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Botanist Islay Dry Gin mit 46% vol. (1 x 0,7l) |Einzigartiger Gin mit handgeernteten Botanicals von der schottischen Insel Islay | Vielschichter Gin mit Zitrusnote perfekt für Gin Tonic

4,8 4,8 von 5 Sternen 3.860 Sternebewertungen

Dry Gin 700ml
Marke The Botanist
Kategorie Gin
Geschmacksrichtung Wacholder, Zitrone
Anzahl der Einheiten 700.0 milliliter
Anzahl der Artikel 1

Info zu diesem Artikel

  • The Botanist - Der weltweit erste und einzige Islay Dry Gin
  • International bekannt für ihren einzigartigen Whiskey, ist die schottische Insel Islay nun auch Heimat dieses modernen Premium-Gins
  • Der Gin überzeugt mit seinem intensiven, vielschichtigen und komplexen Geschmack und verzaubert mit einer angenehmen Zitrusnote
  • Seinen authentischen Gin-Charakter erhält der Botanist durch 22 wildwachsende Botanicals sowie 9 klassische Gin Gewürze
  • Traditionell von Hand in der Islay-Brennerei Bruichladdich hergestellt, wird der Dry Gin dreimal länger als üblich destilliert
  • Er eignet sich ideal als Grundlage für leckere Cocktails oder in der Kombination mit einem Dry Tonic und einem Botanical der Wahl
Weitere Produktdetails
Ab 18! Dieses Produkt enthält Alkohol und darf nicht an Personen unter dem gesetzlichen Mindestalter abgegeben werden. Eine Lieferung an Minderjährige ist nicht möglich. Mit Ihrer Bestellung bestätigen Sie, dass Sie das gesetzlich vorgeschriebene Mindestalter haben. Bitte seien Sie verantwortungsvoll im Umgang mit diesem Artikel. Weitere Informationen unter kenn-dein-limit.info.

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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
3.860 weltweite Bewertungen
Schottischer Gin der Spitzenklasse
5 von 5 Sternen
Schottischer Gin der Spitzenklasse
The Botanist ist - wie auch Hendrick's - ein Gin, der von einer Whisky-Destillerie hergestellt wird. Im Falle des Botanist-Gins ist dies die Bruichladdich Destillerie, deren Name dem ambitionierten Whisky-Kenner sicher bekannt ist. Die langjährige Erfahrung im Umgang mit der Brennblase kommt dabei auch dem Botanist zu Gute, der hier nun von mir bewertet wird.Geschmacklich dominiert - wie das bei einem ordentlichen Dry Gin auch sein sollte - die Wachholdernote. Wieterhin unverkennbar sind Zitrone, Orange, Pfeffer und Zimt. Von den insgesamt 31 verwendeten Botanicals werden 22 im direkten Umfeld der Destillerie (der Insel Islay) Angebaut. Darunter finden sich beispielsweise:Gemeiner Wacholder, Römische Kamille, Zitronenmelisse, Wasserminze, Schwarzer Holunder, Salbei, Thymian, Stechginster, Weiß-Klee, Rainfarn, Süßdolde, Grüne Minze, Wiesen-Klee, Beifuß, Echte Mädesüß, Echtes Labkraut, Rundblättrige MinzeDiese ausschließlich beim The Botanist verwendeten Botanicals geben dem Gin seine eigene, besondere Würze.Meine Empfehlungen:Pur auf EisTonic mit OrangenzesteNegroni mit Martini RiservaCheers
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Spitzenrezensionen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 3. Juni 2023
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
The Botanist Islay Dry Gin ist ein einzigartiges und ausgezeichnetes Getränk. Er stammt von der schottischen Insel Islay, die für ihren außergewöhnlichen Whisky bekannt ist. Jetzt ist sie auch die Heimat dieses erstklassigen Gins. Mit einer angenehmen Zitrusnote und seinem vielschichtigen und komplexen Geschmack hat dieser Gin alle meine Erwartungen übertroffen.

Die Mischung aus 22 wilden Botanicals und 9 klassischen Gin Gewürzen verleiht ihm einen authentischen und einzigartigen Charakter. Die Tatsache, dass er in der Islay-Brennerei Bruichladdich von Hand hergestellt und dreimal länger als üblich destilliert wird, spricht für die Qualität und Sorgfalt, die in die Herstellung dieses Gins einfließt.

The Botanist hat eine seidige Textur und einen reichhaltigen Geschmack, der perfekt für Cocktails oder in Kombination mit einem Dry Tonic ist. Ich persönlich genieße ihn am liebsten als Gin Tonic, vorzugsweise mit einem hochwertigen Tonic.

Von der ersten Verkostung an war ich beeindruckt von der Explosion an Aromen, die dieser Gin zu bieten hat. Die deutlichen Zitrusnoten, gepaart mit den vielschichtigen Aromen der Botanicals, ergeben ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Ebenso bemerkenswert ist das Bouquet des Gins, das an eine duftende Sommerwiese erinnert und den Duft und die Seele der wilden Natur Islays einfängt.

Insgesamt ist The Botanist Islay Dry Gin eine absolute Empfehlung für alle Gin-Liebhaber. Trotz seines vielschichtigen und komplexen Geschmacks ist er äußerst zugänglich und ein purer Genuss. Es ist ein Gin, der bei jeder Verkostung erneut begeistert und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Von mir bekommt er volle 5 Sterne.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 3. August 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Schmeckt sehr lecker
Rezension aus Deutschland vom 19. Juli 2023
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Sehr guter Gin aus dem Hause Bruichladdich von der Insel Islay. Was mir besonders gefällt, ist die sanfte und dennoch präsente Wacholdernote des Gins als Basis für die anderen Botanicals. Ansonsten erkennt man frische Zitrusnoten und florale Nuancen (von den 22 Botanicals schmeckt man nur wenige wirklich raus, aber das Gesamtkonzept passt sehr gut).

Der Botanist eignet sich hervorragend für die typischen Klassiker wie Gin Tonic, Martini, Gin Fizz oder Negroni kann aber auch für experimentierfreudigere Mixgetränke verwendet werden.

Insgesamt kann ich den Gin wärmstens empfehlen. Ginliebhaber sollten ihn auf jeden Fall in ihrer Homebar haben.
Ich kann ihn für alle Fans von komplexen und ausgewogenen Aromen empfehlen. Prost!
Rezension aus Deutschland vom 2. April 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Wer schon mal Gin für 10-15 Euro getrunken hat und dann diesen kennenlernt, wird einen gewaltigen Unterschied schmecken...
Er schmeckt nicht nur gut, er ist bei mir als Medizin auf der Liste. Mein ständiges jahrelanges Halskratzen habe ich durch gurgeln von diesem Gin gekillt ! Die Pflänzchen im Botanist sind ein Allheilmittel, kein Witz.
Der Preis hat da seine Berechtigung, leider 😕😊
Rezension aus Deutschland vom 7. Februar 2018
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Es begab sich im Jahre des Herrn 1689, daß nach einigen Wirren Wilhelm III. von Oranien-Nassau König Englands wurde. Als Holländer (auch wenn Nassau tatsächlich eher im Wald hinter Koblenz liegt) konnte er natürlich nicht auf seinen Genever verzichten. Zu der Zeit war der englische Spirituosen-Markt dominiert von französischen Produkten. Um dies zu beende, befreite er die Wacholder/Genever-Brennereien seines Königreiches von den Steuern, gleichzeitig erhob er immense Zölle auf die Einfuhr von französischem Branntwein. Der mittlerweile Gin abgekürzte Genever (Genever kommt vom lateinischen Juniper, also Wacholderbeere, logisch) wurde so in Großbritannien der günstigste verfügbare Schnaps mit hohem Alkoholgehalt. Das führte zwischen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts zu epidemieartigen Alkoholismus-Fluten in der britischen Gesellschaft, denn der doch recht dreckig gebrannte Gin war hart, rau und extrem hochprozentig. Da wurden die Fassstärken literweise getrunken. Mit allen sozialen Katastrophen, die daraus resultieren.

Gin wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts allerdings ein wichtiger Träger der Cocktail-Kultur. Gin Tonic mit verschiedensten Kräutern, Gins und Tonic Waters sind eine Kunst. Genauso wie ein richtiger Martini, aber da kommen wir noch drauf. Und auch Schottland hat neben Whisky seinen Gin, zB den Hendricks. Anfang des 21. Jahrhunderts begann Gin, sich erneut zu emanzipieren als Qualitäts-Spirituose jenseits vom reinem Cocktail-Drink, auch pur wurde jetzt genossen. Daher hat vor einiger Zeit auch die von mir hochgeschätzte Destillerie Bruichladdich von der schottischen Insel Islay angefangen, einen Gin aus 22 lokalen Kräutern (sowie einem weiteren Dutzend importierter) zu brennen. Und das ganze in einer alten Distille namens Uggly (ja, mit 2g) Betty aus dem 2. Weltkrieg. Betty hat früher auch den großartigen, göttlichen Bruichladdich-Malt geboren, wurde aber jetzt für Gin reserviert.

Das neue Flaschendesign ist sehr schön, früher war das Design des The Botanist bemüht „funky modern“, jetzt ist es eine schöne runde Flasche, in deren Glas reliefartig die Botanicals zu lesen sind. Sie hat, wie es sich für eine ordentliche Spirituose gehört, einen Korken. Ja, ich stehe auf Korken und finde es manchmal einfach enttäuschend, wenn zB ein sehr guter Whisk(e)y im oberen Preissegment einen Schraubverschluss hat. Ja, sowas gibt’s. Abgefüllt wird der Botanist mit 46% Vol. Die verschiedenen 22 lokalen Botanicals zeigt Bruichladdich sehr schön auf der Botanist-Produktseite hier.

Ich muss dazu sagen, daß ich in Sachen Gin ein dreckiger N00b bin. Ich hab zwar in meinem Leben schon viel Gin Tonics getrunken, aber meistens nur mit eher normalen Gins. Beefeater, Bombay, Gordons und Co. Also nichts unbedingt großartiges. Doch in den letzten 2 Jahren bin ich immer mal wieder bei einem Gin Sul, Windspiel, Gansloser und anderen Gins gelandet. Aber fast immer mit den verschiedensten Tonic Waters und anderen Gewürzen, Früchten etc. die der geneigte Barprofi, der sich einfach besser auskennt, mir kredenzte. An einem schönen Silvester-Abend im Pegelhaus, eine von Koblenz angenehmsten Adressen zum guten Essen und Trinken, wurde mir im Rahmen eines Mehrgänge-Menüs am späteren Abend vom Cheffe ein Gin empfohlen, den ich auf jeden Fall mal pur probieren sollte. Da er wusste, daß ich ein Malthead bin, wollte er mal schauen, wie mir denn ein purer Gin schmeckt und wohl vor allem, ob ich ihn runterkriege. Das war ein Gansloser Distillers Cut. Eine Fassstärke. Leicht in der Küche angewärmt. Und was soll ich sagen: großartiges Aroma. Fassstärken mag ich ja eh und brauche da auch beim Malt meist kein Wasser. Gin kann also auch was ohne Tonic Water oder Wermuth.

Aber zurück zum Bruichladdich The Botanist. Als erstes habe ich ihn als Martini ausprobiert. Nicht pur. Einen richtigen Martini. Und der wird mit richtigem Wermut-Wein gemacht, nicht einem einfachen Martini Dry. Dafür nehmen die meisten Barkeeper mindestens einen Noilly Prat, einen trockenen französischen Wermut-Wein. Seit 200 Jahren existiert diese Firma und sie war lange Zeit der größte Konkurrent zu Martini und durch ihre Vorreiterrolle im Export in die USA zB lange Zeit internationaler Marktführer noch vor Martini. Aber Ironie der Geschichte, vor 30 Jahren wurde Noilly Prat erst vom Martini-Konzern geschluckt und dieser dann wenige Jahre später von Bacardi. Die Geschäftsführung von Noilly Prat innerhalb des Bacardi-Konzerns ist aber immer noch in der Hand eines Ur-Ur-Ur-Ur-Enkels eines der beiden Gründer und somit immer noch familiengeführt. Er ist um einiges intensiver wie zB ein Martini Dry, weshalb weniger Wermut in Cocktails oft reicht für einen Wermut-Geschmack.

Also haben wir mal schwupps

6cl Gin
1cl Noilly Pratt

zusammen mit Eis in den Shaker, lustig geschüttelt und dann ins Glas abgeseiht. Und eine Olive (aus Lake, nicht Öl!) durfte nicht fehlen. Das Ergebnis war phänomenal. Sowohl der Botanist, der von der Nase pur her schon ein sehr straighter Gin ist (Wacholder im Vordergrund, die Botanicals recht dezent, keine Süße) als auch der ultrastraighte Noilly Prat ergaben einen Drink, der alles andere als pflegeleicht war. Ein wilder, roher Martini ohne Kompromisse. Auf der einen Seite sehr rau, aber durchaus komplex. Vielleicht vielen zu rau, aber ich fand das bereits großartig. Beide Komponenten definitiv zu erschmecken und ein trockener Wermut ist aromatisch durchaus nicht so weit von Wacholder entfernt finde ich.

Danach habe ich noch 2 Gin Tonic probiert. Pur werde ich mir die Tage mal richtig Zeit nehmen. Daher wird sich der Artikel noch etwas verändern. Leider war momentan nur Schweppes Extra Dry Tonic Water zu kriegen, aber das ist eigentlich für diese Art Gin vollkommen in Ordnung. Und es war ebenfalls ein sehr kompromissloser Gin Tonic. Einige Gins sind ja durchaus süß. Der hier nicht. Daher ist der Gin Tonic auch genau das: Gin und Tonic. Lecker. Rau, aber lecker.

Für 29 Euro ist der The Botanist echt ein No Brainer!

Aber denkt immer an die weisen Worte des Paten der jüdischen Mafia im London der 20er Jahre, Alfie Salomon, aus den großartigen Peaky Blinders:

„All right, the problem right betweeen rum and gin is that gin, it leads to the melancholy, whereas rum incites violence and it also allows you to be liberated from the self doubt. Right here, you are probably more in need of the old rum.“
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4,0 von 5 Sternen Sehr guter Gin, der preislich stimmt
Rezension aus Deutschland vom 7. Februar 2018
Es begab sich im Jahre des Herrn 1689, daß nach einigen Wirren Wilhelm III. von Oranien-Nassau König Englands wurde. Als Holländer (auch wenn Nassau tatsächlich eher im Wald hinter Koblenz liegt) konnte er natürlich nicht auf seinen Genever verzichten. Zu der Zeit war der englische Spirituosen-Markt dominiert von französischen Produkten. Um dies zu beende, befreite er die Wacholder/Genever-Brennereien seines Königreiches von den Steuern, gleichzeitig erhob er immense Zölle auf die Einfuhr von französischem Branntwein. Der mittlerweile Gin abgekürzte Genever (Genever kommt vom lateinischen Juniper, also Wacholderbeere, logisch) wurde so in Großbritannien der günstigste verfügbare Schnaps mit hohem Alkoholgehalt. Das führte zwischen Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts zu epidemieartigen Alkoholismus-Fluten in der britischen Gesellschaft, denn der doch recht dreckig gebrannte Gin war hart, rau und extrem hochprozentig. Da wurden die Fassstärken literweise getrunken. Mit allen sozialen Katastrophen, die daraus resultieren.

Gin wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts allerdings ein wichtiger Träger der Cocktail-Kultur. Gin Tonic mit verschiedensten Kräutern, Gins und Tonic Waters sind eine Kunst. Genauso wie ein richtiger Martini, aber da kommen wir noch drauf. Und auch Schottland hat neben Whisky seinen Gin, zB den Hendricks. Anfang des 21. Jahrhunderts begann Gin, sich erneut zu emanzipieren als Qualitäts-Spirituose jenseits vom reinem Cocktail-Drink, auch pur wurde jetzt genossen. Daher hat vor einiger Zeit auch die von mir hochgeschätzte Destillerie Bruichladdich von der schottischen Insel Islay angefangen, einen Gin aus 22 lokalen Kräutern (sowie einem weiteren Dutzend importierter) zu brennen. Und das ganze in einer alten Distille namens Uggly (ja, mit 2g) Betty aus dem 2. Weltkrieg. Betty hat früher auch den großartigen, göttlichen Bruichladdich-Malt geboren, wurde aber jetzt für Gin reserviert.

Das neue Flaschendesign ist sehr schön, früher war das Design des The Botanist bemüht „funky modern“, jetzt ist es eine schöne runde Flasche, in deren Glas reliefartig die Botanicals zu lesen sind. Sie hat, wie es sich für eine ordentliche Spirituose gehört, einen Korken. Ja, ich stehe auf Korken und finde es manchmal einfach enttäuschend, wenn zB ein sehr guter Whisk(e)y im oberen Preissegment einen Schraubverschluss hat. Ja, sowas gibt’s. Abgefüllt wird der Botanist mit 46% Vol. Die verschiedenen 22 lokalen Botanicals zeigt Bruichladdich sehr schön auf der Botanist-Produktseite hier.

Ich muss dazu sagen, daß ich in Sachen Gin ein dreckiger N00b bin. Ich hab zwar in meinem Leben schon viel Gin Tonics getrunken, aber meistens nur mit eher normalen Gins. Beefeater, Bombay, Gordons und Co. Also nichts unbedingt großartiges. Doch in den letzten 2 Jahren bin ich immer mal wieder bei einem Gin Sul, Windspiel, Gansloser und anderen Gins gelandet. Aber fast immer mit den verschiedensten Tonic Waters und anderen Gewürzen, Früchten etc. die der geneigte Barprofi, der sich einfach besser auskennt, mir kredenzte. An einem schönen Silvester-Abend im Pegelhaus, eine von Koblenz angenehmsten Adressen zum guten Essen und Trinken, wurde mir im Rahmen eines Mehrgänge-Menüs am späteren Abend vom Cheffe ein Gin empfohlen, den ich auf jeden Fall mal pur probieren sollte. Da er wusste, daß ich ein Malthead bin, wollte er mal schauen, wie mir denn ein purer Gin schmeckt und wohl vor allem, ob ich ihn runterkriege. Das war ein Gansloser Distillers Cut. Eine Fassstärke. Leicht in der Küche angewärmt. Und was soll ich sagen: großartiges Aroma. Fassstärken mag ich ja eh und brauche da auch beim Malt meist kein Wasser. Gin kann also auch was ohne Tonic Water oder Wermuth.

Aber zurück zum Bruichladdich The Botanist. Als erstes habe ich ihn als Martini ausprobiert. Nicht pur. Einen richtigen Martini. Und der wird mit richtigem Wermut-Wein gemacht, nicht einem einfachen Martini Dry. Dafür nehmen die meisten Barkeeper mindestens einen Noilly Prat, einen trockenen französischen Wermut-Wein. Seit 200 Jahren existiert diese Firma und sie war lange Zeit der größte Konkurrent zu Martini und durch ihre Vorreiterrolle im Export in die USA zB lange Zeit internationaler Marktführer noch vor Martini. Aber Ironie der Geschichte, vor 30 Jahren wurde Noilly Prat erst vom Martini-Konzern geschluckt und dieser dann wenige Jahre später von Bacardi. Die Geschäftsführung von Noilly Prat innerhalb des Bacardi-Konzerns ist aber immer noch in der Hand eines Ur-Ur-Ur-Ur-Enkels eines der beiden Gründer und somit immer noch familiengeführt. Er ist um einiges intensiver wie zB ein Martini Dry, weshalb weniger Wermut in Cocktails oft reicht für einen Wermut-Geschmack.

Also haben wir mal schwupps

6cl Gin
1cl Noilly Pratt

zusammen mit Eis in den Shaker, lustig geschüttelt und dann ins Glas abgeseiht. Und eine Olive (aus Lake, nicht Öl!) durfte nicht fehlen. Das Ergebnis war phänomenal. Sowohl der Botanist, der von der Nase pur her schon ein sehr straighter Gin ist (Wacholder im Vordergrund, die Botanicals recht dezent, keine Süße) als auch der ultrastraighte Noilly Prat ergaben einen Drink, der alles andere als pflegeleicht war. Ein wilder, roher Martini ohne Kompromisse. Auf der einen Seite sehr rau, aber durchaus komplex. Vielleicht vielen zu rau, aber ich fand das bereits großartig. Beide Komponenten definitiv zu erschmecken und ein trockener Wermut ist aromatisch durchaus nicht so weit von Wacholder entfernt finde ich.

Danach habe ich noch 2 Gin Tonic probiert. Pur werde ich mir die Tage mal richtig Zeit nehmen. Daher wird sich der Artikel noch etwas verändern. Leider war momentan nur Schweppes Extra Dry Tonic Water zu kriegen, aber das ist eigentlich für diese Art Gin vollkommen in Ordnung. Und es war ebenfalls ein sehr kompromissloser Gin Tonic. Einige Gins sind ja durchaus süß. Der hier nicht. Daher ist der Gin Tonic auch genau das: Gin und Tonic. Lecker. Rau, aber lecker.

Für 29 Euro ist der The Botanist echt ein No Brainer!

Aber denkt immer an die weisen Worte des Paten der jüdischen Mafia im London der 20er Jahre, Alfie Salomon, aus den großartigen Peaky Blinders:

„All right, the problem right betweeen rum and gin is that gin, it leads to the melancholy, whereas rum incites violence and it also allows you to be liberated from the self doubt. Right here, you are probably more in need of the old rum.“
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27 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 13. Mai 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Geschmacklich sehr guter Gin, kann man bedenkenlos bestellen..
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. Februar 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
22 botanische Kräuter mit hochrein destillierten Alkohol geben diesem Gin aus der Buichladdich Distillery der schottischen Hebriden Insel einen exquisiten Geschmack. Der Kontrast zu den meisten Gin-Sorten anderer Hersteller ist sehr deutlich. Ich sehe nur eine Ausnahme im ausgezeichneten, früher hochpreisigen nord-japanischenn Roku Gin, dessen Preis nach der Fukushima Reaktor-Katastrophe stark gefallen ist.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 11. Mai 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Echt sehr guter Gin.

Spitzenrezensionen aus anderen Ländern

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eymaeda
5,0 von 5 Sternen Excelente gin.
Rezension aus Brasilien vom 14. Juli 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Excelente gin. Faz um Martini incomparável.
Amazon Kunde
1,0 von 5 Sternen Producto no corresponde a la descripcion
Rezension aus Mexiko vom 29. November 2021
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
La descripción en Amazon.com.MX dice es botella de ginebra de 750ml. Me entregaron tamaño 700ml.
Mrs B
5,0 von 5 Sternen Got what I ordered.
Rezension aus dem Vereinigten Königreich vom 2. September 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Lovely tasty gin. Bought before from supermarket, but this was a much better price.
Loris F.
5,0 von 5 Sternen Gin Botanist
Rezension aus Italien vom 8. August 2024
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Buon gin bello strutturato, perfetto per chi cerca una bevuta profumata. Bellissimo il packaging!
WdeWhisky
5,0 von 5 Sternen Gran gin escocesa
Rezension aus Spanien vom 24. September 2022
Größe: Dry Gin 700mlVerifizierter Kauf
Había leído buenas reseñas sobre esta gin y decidí probarla. Tiene 31 botánicos de los cuales 22 son locales de la isla de Islay, lo que la convierte en una gin muy autóctona de esta zona del oeste de Escocia. Es una gin muy floral y con marcadas notas cítricas, algo que me gusta encontrar en la gins que suelo tomar. En Islay presumen de hacer buen whisky, pues ya pueden presumir de gin también porque esta ha sido una buena compra. Ha sido un regalo para mi pareja y a ella le ha gustado más que a mi, así que doble felicidad.