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Der Wortbruch: Hitler, Stalin und der 2. Weltkrieg: Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg Gebundene Ausgabe – 28. Juni 2007
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe480 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberPour le Mérite
- Erscheinungstermin28. Juni 2007
- Abmessungen17.9 x 3.9 x 24.6 cm
- ISBN-103932381068
- ISBN-13978-3932381065
Produktinformation
- Herausgeber : Pour le Mérite (28. Juni 2007)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 480 Seiten
- ISBN-10 : 3932381068
- ISBN-13 : 978-3932381065
- Abmessungen : 17.9 x 3.9 x 24.6 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 615.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Leider für uns alle -und hiermit meine ich nicht nur die Deutschen, sondern die gesammten europäischen Völker- ist seine Rechnung grosartig aufgegangen.
Sein aufsehenerregendstes Werk, "Der Wortbruch" aus dem Jahr 1994 wurde 2007 neu aufgelegt. Es handelt sich dabei um die Entwicklung der These, dass der Krieg zwischen dem Deutschen Reich und der UdSSR im Zweiten Weltkrieg deswegen unausweichlich war, weil Stalin die UdSSR seit spätestens 1939 massiv aufrüstete, um nach der gegenseitigen kriegerischen Erschöpfung der "kapitalistischen" Staaten Europas (zu denen er Hitler-Deutschland zählte) möglichst große Teile des Kontinents zu vereinnahmen.
Das Buch gliedert sich in 4 Kapitel und umfasst die Zeitspanne vom Zustandekommen des Hitler-Stalin Pakts bis zum Beginn des "Unternehmens Barbarossa". Innerhalb der Kapitel fehlt leider die weitere Gliederung, sie wird unzureichend durch Seitenüberschriften vorgenommen, die sich im Inhaltsverzeichnis wiederfinden. Der Anhang bringt Dokumente, Anmerkungen, Bibliographie und ein Personenregister. Maser zitiert äußerst umfangreich diverse Dokumente und nimmt zu anderen Autoren Stellung, die sich des Themas angenommen haben.
Zum Beginn des Barbarossa-Feldzugs befand sich eine der angreifenden Deutschen Wehrmacht zahlenmäßig und technisch deutlich überlegene Ansammlung von sowjetischen Einheiten unmittelbar an der Grenze zum Reich. Diese Truppen waren ganz offensichtlich nicht auf die Verteidigung eingestellt, sondern im Aufmarsch in die Bereitstellungsräume zum Angriff auf Europa begriffen, der am 10.07.1941 abgeschlossen sein sollte. Hitler kam somit Stalin um etwa 3 Wochen zuvor und hatte sein Gegenüber richtig eingeschätzt, obwohl er sich in dessen Stärke massiv getäuscht hatte. Stalin seinerseits darf beileibe nicht als naiv gesehen werden, rechnete aber scheinbar trotz der insgesamt 87 eingegangenen Warnungen erst 1942 mit der deutschen Invasion.
Das Buch ist heute als "Klassiker" einzustufen und hat nach seinem Erscheinen zu heftigen Kontroversen geführt, in denen der sogenannte "Historikerstreit" aus den Jahren 1986/87 fortgeführt wurde. Liest man die dort vorgetragenen Positionen genau, so zeigt sich, dass es weniger um die historische Wahrheit, als um die Auswirkungen der Geschichtsinterpretation auf die heutige Gesellschaft geht, wobei das natürlich nicht auf Deutschland beschränkt ist. Auf die gemeinsame Geschichte der Jahre 1933-1945 bezieht sich unter anderen ja in ganz wesentlichem Ausmaß das heutige Russland, für dessen vielfältige Nationen der "Große Vaterländische Krieg" eine ganz wesentliche einigende kulturelle Klammer ist.
"Die Geschichte ist eine Tochter der Zeit" sagte der ehemalige österreichische Nationalratspräsident Andreas Khol und bestätigte so, dass Geschichte keine akademische Disziplin mit Wahrheitsanspruch ist, sondern dass politisch motivierte Geschichtsverfälschungen bis in die Antike zurückreichen. In diesem Sinne bleibt es den geneigten Leser überlassen, sich selbst ein Bild zurechtzuzimmern und sich dabei immer zu fragen ' cui bono ?
Man sollte sich dazu den 14 Punkte Plan von Stalin im Original ansehen, den er Molotow mitgegeben hat, um das "imperiale Denken" von Stalin zu verstehen.
Diese politischen Ziele werden bei Maser zu einem "militärischen Erstschlag" umgedeutet, den Stalin im Jahr 1941 vorgehabt haben soll. Insgesamt sind die Dokumente und "Beweise", die er für eine derartige These vorlegt, sehr dürftig und offensichtlich vorsätzlich falsch dargestellt.
Vielmehr sind aufgrund der Öffnung im Rahmen der Perestroika bisher keine Dokumente gefunden worden, abgesehen von einem Vorschlag !!!! von Zhukov aus dem Mai 194, dass es eine systematische Planung von Angriffen auf Deutschland gegeben hätte. Es sind auch keine "Planspiele" veranstaltet worden, die auf einen geplanten Angriff auf Deutschland hingewiesen häten.
An diesem wichtigen Punkt betreibt Maser auf S. 325 eine Form von Fälschung von Fakten, die typisch ist für diese Form von Gesinnungsliteratur. Er stellt die Anzahl der verfügbaren Divisionen der Roten Armee so dar, als wenn sie in den entscheidenden westlichen Militärbezirken zur Verfügung stehen würden. Im Original von Timosenko und Zukov, auf das Maser sich auch bezieht, werden unter "III a)" und "III b" die Dislozierung der "Hauptkräfte" und der "übrigen Kräfte" dargestellt. Statt der 303 Divisionen stehen dann in des westlichen Militärbezirken nur noch 258 Divisionen zur Verfügung.
Neben der falschen Darstellung der quantitativen Größen nimmt er auch eine sehr problematische Bewertung der qualitativen Größe vor, der Säuberung des Offizierschorps nach 1937. Immerhin berichtet er auf S. 87ff korrekt über den Umfang der Säuberung, zweifelt dann aber an, dass es die Rote Armee geschwächt hat und führt einen jugoslavischen !????? Kronzeugen "Milovan Djilas" an. Die Folgen der Säuberung in quantitativer und qualitativer Hinsicht man man bei D. Glantz: Stumbling Colossus nachlesen.
Auch bei der Frage der "Kumpanei" zwischen den Westmächten und Stalin ist Maser nachweislich offensichtlich auf dem Holzweg. Stalin hat insbesondere den Engländern nie getraut und immer die Möglichkeit eines Separatfriedens zwischen dem Deutschen Reich und England befürchtet.
Insgesamt ein wenig hilfreiches Buch, sofern man Geschichtsschreibung nicht als Absicherung bestimmter politischer Positionen betrachtet.
Interessanter ist, auch weil es die relevanten Dokumente im Original enthält:
Überschär& Bezymenskij: Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion 1941. Die Kontroverse um die Präventivkriegsthese