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Die Nachtwächter. Roman Gebundene Ausgabe – 20. August 2003
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Terry Pratchett
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe416 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberManhattan
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Erscheinungstermin20. August 2003
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Abmessungen14.8 x 3.9 x 22.3 cm
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ISBN-103442545366
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ISBN-13978-3442545360
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Produktinformation
- Herausgeber : Manhattan (20. August 2003)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 416 Seiten
- ISBN-10 : 3442545366
- ISBN-13 : 978-3442545360
- Abmessungen : 14.8 x 3.9 x 22.3 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 206,958 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Nr. 18,447 in Fantasy-Romane
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
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Und diese Vergangenheit hat es in sich. In Ankh Morpork herrscht ein wahnsinniger Tyrann, und die Stadtwache fungiert nur noch als Handlanger der blutrünstigen Geheimpolizei. Sam Vimes beschließt alsbald, diesem Spuk ein Ende zu bereiten, doch das ist leichter gesagt als getan. Erst muss er das Vertrauen seines jüngeren Ichs gewinnen und ihm die Grundbegriffe der Ehre und der Polizeiarbeit lehren. Als es zu einem Aufstand kommt, gelingt es Sam, die Stadtwache als ehrliche und effektive Einheit zu etablieren. Jetzt muss er nur noch in seine eigene Zeit zurückkehren.
Nach den etwas schwächeren Romanen Die volle Wahrheit und Der Zeitdieb läuft Terry Pratchett mit Die Nachtwächter wieder zu großer Form auf. Vor allem langjährige Scheibenwelt-Fans werden sich freuen, vielen lieb gewonnenen Figuren in jüngerer Gestalt zu begegnen. Aber auch die teilweise recht ernste Grundstimmung des Buches sorgt dafür, dass dieser Roman überzeugender wirkt als so mancher seiner Vorgänger. Besonders schön ist der Umschlag, der Rembrandts Nachtwache in einer parodistischen Nachempfindung von Paul Kidby darstellt. --Felix Darwin
Pressestimmen
Klappentext
Mail on Sunday
"Pratchetts Humor sprüht vor Witz und Intelligenz."
Publishers Weekly
»Terry Pratchett ist schlicht und einfach der beste komische Schriftsteller unserer Zeit«
OXFORD TIMES
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Andreas Brandhorst, 1956 im norddeutschen Sielhorst geboren, schrieb bereits in jungen Jahren phantastische Erzählungen für deutsche Verlage. Es folgten zahlreiche Heftromane - unter anderem für die legendäre Terranauten-Serie - sowie Fantasy- und Science-Fiction-Taschenbücher. Im Kantaki-Zyklus, zu dem "Feuerstürme" gehört, sind bereits die Romane "Diamant", "Der Metamorph" sowie "Der Zeitkrieg" erschienen. Andreas Brandhorst lebt als freier Autor und Übersetzer in Norditalien.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Dann zog er seine Jacke an und schlenderte in den wunderschönen Morgen des späten Frühlings hinaus. Vögel zwitscherten in den Bäumen, Bienen summten in Blüten. Der Himmel war dunstig, und Gewitterwolken am Horizont kündigten Regen an. Doch derzeit war es noch heiß und drückend. Und in der alten Jauchegrube hinter dem Schuppen des Gärtners trat ein junger Mann Wasser.
Zumindest trat er.
Mumm wahrte einen gewissen Abstand und zündete sich eine Zigarre an. Es wäre sicher nicht klug gewesen, eine offene Flamme näher an die Grube heranzubringen. Der Sturz vom Dach des Schuppens hatte die Kruste durchbrochen.
»Guten Morgen!«, sagte er munter.
»Guten Morgen, Euer Gnaden!«, erwiderte der fleißige Treter.
Die Stimme war höher, als Mumm erwartet hatte, und er stellte fest, dass der junge Mann in der Jauchegrube eine junge Frau war. Es kam nicht völlig unerwartet - bei der Assassinengilde hatte man begriffen, dass Frauen ihren Brüdern im einfallsreichen Töten durchaus ebenbürtig waren, aber es veränderte die Situation ein wenig.
»Ich glaube, wir sind uns noch nicht begegnet, oder?«, fragte Mumm. »Obgleich du weißt, wer ich bin. Du bist …«
»Wiggs, Herr«, sagte die Schwimmerin. »Jocasta Wiggs. Es ist mir eine Ehre, dich kennen zu lernen, Euer Gnaden.«
»Wiggs?«, wiederholte Mumm. »Berühmte Familie in der Gilde. Übrigens, ›Herr‹ genügt. Ich glaube, ich habe deinem Vater einmal das Bein gebrochen.«
»Ja, Herr«, bestätigte Jocasta. »Ich soll dich von ihm grüßen.«
»Bist du nicht ein wenig zu jung für diesen Kontrakt?«, fragte Mumm.
»Es gibt keinen Kontrakt, Herr«, sagte Jocasta weiter tretend.
»Ich bitte dich, Fräulein Wiggs. Der auf meinen Kopf ausgesetzte Preis ist mindestens …«
»Die Gilde hat den Kontrakt außer Kraft gesetzt, Herr«, sagte die hartnäckige Schwimmerin. »Dein Name steht nicht mehr auf der Liste. Derzeit werden keine Aufträge angenommen, die dich betreffen.«
»Meine Güte, warum nicht?«
»Ich weiß nicht, Herr«, sagte Fräulein Wiggs. Ihre beharrlichen Anstrengungen brachten sie zum Rand der Grube, und dort entdeckte sie, dass das Mauerwerk in ausgezeichnetem Zustand und sehr glatt war und keinen Halt bot. Mumm wusste das, weil er an einem Nachmittag mehrere Stunden damit zugebracht hatte, genau diesen Zustand herzustellen.
»Warum hat man dich dann geschickt?«
»Frau Band meinte, es sei eine gute Übung«, sagte Jocasta. »Donnerwetter, diese Steine sind wirklich sehr glitschig.«
»Ja, das sind sie«, sagte Mumm. »Bist du in letzter Zeit frech zu Frau Band gewesen? Hast du sie irgendwie verärgert?«
»O nein, Euer Gnaden. Aber sie meinte, ich hätte zu großes Selbstvertrauen, und ein Außeneinsatz könnte mir sicher nützen.«
»Ah. Verstehe.« Mumm dachte an Frau Band, die zu den strengeren Lehrern der Assassinengilde zählte. Er hatte gehört, dass sie großen Wert auf praktische Lektionen legte.
»Sie hat dich also mit dem Auftrag geschickt, mich zu töten?«, fragte er.
»Nein, Herr! Es ist eine Übung! Ich habe überhaupt keine Armbrustbolzen dabei! Es ging nur darum, eine Stelle zu finden, von der aus ich auf dich zielen kann. Anschließend sollte ich zurückkehren und Bericht erstatten.«
»Frau Band würde dir glauben?«
»Natürlich, Herr«, sagte Jocasta und wirkte gekränkt. »Gildenehre, Herr.«
Mumm atmete tief durch. »Weißt du, Fräulein Wiggs, in den letzten Jahren haben ziemlich viele deiner Assassinenkollegen versucht, mich zu Hause umzubringen. Ich halte nicht viel davon, wie du vielleicht verstehst.«
»Das ist leicht einzusehen, Herr«, sagte Jocasta im Tonfall einer Person, die weiß: In einer schwierigen Situation muss sie auf den guten Willen von jemandem hoffen, der gar keinen Grund hat, guten Willen zu zeigen.
»Du wärst erstaunt über einige der Fallen, die es hier gibt«, fuhr Mumm fort. »Manche von ihnen sind sehr ausgeklügelt, wenn ich das sagen darf.«
»Ich hätte nie damit gerechnet, dass sich die Ziegel auf dem Dach so verschieben, Herr.«
»Sie sind an geschmierten Schienen befestigt.«
»Ausgezeichnet, Herr!«
»Einige der Fallen würden dich in etwas Tödliches stürzen lassen«, sagte Mumm.
»Da kann ich von Glück sagen, dass ich in diese Grube gefallen bin.«
»Oh, sie wirkt ebenfalls tödlich«, sagte Mumm. »Nach einer Weile.« Er seufzte. Natürlich ging es ihm darum, die Gilde von solchen Dingen abzuhalten, aber … Sein Name stand nicht mehr auf der Liste? Es gefiel ihm nicht, wenn ihm irgendwelche verstohlenen Gestalten nach dem Leben trachteten, Leute, die vorübergehend in den Diensten dieser oder jener Feinde standen. Andererseits hatte er darin immer eine Art Vertrauensvotum gesehen. Es zeigte, dass er die Reichen und Arroganten ärgerte, die es verdienten, geärgert zu werden.
Außerdem war die Assassinengilde leicht zu überlisten. Sie hatte strenge Regeln, an die sie sich um der Ehre willen hielt. Mumm, der sich in praktischen Bereichen nicht mit Regeln belastete, fand das durchaus in Ordnung.
Man hatte seinen Namen von der Liste gestrichen? Die einzige andere Person, die angeblich nicht auf der Liste stand, war der Patrizier Lord Vetinari. Die Assassinen verstanden das Spiel der Politik in Ankh-Morpork besser als sonst jemand, und wenn sie jemanden von ihrer Liste strichen, so glaubten sie, dass der Tod des Betreffenden nicht nur das Spiel verdarb, sondern das Spielbrett zerbrach …
»Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mich herausziehen könntest, Herr«, sagte Jocasta.
»Was? Oh, ja. Tut mir Leid, hab saubere Sachen an«, sagte Mumm. »Aber wenn ich ins Haus zurückkehre, sage ich dem Butler, dass er mit einer Leiter hierher kommen soll. Was hältst du davon?«
»Vielen Dank, Herr. Freut mich, dir begegnet zu sein, Herr.«
Mumm schlenderte zum Haus zurück. Nicht mehr auf der Liste? Konnte er Einspruch erheben? Vielleicht dachten die Assassinen …
Der Duft strich über ihn hinweg. Er sah auf.
In der Nähe blühte ein Fliederstrauch.
Er starrte wortlos.
Verdammt! Verdammt! Jedes Jahr vergaß er es. Nein, das stimmte nicht. Er vergaß es nicht. Er verstaute die Erinnerungen wie altes Silberbesteck, das nicht anlaufen sollte. Und jedes Jahr kehrten sie zurück, scharf und funkelnd, stachen ihm ins Herz. Ausgerechnet heute …
Er streckte die Hand aus, und seine Finger zitterten, als er nach einer Blüte griff und vorsichtig den Stiel brach. Er schnupperte daran, und einige Sekunden blickte er ins Nichts. Schließlich setzte er sich wieder in Bewegung und trug die Blüte vorsichtig ins Ankleidezimmer.
Willikins hatte für heute die offizielle Uniform vorbereitet. Sam Mumm sah verwundert darauf hinab, und dann fiel es ihm ein. Wachkomitee. Na schön. Der verbeulte alte Brustharnisch kam dafür nicht in Frage … Nicht für Seine Gnaden, den Herzog von Ankh und Kommandeur der Stadtwache, Sir Samuel Mumm. In dieser Hinsicht hatte sich Lord Vetinari sehr klar ausgedrückt, verdammter Mist.
Die Tatsache, dass Sam Mumm die Notwendigkeit dieser Sache einsah, machte alles noch ärgerlicher. Er verabscheute die offizielle Uniform, aber inzwischen repräsentierte er etwas mehr als nur sich selbst. Sam Mumm war in einer schmutzigen Rüstung bei Besprechungen erschienen, und selbst Sir Sam Mumm fand immer wieder einen Grund, die ganze Zeit über seine Straßenuniform zu tragen. Aber ein Herzog … Ein Herzog musste feiner aussehen. Ein Herzog konnte nicht einfach den Hintern aus der Hose hängen lassen, wenn er ausländischen Diplomaten gegenübertrat. Auch der alte Sam Mumm hatte seinen Hintern nicht aus der Hose hängen lassen, aber es wäre nicht zu einem Krieg gekommen, wenn er es doch einmal getan hätte.
Der einfache alte Sam Mumm hatte sich gewehrt, die meisten Federn entfernt und die lächerliche Strumpfhose weggeworfen. Das Ergebnis war eine Paradeuniform, deren Träger zumindest den...
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Wer natürlich nur Bücher im Stil von "Alles Sense!" mag, dem wird dieses Buch hier nicht gefallen. Allen anderen, die sich auch für die Geschichte/Vergangenheit in der Pratchett'schen Parallel(scheiben)welt interessieren, sollten das Buch durchaus in die engere Wahl ziehen.
Wer mit dem Inhalt nicht vertraut ist: Samuel Mumm, Kommandeur der Stadtwache von Ankh-Morpork, finden sich nach einer Verfolgungsjagd in der Vergangenheit wieder und versucht wieder in seine Zeit zurück zu kommen. Hierbei trifft er alte Weggefährten in jungen Jahren. Das Buch ist wie immer spannend und witzig geschrieben. Das Buch an für sich bekommt 5 volle Sterne (in der Papier-Version).
Drei Sterne gibt es nur, da ich mich hier ausschließlich auf die Kindle-Version beziehe. Hier scheint bei der Formatierung irgendetwas schief gelaufen zu sein. Denn es tauchen urplötzlich ohne Zusammenhang Sätze oder Wörter auf, die an dieser Stelle des Buches nichts verloren haben oder aber wo die vorherigen Sätze fehlen bzw. es sind die bei Pratchett sehr beliebten Fußnoten, die Mitten im Text auftauchen. Das finde ich persönlich sehr schade, denn es nimmt den Buch einiges.
Durch einen Blitzschlag wird Sam in das alte A.M. zurückversetzt.
Dort trieft er spätere Wergbegleiter wieder.
Und er trieft auf sich selbst nur 30 Jahre jünger.
Alles ist ähnlich wie im späteren A.P.
Intriegen,interne Kämpfe,Krampf und Streit sind ander Tagesordnung.
Der Lord hier ist ein Tyran und het seine eigenen Leute die das Volk unterdrücken.
Der Lord der späteren Zeit treibt auch sein Unwesen,aber zu Gunsten des alteren Sam.
Sam jagt hier auch noch einen Mörder,der mit ihm zusammen in die vergangenheit zurück versetzt wurde.
Ein Buch voller Spannung,Irony und Einblick.
Ein absolutes muß für Scheibenwelt-Süchtig.
Super lustiges Buch! Für alle Fans der Wächter, insbesondere Mumm, ein absolutes Highlight! Zeittechnisch spielt es nach dem Fünften Elefanten.
Kommandeur Sam Mumm wird mitten in einer Verfolgungsjagd, auf dem Dach der 'Unsichtbaren Universität', durch einen Blitz 30 Jahre in die Vergangenheit katapultiert. Doch nicht nur er, sondern auch der gejagte Mörder Carcer, landet im alten Ankh-Morpork. Das ist um so ärgerlicher, da Carcer damit beginnt, die Vergangenheit durcheinander zu bringen, was unerfreuliche Auswirkungen für die Zukunft hat. Er fängt damit an den Mentor des 30 Jahre jüngeren Sam, John Keel, der dem halbwüchsigen Sam alles beigebracht hat, zu ermorden. Anschliessend hat er es auf den Jungen abgesehen, denn Carcer findet eine Zukunft ohne einen Sam Mumm höchst erstrebenswert.
Das sieht der alte Kommandeur Mumm anders, und so muss er John Keels Platz einnehmen, sein jüngeres ich beschützen, ihn auf den rechten Weg bringen und gleichzeitig einen Mörder jagen.
Da ist es mehr als ungünstig, dass in Ankh-Morpork eine Revolution ausbricht, der tyrannische Patrizier gestürzt und ein neuer Tyrann eingesetzt wird. Kommandeur Mumm hat neben seinen persönlichen Aufgaben nun noch alle Hände voll zu tun den Frieden in der Stadt zu bewahren, als noch ein zeitliches Problem dazukommt, denn er hat nur wenige Tage Zeit, bis er wieder zurück in die Zukunft geschickt wird.
Puh, mir wird schon beim Wiederholen des ganzen Stoffs schwindelig. Ich muss gestehen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe zwei Nächte bis halb drei Uhr Morgens gelesen - quasi bis mir die Augen zugefallen sind. Aber es war wirklich spannend bis zur allerletzten Seite.
Den in den Vorrezensionen beschriebenen 'zurückgenommenen Humor' konnte ich nicht finden, im Gegenteil. Ab der Mitte des Buches habe ich regelmässig Lachanfälle bekommen und bin fast von der Couch gerutscht. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mich mit den ersten 100 Seiten etwas schwer getan habe. Hier entwickelt sich die Geschichte, und dabei kommt Sam Mumm nicht besonders gut weg: er bekommt den wahnsinnigen Mörder nicht zu fassen, wird bis auf das Hemd ausgeraubt und zudem schwer verletzt. Dabei landet er in einem korrupten Ankh-Morpork, wo er ein völlig Unbekannter ist, in den Kerker geworfen- und verprügelt wird, während sein Widersacher, kaum in der Stadt angekommen, gleich Karriere macht. Hmpf!
Doch Kommandeur Mumm hat ein paar ansehnliche 'alte Hasen'-Tricks auf Lager und heizt seiner Umgebung so richtig ein, dass er schon bald Gefahr läuft zu einem Helden zu werden.
Es war ein ganz grosser Lesegenuss, mit SEHR viel Humor, wie immer besonders tiefsinnig, hervorragend geschrieben, eindrucksvoll komplex und aussergewöhnlich weise.
5 Sterne für ein absolut herrliches Buch.