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Kleine freie Männer: Ein Märchen von der Scheibenwelt Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2005
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Terry Pratchett
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe320 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberManhattan
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Erscheinungstermin1. Februar 2005
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Abmessungen13.6 x 3.2 x 20.7 cm
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ISBN-103442545862
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ISBN-13978-3442545865
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Produktinformation
- Herausgeber : Manhattan; 2. Edition (1. Februar 2005)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3442545862
- ISBN-13 : 978-3442545865
- Abmessungen : 13.6 x 3.2 x 20.7 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 347,696 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 2,999 in Historische Fantasy (Bücher)
- Nr. 27,414 in Fantasy-Romane
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
Amazon.de
Was eigentlich ist Terry Pratchetts Scheibenwelt-Roman Kleine freie Männer? Ist er ein Märchen, wie der Untertitel suggeriert? Ist er ein neues Fantasy-Epos, eine Parodie darauf, oder beides? Ein ernst zu nehmender Entwicklungsroman über ein Mädchen auf dem Weg zur Frau? Oder das genaue Gegenteil, ein komischer Roman, der alle überkommenen Klischees der Gattung ad absurdum führt? Eigentlich ist es müßig, sich diese Frage zu stellen. Denn Kleine freie Männer ist tatsächlich alles und nichts von alledem. Er spielt sozusagen auch literarisch in einer unerreichten Parallelwelt, in der sich nur Pratchett umtun kann und darf. Und das tut der Autor einmal mehr mit einer Phantasie und einem Sprachwitz, der jeden Satz zum reinen Vergnügen macht. Nicht nur für Scheibenwelt-Fans geeignet, sondern für alle Leser auf der Suche nach kultigem Lesestoff. --Stefan Kellerer
Die letzten sechs Scheibenwelt-Romane auf einen Blick
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Pressestimmen
"Höchstes erzählerisches Können!" (Die Welt )
Klappentext
Independent
"Terry Pratchett ist schlicht und einfach der beste komische Schriftsteller unserer Zeit!"
Oxford Times
"Pratchetts Humor sprüht vor Witz und Intelligenz."
Publishers Weekly
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Andreas Brandhorst, 1956 im norddeutschen Sielhorst geboren, schrieb bereits in jungen Jahren phantastische Erzählungen für deutsche Verlage. Es folgten zahlreiche Heftromane - unter anderem für die legendäre Terranauten-Serie - sowie Fantasy- und Science-Fiction-Taschenbücher. Im Kantaki-Zyklus, zu dem "Feuerstürme" gehört, sind bereits die Romane "Diamant", "Der Metamorph" sowie "Der Zeitkrieg" erschienen. Andreas Brandhorst lebt als freier Autor und Übersetzer in Norditalien.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Manche Dinge beginnen vor anderen.
Es war ein Sommerschauer, der nicht wusste, dass er einer war – es goss in Strömen, wie bei einem Unwetter im Winter.
Fräulein Perspicazia Tick saß in dem geringen Schutz, den ihr eine Hecke geben konnte, und erforschte das Universum. Den Regen bemerkte sie gar nicht. Hexen trocknen schnell.
Zur Erforschung des Universums verwendete sie zwei dünne Zweige, mit einem Bindfaden zusammengebunden, einen Stein mit einem Loch drin, ein Ei, einen ihrer Strümpfe, ebenfalls mit einem Loch, eine Nadel, ein Stück Papier und einen kleinen Bleistiftstummel. Im Gegensatz zu Zauberern lernen Hexen, mit wenig zurechtzukommen.
Die Gegenstände waren miteinander verbunden und bildeten einen … Apparat. Er bewegte sich sonderbar, wenn Fräulein Tick ihn anstieß. Zum Beispiel schien einer der Zweige durch das Ei zu stoßen, bis zur anderen Seite, ohne eine Spur zu hinterlassen.
»Ja«, sagte sie leise, als Regen über den Rand ihres Hutes strömte. »Da ist es. Zweifellos eine Kräuselung in den Wänden der Welt. Sehr Besorgnis erregend. Hervorgerufen vermutlich von einer anderen Welt, die Kontakt sucht. So was ist nie gut. Ich sollte diesen Ort aufsuchen. Aber … nach meinem linken Ellenbogen zu urteilen, ist dort schon eine Hexe …«
»Sie wird sich um alles kümmern«, erwiderte eine kleine und derzeit noch geheimnisvolle Stimme neben Fräulein Ticks Beinen.
»Nein, das kann nicht sein. Dort drüben ist Kreideland«, sagte Fräulein Tick. »Auf Kreide kann keine gute Hexe wachsen. Das Zeug ist kaum härter als Ton. Damit eine Hexe wächst, braucht man guten, harten Fels, glaub mir.« Fräulein Tick schüttelte den Kopf, und Regentropfen stoben davon. »Aber normalerweise ist auf meine Ellenbogen Verlass.«*
»Warum darüber reden? Lass uns aufbrechen und nach dem Rechten sehen«, sagte die Stimme. »Hier geht es uns nicht besonders gut, oder?«
Das stimmte. Das Kreideland war nicht gut für Hexen. Fräulein Tick verdiente sich den einen oder anderen Cent mit Medizin, und indem sie wirklichwahrsagte. Die meisten Nächte verbrachte sie in Ställen oder Scheunen. Zweimal hatte man sie in einen Teich geworfen.
»Ich darf mich nicht einmischen«, sagte sie. »Immerhin ist es das Revier einer anderen Hexe. So was klappt nie. Aber …« Sie zögerte. »Hexen erscheinen nicht einfach so. Mal sehen …«
Fräulein Tick zog eine von Sprüngen durchzogene Untertasse aus einer Tasche und gab etwas von dem Regenwasser hinein, das sich auf ihrem Hut gesammelt hatte. Dann holte sie eine Flasche mit Tinte aus einer anderen Tasche und ließ gerade genug auf die Untertasse tropfen, dass das Wasser schwarz wurde.
Sie wölbte die Hände darum, um den Regen fern zu halten, und hörte auf die Augen.
Tiffany Weh lag am Fluss auf dem Bauch und kitzelte Forellen. Sie hörte sie gern lachen. Dann stiegen kleine Luftblasen auf.
Ein Stück entfernt, wo das Flussufer einen kleinen Kiesstrand bildete, stocherte ihr Bruder Willwoll mit einem Stock herum und wurde dabei mit ziemlicher Sicherheit klebrig.
Willwoll wurde durch praktisch alles klebrig. Wenn man ihn fünf Minuten lang gewaschen und getrocknet in der Mitte eines sauberen Bodens sitzen ließ, war er klebrig. Es schien keine Quelle dafür zu geben. Er wurde einfach klebrig. Aber man konnte recht gut mit ihm umgehen, wenn man darauf achtete, dass er keine Frösche aß.
Ein kleiner Teil von Tiffany stand dem Namen Tiffany skeptisch gegenüber. Sie war neun Jahre alt und glaubte, dass es schwer sein würde, den Erfordernissen des Namens Tiffany gerecht zu werden. Außerdem hatte sie erst in der letzten Woche entschieden, dass sie Hexe werden wollte, und »Tiffany« passte einfach nicht zu einer Hexe. Die Leute würden lachen.
Ein anderer und größerer Teil von Tiffany dachte an das Wort »zischeln«. Über dieses Wort dachten nicht viele Leute nach. Während ihre Finger eine Forelle am Kinn kitzelten, drehte sie das Wort im Kopf hin und her.
Zischeln … Nach dem Wörterbuch ihrer Großmutter bedeutete es »ein leises Geräusch, wie ein Flüstern oder Raunen«. Der Klang des Wortes gefiel Tiffany. Es weckte in ihr Vorstellungen von geheimnisvollen Personen in langen Mänteln, die hinter einer Tür über wichtige Geheimnisse flüsterten: zischelzischelzischel …
Sie hatte das ganze Wörterbuch gelesen. Niemand hatte sie darauf hingewiesen, dass so etwas unüblich war.
Als sie daran dachte, merkte sie, dass die beglückte Forelle weggeschwommen war. Aber etwas anderes war im Wasser, nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt.
Tiffany sah einen runden Korb, nicht größer als eine halbe Kokosnussschale, mit etwas bestrichen, das die Löcher schloss und den Korb schwimmen ließ. Ein kleiner Mann, nur fünfzehn Zentimeter groß, stand darin. Er hatte zotteliges rotes Haar, in dem einige Federn, Perlen und Stoffstreifen steckten. Der rote Bart wirkte ebenso ungepflegt wie die Haare. Der Rest von ihm, der nicht mit blauen Tätowierungen verziert war, steckte unter einem kleinen Kilt. Der Mann schüttelte die Faust und rief:
»Potz Blitz! Kratz die Kurve, Mädel! Hüte dich vor dem grünen Ungeheuer!«
Und damit zog er an einer Schnur, die über die Seite des Bootes hinwegreichte. Ein zweiter kleiner rothaariger Mann tauchte auf und schnappte nach Luft.
»Dies ist nicht der geeignete Zeitpunkt, um Fische zu fangen!«, sagte der erste Mann und holte den zweiten an Bord. »Das grüne Ungeheuer kommt!«
»Potz Blitz!«, sagte der platschnasse Schwimmer. »Nichts wie weg!«
Er griff nach einem sehr kleinen Ruder, bewegte es rasch vor und zurück. Das Boot entfernte sich schnell.
»Entschuldigt bitte!«, rief Tiffany. »Seid ihr Feen?«
Sie bekam keine Antwort. Das kleine runde Boot war bereits im Schilf verschwunden.
Wahrscheinlich nicht, dachte Tiffany.
Und dann, zu ihrem finsteren Entzücken, hörte sie ein Zischeln. Es wehte kein Wind, aber die Blätter der Erlen am Fluss begannen zu zittern und zu rascheln. Auch das Schilf bewegte sich. Es neigte sich nicht hin und her, sondern verschwamm. Alles verschwamm, als hätte etwas die Welt gepackt und schüttelte sie. Die Luft zischte. Leute flüsterten hinter geschlossenen Türen …
Das Wasser begann zu sprudeln, direkt am Ufer. Es war dort nicht sehr tief – es hätte Tiffany nur bis zu den Knien gereicht –, aber plötzlich war es dunkler und grüner und sehr viel tiefer …
Sie wich einige Schritte zurück, und eine Sekunde später stiegen lange, dürre Arme aus dem Wasser und griffen mit Klauenhänden dorthin, wo Tiffany eben noch gestanden hatte. Für einen Moment sah sie ein schmales Gesicht mit langen, spitzen Zähnen, riesigen runden Augen und nassem grünen Haar, wie Algenstränge, dann sank das Wesen in die Tiefe zurück.
Als sich das Wasser über ihm schloss, lief Tiffany bereits am Ufer entlang zu dem kleinen Strand, wo Willwoll Froschpasteten machte. Sie riss den Jungen hoch, als aufsteigende Luftblasen um die Flussbiegung zogen. Wieder brodelte das Wasser, ein Geschöpf mit grünen Augen schoss nach oben, und Klauen bohrten sich in den Schlamm. Dann heulte das Wesen und sank ins Wasser zurück.
»Will zur Toh-lett!«, schrie Willwoll.
Tiffany schenkte ihm keine Beachtung. Nachdenklich beobachtete sie den Fluss.
Ich fürchte mich gar nicht, dachte sie. Wie seltsam. Ich sollte mich fürchten, aber ich bin nur zornig. Ich meine, ich fühle die Furcht wie einen rot glühenden Ball, aber der Zorn lässt sie nicht nach draußen …
»Will will will zur Toh-lett!«, schrie Willwoll.
»Dann geh«, erwiderte Tiffany geistesabwesend. Noch immer rollten kleine Wellen ans Ufer.
Es hatte keinen Sinn, jemandem davon zu erzählen. Wenn sie es gut meinten, würden alle einfach nur sagen: »Was hat das Kind doch für eine Phantasie.« Wenn sie es nicht gut meinten, würde es heißen: »Erzähl kein dummes Zeug!«
Sie war noch immer zornig. Wie...
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Als eingefleischter Pratchett-Fan, habe ich mich auf den Roman gefreut. Gerade wenn es um „die Hexen“ geht brilliert Terry Pratchett eigentlich immer! Das Buch fängt wie die bekannten, beliebten Romane an und stellt unsere bekannte Welt etwas auf den Kopf, aber wir sind ja auf der Scheibenwelt. So entpuppt sich der Landstrich „Kreide“ als eine Art Schottland der Scheibenwelt und die hier ansässigen Kobolde tätowieren sich blau, tragen aber Killte. Mich verwirrte etwas das auch die „Kleinen freien Männer“ als Kobolde bezeichnet werden, denn im Roman „Steife Briese“ kommen ganz andere Kobolde vor. Diese „Side kicks“ sind sehr amüsant, mit ihrer 15cm Körperlänge sind sie doch begeisterte Kämpfer, die ihre Gegner am liebsten mit Kopfstößen außer Gefecht setzen. An sonsten erinnern Sie wirklich stark an das Urbild der Schotten: streitlustig, trinkfest, im Clan lebend (hier eher wie ein Insektenstaat mit einer Königin), und immer auf Exkursion, neu Dinge „zu beschaffen“. Bis sie in die Traumwelt gelangt, ist auch die Geschichte der Tiffany Weh, sehr gut (in typischer Pratchett Manier geschrieben). Leider kam ich mit dieser Welt der Träume überhaupt nicht klar. Wild und kunterbunt sind die verrücktesten Geschichten aufgetürmt und ich hatte wirklich Schwierigkeiten all dem zu folgen. Ohne diese Traumgeschichten wäre das Buch wohl hervorragend geworden, aber vielleicht sah Pratchett keine andere Möglichkeit seien neue Heldin ein zu führen – schade! Die Basis der Geschichte lieferte wohl das Märchen „Die Eiskönigin“, aus der viel Bekanntes wieder zu finden ist.
Fazit: Mir bleibt nur die Hoffnung, dass die Folgebände besser werden, denn dieser Roman ist einer der schlechtesten die Pratchett aus meiner Sicht abgeliefert hat!
Wie auch bei einigen anderen Scheibenwelt-Büchern passierte es bei diesem, dass ich beim Lesen im Zug ein lautes Lachen oder die eine oder andere Träne unterdrücken musste. Man ahnt, welche Macht Tiffany einst haben wird, wenn sie nur will.
Wie so manches Pratchett-Buch liest auch dieses sich locker runter, ohne trivial zu sein. Diese Mischung aus Nonsens und Lebensweisheiten macht für mich den Zauber dieser Buchreihe aus. Und in diesem Buch ist die Mischung mal wieder sehr gelungen.
Feiner Lesestoff!
Und dazu kommen dann noch die Muh-Biester klauenden Wir-Sind-Die-Größten, die schon in Lords und Ladies ihren Auftritt hatten. Ebenso wie die Antagonistin: Die Elfenkönigin. Allesamt mal wieder sehr simpatische und gut geschriebene Charaktere.
Analog zu Maurice ist auch Wee Free Men ein Märchen von der Scheibenwelt. Das heißt, dass das Buch Pratchett untypisch in Kapitel unterteilt ist, und Kinder die Hauptrolle spielen. Dennoch ist die Geschichte nicht weniger erwachsen, als beispielsweise Echt Zauberhaft (Witches Abroat). Sobald ein Kind von alleine lesen kann ist es auch alt genug für dieses Buch, aber auch Erwachsene haben ihren Spaß (eventuell noch mehr).
Wichtig war mir die Brandhorst-Übersetzung. Ich hatte schon eine schauderhafte Neu-Übersetzung von Regina Rawlinson verkraften müssen. Gerald Jung soll zwar besser sein, aber mit Brandhorst (oder dem Original-Englischem) mach man nichts falsch.
Dear Sir Terry
May death have its interristing times.
DC





