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Die Paulusbriefe: erneut studiert und erklärt Gebundene Ausgabe – 5. August 2019

4,2 4,2 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

Edwin Johnson zeigt im vorliegenden Werk auf, daß Latein die erste Kirchensprache war, nicht Griechisch. Die Kirche entstand nicht im Orient, sondern Anfang des 16. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Sie ist das Produkt der Kollaboration eines "Runden Tisches" verschiedener Benediktinerklöster mitsamt Literaturdirektor und ausführenden Mönchen. Noch auf dem Tridentinischen Konzil (vorgeblich 1545) gab es keine von der Kirche anerkannte Vulgata beziehungsweise lateinische Bibel. Johnson setzt hier, präzise wie ein Herzchirurg, sein "Skalpel" im Zentrum der Lüge an. Er erspart uns die langen, mühsamen, aber dennoch nicht nutzlosen Umwege und führt uns so direkt und zielsicher ins Operationszentrum der Geschichtsschöpfer. Die akademische Welt hat das 1894 verfasste Werk in die hintersten Winkel der Bibliotheken verbannt, in der Hoffnung, es dort dem Staub und Vergessen anheim zu geben.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand; 1. Edition (5. August 2019)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 200 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3732256510
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3732256518
  • Abmessungen ‏ : ‎ 16 x 1.7 x 22.6 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,2 4,2 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
4,2 von 5
5 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 23. August 2019
Jeder hat sich schon einmal gefragt, warum dieser Paulus in seinen Briefen das Leben Jesu nirgends näher schildert und keinerlei Interesse an diesem oder irgendeine Kenntnis zeigt. Edwin Johnson erklärt das überzeugend: Die Verfasser der Briefe des Paulus wussten, dass es bis jetzt keine Quellen zum Leben Jesu gab, die Evangelien mussten noch geschrieben werden.

So führten die Briefe des Paulus zunächst die wichtigsten Namen und Dogmen ein, wie die Nachfolge der Bischöfe von Rom als die Päpste der Kirche. In anderen umstrittenen Fragen wurde Paulus für alle alles und jeder konnte sich auf eine Aussage von ihm berufen, wenn es etwa um die Ehe oder das Zölibat der Priester ging. Die Dispute zwischen Martin Luther und seinen Gegnern zeigen heftige Reaktionen auf die unter dem Namen des Paulus verfassten und in ersten Übersetzungen verbreiteten Thesen.

Edwin Johnson schildert das „Zeitalter der Veröffentlichungen“ der mit dem Buchdruck entstehenden Buchreligionen. Auch die alten Werke des Judentums stammen nicht aus viel früheren Zeiten und sind seit der Vertreibung aus Spanien entstanden. Zu auffällig sind die Fehler und Irrtümer in den ersten gedruckten Ausgaben der angeblich von den Gelehrten seit Jahrhunderten studierten und sorgfältig tradierten Schriften.

Edwin Johnson führt uns in das Zeitalter, in dem unsere weiteren Nachforschungen ansetzen müssen, wenn wir die Wahrheit über die Geschichte der Menschheit erfahren wollen. Die angeblich viele Jahrhunderte vor dem Buchdruck entstandenen Werke der alten Kirchenväter oder des Flavius Josephus und Philon von Alexandria entstanden damals in den Schreibstuben unserer fleißigen Mönche.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 6. August 2019
Für mich erklärt der Autor nachvollziehbar, wie er zu seiner These gefunden hat und beweist diese für mich glaubhaft.
Es wäre auch ein Wunder, wenn an dieser Stelle, an der es für eine riesige Organisation um so viel ging, nicht geschummelt und gelogen worden wäre, daß sich die Balken biegen.
Es wäre ansonsten schlicht ein unerklärliche Ausnahme von der Regel.
Nachdem ich mich eingelesen hatte, fand ich das Bemühen der Übersetzer, diesen Text aus dem vorletzten Jahrhundert in die Gegenwart zu holen, gelungen. Wie als Homage an den Autor hat man versucht, viel von seiner Ausdrucksweise mitzunehmen - aus dem Englischen und aus einer doch etwas anderen Zeit mit anderem Sprach-Usus.
Ich freue mich, daß ich den üblichen, verschwommenen, widersprüchlichen und offenbar auch total verlogenen Darstellungen etwas entgegensetzen kann: Fakten. Nicht mehr schutzloses Opfer zu sein, sondern wissend (an so einer wichtigen Stelle), das ist mir die Lesezeit wirklich wert gewesen.
Der Stoff beschäftigt einen auch im Nachgang.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. August 2019
Johnson weist, für mich unwiderlegbar, nach, dass jegliche Literatur, welche vor das frühe 16. Jahrhundert datiert ist, eine tatsächlich spätere Schöpfung ist und die angeblich alten Kirchenväter und -lehrer damit ebenfalls neuere Erfindungen sind. Der Autor belegt aus den Werken der Kirchenväter und anderer "historischer" Schreiber heraus, dass die Bibel erst ab dem 16. Jahrhundert geschaffen wurde. In der "Kirchengeschichte" des Eusebius entdeckt Johnson die blanke Grundskizze für die komplette Paulus-Romanze.

Z.B. stellt die Reformation nur eine der 2 an der Schöpfung der Kirchengeschichte beteiligten Fraktionen dar. Weiter wird auch die Existenz eines historischen Judentums und des angeblichen Alters der hebräischen Schrift widerlegt.

Jeder aufrichtig nach der Wahrheit Suchende dreht sich, sofern er sich nicht diese Thematik erschließt, wozu Johnson unverzichtbar ist, zwangsläufig und fortwährend im Kreis, ohne sich dem wirklichen Zentrum der Lüge auch nur anzunähern - und unter Anderem genau zu diesem Zweck wurde der ganze literarische Bau so konstruiert, wie er uns heute vorliegt.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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