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Der Todestrieb in der Geschichte: Erscheinungsformen des Sozialismus Kindle Ausgabe

4,6 4,6 von 5 Sternen 214 Sternebewertungen

Demographisch, demokratisch, kulturell, moralisch und ökonomisch zehrt der Westen heute von der Vergangenheit. Und lebt auf Kosten der Zukunft. So ist das im Sozialismus. Immer. Der russische Mathematiker und Philosoph Igor Schafarewitsch erklärt in seinem lange vergriffenen Klassiker "Der Todestrieb in der Geschichte", warum jeder neue sozialistische Menschenversuch - und es gab im Laufe der Jahrhunderte viele - immer wieder aus vier Komponenten besteht, nämlich der Zerstörung von Privateigentum, Tradition, Familie und Religion. Insofern sind zum Beispiel die millionenfache Abtreibung in den westlichen Staaten oder die Unterbringung von Kleinkindern in "Krippen" genannten staatlichen Verwahranstalten heute auch Indikatoren dafür, wie weit der "schleichende Sozialismus" (Roland Baader) bereits vorangepirscht ist. Igor Schafarewitsch analysiert wie kein anderer, warum Sozialismus immer kulturzerstörerisch sein will und wirken muss und am Ende immer eins bedeutet: Tod! Dieses Buch ist längst mehr als ein Geheimtipp im Lager der so heterogenen Antisozialisten - und alle dürfen sich auf Igor Schafarewitsch berufen: Liberale und Libertäre, Konservative und Reaktionäre sowie orthodoxe und andere traditionsbewusste Christen. Mit einem aktuellen, in die heutige europäische Situation einordnenden Vorwort von Dimitrios Kisoudis.

Produktbeschreibungen

Über die Autorenschaft und weitere Mitwirkende

Igor Rostislawowitsch Schafarewitsch, geboren am 3. Juni 1923 in Schytomyr, lebt heute zurückgezogen in der Nähe von Moskau. Er ist ein führender russischer Mathematiker. Als politischer Denker war er zu Sowjetzeiten einer der führenden Dissidenten, weshalb er 1975 nach Unterstützung zugunsten von Andrei Sacharow seine Professur an der Moskauer Universität verlor. Im selben Jahr wurde zunächst auf Französisch sein Buch „Der Todestrieb in der Geschichte“ publiziert, das 1980 dann auf Englisch und Deutsch veröffentlicht wurde und erst nach dem Untergang der Sowjetunion auf Russisch erscheinen konnte. Anfang der 1990er Jahre war Schafarewitsch erneut in oppositionellen politischen Bewegungen aktiv.

Produktinformation

  • ASIN ‏ : ‎ B01MSLC0CN
  • Herausgeber ‏ : ‎ Lichtschlag Medien und Werbung KG; Zweite überarbeitete deutsche Auflage 2016 (14. November 2016)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Dateigröße ‏ : ‎ 658 KB
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus) ‏ : ‎ Aktiviert
  • Screenreader ‏ : ‎ Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz ‏ : ‎ Aktiviert
  • X-Ray ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Word Wise ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Haftnotizen ‏ : ‎ Auf Kindle Scribe
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 474 Seiten
  • Kundenrezensionen:
    4,6 4,6 von 5 Sternen 214 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

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I. R. Shafarevich
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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
4,6 von 5
214 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 22. Februar 2020
Igor R. Schafarewitsch ist ein führender russischer Mathematiker. Als politischer Denker war er zu Sowjetzeiten einer der einflussreichsten Dissidenten. Sein Werk ist phänomenal, zumal Schafarewitsch den Sozialismus in seinen Erscheinungsformen seit 2.500 Jahren weltweit analysiert und beschrieben hat. Sein Buch ist in drei Teile gegliedert: 1. Der chiliastische Sozialismus; 2. Der Staatssozialismus; 3. Analyse.

Das 469 Seiten starke Buch überrascht mit Einsichten und Erkenntnissen, wie ich sie in noch keinem politischen, historischen oder wirtschaftlichen Werk gelesen habe. Der normale Leser wird überrascht sein, dass der Sozialismus schon lange vor Karl Marx sowohl theoretisch beschrieben, aber auch praktisch versucht worden ist. Seine Forschung bezieht sich auf historische Quellen von Theorie und tatsächlichen Gesellschaftsformen, die als sozialistisch bezeichnet werden können. Sein Kondensat über den Sozialismus beschreibt er so: Die Aufhebung des Privateigentums, die Abschaffung der Religion und die Zerstörung der Familie sind die Ziele, die der Sozialismus konsequent verfolgt (vgl. S. 13). Schafarewitsch sieht im Sozialismus den Todestrieb, der nach jenem Zustand dauernder Befriedigung strebt, wo keine Spannung mehr besteht, nach einem Zustand ohne allen Mangel. Allerdings liegt die Zerstörungskraft der Sozialisten heute nicht im Todestrieb, sondern in der Antidiskriminierung. Vom Proletariat spricht heute kein Sozialist mehr. Man muss nur den Begriff „Proletarier“ durch „Homosexuelle“, „nationale Minderheiten“, oder „Flüchtlinge“ austauschen. Man hat damit stets ein aktuelles Opfer einer angeblichen Diskriminierung.

In der religiösen Literatur bezeichnet man ein System von Anschauungen als Glauben an das tausendjährige Gottesreich auf Erden als „Chiliasmus“. Der chiliastische Sozialismus wird beschrieben als eine Lehre, die auf einer völligen Ablehnung des zeitgenössischen Lebenssystems basiert und seine Zerstörung fordert, um so zu einer „gerechten und glücklichen Gesellschaft, in der alle der jeweils anstehenden Probleme gelöst werden“ zu gelangen. Die Lehren des chiliastischen Sozialismus können allerdings nicht als wissenschaftliche Voraussage einer zukünftigen Gesellschaft betrachtet werden, sie ähneln weit stärker einer Reaktion, einem Streben, die Menschheit zu einem primitiveren archaischen Zustand zurückkehren zu lassen, ähnlich wie Ayn Rand das gesehen und in ihrem Buch „Zurück in die Steinzeit“ beschrieben hat.

Den Beginn der ersten Strömung des Sozialismus markiert „Der Staat“ Platons vor 2.500 Jahren. Unter seinem offensichtlichen Einfluss befinden sich Thomas Morus (dem Schatzkanzler Heinrich dem XIII, der den Roman „Utopia“ verfasst hat), Campanella, Deschamps; und sogar Marcuse versuchte eindeutig, Platon nachzuahmen. Die zweite Strömung bildet sich im Mittelalter, in den Ketzersekten (Katharer, Albigenser, Brüder des freien Geistes, Wiedertäufer, Diggers, Levellers etc.), oder auch der Inkas oder auch im sozialistischen Jesuitenstaat in Paraguay heraus.

Das Staatssystem der Inkas lässt sich eindeutig als sozialistisch bezeichnen, da viele sozialistische Prinzipien deutlich ausgeprägt sind: das fast vollständige Fehlen von Privateigentum und insbesondere das völlige Fehlen von Grundeigentum; die Nichtexistenz von Geld und Handel, die völlige Beseitigung persönlicher Initiative aus jeder wirtschaftlichen Tätigkeit, die detaillierte Reglementierung des ganzen persönlichen Lebens, die Eheschließung auf Befehl von Beamten, die staatliche Verteilung von Ehefrauen und Konkubinen. Nach Schafarewitsch war der Staat der Inkas eine der perfektesten Verkörperungen des sozialistischen Ideals, die je erreicht wurde. Das gewaltige Imperium von zwölf Millionen Einwohnern und einem Territorium des heutigen Ecuador, Bolivien, Peru, die Nordhälfte Chiles und den Nordwestteil Argentiniens erwies sich 200 Spaniern gegenüber als machtlos. Weder die Feuerwaffen noch die den Indianern unbekannten Pferde der Spanier können dieses erstaunliche Phänomen erklären. Die Ursache für den Untergang des Inkareiches lag in der vollkommenen Atrophie der Initiative, in der Gewohnheit, nur Befehle der Vorgesetzten auszuführen, im Geiste der Trägheit und Apathie.

Die dritte Strömung des Sozialismus bildete sich Anfang des 20-sten Jahrhunderts in den diktatorischen Staaten eines Stalin, Hitler, Mao Zedong oder Pol Pot und die DDR etc. heraus. In dieser dritten Phase treffen wir in der sozialistischen Ideologie ein Verständnis von Gleichheit an, das dem in der Mathematik gebräuchlichen näher kommt. Die Rede ist von der Aufhebung der Unterschiede im Verhalten und in der Psyche aller Individuen, die die Gesellschaft bilden. Stalin verriet einmal sein Gesellschaftsideal, indem er die Bürger des von ihm regierten Staates „Schräubchen“ nannte. Konkret geht es um die Unterdrückung jeglicher Individualität und die Opferung des Menschen auf dem Altar des WIR.

Die konsequente Verwirklichung der Prinzipien des Sozialismus, die der menschlichen Individualität ihre Rolle entzieht, würde gleichzeitig auch dem Leben seinen Sinn und seine Attraktivität entziehen. Denn nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können nicht existieren, wenn sie auf das Niveau der Einzelteile eines Mechanismus erniedrigt werden. So folgert Schafarewitsch: „Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ergebnis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar.“ (S. 435).
97 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 30. März 2024
Man ahnt es ja gar nicht, daß die Fiktion 'Sozialismus' wieder und wieder schadensreich implodiert ist und wir aus der Geschichte nichts gelernt haben. Dafür waren auch Marx und Engel blind. Obwohl sie die Bibel schon gelesen hatten, gingen sie von einem völlig gegenteiligen Axiom aus als diese. "1Mo 8,21 - das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf"
Sie haben mit Sozialismus nichts neues entdeckt und hätten das Ende dieser blutreichen Experimente recherchieren und das Ergebnis wissen können.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 17. April 2024
Der Autor versteht es zu analysieren, er bleibt distanziert und lässt seine Quellen sprechen. Trotz der eher ernüchternden Erkenntnis, dass wir es hier mit einem menschlichem Grundproblem zu tun haben, eine wichtige Aufklärungsarbeit.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 29. Januar 2018
Den Sozialismus als Ausdruck eines Todestriebes zu sehen, ist eine spannende These. Besonders die Schilderung der diversen historischen Erscheinungsformen des Sozialismus hat mir gut gefallen. Mir kommen aber zwei Triebe oder Motive des Menschen zu kurz, die den Erfolg sozialistischer Ideen ebenso gut erklären: Die Gier nach Macht und der Neid. Ersterer wird von den Verführern ausgelebt, letzterer von den Verführten.
90 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 13. April 2024
Dieses Buch ist jeden Cent wert. Ich habe es mit großem Gewinn gelesen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen, wenn jemand wissen möchte, wohin und warum Sozialismus immer und ausnahmslos führt. Es gibt keinen guten Sozialismus - Sozialismus ist immer eine Katastrophe.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 14. März 2024
Ein Tip von Dr. Markus Krall, gekauft und verschlungen. Ein Augenöffner mit vielen mir bis dahin unbekannten Informationen, vor allem bezüglich historischer Erscheinungsformen sozialistischer Gesellschaften.
Ein Hinweis zu den kritischen Bewertungen im Hinblick auf den deutschen, unglücklich gewählten Titel: Der Originaltitel lautet „Социализм как явление мировой истории“, was soviel heißt wie „Sozialismus als Erscheinung der Weltgeschichte“. Der „Todestrieb“ im deutschen Titel ist unpassend und reflektiert nicht den - wie von einem Mathematiker zu erwarten war - sauber hergeleiteten Inhalt.
Absolute Leseempfehlung für alle, die den aktuellen Trend in der Politik historisch einordnen und sich intellektuell „bewaffnen“ wollen.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 11. April 2024
Die es lesen sollten, werden es nicht lesen.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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