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The Road to Unfreedom: Russia, Europe, America Gebundene Ausgabe – 3. April 2018
“A brilliant analysis of our time.”—Karl Ove Knausgaard, The New Yorker
With the end of the Cold War, the victory of liberal democracy seemed final. Observers declared the end of history, confident in a peaceful, globalized future. This faith was misplaced. Authoritarianism returned to Russia, as Vladimir Putin found fascist ideas that could be used to justify rule by the wealthy. In the 2010s, it has spread from east to west, aided by Russian warfare in Ukraine and cyberwar in Europe and the United States.
Russia found allies among nationalists, oligarchs, and radicals everywhere, and its drive to dissolve Western institutions, states, and values found resonance within the West itself. The rise of populism, the British vote against the EU, and the election of Donald Trump were all Russian goals, but their achievement reveals the vulnerability of Western societies.
In this forceful and unsparing work of contemporary history, based on vast research as well as personal reporting, Snyder goes beyond the headlines to expose the true nature of the threat to democracy and law. To understand the challenge is to see, and perhaps renew, the fundamental political virtues offered by tradition and demanded by the future. By revealing the stark choices before us--between equality or oligarchy, individuality or totality, truth and falsehood--Snyder restores our understanding of the basis of our way of life, offering a way forward in a time of terrible uncertainty.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe368 Seiten
- SpracheEnglisch
- HerausgeberCrown
- Erscheinungstermin3. April 2018
- Abmessungen16.23 x 3.07 x 24.31 cm
- ISBN-109780525574460
- ISBN-13978-0525574460
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Kundenrezensionen
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Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.Spitzenrezensionen aus Deutschland
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- Bewertet in Deutschland am 1. November 2018Dieses Werk ist bereits mit seiner Veröffentlichung ein Klassiker. Wie schon in Bloodlands mit der Deutung der Vergangenheit gelingt dem Autor eine klare Einordnung der Gegenwart.
Zunächst ist etwas irritierend und bei der Lektüre oder beim zuhören nicht ganz klar einzuordnen, warum sich der Autor sehr sehr lange mit dem Philosophen Iljin auseinandersetzt. Dies wird aber im weiteren sehr klar, da dieser Denker den Bauplan und das Grundgerüst für den heutigen Putinismus lieferte. Weil Russland im Inneren seinen Bürgern nichts liefern kann, eine unproduktive Wirtschaft hat und nebenbei noch die ungerechteste Vermögensverteilung der Welt, müssen andere Felder gefunden werden, auf den Russland brilliert. So wird ein Russland als letzte Bastion gegen Homosexualität erfunden, werden Homophobe Gesetze erlassen, wird offener Rassismus gepflegt.
Russland hat eben andere Werte, wo andere nur Dekadenz und ein höheres Bruttoinlandsprodukt haben. Sofern jemand auf die Idee kommt, sich von der eurasischen Ideologie zu lösen, wie etwa die Ukraine, werden Chaos und Instabilität exportiert, demokratische Volksaufstände als CIA gestiftet diffamiert und als Faschisten verunglimpft. Dabei war das moderne Russland nie näher am eigenen Faschismus als jetzt. Faktisch gab es in Russland in der Eigenstaatlichkeit nie eine demokratische Wahl. Die einzige demokratische Wahl in Russland fand in der russischen Teilrepublik der Sowjetunion statt. Jedoch gilt es als grammatischer Fehler, einen Russen als Faschisten zu bezeichnen weil der Russe an sich nie faschistisch sein kann. Russland ist schließlich ein unschuldiges Volk und unschuldiges Land – hier entwickelt der Autor zwei gegensätzliche Politikkonzepte: die Politik der Ewigkeit und die Politik der Unvermeidlichkeit.
Die Politik der Unausweichlichkeit geht von der hegelschen Grundthese aus, das sich der Geist Gottes schon in der Geschichte verwirkliche und Markt und Demokratie früher oder später alles regeln werden. Jede Politik ist ein alternativloses Konzept.
Hingegen geht die Politik der Ewigkeit von einem unschuldigen Volk aus, was von finsteren krumnäsigen gestalten gerne auch anderer Hautfarbe und Religion in seiner Reinheit stetig angegriffen wird. Die Politik der Ewigkeit hat nicht nur Russland erfasst, sondern auch Ungarn, die Türkei, Italien und Putins größter Coup: die Vereinigten Staaten.
Vom Wahlsieg Donald Trumps liefert der Autor eine glänzende Analyse. Zunächst handelt es sich beim Wahlsieger um einen fiktionalen Charakter: einen erfolgreichen Geschäftsmann. Dieser erfolgreiche Geschäftsmann war 2004 insolvent. Solvent wurde erst wieder durch massive Geldzahlungen russischer Geschäftsleute. Der Trump-Tower war eine Drehscheibe krimineller Machenschaften und Geldwaschanlage. Sämtliche Mitarbeiter seines Wahlkampfteams und Minister haben enge Verbindungen nach Russland. Die Wahl selbst kann auf Computermanipulation beruhen. In jeden Fall ist der russische Geheimdienst verantwortlich für die massivste Desinformationskampagne und Wählerbeeinflussung der bisherigen Gegenwart.
Von den USA zeichnet der Autor ein düsteres Bild: er verbindet die Medikamentensucht und Heroinepidemie die weite Teile der abgehängten Staaten erfasst hat direkt und eindrucksvoll erschütternd mit der Wählerzustimmung des republikanischen Kandidaten. Die vereinigen Staaten sind aktuelle ein Land auf dem zivilisatorischen Rückzug. Die Lebenserwartung bei Männern sinkt. Das System wird undemokratischer, demokratische Institutionen werden zurückgefahren. Die Demokratie wird nach dem Prinzip des Schmerzes umgestaltet, solange andere, idealerweise andersrassige Personen noch mehr Schmerzen und Einbußen erfahren als man selbst durch die Wegnahme ohnehin spärlicher sozialer Vorteile, ist man's zufrieden.
Auf einer Metaebene kann man dieses Buch auch als Gegenthese zur Theorie von Francis Fukuyama vom Ende der Geschichte lesen. Hoffentlich bleibt der Weckruf der von diesem Buch ausgeht, nicht allein ein Widerhall im Elfenbeinturm.
- Bewertet in Deutschland am 21. März 2024Das Buch gibt einen politischen Überblick der letzten Jahrzehnte, wobei Russland, die USA und Europa
die Hauptakteure des Weltgeschehens darstellen. Keiner kann einen Schritt de Vernunft weichen, alle
streben einem voraussehbarem Ende entgegen. Ich habe das Buch mit Spannung gelesen - und weiter
verschenkt!
- Bewertet in Deutschland am 17. Juli 2018Timothy Snyder hat mit "The Road to Unfreedom" ganze Arbeit geleistet. Wenn man in den vergangenen Jahren einigermaßen aufmerksam die Nachrichten verfolgt hat, ist Vieles in diesem Buch nicht unbedingt neu. Snyder schafft es allerdings, durch viele kleinere oder größere Details, die in der Vergangenheit oft unter dem Radar durchgingen, dem Ganzen eine neue, umfassende Perspektive zu geben. Die Rolle Russlands im Weltgeschehen der letzten Jahre, die Fehler der westlichen Welt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für den Rest Europas und für Amerika werden exzellent beleuchtet. Als holistische Betrachtung der Situation, die mir in den aktuellen politischen Diskussionen doch irgendwie fehlt, ist dieses Werk ein wertvoller Debattenbeitrag. Snyders Schreibstil, der den Leser gut mitnimmt und die Fülle von Fakten präzise einordnet, ist dafür sehr förderlich.
Ganz ohne Schwächen ist "The Road to Unfreedom" nicht - bei einigen von Snyders Thesen, die beispielsweise das Sukzessionsprinzip ("Succession or Failure") oder die Optionen der Nationalstaaten in Europa ("Integration or Empire") betreffen, scheinen mir seine Begründungen teils auf etwas wackligen Beinen zu stehen, auch wenn man mit den jeweiligen Ergebnissen durchaus mitgehen kann. Auch wären etwas mehr Ideen, wie wir aus der aktuellen Situation wieder herauskommen sollen, nicht verkehrt gwesen. Im Gesamtbild fallen diese Schwächen allerdings nicht so stark ins Gewicht, als dass sie einen Punktabzug bedeuten würden. KDaher von mir nicht nur eine klare Kaufempfehlung, sondern insbesondere die Empfehlung, sintensiv über den Inhalt nachzudenken.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
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JOHN I. CAMPBELLBewertet in Kanada am 11. August 20235,0 von 5 Sternen A MUST read. The growth of Authoritarianism, understanding the Ukraine war.
Well documented, well organized and convincing. Snyder identifies the similarities and historic links between Naziism and Russian authoritarians from Stalin to Putin. He examines in detail the rise of communication technology in the internet and how it has unfairly influnced democratic processes throughout Europe, Russia and America. He details the myriad links between Putin and Trump; shockingly factual and detailed.
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RrBewertet in Mexiko am 23. Juni 20235,0 von 5 Sternen frente al nuevo orden mundial, Snyder explica como la historia nos da enseñanzas para superarlo
Todo lo que escriba el historiador Timothy Snyder hay que leerlo. Un analista experto del proceso histórico, principalmente europeo, y sus consecuencias. Snyder rescata la importancia de la historia para explicar nuestras sociedades y nuestras realidades al inicio del Siglo XXI (donde se va construyendo un nuevo orden mundial). Frente a este escenario, es sumamente importante esta obra que advierte la posibilidad real de perder nuestra libertad frente a los autoritarismos contemporáneos y a las críticas a la idea de la democracia a nivel planetario. No es el único autor que lo ha advertido, pero si es uno de los pocos que demuestra, profesional y objetivamente, porqué. También hay que leer, de él, “Sobre la Tiranía: 20 lecciones que aprender del Siglo XX”. No aprendimos lo suficiente del siglo pasado y sus barbaries. Identifica dos factores clave para entender a la organización política y sus consecuencias. Una, la “política de la eternidad” y la “política de la inevitabilidad”. La primera, es la política de aquellos líderes que promete un futuro mejor para su país (y que eso ocurrirá inevitablemente, aseveración utópica), políticos que dispersan la idea de que el gobierno no puede ayudar a toda la sociedad como un todo pero solo puede protegerla de sus enemigos (lo cual conlleva a crear enemigos y a no trabajar como sociedad para solucionar sus problemas desde dentro de la misma, busca culpables en vez de soluciones democráticamente inclusivas), la “política de la eternidad”, en su discurso, salta de un momento histórico a otro solo para encontrar argumentos que pareciendo lógicos -históricamente- no lo son, solo son seleccionados para fortalecer su discurso populista. Y dos, el “discurso de la inevitabilidad”, un discurso político que pregona que no hay opciones, que es inevitable que el presente (visto como una situación caótica y adversa) es lo mismo que el futuro depara (lo cual mantiene la idea constante de que todo está mal, idea que nos aleja de visiones positivas del futuro). La política de la eternidad pone en el centro del discurso a la nación, a una nación que eternamente es víctima (los enemigos pueden ser otras naciones, otras razas, otras religiones, no importa, el enemigo existe -aunque nadie esté seguro de su amenaza). Algo más que queda demostrado en esta obra es que los líderes de la política de eternidad y de inevitabilidad, siempre terminan en caos, autoritarismos y pérdida de la libertad y la igualdad de las personas
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AgtOfAmazonBewertet in Italien am 26. Oktober 20245,0 von 5 Sternen Come nel commento di Harari: brilliant and disturbing
Quello che gia sapevamo, ma raccontato con estremo dettaglio, collegando tra loro tutti gli elementi della campagna di disinformazione dal 92 ad oggi. Mette i brividi, specialmente attendendo il risultato delle elezioni americane
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Tim FinnertyÜberprüft in Belgien am 5. April 20244,0 von 5 Sternen Very good explanation of Russia's original invasion of Ukraine in 2014
Very good description Russia's initial invasion of the Crimea + Donbas in 2014.
I was less a fan of the historical philosophy and coverage of US politics at the time of writing (a good part of which is no longer relevant).
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MoustafaBewertet in Schweden am 30. März 20234,0 von 5 Sternen The Road to Unfreedom: Russia, Europe, America
Good book to read helps to understand the techniques authoritarianregimes are using to smear revolutions.
What is interesting was that the same techniques was used by Egyptian regimes against 25 revolution.

