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Das erste Mal und immer wieder: Autobiografische Schilderung einer Prostituierten Taschenbuch – 11. Dezember 2006

3.9 von 5 Sternen 156 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»›Es ist kein Traumjob eine Hure zu sein, aber ich bereue nichts. Ich war eine gute Hure.‹« (Abendzeitung)

»Packend, detailreich und schonungslos schildert Lisa Moos ihren Weg als Hure, Puffmutter und Domina.« (Frau von Heute)

Klappentext

»Es ist ein medialer Tabubruch: Die ehemalige Prostituierte Lisa Moos spricht offen und detailliert über die Welt der käuflichen Liebe. Es ist ein schonungsloser Bericht über Gewalt, Liebe, Sex und eine Bestandsaufnahme der Situation der Huren in Deutschland.«
Indigo Magazin

»»Es ist kein Traumjob eine Hure zu sein, aber ich bereue nichts. Ich war eine gute Hure.««
Abendzeitung

»Packend, detailreich und schonungslos schildert Lisa Moos ihren Weg als Hure, Puffmutter und Domina.«
Frau von Heute

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Zwei Dinge haben mich an diesem Buch sehr aufgewühlt:
Erstens steigt man hinab in die Abgründe sexueller Obsessionen. Man erfährt sehr vieles über die Natur des Menschen, die weitaus animalischer ist, als man unter dem Deckmantel der Zivilisation glauben möchte. Lust kann etwas völlig anonymes, bodenloses sein, das einen aus der Bahn schmeißt.
Das zweite, was mich sehr beschäftigt hat: Dass die Autorin ihren zweiten Sohn wieder zur Adoption freigegeben hat, nachdem sie seine kindliche Seele durch ihre eigenen Narben und Neurosen zu sehr belastet hat. An dieser Stelle musste ich wirklich weinen, weil es einer menschlichen Bankrott-Erklärung gleichkam, dass sie ihren geliebten kleinen Sohn wieder freigab, um ihn vor sich selber zu schützen. Das ist wirklich tragisch.
Die schonungslose Lebensgeschichte zeigt ein paar Dinge auf: Zum Beispiel, dass Lusterfüllung völlig losgelöst ist von Personen.
Dass Prostituierte hart arbeitende Dienstleister sind. Und dass sie zum Teil selber Spaß bei der Arbeit haben - das hätte ich nicht gedacht!
Über Lisa Moos denke ich, dass in ihrer Seele durch den Missbrauch in der eigenen Familie eine Schallmauer durchbrochen worden ist. Ihre kindliche Unschuld wurde mit Gewalt durch einen
ekelhaften alten Sack zerstört. Danach hat sie aus der Not eine Tugend gemacht und ihren Körper losgelöst von der Seele. Immer wieder versucht sie, von der Prostitution wegzukommen und schafft es nicht einmal in ihrer Ehe. Sie ist zum Bestandteil ihrer Persönlichkeit geworden, vielleicht ist es für Lisa Moos sogar heilsam gewesen, Sex so genau zu erforschen, als Ware zu benutzen??? Fragen, die sich jeder selber bei der Lektüre des Buches stellen und vielleicht beantowrten kann.
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Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 1. August 2005
Format: Taschenbuch
Linda Moos, 36, blickt auf eine 20 Jahre lange Karriere als Hure zurück. Sie erzählt, wie sie aus zerrütteten Familienverhältnissen ins Milieu kam und im Laufe der Zeit an die 6000 Männer befriedigte. Man erhält hervorragende Insider-Einblicke in die Szene, vom Edel-Bordell bis zum Straßenstrich ist alles dabei. Es gibt wohl kaum Dinge, die Frau Moos nicht durchgemacht hat, insbesondere bei ihrer späteren Spezialisierung Richtung SM sind die Phantasien einiger Typen schon ziemlich abstrus, um nicht zu sagen gestört. Auch bei der Beschreibung der Dinge nimmt sie kein Blatt vor den Mund, weshalb der Leser einiges vertragen können sollte.
Man muss bei diesem Buch aber auch sagen: Sex sells. Frau Moos hätte immer wieder Auswege gehabt, u.a. über verschiedene nette Beziehungen. Doch es dauerte meist nicht lang, bis das Geld knapp wurde. Wenn ihr Mann ihren Kaufrausch nicht mehr bezahlen konnte, gab's erst Vorwürfe - und dann ging sie bald wieder anschaffen. Ihr Leben ist ein Pendel zwischen Traumwohnung plus schicker Wagen und absoluter Pleite. In diesen Extrema liegt neben der Erotik der Reiz des Buches, aber man sollte nur beschränktes Mitleid haben - ihr Schicksal war größtenteils gewollt.
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Format: Taschenbuch
Das Buch geht unter die Haut. Stilsicher, schonungslos offen und ehrlich beschreibt Lisa Moos das Milieu und ihr Leben. Ohne Effekthascherei und die üblichen Klischees. Das Erste Mal und immer wieder zeigt die Prostituierten als Menschen mit Gefühlen, die jeder kennt. Mit Ängsten Sorgen und Nöten, die keinem fremd sind. Es macht klar, jeder kann aus seiner Situation das Beste machen und immer wieder aufstehen. Lisa Moos macht nicht andere für ihr Leben verantwortlich, Selbstmitleid ist ihr fremd. Sie steht zu ihrem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. So schonungslos ehrlich beschreibt sie auch ihre Arbeit. Die Sexszenen entwickeln von Anfang bis Ende ihren ganz eigenen Höhepunkt. Sie sind teilweise sicher nichts für zartbesaitete Gemüter. Aber eben auch in ihrer Härte Teil des wahren Lebens und kein Kino. Die Liebe zu ihren Kindern und ihren Ehemännern, ihr Familienbewußtsein, zwingt zum Nachdenken und läßt Tränen fließen.
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Von Ein Kunde am 15. September 2005
Format: Taschenbuch
Dieses Buch hat mich beschäftigt wie wohl sonst kaum eins zuvor. Zum einen, weil es wirklich tiefe Einblicke in eine Welt bietet, die den meisten von uns sonst eher verborgen bleibt und sehr direkt und offen über die Dinge berichtet, die unsere Gesellschaft gerne totschweigt. Und zum anderen, weil mir bisher noch kein widersprüchlicherer Charakter als Lisa Moos untergekommen ist, über den ich mich zeitweise sogar richtig ärgern mußte.
Als Kind mißbraucht führt ihr Weg recht bewußt in die Prostitution. Und was mich bei der ganzen Entwicklung der Lisa Moos in den verschiedensten Stadien dieses Berufs am meisten verwundert ist, dass sie daran wirklich Gefallen zu haben scheint. Zumindest wird sie jedes Mal, wenn sie mal wieder versucht ein "normales" Leben an der Seite nur eines Mannes zu leben, depressiv und unglücklich und kehrt nach kurzer Zeit wieder in das ihr vertraute Milieu zurück. Und wenn es da eben nicht ihre zwei Kinder gäbe, hätte mich dieses Buch vermutlich auch nicht so gespalten, so aber finde ich das Verhalten dieser Frau einfach nur egozentrisch und unverantwortlich. Zumal sie ja laut eigenen Angaben ein Fernstudium als Beste abgeschlossen hat und so jede Möglichkeit gehabt hätte, um einem Leben mit geregeltem Einkommen nachzukommen.
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