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Der Spieler: Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes, Roman Taschenbuch – 1. April 1998
von
Fjodor M. Dostojewskij
(Autor)
sparen bei 2 Artikeln. Shop-Artikel
-
Seitenzahl der Print-Ausgabe176 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
Herausgeberdtv Verlagsgesellschaft
-
Erscheinungstermin1. April 1998
-
Abmessungen11.8 x 1.5 x 19 cm
-
ISBN-103423124067
-
ISBN-13978-3423124065
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Produktinformation
- Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft (1. April 1998)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 176 Seiten
- ISBN-10 : 3423124067
- ISBN-13 : 978-3423124065
- Originaltitel : Igrok. Iz zapisol molodogo celoveka
- Abmessungen : 11.8 x 1.5 x 19 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 591,085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 17,011 in Klassiker (Bücher)
- Nr. 59,156 in Literatur (Bücher)
- Nr. 136,210 in Liebesromane (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
»Überraschend neu.«
Ulrich M. Schmid, nzz.ch 26.01.2107
»Spielsucht ist noch immer ein Problem, aber niemals so raffiniert beschrieben worden wie in diesem jetzt neu übersetzten Klassiker.«
Jens Jessen, Die Zeit 24.11.2016
»Der Klassiker aus Russland ist in einer virtuosen Neuübersetzung und mit einem Nachwort von Alexander Nitzberg erschienen.«
Georg Larcher, Bezirksblätter Flachgau Nord 10.01.2018
»Der Klassiker aus Russland ist in einer virtuosen Neuübersetzung und mit einem Nachwort von Alexander Nitzberg erschienen.«
Bezirksblätter Telfs 20.12.2017
»Vom genialen Original zur kongenialen Übersetzung.«
Natalia Blum-Barth, literaturkritik.de 18.04.2017
»Jedenfalls ist er noch immer - oder besser: wieder - allerhöchst lesenswert!«
Das Magazin 01.04.2017
»Ein mitreißender, packender Roman, der dank dem rasanten Erzähltempo, den kurzen Spannungsbögen und der phänomenalen Übersetzung zu einem Leseerlebnis in deutscher Sprache wird.«
Natalia Blum-Barth, perlentaucher.de 21.03.2017
»Furios von der ersten bis zur letzten Seite liest sich die Neuübersetzung von Alexander Nitzberg in der Tat äußerst kraftvoll.«
Ralf Steinberg, fantasyguide.de 14.03.2017
»Eine großartige Leistung, H. Nitzberg!«
Karsten Zimalla, westzeit.de 01.12.2016
»Übersetzer Alexander Nitzberg ruft dieses autobiografisch durchwirkte Werk leichtfüßig in Erinnerung.«
Oberösterreichische Nachrichten 12.11.2016
Ulrich M. Schmid, nzz.ch 26.01.2107
»Spielsucht ist noch immer ein Problem, aber niemals so raffiniert beschrieben worden wie in diesem jetzt neu übersetzten Klassiker.«
Jens Jessen, Die Zeit 24.11.2016
»Der Klassiker aus Russland ist in einer virtuosen Neuübersetzung und mit einem Nachwort von Alexander Nitzberg erschienen.«
Georg Larcher, Bezirksblätter Flachgau Nord 10.01.2018
»Der Klassiker aus Russland ist in einer virtuosen Neuübersetzung und mit einem Nachwort von Alexander Nitzberg erschienen.«
Bezirksblätter Telfs 20.12.2017
»Vom genialen Original zur kongenialen Übersetzung.«
Natalia Blum-Barth, literaturkritik.de 18.04.2017
»Jedenfalls ist er noch immer - oder besser: wieder - allerhöchst lesenswert!«
Das Magazin 01.04.2017
»Ein mitreißender, packender Roman, der dank dem rasanten Erzähltempo, den kurzen Spannungsbögen und der phänomenalen Übersetzung zu einem Leseerlebnis in deutscher Sprache wird.«
Natalia Blum-Barth, perlentaucher.de 21.03.2017
»Furios von der ersten bis zur letzten Seite liest sich die Neuübersetzung von Alexander Nitzberg in der Tat äußerst kraftvoll.«
Ralf Steinberg, fantasyguide.de 14.03.2017
»Eine großartige Leistung, H. Nitzberg!«
Karsten Zimalla, westzeit.de 01.12.2016
»Übersetzer Alexander Nitzberg ruft dieses autobiografisch durchwirkte Werk leichtfüßig in Erinnerung.«
Oberösterreichische Nachrichten 12.11.2016
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij (1821-1881) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Weltliteratur. Er war der Sohn eines Armeearztes aus Moskau. Nach kurzer Tätigkeit als technischer Zeichner im Kriegsministerium wurde er freier Schriftsteller. Vier Jahre Zwangsarbeit als politischer Häftling und beständige Geldnot wegen seiner Spielleidenschaft zeichnen den unermüdlich Schaffenden. St. Petersburg wird die zweite Heimat dieses bedeutendsten russischen Realisten und Hauptschauplatz seiner berühmtesten Romane, die bis heute weltweit bewundert und gelesen werden.
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Kundenrezensionen
4,2 von 5 Sternen
4,2 von 5
20 globale Bewertungen
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Rezension aus Deutschland vom 1. März 2013
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Verifizierter Kauf
Aufgrund meiner Deutsch-Matura, zählte dieses Buch zu meiner Pflichtlektüre. Es ist verständlich und leicht geschrieben, hat mich jedoch nicht ganz überzeugt.
Warum gebe ich trotzdem 4 Sterne? - Der HIntergedanke bei dieser Geschichte kann sehr gut nachvollzogen werden und ist auch für jemand der keine Klassiker mag zu verstehen.
Warum gebe ich trotzdem 4 Sterne? - Der HIntergedanke bei dieser Geschichte kann sehr gut nachvollzogen werden und ist auch für jemand der keine Klassiker mag zu verstehen.
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 24. Januar 2020
Verifizierter Kauf
Die Lieferung war schnell allerdings mit Beschädigung auf der Rückseite durch ein Teppich Messer und einem Knick in der Mitte als wenn einer draufgertretten ist. Sehr enttäuschend
2,0 von 5 Sternen
Beschädigt
Von Denis lieder am 24. Januar 2020
Die Lieferung war schnell allerdings mit Beschädigung auf der Rückseite durch ein Teppich Messer und einem Knick in der Mitte als wenn einer draufgertretten ist. Sehr enttäuschend
Von Denis lieder am 24. Januar 2020
Bilder in dieser Rezension
5,0 von 5 Sternen
alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .... un d und alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ...
Rezension aus Deutschland vom 2. März 2014Verifizierter Kauf
alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .... un d und
alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .... un d und
alles ist ordnung,perfekt sehr zufrieden.... ....... ........ .... un d und
5,0 von 5 Sternen
Friedrichsdor, Louisdor, Rubel und Gulden - Ein Roman über Roulette als ein Teufelskreis und endlose Sucht
Rezension aus Deutschland vom 19. September 2011
Der Ich-Erzähler Aleksej Iwanowitsch ist Hauslehrer des Generals. Dieser hat eine Stieftochter, Pauline, in die Aleksej hoffnungslos verliebt ist. Aleksej, der Engländer Astley und der Franzose De Grieux, der ebenfalls um die Gunst Paulines buhlt, begeben sich in "Roulettenburg" mehrmals täglich in die dortigen Casinos. Die Hoffnung des Generals ist die Erbschaft der Großtante anzutreten, diese jedoch enttäuscht dessen Erwartungen und lebt noch lange vor sich hin. Die Konstellationen unter den Figuren werden immer verstrickter und dabei dreht sich letztendlich alles nur um das Geld...
Dostojewski verarbeitet in diesem Roman seine eigenen Erfahrungen mit der Spielsucht am Roulettetisch. Er schreibt ohne Beschönigungen sehr gezielt und klar über das Gewinnen und Verlieren des Geldes und über die Figuren, die für Geld beinahe alles tun würden. "Der Spieler" unterscheidet sich eigentlich ziemlich von den Romanen Der Doppelgänger: Ein Petersburger Poem (insel taschenbuch) oder Arme Leute: Roman (insel taschenbuch) , in denen es mehr um die alltägliche Beschreibung der Art und Weisen des Lebens der Menschen im armen Russland geht. Dennoch gibt es zwischen all diesen Romanen Parallelen, denn Dostojewski schreibt immer sehr dramatisch und seine Werke enden zumeist nicht mit einem guten Ende, sondern verbleiben mit Tod, Armut oder gesellschaftlicher Ächtung. Hier ist dies ebenso der Fall, denn der Protagonist scheint letztendlich keine Aussicht auf eine Verbesserung in seinem Verhalten zu finden. Betrachtet man genau die Absichten des Ich-Erzählers, so kann man ihn als Leser auch verstehen für seine Sucht nach dem Spiel, denn hat man erst einmal viel Geld verloren, so möchte man sein Glück für einen Gewinn erneut versuchen, obwohl man riskiert den letzten mickrigen Rest seines Geldes ebenfalls an die Spielbank zu verschenken. Dostojewski schreibt ganz offensichtlich und unverschnörkelt über den Teufelskreis eines Spielers, aus dem er selbst nicht mehr herauszukommen scheint. Lesenswert ist dieses Werk auf jeden Fall, denn in keinem anderen Buch wird dieses Thema so detailliert beschrieben, dies mag wahrscheinlich auch an Dostojewskis eigenen persönlichen Eindrücken und seiner Haltung zum Spiel liegen.
~Bücher-Liebhaberin~
Dostojewski verarbeitet in diesem Roman seine eigenen Erfahrungen mit der Spielsucht am Roulettetisch. Er schreibt ohne Beschönigungen sehr gezielt und klar über das Gewinnen und Verlieren des Geldes und über die Figuren, die für Geld beinahe alles tun würden. "Der Spieler" unterscheidet sich eigentlich ziemlich von den Romanen Der Doppelgänger: Ein Petersburger Poem (insel taschenbuch) oder Arme Leute: Roman (insel taschenbuch) , in denen es mehr um die alltägliche Beschreibung der Art und Weisen des Lebens der Menschen im armen Russland geht. Dennoch gibt es zwischen all diesen Romanen Parallelen, denn Dostojewski schreibt immer sehr dramatisch und seine Werke enden zumeist nicht mit einem guten Ende, sondern verbleiben mit Tod, Armut oder gesellschaftlicher Ächtung. Hier ist dies ebenso der Fall, denn der Protagonist scheint letztendlich keine Aussicht auf eine Verbesserung in seinem Verhalten zu finden. Betrachtet man genau die Absichten des Ich-Erzählers, so kann man ihn als Leser auch verstehen für seine Sucht nach dem Spiel, denn hat man erst einmal viel Geld verloren, so möchte man sein Glück für einen Gewinn erneut versuchen, obwohl man riskiert den letzten mickrigen Rest seines Geldes ebenfalls an die Spielbank zu verschenken. Dostojewski schreibt ganz offensichtlich und unverschnörkelt über den Teufelskreis eines Spielers, aus dem er selbst nicht mehr herauszukommen scheint. Lesenswert ist dieses Werk auf jeden Fall, denn in keinem anderen Buch wird dieses Thema so detailliert beschrieben, dies mag wahrscheinlich auch an Dostojewskis eigenen persönlichen Eindrücken und seiner Haltung zum Spiel liegen.
~Bücher-Liebhaberin~
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TOP 500 REZENSENT
VINE-PRODUKTTESTER
Inhalt:
Der Ich-Erzähler Alexéi Iwánowitsch arbeitet als Hauslehrer für den finanziell ruinierten General und seine Familie. Er ist verliebt in die Stieftochter des Generals - Polína Alexándrowna - und kann ihr keinen Wunsch abschlagen. Da Polína Geld braucht, spielt er ihr zuliebe Roulette und versucht, zu Geld zu kommen. Doch wie so viele andere kann er sich gegen die Versuchungen des Casinos nicht wehren und verliert schließlich jeden Bezug zur Realität.
Mein Eindruck:
Der Roman 'Der Spieler' beruht auf Dostojewskis eigenen Erfahrungen mit pathologischem Spielen und wirkt dadurch so authentisch, dass man sich in jeden Spieler, in die große Hoffnung, in das Gefühl, dass man das Casino als Gewinner verlässt, dass die Pechsträhne endlich vorüber ist, hinein versetzen kann. Die Protagonisten sind so glaubwürdig und großartig konstruiert, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, vor Ort zu sein und zu den Charakteren eine persönliche Beziehung zu haben. Dieses Gefühl, das ich stets bei Dostojewskis Werken habe, finde ich hier umso erstaunlicher, denn hier gelingt dem Autor die für ihn typische Komplexität und Lebendigkeit auf nur 200 Seiten.
Mein Resümee:
'Der Spieler' bietet neben großartigen Charakteren auch tiefe Einblicke in die Psychologie des (pathologischen) Spielens.
Sehr empfehlenswert und meiner Meinung nach sehr gut für Dostojewski-Anfänger geeignet.
Der Ich-Erzähler Alexéi Iwánowitsch arbeitet als Hauslehrer für den finanziell ruinierten General und seine Familie. Er ist verliebt in die Stieftochter des Generals - Polína Alexándrowna - und kann ihr keinen Wunsch abschlagen. Da Polína Geld braucht, spielt er ihr zuliebe Roulette und versucht, zu Geld zu kommen. Doch wie so viele andere kann er sich gegen die Versuchungen des Casinos nicht wehren und verliert schließlich jeden Bezug zur Realität.
Mein Eindruck:
Der Roman 'Der Spieler' beruht auf Dostojewskis eigenen Erfahrungen mit pathologischem Spielen und wirkt dadurch so authentisch, dass man sich in jeden Spieler, in die große Hoffnung, in das Gefühl, dass man das Casino als Gewinner verlässt, dass die Pechsträhne endlich vorüber ist, hinein versetzen kann. Die Protagonisten sind so glaubwürdig und großartig konstruiert, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, vor Ort zu sein und zu den Charakteren eine persönliche Beziehung zu haben. Dieses Gefühl, das ich stets bei Dostojewskis Werken habe, finde ich hier umso erstaunlicher, denn hier gelingt dem Autor die für ihn typische Komplexität und Lebendigkeit auf nur 200 Seiten.
Mein Resümee:
'Der Spieler' bietet neben großartigen Charakteren auch tiefe Einblicke in die Psychologie des (pathologischen) Spielens.
Sehr empfehlenswert und meiner Meinung nach sehr gut für Dostojewski-Anfänger geeignet.
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Rezension aus Deutschland vom 17. August 2010
Noch bevor Dostojewski Ende 1866 "Schuld und Sühne", seinen ersten großen Roman für den Verleger Stellovskij veröffentlichen kann, ist er durch seine horrenden Schulden an einen Knebel-Vertrag gebunden, der ihm auch abverlangt, einen weiteren Roman bis zum 1. November 1866 abzuliefern. Er diktiert einem Mädchen, das Stenografie beherrscht, in 26 Tagen den autobiografischen Kurzroman "Der Spieler". Wenig später heiratet er dieses 19-jährige Mädchen Anna Grigorjewna Ssnitkina am 15. Februar 1867, das ihm im weiteren Leben Schutzengel sein wird und ihn seinen Gläubigern durch eine 4 Jahre währende Auslandsreise entreißt. In diesem Roman verarbeitet Dostojewski seine eigene Spielleidenschaft wie auch seine Erlebnisse mit Polina Suslova, seiner Geliebten aus dieser Zeit. Der Ich-Erzähler Aleksej Ivanovitsch ist Hauslehrer der Kinder eines abgewrackten Generals, der ihn und weitere Personen mitnimmt nach Roulettenburg in Deutschland, insgeheim erwartend, eine totkrank geglaubte Tante im fernen Russland zu beerben. Die Charaktere sind zum Teil herrlich getroffen, insbesondere jene Tante, die plötzlich völlig gesund angereist kommt und ihren Neffen, den General, durch ihr Glücksspiel um sein Erbteil bringt. Die Psychologie des Spielers wird wunderbar in diesem rasch hingeworfenen possenhaft-amüsanten Werk wiedergegeben. (17.8.2010)
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