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Alexa und der Datenschutz
Echo und Alexa wurden mit Datenschutzmaßnahmen auf mehreren Ebenen entwickelt. Erfahren Sie, wie Alexa Ihre Daten schützt.
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- Amazon Echo verbindet sich mit dem cloudbasierten Alexa Voice Service, um Musik abzuspielen, Anrufe zu tätigen, Wecker und Timer zu stellen, den Kalender, das Wetter, die Verkehrslage und Sportergebnisse abzurufen, Fragen zu stellen, To-do- und Einkaufslisten zu verwalten, kompatible Smart Home-Geräte zu bedienen und mehr. Einfach fragen.
- Fragen Sie einfach nach einem Song, Künstler oder Genre von Amazon Music, Apple Music, Spotify, TuneIn und weiteren. Mit Multiroom Musik können Sie Musik auf Ihren Echo-Geräten in verschiedenen Räumen wiedergeben (verfügbar für Amazon Music, Apple Music, TuneIn und Spotify; Bluetooth wird nicht unterstützt). Zudem kann Echo Hörbücher, Radiosender, die Nachrichten und mehr abspielen.
- Tätigen Sie hands-free Anrufe zwischen Echo-Geräten, der Alexa App und Skype. Verbinden Sie sich direkt mit anderen unterstützten Echo-Geräten in Ihrem Zuhause.
- Neue Lautsprecher mit Dolby-Technologie erfüllen den Raum mit einem 360° umfassenden Sound, präzisem Klang, tiefen Bässen sowie klaren hohen Tonlagen bei hoher Lautstärke.
- Mit sieben Mikrofonen, Richtstrahltechnologie und Geräuschunterdrückung hört Echo Sie aus jeder Richtung – sogar wenn Musik läuft.
- Bitten Sie Alexa einfach Ihre kompatiblen Lampen, Thermostate, Schalter und mehr zu steuern.
- Alexa lernt ständig dazu und erhält neue Funktionen und Skills. Bitten Sie Alexa einfach Musik in anderen Zimmern abzuspielen, rufen Sie ein Taxi mit mytaxi, bestellen Sie eine Pizza und mehr.
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Amazon Echo ist ein Lautsprecher, der allein mithilfe Ihrer Stimme gesteuert wird. Echo verbindet sich mit dem Alexa Voice Service, um Musik abzuspielen, Fragen zu beantworten, Anrufe zu tätigen, Nachrichten zu senden und zu empfangen, Informationen, Nachrichten, Sportergebnisse oder das Wetter abzurufen und mehr. Sie müssen nur danach fragen. Echo hat zudem einen optimal abgestimmten Lautsprecher, der den Raum mit umfassendem Klang erfüllt. Es verfügt über sieben Mikrofone und Richtstrahltechnologie, sodass es Sie auch von der anderen Seite des Raumes hört – sogar wenn Musik läuft. Wenn Sie Echo benutzen wollen, sagen Sie einfach das Aktivierungswort „Alexa“, Echo leuchtet dann auf und antwortet Ihnen. |
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Die 2. Amazon Echo-Generation hat einen 63 mm-Woofer und 16 mm-Hochtonlautsprecher mit Dolby-Technologie für einen raumfüllenden klaren Klang und dynamischen Bass. Sie können Musik von Amazon Music, Spotify, TuneIn und weiteren abspielen. Mit Amazon Music können Sie nach Songtexten und Epochen suchen oder Alexa Musik für Sie auswählen lassen. Mehr dazu
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Möchten Sie Musik auf einem Echo in einem anderen Raum abspielen? Mit Multiroom Musik können Sie Musik gleichzeitig auf mehreren Echo-Geräten abspielen (verfügbar für Amazon Music, TuneIn und Spotify; Bluetooth wird nicht unterstützt). Bitten Sie Alexa, Jazz in der Küche, Pop im Wohnzimmer oder denselben Song im Erdgeschoss abzuspielen. Mehr dazu |
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Benutzen Sie Amazon Echo, um das Licht vor dem Aufstehen anzuschalten, das Thermostat von Ihrem Lieblingssessel aus wärmer zu stellen oder beim Fernsehabend das Licht vom Sofa aus zu dimmen – alles ohne einen Finger zu rühren. Echo funktioniert mit Lampen, Schaltern, Thermostaten und mehr von WeMo, Philips Hue, Netatmo, Home Connect, Innogy, TP-Link, Magenta SmartHome, Tado° und weiteren. Erfahren Sie mehr über kompatible Smart Home-Geräte. |
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Unter dem Lichtring befinden sich sieben Mikrofone, die über Richtstrahltechnologie und verbesserte Geräuschunterdrückung verfügen. Die 2. Amazon Echo-Generation erkennt Ihr Aktivierungswort noch besser und hört Ihre Fragen aus jeder Richtung – sogar in lauter Umgebung oder wenn Musik läuft. Wenn Sie Echo benutzen möchten, sagen Sie einfach das Aktivierungswort „Alexa“. Echo leuchtet dann auf und sendet Audiodaten an die Cloud, wo der Alexa Voice Service Ihre Anfragen verarbeitet und beantwortet. Erfahren Sie mehr über die Spracherkennung von Echo. |
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Alexa – das Gehirn hinter Amazon Echo – wird über die Cloud automatisch aktualisiert, lernt ständig dazu und erhält neue Funktionen und Skills. Je öfter Sie Echo benutzen, desto schneller lernt es Ihre Sprachgewohnheiten, Ihr Vokabular und Ihre persönlichen Präferenzen. Vor kurzem wurden neue Funktionen wie Anrufe und Nachrichten mit Alexa, Multiroom Musik, Erinnerungen und viele weitere Skills von Drittanbietern hinzugefügt. Entdecken Sie mehr zum Ausprobieren mit Alexa |
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Technische Details
Amazon Echo
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Maße |
148 x 88 x 88 mm |
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Gewicht |
821 Gramm |
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WLAN-Verbindung |
Unterstützt 802.11 a/b/g/n. Unterstützt keine Verbindungen zu ad-hoc- (oder Peer-to-Peer-) WLAN-Netzen |
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Bluetooth-Verbindung |
Unterstützt Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) für Audiostreaming von Mobilgeräten auf Echo oder von Echo auf Ihre Bluetooth-Lautsprecher und Audio/Video Remote Control Profile (AVRCP) zur Sprachsteuerung von verbundenen Mobilgeräten. Hands-free-Sprachsteuerung wird nicht auf Mac OS X-Geräten unterstützt. Bluetooth-Lautsprecher mit PIN-Eingabe werden nicht unterstützt |
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Audio |
63 mm-Woofer und 16 mm-Hochtonlautsprecher |
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Systemanforderungen |
Die Alexa App ist kompatibel mit Fire OS-, Android- und iOS-Geräten und über den Desktopbrowser verfügbar. Bestimmte Skills und Dienstleistungen können jederzeit geändert oder entfernt werden, sind eventuell nicht in allen Regionen verfügbar und erfordern möglicherweise ein separates Abo oder andere Gebühren. |
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Gewährleistung und Service |
Amazon Echo wird mit einer beschränkten einjährigen Herstellergarantie verkauft. Diese besteht zusätzlich zu allen jeweils anwendbaren gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen für Verbrauchsgüter und beeinträchtig diese in keiner Weise. Das bedeutet, dass Ihnen auch nach Ablauf der beschränkten Herstellergarantie immer noch gesetzliche Ansprüche zustehen können. Die Nutzung von Amazon Echo unterliegt den folgenden Bedingungen. |
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Lieferumfang |
Echo, Echo-Hülle, Netzteil/Kabel (1,8 m), die Karte „Zum Ausprobieren“ und Kurzanleitung. |
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Kundenrezensionen
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Spitzenrezensionen
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Offiziell bezeichnet "Alexa" die Alexa Sprachdienste von Amazon. Amazon bietet dafür inzwischen mehrere Geräte an: Drei verschieden große Röhren mit den Höhen
32 mm (Echo Dot)
148 mm (Echo)
235 mm (Echo Plus)
Sie bestehen aus einem WLAN Modul, Bluetooth Modul, Mikroprozessor, Mikrofon und Lautsprecher. Das Gehirn, also die künstliche Intelligenz, ist auf den Amazon-Servern in der Cloud. Das Gehirn ist also ausgelagert, wohin auch immer. Der Mikroprozessor in Alexa verarbeitet den ganzen Tag alles, was das Mikrofon empfängt und hört zu, ob das Wort Alexa gesagt wird. Sobald der Mikroprozessor das Wort Alexa versteht, wird Alexa tätig: Alles Gehörte wird per WLAN zum Amazon-Server übertragen. Dort wird nachgedacht, was die Worte bedeuten und Alexa liest uns dann z.B. die Nachrichten vor, wenn man dies verlangt hat.
~~~erster Eindruck~~~
Amazon Echo ist ordentlich verpackt. Der blaue Karton ist schwer. Er wiegt 1072 Gramm und Echo 827 g. Man bekommt etwas fürs Geld.
~~~~getestete Version~~~~
Der Klang des Lautsprechers, die Mikrofonempfindlichkeit und vieles mehr können von Amazon per Update verändert werden. Die Softwareversion von Echo läßt sich im Browser bei Alexa.Amazon.de unter Einstellungen-Info auslesen: 592452320 steht hier.
~~~Installation~~~~~~
Die Erstinstallation lief etwas holprig ab: Am PC kann Alexa über die Internetseite https://alexa.amazon.de gesteuert werden. Wir haben die Installation zunächst hierüber versucht. Weil wir mehrere Pausen dabei machten, wurde die Ersteinrichtung dreimal gestartet, brach aber letztendlich mit Fehlermeldungen ab. (Fehler 10.1.108.15)
Die Webseite meldet, unser Echo sei online. Allerdings reagiert das Gerät nicht auf Spracheingaben und möchte Englisch installieren.
Wir haben dann aus dem Google Play Store die Amazon Alexa App runtergeladen und damit gearbeitet. Nach Eingabe unseres Amazon Kennwortes haben wir der Echo Strom gegeben. Nach etwa 40 sec Bootzeit sind wir den Anweisungen in der App gefolgt und mußten noch unser WLAN-Passwort eingeben. Nach dem ersten Versuch war Echo mit der FritzBox verbunden, wie wir beim Nachschauen in der FritzBox Benutzeroberfläche am PC gesehen haben. Das Handy war aber nicht mehr im WLAN. Wir haben im Handy das WLAN aus- und wieder eingeschaltet und alles lief. Bei der Installation baut Echo einen Hotspot auf und daher muß nach der Installation das Handy aus und wieder eingeschaltet werden, damit es sich wieder mit der FritzBox verbindet.
Alles zusammen war etwa vier Minuten Arbeit. Echo bootet jetzt - nach der Einrichtung - übrigens 40 Sekunden, gemessen ab Einstecken des Netzsteckers bis die Mikrofone auf Alexa hören.
~~~~~~WLAN~~~~~~
Echos WLAN ist ohne Fehl und Tadel. Es verbindet sich auf 2,4 GHz mit der FritzBox 7490. Das WLAN-Modul liefert eine sehr stabile Verbindung. Wir haben im Erdgeschoß eine FritzBox7490 als Router und ich habe folgende Werte ausgelesen:
72/23 Mbit/s 2,4 GHz, WLAN n/b/g MIMO 1*1, -47 dBm Sichtverbindung, 6m Entfernung zur FritzBox
72/23 Mbit/s 2,4 GHz, WLAN n/b/g MIMO 1*1, -60 dBm 8m Entfernung, im Obergeschoß, dazwischen eine Stahlbetondecke
69/23 Mbit/s 2,4 GHz, WLAN n/b/g MIMO 1*1, -66 dBm 12m Entfernung, im Obergeschoß, dazwischen eine Stahlbetondecke
Ich habe zum Vergleich noch zwei Handys in 12m Entfernung gegen Amazon Echo antreten lassen : Mein Honor 6X liefert hier nur -71 dBm Antennenleistung in der FritzBox ab. Auch unser iPhone SE ist schlechter und wird von der FritzBox mit nur -74 dBm empfangen.
Beide Handys haben damit deutlich schwächeres WLAN als Amazon Echo. Im Vergleich zum Vorgängerprodukt (das ich auch gründlich hier getestet habe: https://www.amazon.de/review/R32PDK6GTG6WN8 und Echo Dot: https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3UPNDXVCSF65U ) ist offenbar kein MIMO 2*2 WLAN AC Modul mehr verbaut. Die alte Amazon Echo erreichte damit nochmal deutlich höhere Verbindungsraten, die selbst für Videostreaming ausreichend waren und extrem hohe Übertragungsreserven boten.
~~~Leistungsaufnahme~~~
Mit einem genauen Energiekostenmonitor (No Energy 3680+) habe ich folgende Werte gemessen:
Ruhestrom 1,78 W
Bei Lautstärke 5 und Abspielen von Musik 3W
Bei Lautstärke 10 und Abspielen von Musik 5W
Das ist genügsam, gerade im Vergleich mit der 3,1 W Leistungsaufnahme des Vorgängermodells. Bei 1,78 W ergeben sich im Jahr etwa 16 kWh Stromverbrauch (bei 0,30€ / kWh also 4,80 € / Jahr) und die fallen kaum ins Gewicht bei 3000 KWh durchschnittlichem Jahres-Gesamtverbrauch. Die kleine Alexa Dot braucht übrigens sogar nur 1,59 W.
~~~~Klangqualität von Amazon Echo~~~
Amazon Echo hat einen Zwei - Wege Bassreflexlautsprecher verbaut. Er ist gut auf die nur 148mm hohe Röhre abgestimmt. Wir sind betreffend der Klangqualität von Stereoanlagen sehr anspruchsvoll, hören nebenbei Musik aber auch mit großen Mono-Radios. Die Klangqualität von Echo ist nicht so gut wie die der ersten 235mm hohen Amazon Echo. Der Bass ist jetzt schwächer. Der Hochtonbereich passt zum schwächeren Bass und ist nie aufdringlich oder scharf. Der Aufstellort beeinflußt nachhaltig den Klang. Bei Aufstellung mit 10 - 15 cm Wandabstand wird der Bass stärker und ist dann fast auf dem Niveau der ersten Echo, wenn diese frei im Raum steht. Der Klang ist dann nach unserem Empfinden ausgewogen, insgesamt Befriedigend bis Gut. Echo neigt auch neben einer Wand nicht zum Dröhnen, nichts vibriert mit oder scheppert. Der Hochtonbereich könnte feiner aufgelöst sein, er klingt schlichtweg einfach linear. Der Klang der 235mm großen Echo ist im Vergleich deutlich besser. Im Vergleich mit einer B&W DM601 (sehr lineare 36 cm hohe Hifi-Box) fehlt viel Bass und der Hochtonbereich etwas. "Blechernen Klang", den einige Rezensenten hier beschreiben, kann ich bei hohen Lautstärken von 7 - 10 und freier Aufstellung nachvollziehen. Bei wandnaher Aufstellung und Lautstärke von 0 - 5 klingt Echo gut und ausgewogen. Hier habe ich vielleicht Glück und eine neuere Hardware- oder Softwareversion bekommen als die Rezensenten, die nur einen Stern vergeben haben. Wer mehr Klanggenuß sucht, sollte auf jeden Fall mehr Geld ausgeben und die große Echo kaufen. Für mehr Geld bekommt man ein größeres Gehäusevolumen und damit auch eine tiefere untere Grenzfrequenz. Die Physik läßt sich eben nicht wirklich überlisten.
~~~~~Mikrofone~~~
Die Spracherkennung von Alexa soll auf mehrere Meter Entfernung funktionieren. Dazu besitzt Alexa 7 Mikrofone, mit denen eine Richtwirkung (Beamforming gibt es auch im Audiobereich bei Schallwellen) erzielt wird. Das funktioniert natürlich besser als die Ok-Google Erkennung unserer Handys mit nur einem Mikrofon. Was Alexa versteht oder glaubt verstanden zu haben, kann man unmittelbar in der Alexa App im Handy lesen. Dazu muß nur die App gestartet werden, es ist kein Klicken durch Untermenus notwendig. Die verstandenen Worte kann man natürlich auch auf der Alexa Internetseite im PC mitlesen. Hier kann man auch teilweise oder alles löschen, was man jemals zu Alexa gesagt hat. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie gut Alexa auf ihren Namen hört, während sie selbst Musik abspielt. Wenn die Lautstärke auf 10 gestellt ist (=Maximum) hört Alexa ihren Namen nicht mehr. Es ist aber auch brüllend laut. Dann hilft auch "Alexa, Stop" nicht und die Musik läuft in voller Lautstärke weiter. Die Lautstärketasten am Gehäuse oben waren die letzte Abhilfe. Die Richtungserkennung funktioniert am Besten, wenn Alexa wenigstens 20 cm Wandabstand hat. Direkt neben der Wand ist der von der Wand reflektierte Schall manchmal als Sprecherrichtung identifiziert worden. Insgesamt scheint die Spracherkennung aber robuster zu funktionieren als beim Vorgängermodell.
~~~Werde ich jetzt überwacht?~~~
Der Punkt Datenschutz ist eine Sache, die ich nicht genau beurteilen kann. Dazu müßte ich Mitarbeiter beim Geheimdienst sein und gegen alle Dienstvorschriften verstoßen, um hier in der Rezension detailliert berichten zu können. Amazon will den Einkauf erleichtern und Alexa ist ein Schlüssel dazu. Das gesprochene Wort wird gemäß Produktbeschreibung nur übertragen, wenn "Alexa" gesagt wird. Das dies wirklich so ist, konnte ich schnell nachweisen: Am Stromverbrauch kann man sehen, ob Echo gerade alles Gehörte ins Internet streamt. Tatsächlich erhöht sich der Stromverbrauch immer erst, nachdem Echo das Triggerwort "Alexa" verstanden hat. Sonst bleibt sie im energiesparenden Standby-Modus.
Sicherlich könnte es technisch möglich sein, auch ganztägig Echo oder Echo dot einzuschalten und per WLAN alles Gehörte zu übertragen. Wer davor Angst hat, muß sich vergegenwärtigen, daß mit Smartphones per ok Google oder Hey Siri auch heute schon alles Gehörte zu Servern gesendet wird. Sogar Fernseher haben heutzutage Fernbedienungen mit Spracheingabe. Dort nehmen auch Mikrofone alles auf und die Spracherkennung erfolgt auf Internetservern, die das Gehörte in Kommandos übersetzen und an den TV zurücksenden. HbbTV-Fernseher (das heißt Hybrid Broadcasting Broadband TV, also Smart-TVs mit Internetverbindung) kommunizieren laut Stiftung Warentest mit den TV-Herstellern, Cloudanbietern wie Amazon, Google-Diensten und Microsoft. Die technischen Überwachungsmöglichkeiten sind heute auch ohne Alexa bereits vielfältig. Auch schnurlose Dect-Telefone und einfache Handys können theoretisch abgehört werden. Überwacht werden kann auch der PC, wenn er am Internet angeschlossen ist. Wer etwas zu verbergen hat, sollte sich überhaupt kein neues technisches Gerät mit WLAN, Mobilfunk oder irgendeiner anderen Funkverbindung anschaffen. Wer die anderen Produkte bereits im Haushalt benutzt, muß sich keine neuen Sorgen machen.
~~~~~Akustische Messwerte von Amazon Echo~~~~~
Die Technik wollte ich näher beleuchten und vermessen:
Ich habe die Frequenzgänge von vorn und seitlich unter 90 Grad der großen Alexa mit Rosa Rauschen als Testsignal gemessen. Das Signal wurde per Bluetooth gestreamt. Der Bassbereich ist von 100Hz - 300 Hz etwa 5 dB abgesenkt. Ich habe mit Lautstärkeeinstellung von 5 - 10 gemessen. Dabei konnte ich keine zusätzliche Absenkung der Bässe bei hohen Pegeln feststellen. Eine Regelung, wie im Vorgängermodell, war nicht vorhanden. Der Klirrfaktor der akustischen Messung ist in Ordnung. Bei 1 kHz ist er nur 0,58% bei Laustärke auf 7. Beim Doppelton 100 Hz / 110 Hz (jeweils mit -7 dB FS) entstehen bei Lautstärke 7 schon starke Verzerrungen von etwa 10%. Der kleine Tieftöner stößt dabei an seine Grenzen. Für die Gehäusegröße ist der erzeugte Schalldruck sehr ordentlich.
Generell ist der Frequenzgang aber etwas zerklüftet, zwischen 3...10 kHz leicht abgesenkt, und damit unruhiger als bei der alten Amazon Echo. Die obere Grenzfrequenz von Echo liegt bei 16 kHz. Die untere Grenzfrequenz hängt aufgrund der Basssenke stark von der Aufstellung ab. In Wandnähe werden 100 Hz erreicht, weiter entfernt eher 250 Hz.
~~~~Messergebnisse des Line-Ausgangs~~~
Der Lineausgang ist erwartungsgemäß voll Hifi-tauglich.
Der Klirrfaktor ist mit 0,004% mustergülig gut. Der Signal-Rauschabstand ist unbewertet bereits 86 dB und mit A-Filter ergeben sich 90 dB. Hier stößt auch mein Messsystem an seine Grenzen. Der Frequenzgang reicht - mit Bluetooth und rosa Rauschen gemessen - von unter 20 Hz...17 kHz.
Aufgrund der Datenreduktion ist bei Bluetooth-Audio die obere Grenzfrequenz auch von der Quelle abhängig. Hier kam mein Handy mit dem eingebauten Android-MP3 Player zum Einsatz.
Nachtrag 05.11.2017: Der Sinussweep mit 200 Meßpunkten bei -1dBFS und 320 kbps Datenrate zeigt bei 8..10 kHz einen leichten 1dB Einbruch am Lineausgang. Diesen Effekt hat die alte Amazon Echo nicht.
~~~~~Vergleich mit Echo erste Generation und Echo Dot 2. Generation~~~~~
Zum Vergleich finden Sie hier meine detailierten Meßergebnisse von Echo Spot und der Vorgängerprodukte Echo und Echo dot 2 sowie der passenden Fernbedienung:
https://www.amazon.de/review/RMD8BW5NR5JBK
https://www.amazon.de/review/R32PDK6GTG6WN8
https://www.amazon.de/review/R3UPNDXVCSF65U
https://www.amazon.de/review/R1XGDA530HCLWF
Im Anhang finden Sie meine Messergebnisse der Akustikmessungen sowie die elektrischen Messergebnisse des Klinkenausgangs.
Fazit: Klanglich habe ich zwischen 3-4 Sternen geschwankt, die weiteren Eigenschaften sind aber durchgängig in Ordnung. Daher 4 Sterne
Nachtrag 15.11.2017. Inzwischen hat Amazon Echo die Software Vers 592452720. Der Klang hat sich deutlich gebessert, der Bass bei 120 Hz ist etwa 10 dB stärker geworden und die Grundtonsenke zwischen 150...300 Hz komplett verschwunden. Die untere Grenzfrequenz ist bei mittleren Lautstärken und freier Aufstellung jetzt 95 Hz und nicht mehr 300 Hz. Bei hohen Lautstärken wird der Bass etwas abgesenkt um Übersteuerungen des kleinen Tieftöners zu vermeiden. Klanglich ist Echo jetzt gut und schön ausgewogen, auch ohne wandnahe Aufstellung. 5 Sterne weil der Klang jetzt richtig gut ist.
Rezension aus Deutschland vom 4. November 2017
Offiziell bezeichnet "Alexa" die Alexa Sprachdienste von Amazon. Amazon bietet dafür inzwischen mehrere Geräte an: Drei verschieden große Röhren mit den Höhen
32 mm (Echo Dot)
148 mm (Echo)
235 mm (Echo Plus)
Sie bestehen aus einem WLAN Modul, Bluetooth Modul, Mikroprozessor, Mikrofon und Lautsprecher. Das Gehirn, also die künstliche Intelligenz, ist auf den Amazon-Servern in der Cloud. Das Gehirn ist also ausgelagert, wohin auch immer. Der Mikroprozessor in Alexa verarbeitet den ganzen Tag alles, was das Mikrofon empfängt und hört zu, ob das Wort Alexa gesagt wird. Sobald der Mikroprozessor das Wort Alexa versteht, wird Alexa tätig: Alles Gehörte wird per WLAN zum Amazon-Server übertragen. Dort wird nachgedacht, was die Worte bedeuten und Alexa liest uns dann z.B. die Nachrichten vor, wenn man dies verlangt hat.
~~~erster Eindruck~~~
Amazon Echo ist ordentlich verpackt. Der blaue Karton ist schwer. Er wiegt 1072 Gramm und Echo 827 g. Man bekommt etwas fürs Geld.
~~~~getestete Version~~~~
Der Klang des Lautsprechers, die Mikrofonempfindlichkeit und vieles mehr können von Amazon per Update verändert werden. Die Softwareversion von Echo läßt sich im Browser bei Alexa.Amazon.de unter Einstellungen-Info auslesen: 592452320 steht hier.
~~~Installation~~~~~~
Die Erstinstallation lief etwas holprig ab: Am PC kann Alexa über die Internetseite https://alexa.amazon.de gesteuert werden. Wir haben die Installation zunächst hierüber versucht. Weil wir mehrere Pausen dabei machten, wurde die Ersteinrichtung dreimal gestartet, brach aber letztendlich mit Fehlermeldungen ab. (Fehler 10.1.108.15)
Die Webseite meldet, unser Echo sei online. Allerdings reagiert das Gerät nicht auf Spracheingaben und möchte Englisch installieren.
Wir haben dann aus dem Google Play Store die Amazon Alexa App runtergeladen und damit gearbeitet. Nach Eingabe unseres Amazon Kennwortes haben wir der Echo Strom gegeben. Nach etwa 40 sec Bootzeit sind wir den Anweisungen in der App gefolgt und mußten noch unser WLAN-Passwort eingeben. Nach dem ersten Versuch war Echo mit der FritzBox verbunden, wie wir beim Nachschauen in der FritzBox Benutzeroberfläche am PC gesehen haben. Das Handy war aber nicht mehr im WLAN. Wir haben im Handy das WLAN aus- und wieder eingeschaltet und alles lief. Bei der Installation baut Echo einen Hotspot auf und daher muß nach der Installation das Handy aus und wieder eingeschaltet werden, damit es sich wieder mit der FritzBox verbindet.
Alles zusammen war etwa vier Minuten Arbeit. Echo bootet jetzt - nach der Einrichtung - übrigens 40 Sekunden, gemessen ab Einstecken des Netzsteckers bis die Mikrofone auf Alexa hören.
~~~~~~WLAN~~~~~~
Echos WLAN ist ohne Fehl und Tadel. Es verbindet sich auf 2,4 GHz mit der FritzBox 7490. Das WLAN-Modul liefert eine sehr stabile Verbindung. Wir haben im Erdgeschoß eine FritzBox7490 als Router und ich habe folgende Werte ausgelesen:
72/23 Mbit/s 2,4 GHz, WLAN n/b/g MIMO 1*1, -47 dBm Sichtverbindung, 6m Entfernung zur FritzBox
72/23 Mbit/s 2,4 GHz, WLAN n/b/g MIMO 1*1, -60 dBm 8m Entfernung, im Obergeschoß, dazwischen eine Stahlbetondecke
69/23 Mbit/s 2,4 GHz, WLAN n/b/g MIMO 1*1, -66 dBm 12m Entfernung, im Obergeschoß, dazwischen eine Stahlbetondecke
Ich habe zum Vergleich noch zwei Handys in 12m Entfernung gegen Amazon Echo antreten lassen : Mein Honor 6X liefert hier nur -71 dBm Antennenleistung in der FritzBox ab. Auch unser iPhone SE ist schlechter und wird von der FritzBox mit nur -74 dBm empfangen.
Beide Handys haben damit deutlich schwächeres WLAN als Amazon Echo. Im Vergleich zum Vorgängerprodukt (das ich auch gründlich hier getestet habe: https://www.amazon.de/review/R32PDK6GTG6WN8 und Echo Dot: https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3UPNDXVCSF65U ) ist offenbar kein MIMO 2*2 WLAN AC Modul mehr verbaut. Die alte Amazon Echo erreichte damit nochmal deutlich höhere Verbindungsraten, die selbst für Videostreaming ausreichend waren und extrem hohe Übertragungsreserven boten.
~~~Leistungsaufnahme~~~
Mit einem genauen Energiekostenmonitor (No Energy 3680+) habe ich folgende Werte gemessen:
Ruhestrom 1,78 W
Bei Lautstärke 5 und Abspielen von Musik 3W
Bei Lautstärke 10 und Abspielen von Musik 5W
Das ist genügsam, gerade im Vergleich mit der 3,1 W Leistungsaufnahme des Vorgängermodells. Bei 1,78 W ergeben sich im Jahr etwa 16 kWh Stromverbrauch (bei 0,30€ / kWh also 4,80 € / Jahr) und die fallen kaum ins Gewicht bei 3000 KWh durchschnittlichem Jahres-Gesamtverbrauch. Die kleine Alexa Dot braucht übrigens sogar nur 1,59 W.
~~~~Klangqualität von Amazon Echo~~~
Amazon Echo hat einen Zwei - Wege Bassreflexlautsprecher verbaut. Er ist gut auf die nur 148mm hohe Röhre abgestimmt. Wir sind betreffend der Klangqualität von Stereoanlagen sehr anspruchsvoll, hören nebenbei Musik aber auch mit großen Mono-Radios. Die Klangqualität von Echo ist nicht so gut wie die der ersten 235mm hohen Amazon Echo. Der Bass ist jetzt schwächer. Der Hochtonbereich passt zum schwächeren Bass und ist nie aufdringlich oder scharf. Der Aufstellort beeinflußt nachhaltig den Klang. Bei Aufstellung mit 10 - 15 cm Wandabstand wird der Bass stärker und ist dann fast auf dem Niveau der ersten Echo, wenn diese frei im Raum steht. Der Klang ist dann nach unserem Empfinden ausgewogen, insgesamt Befriedigend bis Gut. Echo neigt auch neben einer Wand nicht zum Dröhnen, nichts vibriert mit oder scheppert. Der Hochtonbereich könnte feiner aufgelöst sein, er klingt schlichtweg einfach linear. Der Klang der 235mm großen Echo ist im Vergleich deutlich besser. Im Vergleich mit einer B&W DM601 (sehr lineare 36 cm hohe Hifi-Box) fehlt viel Bass und der Hochtonbereich etwas. "Blechernen Klang", den einige Rezensenten hier beschreiben, kann ich bei hohen Lautstärken von 7 - 10 und freier Aufstellung nachvollziehen. Bei wandnaher Aufstellung und Lautstärke von 0 - 5 klingt Echo gut und ausgewogen. Hier habe ich vielleicht Glück und eine neuere Hardware- oder Softwareversion bekommen als die Rezensenten, die nur einen Stern vergeben haben. Wer mehr Klanggenuß sucht, sollte auf jeden Fall mehr Geld ausgeben und die große Echo kaufen. Für mehr Geld bekommt man ein größeres Gehäusevolumen und damit auch eine tiefere untere Grenzfrequenz. Die Physik läßt sich eben nicht wirklich überlisten.
~~~~~Mikrofone~~~
Die Spracherkennung von Alexa soll auf mehrere Meter Entfernung funktionieren. Dazu besitzt Alexa 7 Mikrofone, mit denen eine Richtwirkung (Beamforming gibt es auch im Audiobereich bei Schallwellen) erzielt wird. Das funktioniert natürlich besser als die Ok-Google Erkennung unserer Handys mit nur einem Mikrofon. Was Alexa versteht oder glaubt verstanden zu haben, kann man unmittelbar in der Alexa App im Handy lesen. Dazu muß nur die App gestartet werden, es ist kein Klicken durch Untermenus notwendig. Die verstandenen Worte kann man natürlich auch auf der Alexa Internetseite im PC mitlesen. Hier kann man auch teilweise oder alles löschen, was man jemals zu Alexa gesagt hat. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie gut Alexa auf ihren Namen hört, während sie selbst Musik abspielt. Wenn die Lautstärke auf 10 gestellt ist (=Maximum) hört Alexa ihren Namen nicht mehr. Es ist aber auch brüllend laut. Dann hilft auch "Alexa, Stop" nicht und die Musik läuft in voller Lautstärke weiter. Die Lautstärketasten am Gehäuse oben waren die letzte Abhilfe. Die Richtungserkennung funktioniert am Besten, wenn Alexa wenigstens 20 cm Wandabstand hat. Direkt neben der Wand ist der von der Wand reflektierte Schall manchmal als Sprecherrichtung identifiziert worden. Insgesamt scheint die Spracherkennung aber robuster zu funktionieren als beim Vorgängermodell.
~~~Werde ich jetzt überwacht?~~~
Der Punkt Datenschutz ist eine Sache, die ich nicht genau beurteilen kann. Dazu müßte ich Mitarbeiter beim Geheimdienst sein und gegen alle Dienstvorschriften verstoßen, um hier in der Rezension detailliert berichten zu können. Amazon will den Einkauf erleichtern und Alexa ist ein Schlüssel dazu. Das gesprochene Wort wird gemäß Produktbeschreibung nur übertragen, wenn "Alexa" gesagt wird. Das dies wirklich so ist, konnte ich schnell nachweisen: Am Stromverbrauch kann man sehen, ob Echo gerade alles Gehörte ins Internet streamt. Tatsächlich erhöht sich der Stromverbrauch immer erst, nachdem Echo das Triggerwort "Alexa" verstanden hat. Sonst bleibt sie im energiesparenden Standby-Modus.
Sicherlich könnte es technisch möglich sein, auch ganztägig Echo oder Echo dot einzuschalten und per WLAN alles Gehörte zu übertragen. Wer davor Angst hat, muß sich vergegenwärtigen, daß mit Smartphones per ok Google oder Hey Siri auch heute schon alles Gehörte zu Servern gesendet wird. Sogar Fernseher haben heutzutage Fernbedienungen mit Spracheingabe. Dort nehmen auch Mikrofone alles auf und die Spracherkennung erfolgt auf Internetservern, die das Gehörte in Kommandos übersetzen und an den TV zurücksenden. HbbTV-Fernseher (das heißt Hybrid Broadcasting Broadband TV, also Smart-TVs mit Internetverbindung) kommunizieren laut Stiftung Warentest mit den TV-Herstellern, Cloudanbietern wie Amazon, Google-Diensten und Microsoft. Die technischen Überwachungsmöglichkeiten sind heute auch ohne Alexa bereits vielfältig. Auch schnurlose Dect-Telefone und einfache Handys können theoretisch abgehört werden. Überwacht werden kann auch der PC, wenn er am Internet angeschlossen ist. Wer etwas zu verbergen hat, sollte sich überhaupt kein neues technisches Gerät mit WLAN, Mobilfunk oder irgendeiner anderen Funkverbindung anschaffen. Wer die anderen Produkte bereits im Haushalt benutzt, muß sich keine neuen Sorgen machen.
~~~~~Akustische Messwerte von Amazon Echo~~~~~
Die Technik wollte ich näher beleuchten und vermessen:
Ich habe die Frequenzgänge von vorn und seitlich unter 90 Grad der großen Alexa mit Rosa Rauschen als Testsignal gemessen. Das Signal wurde per Bluetooth gestreamt. Der Bassbereich ist von 100Hz - 300 Hz etwa 5 dB abgesenkt. Ich habe mit Lautstärkeeinstellung von 5 - 10 gemessen. Dabei konnte ich keine zusätzliche Absenkung der Bässe bei hohen Pegeln feststellen. Eine Regelung, wie im Vorgängermodell, war nicht vorhanden. Der Klirrfaktor der akustischen Messung ist in Ordnung. Bei 1 kHz ist er nur 0,58% bei Laustärke auf 7. Beim Doppelton 100 Hz / 110 Hz (jeweils mit -7 dB FS) entstehen bei Lautstärke 7 schon starke Verzerrungen von etwa 10%. Der kleine Tieftöner stößt dabei an seine Grenzen. Für die Gehäusegröße ist der erzeugte Schalldruck sehr ordentlich.
Generell ist der Frequenzgang aber etwas zerklüftet, zwischen 3...10 kHz leicht abgesenkt, und damit unruhiger als bei der alten Amazon Echo. Die obere Grenzfrequenz von Echo liegt bei 16 kHz. Die untere Grenzfrequenz hängt aufgrund der Basssenke stark von der Aufstellung ab. In Wandnähe werden 100 Hz erreicht, weiter entfernt eher 250 Hz.
~~~~Messergebnisse des Line-Ausgangs~~~
Der Lineausgang ist erwartungsgemäß voll Hifi-tauglich.
Der Klirrfaktor ist mit 0,004% mustergülig gut. Der Signal-Rauschabstand ist unbewertet bereits 86 dB und mit A-Filter ergeben sich 90 dB. Hier stößt auch mein Messsystem an seine Grenzen. Der Frequenzgang reicht - mit Bluetooth und rosa Rauschen gemessen - von unter 20 Hz...17 kHz.
Aufgrund der Datenreduktion ist bei Bluetooth-Audio die obere Grenzfrequenz auch von der Quelle abhängig. Hier kam mein Handy mit dem eingebauten Android-MP3 Player zum Einsatz.
Nachtrag 05.11.2017: Der Sinussweep mit 200 Meßpunkten bei -1dBFS und 320 kbps Datenrate zeigt bei 8..10 kHz einen leichten 1dB Einbruch am Lineausgang. Diesen Effekt hat die alte Amazon Echo nicht.
~~~~~Vergleich mit Echo erste Generation und Echo Dot 2. Generation~~~~~
Zum Vergleich finden Sie hier meine detailierten Meßergebnisse von Echo Spot und der Vorgängerprodukte Echo und Echo dot 2 sowie der passenden Fernbedienung:
https://www.amazon.de/review/RMD8BW5NR5JBK
https://www.amazon.de/review/R32PDK6GTG6WN8
https://www.amazon.de/review/R3UPNDXVCSF65U
https://www.amazon.de/review/R1XGDA530HCLWF
Im Anhang finden Sie meine Messergebnisse der Akustikmessungen sowie die elektrischen Messergebnisse des Klinkenausgangs.
Fazit: Klanglich habe ich zwischen 3-4 Sternen geschwankt, die weiteren Eigenschaften sind aber durchgängig in Ordnung. Daher 4 Sterne
Nachtrag 15.11.2017. Inzwischen hat Amazon Echo die Software Vers 592452720. Der Klang hat sich deutlich gebessert, der Bass bei 120 Hz ist etwa 10 dB stärker geworden und die Grundtonsenke zwischen 150...300 Hz komplett verschwunden. Die untere Grenzfrequenz ist bei mittleren Lautstärken und freier Aufstellung jetzt 95 Hz und nicht mehr 300 Hz. Bei hohen Lautstärken wird der Bass etwas abgesenkt um Übersteuerungen des kleinen Tieftöners zu vermeiden. Klanglich ist Echo jetzt gut und schön ausgewogen, auch ohne wandnahe Aufstellung. 5 Sterne weil der Klang jetzt richtig gut ist.
Ich schreibe diese Rezi nicht für die absoluten Soundspezialisten oder Personen, die ihre Haustechnik etc. per Alexa steuern möchten. Ich schreibe meine Rezi für Otto-Normal-Hörer, der auf der Suche nach Nebenbei-Gedudel, Nachrichten, Verkehrsfunk und Wetterbericht ist.
Ich hatte 2010 ein Internetradio für 97 € gekauft, das in meiner Wohnküche aufgestellt wurde und bis vor wenigen Wochen treu seine Dienste tat. Das gute Stück hatte einen guten Sound, war aber wohl schwer in die Jahre gekommen, ständig fiel es kurz aus (gerne zu den Nachrichten) und dann ging NDR 2 nicht mehr, das geht ja mal gar nicht! Die Senderfrequenz konnte nicht mehr programmiert werden, es gab keine Updates. Daher wurde unser 2. Internetradio aus dem Wintergarten in die Küche umgezogen. Unsere Vermutung, dass dieses Radio eine klangtechnische Katatstrophe ist, bestätigte sich erneut. Ich war schwer angenervt, weil ich das Gefühl hatte, dass alle Nachrichtensprecher nur noch nuscheln oder ich ein Hörgerät brauche ... Ein neues Internetradio musste also dringend her. Wir haben weder Kabel- noch Satellitenanschluß, per Antenne kriege ich etliche Wunschsender eben nicht rein.
Ich war nach Angebotsstudium bei Preisen um 150 €, die ich auch gern bezahlt hätte, hätten mich die ambivalenten Rezensionen zu den Geräten nicht so abgeschreckt. Und nachdem mir die Erleuchtung kam, dass der Echo auch Internetradio kann UND die ganze "Cloudmusik", wurden zur Vorsicht alle Rezensionen zum alten Echo gründlich durchgelesen.
Eigentlich mag ich musikalisches Hintergrundgedudel, bin allerdings hörtechnisch sehr schnell angenervt, wenn mir die Musik nicht gefällt oder der Radiosender mal wieder nur Blödsinn (GEWINNSPIELE! oder "Die Freeses") bringt. Ich möchte allerdings nicht immer nur meine eigene Musik abdudeln, sondern eben auch News und Nachrichten - halt ein schönes RADIOPROGRAMM. So wechsele ich durchaus mehrmals am Tag die Sender. Und dann ist da ja noch Musik, die Amazon in der Cloud bereitstellt: Die Inhalte meiner hier gekauften CDs und Prime Music.
So fiel die Entscheidung tatsächlich auf den neuen Echo, die Familie war erst mal wieder schockiert - wie damals beim ersten eBookreader. Die sind heute überhaupt nicht mehr wegzudenken. Zur Vorsicht orderte ich noch die Fernbedienung zum Echo.
Dieser konnte relativ problemlos installiert werden, soll ich schreiben. Das war nämlich nicht meine Aufgabe, ich besorge nur die Skills. Das geht auch problemlos. Bei den ersten Klängen des neuen Radios hatte ich Tränen der Dankbarkeit in den Augen - wirklich kein Vergleich zu dem Übergangsmöhrchen, das wieder im Wintergarten verschwunden ist und zudem !VIERMAl! so groß ist wie dieser Echo. Ein großer schwarzer Kasten, also bei Weitem nicht so stylisch wie dieses Minitürmchen mit dem elegant grauen Stoffüberzug, der übrigens ziemlich fest ist.
Ich wiederhole die Aussagen etlicher Vorrezensenten: Man kann doch nicht allen Ernstes die dramatischen Klangwunder irgendwelcher teuren Supersoundsysteme von einem Dings erwarten, das so groß ist wie meine Lieblingsteetasse!?! Die übrigens 500 ml faßt. Jedenfalls kann ich wieder Freddy Mercurys zischendes "S" deutlich hören und die Nachrichten bestens verstehen, so gut ist der Klang. Wummernde Bässe darf man hier einfach nicht erwarten, aber die Songs klingen in meinen Ohren wirklich gut!
Luxus pur ist für mich, dass man nicht mehr mit einer spillerigen Fernbedienung und absoluter Konzentration auf ein Minidisplay die Radiosender umschalten muss. Womöglich am frühen Morgen und noch halb im Schlaf! Alexa-Kommando, Radiosender spielt. Herrlich! Ein bißchen Raumschiff Enterprise in meiner Küche! "Computer, ..." Zwischendrin gehen auch mal eben Tagesnachrichten, Lokalwetter und Verkehrsbericht. Man muss auch nicht mehr auf einer winzigen Fernbedienung die Lautstärke regeln und verstellt womöglich aus Versehen wieder irgendwas.
Per Sprachkommando lässt sich die Lautstärke allerdings nicht ganz so fein regeln. Das geht per Lautstärke-Tasten am Gerät sensibler.
Und hier kommt die zusätzlich bestellte Fernbedienung (mit ganz wenig Tasten, da kann man nix aus Vershen umstellen) ins Spiel, mit der man ebenfalls die Lautstärke feiner regeln kann - ggf. auch vom Nebenzimmer aus. Außerdem kann man mit der Fernbedienung den Echo rumkommandieren, ohne jedesmal "Alexa" zu sagen. Man kann sogar das Mikro am Gerät ausschalten (wenn es denn wirklich ausgeschaltet ist!) und nur per Fernbedienung kommunizieren. Was ich ursprünglich geplant hatte ...
Jedenfalls kann ich mit wenigen - schnell gelernten - Kommandos mein Musikprogramm regeln und zwar vom Internetradio bis hin zu meiner sonstigen Musik. Für schlappe 3 € mehr als 2010!
Wie weit man den Echo sonst noch einspannen möchte, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Bei uns kommen womöglich in den nächsten Jahren weitere Wünsche hinzu. Kaffeemaschine, Lampen, Heizung etc. sind momentan tabu. Ich brauche auch keine Fußballergebnisse, DB-Fahrpläne, Internetanfragen oder womöglich Fragespielchen, was alles mit den nötigen Skills möglich ist. Ich habe auch keine Hörbücher, die man sich von Alexa bestens vorlesen lassen kann. Aber wo war das Teil als meine Kids klein waren? Wir mussten ran bis zum Heiserwerden oder hatten vertötzelte Kassettenbänder, und dann war der Lieblings-Benjamin-Blümchen im Eimer!
Wir haben auch nur diesen einen Echo im Einsatz. Ich kann nun allerdings nicht mehr ausschließen, dass es mehr werden. Es gibt einige harmlose Skills, die ich persönlich als Bereicherung empfinde, und das sind Naturgeräusche und Entspannungsklänge. Macht Euch gefälligst nicht lustig, ich finde die Skills wirklich schön! Der Kurzzeittimer ist auch ganz praktisch ... Landlustige können sich sogar täglich Bauernregeln für's Wetter ansagen lassen, da ersetzt Alexa die alten Abreißkalender. Und ich habe mich bereits dabei ertappt, dass ich Alexa eine Notiz "schreiben" ließ, weil ich gerade alle Hände voll, aber ein Eingebung hatte. Dumm, dass man die dann aber nur per App löschen kann.
Mein Fazit: Ein preisgünstiges Internetradio mit erstaunlichem Mehrwert, von dem ich mir vorstellen könnte, dass der Echo gehandicapten Menschen das Leben erleichtert. Mutmaßlich könnte man auch bettlägerigen Personen damit eine Freude machen, zumal man mit mehreren Geräten eine Haussprechanlage hat und alles möglich steuern kann.
Aber immer dran denken: Womöglich kann wer mithören!
Nachtrag 12.11.2017
Warum wird mein Rezi abgewertet? Zu lang? Zu positiv? Egal. Ich setze noch einen drauf.
Mehrere Personen haben sich den Echo nun angehört und waren erstaunt über dem guten Klang. Und das bei so einem Winzgerät, das noch dazu dezent elegant bei uns in einer (ungünstigen) Ecke steht. Alle Zuhörenden stammen allerdings aus Zeiten, in denen der Besitz eines Kofferradios nicht selbstverständlich und eine HiFi-Anlage Luxus war.
Es wurden unterschiedliche Aufstellorte getestet mit unterschiedlichen Ergebnissen. Völliger Freiraum klingt nicht so gut. Es sollte nach Möglichkeit auch nichts über dem Gerät sein. Wandaufstellung ist möglich. Das muss dann aber jeder für sich austesten.
Einfache Kommandos versteht Alexa ganz prächtig, bei einem Skill stellt sie sich regelmäßig taub. Das Abfragen von bestimmten Songs klappt nicht immer, da müssen wir uns mit ihr noch auf die jeweilige Titelaussprache einigen. Das bequeme Programmumschalten, der Abruf von Nachrichten, Wetter etc. und vor allem das Abspielen der "Cloudmusik" wird von uns als deutliche Bereicherung empfunden. Da fügt sich Alexa super in unseren Haushalt ein. Beim Aufrufen bestimmter Interpreten und Durchscrollen der jeweiligen Songs erweist sich die Fernbedienung als hilfreich, da man nicht immer per Stimme das Weiterschalten anordnen muss. Ich wiederhole: Auch beim Feintuning im unteren Lautstärkenbereich ist die Fernbedienung für Geräuschempfindliche ein Segen.
Zum Thema "Feind hört mit": Ich will das gar nicht dramatisieren, möchte nur noch einmal darauf hinweisen, dass da so Einiges in der "Cloud" gespeichert wird. Darüber sollte man sich im Klaren ein.
Ich kann nur allen Interessierten ein Ausprobieren empfehlen, notfalls kann man retournieren. Da ist Amazon ja immer sehr großzügig. Wir sind keine Technikfreaks, haben das Anmelden aber auch geschafft. Der Mehrwert im Vergleich zum Normalradio ist da, außerdem tastet man sich spielerisch an stimmgesteuerte (Haushalts)Geräte ran. Wer weiß, was uns in Zukunft noch alles erwartet.
Wer mit dem Radio noch nicht genug hat, kann bei Bedarf mit dem Echo noch viel mehr Schnickschnack anstellen und kommt womöglich auch dort auf den Geschmack.
Uns macht der Echo so viel Spaß, dass wir zu einer Zweitanschaffung entschlossen sind, dann wird unser schlecht klingendes Internetradio im Wintergarten endgültig entsorgt. Und dort steht eine Lampe ... hm ... mal sehen, wo das noch hinführt ...
Nachtrag 24.11.2017
Oje! Echos sind Rudeltiere. Nach einem Echo-Update - der Wumms ist mir nun schon fast zuviel - hielt wirklich noch ein 2. Echo Einzug. Das schrabbelige Wintergartenradio wurde schleunigst entsorgt bzw. gespendet. Und bei den derzeitigen Sonderangeboten wurde mal eben in einen Dot investiert, mit dem wir auch noch was vorhaben.
Best Internetradio ever! Von dem Amazon Music-Angebot und sonstigen Spielereien mal ganz abgesehen. Letzte Woche quälte ich Alexa immer wieder mit einem bestimmten Song eines bestimmten Interpreten. Den wollte sie partout nicht ausspucken. Ich war schwer genervt, bis mir dann endlich einfiel, dass der auf einer CD ist ist, die wir nicht bei Amazon gekauft hatten. Dumm gelaufen!
Den Echo haben wir mittlerweile schön aus dem Weg geräumt, der steht nun hoch oben auf einem Schrank und funktioniert auch dort tadellos.
Wir haben viel Freude mit dem Echo und im Bekanntenkreis merkwürdigerweise schon etliche Begehrlichkeiten geweckt, obwohl die Leute erst immer schwer entsetzt tun, dass man sich SOWAS überhaupt ins Haus holt. Nur unsere Hündin ist verwirrt, wenn da immer ganz energisch mit einer unsichtbaren Unbekannten geredet wird: "Alexa, aus!".

























