Ralf Rothmann wurde am 10. Mai 1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Er lebt seit 1976 in Berlin.
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Kundenrezensionen
4,3 von 5 Sternen
4,3 von 5
25 globale Bewertungen
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Rezension aus Deutschland vom 9. September 2018
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Verifizierter Kauf
Dieses Buch vermittelt authentisch das Gefühl der endenden Kindheit, wie es in den 60er/70er Jahren war. Neben der Freiheit, die diese Kindheiten damals noch besaßen, wird der Abgrund ins Morbide, die ständige Angst etwas falsch zu machen und dafür bestraft zu werden, sehr deutlich. Es ist eine Geschichte mit bitterer Wehmut über das Vergangene, was anders, besser hätte sein können. Was mich stört, ist manchmal die Unzusammenhängendheit der Absätze, die gelegentlich offen und unverständlich enden, ohne das das Unverständliche später aufgeklärt wird. Außerdem die immer wieder kehrende Beschreibung des Bergmanns unter Tage, bei der ich mich frage, ob es notwendig ist. Aber ansonsten ist es sprachlich und inhaltlich durchaus lesenswert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 5. Januar 2012
Verifizierter Kauf
Julian ist zwölf Jahre alt,die Sommerferien haben gerade begonnen,die meisten seiner Freunde sind mit den Eltern verreist,er hat Zeit ,unendlich viel Zeit.Die Zeit dehnt und streckt sich,zieht sich in die Länge.Julian hat alle Zeit der Welt seinen Microkosmus genau zu betrachten.Sein Microkosmus ist am Rande des Ruhrgebiets,wo die Fördertürme der Zechen,auf grünen Wiesen stehen und die donnernden Güterzüge die Landschaft durchpflügen.
Seine Kindheit neigt sich und ist im Begriff sich zu verwandeln,noch hat er den kindlichen,ausdauernden Blick um alles was er sieht gewaltfrei,unverblümt zu beobachten.Der genaue Blick auf Marusha, das frühreife Nachbarsmädchen,kündigt die Zeitenwende an,das Ende der Kindheit,das Ende der träg dahinfließenden Zeit.
Das ist dem Autor,vortrefflich gelungen,die Zeit anzuhalten und alles ohne offenkundige Wertung festzuhalten.So wie eine Fotografie das vielleicht vermag;die einen bestimmten Moment einfängt,ohne zu werten oder zu erklären.So ist dieses Buch "Junges Licht" von Ralf Rothmann für mich auch ein Fotoalbum,das den Sommer eines Jungen an der Schwelle zum Erwachsenenalter zeigt.Ralf Rothmann zeigt uns eine Kindheit, wie viele von uns sie in den Fünfziger oder Sechziger Jahren erlebt haben,er transportiert auch wie kein anderer, dieses intensive,voll eigentümlicher Spannung geladene Gefühl der Kindheit .Einfach Klasse!
Seine Kindheit neigt sich und ist im Begriff sich zu verwandeln,noch hat er den kindlichen,ausdauernden Blick um alles was er sieht gewaltfrei,unverblümt zu beobachten.Der genaue Blick auf Marusha, das frühreife Nachbarsmädchen,kündigt die Zeitenwende an,das Ende der Kindheit,das Ende der träg dahinfließenden Zeit.
Das ist dem Autor,vortrefflich gelungen,die Zeit anzuhalten und alles ohne offenkundige Wertung festzuhalten.So wie eine Fotografie das vielleicht vermag;die einen bestimmten Moment einfängt,ohne zu werten oder zu erklären.So ist dieses Buch "Junges Licht" von Ralf Rothmann für mich auch ein Fotoalbum,das den Sommer eines Jungen an der Schwelle zum Erwachsenenalter zeigt.Ralf Rothmann zeigt uns eine Kindheit, wie viele von uns sie in den Fünfziger oder Sechziger Jahren erlebt haben,er transportiert auch wie kein anderer, dieses intensive,voll eigentümlicher Spannung geladene Gefühl der Kindheit .Einfach Klasse!
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 28. Juni 2018
Verifizierter Kauf
Rothmann schreibt aus der Zeit meiner Kindheit und Jugend und über Orte meiner Heimat. Seine Sprache ist sehr differenziert und anschaulich. Der Autor zeigt ein sehr gutes Gefühl für den damaligen Zeitgeist und die Mentalität der Ruhrgebietsmenschen.
Rezension aus Deutschland vom 1. Mai 2016
Verifizierter Kauf
Eigentlich fühlt man sich beim Lesen nicht gut. Hinter jedem Satz könnte etwas Schreckliches kommen. Immer ahnt man hinter dem Normalen und Ruhigen einen Abgrund.
Doch der besondere und bildreiche Schreibstil fesselt einen und die Beschreibungen über die Arbeit und die Arbeitsbedingungen in den 60iger oder 70iger Jahren unter Tage sind fantastisch. Auch der Titel und das Cover machen zurecht neugierig.
Der Roman beschreibt eine Ruhrgebietskindheit aus der Sicht des 12jährigen Julians. Diesen Julian möchte man gerne schützen und ihm eine glückliche Kindheit schenken.
Seite 124 "Er liebte diese Stunde nach Feierabend, wenn die meisten Kumpel längst in der Kaue waren oder auf ihren Fahrrädern saßen, diese reiche Ereignislosigkeit, in der man nicht dauernd etwas tun oder wahrnehmen mußte. In der man sich wahrgenommen fühlte vom Berg. Kühl war es hier. Es roch entfernt nach Kalk."
Seite 228 "Weil sie den Wetterlampen und den neuen Meßgeräten nicht trauten, brachten alte Bergleute immer wieder Singvögel mit unter die Erde, bevorzugt Kanarien. Die waren so empfindlich, daß sie schon bei leisesten Sauerstoffschwankungen, etwa bei einem Anflug von Gas, verstummten und bewußtlos auf den Käfigboden fielen. Und dann hieß es laufen, laufen und alle Frischluft-Schleusen auf!"
Doch der besondere und bildreiche Schreibstil fesselt einen und die Beschreibungen über die Arbeit und die Arbeitsbedingungen in den 60iger oder 70iger Jahren unter Tage sind fantastisch. Auch der Titel und das Cover machen zurecht neugierig.
Der Roman beschreibt eine Ruhrgebietskindheit aus der Sicht des 12jährigen Julians. Diesen Julian möchte man gerne schützen und ihm eine glückliche Kindheit schenken.
Seite 124 "Er liebte diese Stunde nach Feierabend, wenn die meisten Kumpel längst in der Kaue waren oder auf ihren Fahrrädern saßen, diese reiche Ereignislosigkeit, in der man nicht dauernd etwas tun oder wahrnehmen mußte. In der man sich wahrgenommen fühlte vom Berg. Kühl war es hier. Es roch entfernt nach Kalk."
Seite 228 "Weil sie den Wetterlampen und den neuen Meßgeräten nicht trauten, brachten alte Bergleute immer wieder Singvögel mit unter die Erde, bevorzugt Kanarien. Die waren so empfindlich, daß sie schon bei leisesten Sauerstoffschwankungen, etwa bei einem Anflug von Gas, verstummten und bewußtlos auf den Käfigboden fielen. Und dann hieß es laufen, laufen und alle Frischluft-Schleusen auf!"
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 25. Juli 2015
Verifizierter Kauf
Einfühlsam und kraftvoll geschrieben. Klar und phantasievoll zugleich. Ein sensibler Junge, der seinen Weg sucht, ohne sich dabei zu verlieren.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENT
Ralf Rothmann liebt offenbar die Katastrophen. Nicht die Weltuntergänge biblischen Ausmaßes sondern die in ganz engen persönlichen Verhältnissen. So, wie in seinem Erzählband "Rehe am Meer" befindet man sich auch in diesem Roman immer an der Grenze zu einem solchen Ereignis. Die fragile Welt des 12jährigen Julian ist in Gefahr. In der rauen Umgebung des Ruhrpott sieht man zu, wie man durchs Leben kommt,ein Leben, immer abhängig von der gefährlichen Arbeit unter Tage. Julian sieht sich den verführerischen Reizen der Stieftochter des Vermieters ausgesetzt, die an ihm ihre Verführungskünste erprobt. Auch der Vermieter, so scheint es, hat ein Auge auf Julian geworfen. Dieser Sommer ist Atempause von der ewig prügelnden depressiven Mutter, die ihr Beziehungsunglück auf den Sohn projiziert, der seinem Vater so ähnlich ist. Er ist zugleich der Austritt aus der Arglosigkeit der Kindheit. Die Zerstörung der Kindheit manifestiert sich in dem Demolieren der Bude des Tierclubs, des Treffs mit Freunden, dessen vverbliebene Reste Julian selbst dem reinigenden Feuer übergibt. Ein anderes Feuer ist entfacht. Julian sieht, dass damit das Leben nicht einfacher ist. Kein Mann in seiner Umgebung kann den kalypsohaften Reizen des promiskuitiven Nachbarmädchens widerstehen. Damit gerät Julians familiäre Sicherheit noch weiter in die Schieflage. Die familiäre Katastrophe wird nicht ausgesprochen aber in den vorhandenen Andeutungen überdeutlich.
Ralf Rothmann schreibt einfühlsam, deutlich aber nicht voyeuristisch über ein sensibles Themaaus meiner Sicht ein sehr lesenswertes Buch.
Ralf Rothmann schreibt einfühlsam, deutlich aber nicht voyeuristisch über ein sensibles Themaaus meiner Sicht ein sehr lesenswertes Buch.
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