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Tod eines Centurio. SPQR. Ein Krimi aus dem alten Rom. Taschenbuch – 1995

4.7 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Maddox Roberts, 1947 in Ohio geboren, machte sich zunächst als Autor zahlreicher Science-Fiction-Romane einen Namen. Sein erster historischer Kriminalroman "SPQR" wurde 1991 für den Edgar Allan Poe Award nominiert und war der Beginn einer Serie ausgesprochen erfolgreicher Romane mit dem Helden Decius Caecilius Metellus.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Meiner Ansicht nach ist Alexander der Große an allem schuld. Seit dieser kleine makedonische Idiot beschlossen hat, die ganze Welt zu erobern, bevor er alt genug war, sich zu rasieren, hat jeder Narr mit einem Schwert und einem vernünftigen Paar Stiefel versucht, es ihm nachzutun. In den Tagen meiner Jugend gab es eine ganze Reihe von Möchtegern-Alexandern. Marius hat einen Anlauf genommen. Sulla hat sich versucht. Genau wie Lucullus. Es gab andere, denen es nicht einmal gelungen ist, sich auch nur annähernd einen Namen wie einer dieser Männer zu machen.
Pompeius hätte es fast geschafft. Da Rom eine Republik war und er seine Armee nicht einfach erben konnte wie Alexander, er jedoch auch zu faul war, sich mit den öffentlichen Ämtern abzumühen, deren Bekleidung Voraussetzung für einen militärischen Oberbefehl war, ließ er seine ihm verpflichteten Tribunen kurzerhand ein paar Gesetze durch die Volksversammlungen peitschen, die ihm die entsprechenden Vollmachten einräumten und einen Notstand behaupteten, der es ihm unmöglich machte, nach Rom zurückzukehren und für ein Amt zu kandidieren. Für den Notstand sorgte Pompeius für gewöhnlich selbst. In den meisten Fällen verliehen ihm die Tribunen einen Oberbefehl, nachdem ein besserer Mann den Großteil der zu schlagenden Schlachten bereits gewonnen hatte, so daß Pompeius dem Feind nur noch den Todesstoß versetzen und die Beute kassieren mußte. Doch das zeigt nur, daß Pompeius intelligenter war als Alexander. Römer sind eben in der Regel intelligenter als Ausländer.
Die feindlichen Heerführer boten römischen Feldherren nur selten Paroli, das wurde von ihren politischen Gegnern Zuhause erledigt. Interne Machtkämpfe waren der Fluch der Republik, aber wahrscheinlich haben sie uns auch mehr als zwei Jahrhunderte vor der Monarchie bewahrt.
Im übrigen kämpfte Alexander normalerweise gegen die Perser, was ihm unglaublich geholfen hat. Die Römer hatten es nie mit einem Darius zu tun. Alexander stand ihm zweimal gegenüber, und beide Male rannte Darius nach der ersten Feindberührung, seine Armee, sein Lager, die Gepäckwagen und seine Ehefrauen zurücklassend, davon wie ein geprügelter Pavian. Alle unsere Feinde hingegen waren zähe und brutale Kämpfer, die sich erst nach mehrmaligem heftigem Blutvergießen einverstanden erklärten, vernünftig zu sein, sich friedlich niederzulassen und ihre Steuern zu bezahlen. Mit einem Hannibal mußte sich Alexander nie auseinandersetzen. Wenn, wäre er wahrscheinlich schnurstracks zurück nach Makedonien marschiert, um Schafe zu zählen, was sowieso das einzige ist, wozu Makedonier wirklich taugen.
Der unwahrscheinlichste Bewerber um die herrschaftliche Krone Alexanders aber war Gaius Julius Caesar, und doch war er derjenige, der diesem Ziel am nächsten kam. Zu meinem bleibenden Entsetzen habe ich ihm auch noch dabei geholfen.

Es war eine lange Reise und eine schlechte Zeit, sie zu unternehmen. Der späte Winter bringt der italischen Halbinsel das schlimmste Wetter, und in Gallien ist es nicht besser. Natürlich wäre es schneller gegangen, wäre ich von Ostia nach Massilia gesegelt; doch wie jeder halbwegs vernünftige Mensch hasse ich Seereisen. Also machte ich mich mit meinem Sklaven Hermes und zwei Packeseln auf den Weg von Rom die Küste entlang durch Etrurien und Ligurien in die Provinz.
Ich muß wohl kaum extra betonen, daß es nicht das Streben nach militärischem Ruhm war, was mich trieb. Ich mußte
Rom verlassen, weil Clodius, mein Todfeind, für dieses Jahr ein Tribunat errungen hatte und damit in der Lage war, unkalkulierbaren Schaden anzurichten. Für die Dauer seiner einjährigen Amtszeit konnte niemand etwas dagegen unternehmen. Außerdem sah mich meine Familie für ein höheres politisches Amt vor, und ich brauchte noch ein paar Feldzüge mehr auf meinem Militärgürtel, um mich für eine Kandidatur als Praetor zu qualifizieren. Und wenn die Patriarchen meiner Familie Befehle gaben, gehorchte jeder, der den Namen Caecilius Metellus trug.
In jenen Jahren war meine Familie die bei weitem wichtigste plebejische Familie Roms. Das Gens der Caecilier war uralt, unglaublich vielköpfig und unsagbar vornehm, mit einer Ahnengalerie von Konsuln, die bis zur Gründung der Republik zurückreichte. Mein Vater hatte jedes Amt auf dem Cursus honorum innegehabt, zusätzlich noch einige nicht obligatorische wie die Ämter des Militärtribunen, des Aedilen, des Volkstribunen und des Zensors.
Natürlich bestand die Möglichkeit, daß ich bei der Erlangung der notwendigen militärischen Qualifikationen getötet wurde. Aber wie schon gesagt, meine Familie war so seuchenhaft weitverzweigt, daß sich zweifelsohne ein Ersatzmann auftreiben lassen würde.
Also machte ich mich auf den Weg die Küste entlang und ließ mir Zeit dabei; ich hielt wo immer möglich Station bei Freunden, übernachtete nur, wenn es unvermeidlich war, in Gasthöfen und nahm an den örtlichen Spielen und Feierlichkeiten teil, wo immer sich die Gelegenheit bot. Ich hatte es nicht eilig, zu Roms jüngstem Kriegsschauplatz zu gelangen. Selbst als sehr junger Mann habe ich, im Gegensatz zu vielen frisch eingezogenen Rekruten, nie unter dem Gedanken gelitten, daß die ganze Aufregung schon vorüber sein könnte, bevor ich am Ort des Geschehens eintraf.
Von Ligurien kommend, passierten wir die Ausläufer der maritimischen Alpen und erreichten die Provinz, die älteste unserer Eroberungen außerhalb Italiens, deren herausragender Vorzug darin bestand, daß wir fortan nach Spanien gelangen konnten, ohne zu ertrinken. Die Straße führte durch eine Reihe von griechischen Kolonialstädtchen und erreichte schließlich Massilia, eine wunderschöne Stadt, wie so viele in den Kolonien. Wenn man eine Stadt vom ersten Spatenstich an plant, kann man sich um Dinge wie Ordnung, Proportionen und Harmonie kümmern. Städte wie Rom, die im Laufe der Jahrhunderte einfach gewachsen sind, wuchern in alle Richtungen, Tempel, Mietskasernen und Fischmärkte bunt durcheinander gewürfelt. Außerdem war Massilia der nördlichste Ort, in dem man ein vernünftiges Bad finden konnte. In jenen Tagen noch eine unabhängige Stadt, hieß Massilia Massalia, weil die Griechen sich mit der Rechtschreibung schwertaten.
Technisch gesehen, befand sich das gesamte Gebiet im Kriegzustand, so daß ich die Zeit für gekommen hielt, mich möglichst soldatisch zu präsentieren. Meine Militär-Tunika und -Stiefel trug ich bereits, und als wir jetzt von unseren Rössern stiegen, beeilte sich Hermes, meine Rüstung von einem der Packesel zu holen. Er war ein gut gewachsener Junge von damals achtzehn Jahren mit ausgeprägten kriminellen Neigungen. Jeder Offizier, der an einem Feldzug teilnimmt, braucht einen versierten Dieb an seiner Seite, der ihn mit den Notwendigkeiten und Annehmlichkeiten des Lebens versorgt.
Zunächst streifte ich die leicht gepolsterte Kampftunika mit ihren mit Lederfransen besetzten Schultern und den dazu passenden, mit Lederriemen verzierten Rock über. Dann legte Hermes mir meine Rüstung an.


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Top-Kundenrezensionen

am 22. Mai 2000
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Januar 2004
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. März 2004
Format: Taschenbuch
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am 30. Januar 2006
Format: Taschenbuch
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