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Kommentar: 22,0 x 13,8 x 2,6 cm, Gebundene Ausgabe Fischer Scherz, 2003. 288 Seiten

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Mehr als ein Leben Gebundene Ausgabe – 2003

4.0 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Biografien aus der NS-Zeit gibt es inzwischen unüberschaubar viele. Aber ein jüdischer Deutscher, der rückblickend froh ist, von Hitler aus seiner Heimat vertrieben worden zu sein, ist ungewöhnlich: "Mein Leben ist wesentlich besser verlaufen, als es jemals hätte sein können, wenn ich als arischer Junge in Gardelegen aufgewachsen wäre." In Gardelegen, einem kleinen Ort im Sachsen-Anhaltinischen, wird Richard als ältester Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und merkt erst einige Jahre nach der Machtergreifung Hitlers, was es nun heißt, in dieser Gesellschaft als Jude zu leben. Seine Eltern planen rechtzeitig die Auswanderung nach Amerika. Während sie auf ein Visum warten, kommen Richard und sein jüngerer Bruder auf ein englisches Internat.

Mit dem Kriegsausbruch beginnt für den 16-Jährigen eine unfreiwillige Weltreise: Von den Briten interniert, wird er mit einem Gefängnisschiff, das nur sehr knapp deutschen U-Boot-Torpedos entgeht, nach Australien in ein Gefangenenlager in der Wüste geschickt, bald darauf aber freigelassen. Über Indien gelangt er schließlich in die USA, wo seine Eltern ihn erwarten. Als US-Soldat kehrt er kurz vor Kriegsende nach Deutschland zurück. Durch Zufall wird er Dolmetscher bei den Verhören vor den Nürnberger Prozessen und sitzt nun Nazigrößen wie Göring, Höß oder Heß Auge in Auge gegenüber.

Mehr als ein Leben erzählt von den verrückten Launen des Schicksals in einer schwierigen Zeit, aber auch davon, wie es Menschen mit Mut gelingt, sich in den unterschiedlichsten Situationen zurecht zu finden. Richard W. Sonnenfeldt erzählt sehr lebendig von seinem geglückten Emigranten-Leben, aber auch davon, wie er als alter Mann in sein Heimatdorf zurückkehrt, ohne Groll auf die Deutschen, weil er weiß: "Es ist so leicht zu behaupten, man hätte nicht in den vergifteten Apfel gebissen, wenn er einem nie angeboten worden ist." --Christian Stahl

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 7. Juni 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe es geschafft "Mehr als ein Leben" von Richard W. Sonnenfeldt in acht Stunden von Anfang bis zum Ende zu lesen! Zwischen Frankfurt und New York
Das ist eine deutsch-amerikanische Lebensgeschichte die sich wie ein Roman liest aber doch wahr ist. Er hat wirklich mehr als ein Leben gehabt und viele seiner Gefaehrten leben noch!
Nachdem er Deutschland im Jahre 1938 als juedischer Fluechtling verlassen musste, ging er auf ein Internat nach England -bis ihn die Englaender nach Ausbruch des Krieges als "deutschen feindlichen Fremden" verhafteten und nach Australian deportierten. Auf dem Wege wurde das beruechtigte Gefangnesschiff "Dunera," auf dem er sich befand, von einem deutschen U Boot torpediert aber sank nicht.
In Australien wurde er von dem Kommandanten des Gefangenenlagers befreundet und er wurde dann ohne Erklaerung wieder auf einSchiff gesetzt nach England zur Befreiung zurueckzukehren. Aber ganz unerwartet ging das Schiff nach Bombay in Indien, damals eine britische Kolonie und er wurde dort abgesetzt. Mit Hilfe der juedischen Gemeinde fand er dort Arbeit als ein Aufseher in einer kleinen Radio Fabrik. Und dann befreundete er sich mit dem Amerikansichem Konsul der ihm ein Visa beschaffte. Im April 1941 kam er dann als sogenannter Weltrreisender im Alter von siebzehn Jahren an. Aber seine Abenteuer hatten nur begonnen.
Ert wurde amerikanischer Frontsoldat in Italien, Sued und Ost Frankreich, nahm am Sieg ueber Deutschland teil und endete den Feldzug in Salzburg. Ueberraschend wurde er dann nach Nuernberg abkommandiert wo er als Hauptuebersetzer der amerikanischen Anklagebehoerde eingesetztz wurde. Dort traf er all die Nazi Groessen und hatte erstaunlich intime Gespraeche mit vielen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch "Mehr als ein Leben" hat einen Umschlag der den Leser nur auf die Zeit des Autors bei dem Nuernberg Prozess aufmersam macht. Das nenne ich Reklame! Seine Erinnerungen an den Nuernberger Prozess sind ja, in der Mitte des Buches, sehr aufregend und einmalig interessant aber sein ganzes Leben ist nun in dem Buch dargestellt. Es ist ein Denkmal des Mutes, der Anstaendigkeit, und der Faehigkeit des Autors mit der Wirklichkeit umzugehen. Ein Denkmal fuer eine seltene Menschichkeit wenn der Autor sagt: "Schuld kann man nicht ererben aber Verdienst auch nicht. Und Opfer werden nicht heilig nur weil sie ungerecht verfolgt wurden. Sie sind Opfer an die wir uns erinnern muessen aber jeder Mensch ist nur fuer seine eigenen Taten verantwortlich, fuer die menschliche Freihier und Wuerde--oder gegen sie. Der Mut und die Beharrung des Autors diese Lebenanschauung zu vertreten ist einzgartig von der ersten bis zur letzten Seite. Der Autor ist ein Mann des zwanzigen Jahrhunderts der die Verbrechen der Hitlerzeit bedauert aber ueberlebt hat und die ewigen Tugenden der Menschlichkeit verehrt. Sein Buch ist so einfach geschrieben und so voll seiner heiteren Lebensanschauung das jedermann, besonders junge Menschen es lesen muessen. Spannend und inspirierend vom ersten bis zum letzen Wort! Ein Beispiel des Lebens!
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Von Helmut Cremers VINE-PRODUKTTESTER am 17. Oktober 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Als Soldat der amerikanischen Befreiungsarmee steht Richard M. Sonnenfeld vor den gerade erst geöffneten Toren des Konzentrationslagers Dachau.Ihn schockieren nicht so sehr die Leichenberge, vielmehr schockieren ihn die Überlebenden, die Gefangenen in den gestreiften Anzügen,:"denen das Entsetzen noch im Gesicht geschrieben steht". Und in diesem Moment sieht er auf sein eigenes, noch junges Leben: "Ohne den Einfallsreichtum meiner Mutter und die Großzügigkeit einer englischen Schulleiterin, wäre ich jetzt mit Sicherheit tot oder auch eines dieser menschlichen Wracks."
Wirklich, es hätte auch ganz anders kommen können,denn Sonnenfeld ist in Deutschland geboren, 1923 in Gardelegen als Sohn einer jüdischen Arztfamilie.Das Leben hat es gut mit ihm gemeint.Das Schicksal hat ihn gestreichelt, mal gekitzelt,ja, aber nie einen Schlag versetzt.Trotzdem ist es ein sehr bewegtes, sehr aufregendes Leben, velleicht aber gerade darum.
Vielleicht aber auch, weil er nie aus Gefälligkeit anderen gegenüber handelt, sondern weil er gradlinig seinen Weg verfolgt, weil er nie hadert, weil er beharrlich seinen eigenen Möglichkeiten und nicht den Unmöglichkeiten folgt: Es scheint die Formel für Glück zu sein...
Auf wunderbare Weise kann Sonnenfeld den Nazis nach England entkommen. Über den Umweg Australien und Indien landet er schließlich im ersehnten Amerika,aber immer glaubt er,Hitlers Schergen im Nacken zu spüren, bis er den gnadenlosen Verfolgern endlich in die Augen sehen kann. Inzwischen ist er nämlich zum "Private Sonnenfeld" avanciert und in dieser Position wird er zum Chefdolmetscher der amerikanischen Staatsanwaltschaft bei den Nürnbergern Prozessen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eigentlich ging ich an diese Autobiographie mit der Erwartung heran, mehr ueber das Nuernberger Kriegsgericht zu erfahren. Aber der Autor schrieb nur wenige Seiten darueber (dafuer erheblich mehr ueber die fuer den Leser weniger interessante Kindheit in Gardelegen).
Was mir aber besonders missfiel war die nervige Art, sich dauernd als Genie hinzustellen. Der Verleger haette besser daran getan, all die vielen Stellen, wo sich Herr Sonnenfeldt (mal wieder) lobt, zu loeschen und sich stattdessen mehr auf Fakten zu beschraenken. Das haette dem Buch gut getan!
Ich habe es dem Buechereifundus zukommen lassen.

Didn't care for it at all. I was hoping to read more chapters about the Nuremberg Trials, but was disappointed how little the author dedicated to that topic. Also I couldn't stand the way the author came across as a person. He was so full of himself. Autobiographies can be written in a much nicer, more humble way, even by people who made remarkable life experiences like Mr. Sonnenfeldt did without a doubt. The editor should have given him advice to tone it down a bit. I read the entire book, but after the first 100 pages I just knew that the style of the book would not improve and it would all be about the magnificent Richard Sonnenfeldt who had it all and managed career-wise very nicely...oh well :(.
I read hundreds of books of WW II and Holocaust survivors (which he thank God was not), but this book was hard to read due to the author's big ego.
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