Vom Wir Zum Ich

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7,61 Std. 22 Min.201712
45 Jahre wurde Ostdeutschland kommunistisch regiert - Herzstück des Ostblocks, gelegen an seiner Peripherie. 1987 erhielt ein Britisches Film Team die Erlaubnis den DDR - Alltag zu filmen. In dieser Doku kehrt die Crew von damals zurück zu Menschen und Orten, die sie vor knapp 30 Jahren besuchten; wie hat sich ihr Leben verändert und welche Erinnerungen haben sie an das „Paradies der Arbeiter".
Regie
Ellin Hare
Genre
Dokumentation
Untertitel
Deutsch [UT]
Wiedergabesprachen
Deutsch
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Produzenten
Richard GrassickEllin HarePeter RobertsBeatrix Wupperman
Studio
Journeyman Pictures
Hinweis zum Inhalt
AlkoholkonsumRauchen
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

3,7 von 5 Sternen

16 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 30% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 43% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 11% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 0% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 15% der Bewertungen haben 1 Sterne
Sortiert nach:

Top-Rezensionen aus Deutschland

TrinacriaAm 5. März 2019 in Deutschland rezensiert
3.0 von 5 Sternen
Anderer Blickwinkel, aber fehlende Erläuterungen und zu unkritisch
Verifizierter Kauf
Vorab frage ich mich, warum dieser Beitrag mit einer Altersverifizierung über 18 gezeigt wird? In dem Film sind nicht einmal Erotikszenen oder dergleichen zu sehen, es ist eine Dokumentation ...

Die Kurzbeschreibung des Beitrags ist, wie so oft, fehlerhaft. So wird behauptet, die DDR sei das "Herzstück des Ostblocks" gewesen. Das ist natürlich Unsinn, denn das "Herzstück" war unbestreitbar die Sowjetunion. Aber inzwischen weiß man, dass Kurzbeschreibungen oft erhebliche Mängel haben. Auch die Rechtschreibung und Interpunktion sind in den wenigen Zeilen grausam, sodass man meinen könnte, ein Computer habe das aus dem Englischen übersetzt ...

1987 erhielt ein britisches Film-Team die Erlaubnis, den DDR-Alltag zu filmen. "Vom Wir Zum Ich" ist der erneute Besuch dieses britischen Filmteams in Ostdeutschland. Dabei frage ich mich sofort, ob das 1987 nicht alles handverlesene Leute waren, die den Briten zugeführt wurden. Der Bildungshistoriker Alexander-Martin Sardina hat in seiner Publikation "Hello, girls and boys!" zum Englischunterricht in der DDR nachgewiesen, dass einem Lehrer einer US-Highschool, die eine Partnerschaft mit einer EOS in Ost-Berlin hatte, zwar im selben Jahr auch gestattet wurde, in der DDR angeblichen Alltag zu filmen, aber die Staatssicherheit alles überwachte und lenkte, damit keine ungewollten Aussagen in den USA gezeigt werden. Das wird auch bei den Briten nicht anders gewesen sein, aber über eine mögliche MfS-Verquickung der Beteiligten kein Wort, dieser Punkt wird nicht einmal als Möglichkeit thematisiert. Das finde ich schon sehr unkritisch Stattdessen wird auf der Terrasse Kaffee und Kuchen getrunken und gegessen. Ich kann mir, insbesondere im Lichte der Forschungsergebnisse von 2018, nicht vorstellen, dass die Briten völlig frei waren in der Auswahl dessen, was sie da filmten.

Fazit: Sehenswert aufgrund der historischen Bilder, aber zwei Sterne Abzug, weil der Film komplett unkritisch bleibt.
8 Personen fanden das hilfreich
Sven Villwock Am 11. November 2020 in Deutschland rezensiert
1.0 von 5 Sternen
Linientreu, damals wie heute
Verifizierter Kauf
Linientreue Staatsbürger wurden 1987 von einem britischen Kamerateam begleitet, und klagen 25 Jahre später mehrheitlich über die Wende.

Die Darstellung als "normale" DDR-Bürger ist schon die größte Falschaussage: unbedeutende Arbeiter hätte das Regime nicht einfach vor die Kamera gelassen. Nur prädestinierte Gefolgsleute, ideologisch unbedenklich, konnten einem kapitalistischen Kamerateam gegenüber treten.

Aussagen und Versprecher der Protagonisten darüber gibt es in der Dokumentation zwar reichlich, Nachfragen über Parteifunktionen oder StaSi-Tätigkeiten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für diese "Schauspielerei" von Nöten waren, bleibt der Film aber weitesgehend schuldig. Und wer doch "ertappt" wurde, der flüchtete sich, damals wie heute, in Ausreden, und verwies schnell auf andere "Verdächtige".

Und somit bleibt es bei einem lapidaren Vergleich vom Kollektiv zum kollektiven Jammern. So unkritisch, wie die Original-Dokumentation schon war, so unkritisch werden die damals linientreu Handelnden heute hinterfragt.

Schwerlich zu ertragende Mischung aus Partei-Propaganda und Wende-Kritik.

Medium: Prime Video
Eine Person fand das hilfreich
TomcatAm 6. März 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Sehenswerte Dokumentation
Verifizierter Kauf
Auch mir erschliesst sich die Wiedergabebeschränkung nicht. Entweder ein Fehler vom Anbieter oder wegen einer Gefahr, dass die heutigen Jugendlichen denken könnten, die DDR wäre etwas Gutes gewesen und dass diese vor diesem Glauben geschützt werden müssen? Grins ...
Für Interessierte ist die Doku aufgrund Ihrer Authentizität spannend und interessant und inhaltlich ähnlich der Langzeitdoku über die "Kinder von Golzow". Arbeit und Leben in der DDR, während der Wendezeit und das Leben in einem gemeinsamen Deutschland werden beleuchtet und durch die Protagonisten dokumentiert und interpretiert. Hat mir sehr gut gefallen.
2 Personen fanden das hilfreich
St.Am 13. August 2017 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Doku
Verifizierter Kauf
Eine Dokumentation, die realistisch erscheint und ungeschönt einfach das Leben von Menschen in der DDR und ihre Gedanken und Meinungen nach dem Ende der DDR darstellt.
Wie nun das Wir (Sozialismus) oder ich (Kapitalismus) bewertet wird, bleibt dem Zuschauer überlassen.
Warum eine Pin-Abfrage erfolgt, um den Film anschauen zu können, erschließt sich mir auch am Ende des Filmes nicht.
8 Personen fanden das hilfreich
Ingolf SeidelAm 23. Februar 2018 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Ein dokumentarisches Glanzlicht
Verifizierter Kauf
Die Gegenüberstellung von Gestern und Heute und im Mittelpunk Menschen, die es erlebt haben, davon können sich viele Produktionen der heutigen Zeit eine "große Scheibe" abschneiden.
Beeindruckend auch der Mut der Mitwirkenden, die sich mit all ihren unterschiedlichen Schicksalen erneut vor die Kamera begeben.
Nicht zu vergessen sind die Bilder des "alten" Warnemündes und des "alten" Rostocks.
Eine Person fand das hilfreich
Andreas PAm 14. Mai 2017 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
zeitreise mit authentischer darstellung der wendezeit
Verifizierter Kauf
eine glaubhafte darstellung aus sicht der „normalen“ ddr-bürger. interessant, da hier unterschiedliche wege beleuchtet wurden. persönliche meinungen zu dem ein oder anderen fakt werden hier rübergebracht. besonders interessant, leiden zu schnell abgespult, die aussagen der dolmetscherin. ein film, der meiner meinung nach die ddr und deren mentalitäten verstehen hilft. Man stelle sich vor, morgen ist nichts mehr so wie es bisher war. 2 mal schauen lohnt zum besseren verstehen.
4 Personen fanden das hilfreich
TobiNeAm 30. Oktober 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
EIn Schöner Gestern zu Heute Vergleich der DDR
Verifizierter Kauf
Eine gelungene Dokumentation, die eine frühere -ende 80er aus England- aufnimmt, die interviewte Personen nochmal sprechen lassen und aus ihrer Sicht der Dinge reflektieren.

Nur wieso ab 18? das kann man in der Grundschule zeigen!
Eine Person fand das hilfreich
Amazon KundeAm 5. Januar 2019 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Wiedergabebeschränkung aktiviert
Verifizierter Kauf
Gibt es Informationen, ob/wo das ursprüngliche Werk (ohne Nach-Wende-Versatzstücke und auch ohne jedes Wissen darum) zu sehen ist?

Außerdem würde mich sehr interessieren aus welchem Grund die Wiedergabebeschränkungen für das Stück aktiviert sind. Wer oder was muß vor diesen Inhalten geschützt werden?
2 Personen fanden das hilfreich
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