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Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muss Taschenbuch – September 2007

3.5 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Michel Onfray sensibilisiert für die Herausforderung der Extinktion vernunftwidriger Lernoktroi wie der daraus resultierenden mentalen Lernergebnisse. Hier ist Verantwortung einzufordern, haben die religiösen Oberhäuptern Rede und Antwort zu stehen.

Die bloße Verneinung, nämlich dass wir keinen Gott brauchen, lässt offen, was denn anders gebraucht wird. So die Bestimmtheit des unendlichen Urteils. Wäre auch das, was an anderen Möglichkeiten besteht, in toto negiert, würde aus dem Atheismus ein Nihilismus, gegen den Onfray steht. Die Widerlegung der Gottesfiktion ist Onfrays Impetus. Gut gegliedert und vorstellungskräftig trägt er seine argumentativen Belege gegen abergläubische Realitäten vor, die monotheistischen Gotteszuschreibungen entsprungen sind.

Wenn von einem Denken die Rede sein soll, dann findet es rudimentär auf Ebene von Vorstellungsweisen statt. Die gedankliche Auseinandersetzung selbst fehlt. Durchgängig ist das Auffinden und Zusammentragen des Negativen vom unmittelbaren Auffassen der ins Auge fallenden Absurditäten her. Die Einordnung in die Geschichtlichkeit und der Erkenntnisfortschritte findet nicht statt, auch nicht Erklärungen aus der Zeit, den Umständen und den Lebenslagen, die auch den schiefen, abwegigen Lernprozess verstehen lassen.

Der Versuch, Gott als eine historisch auftauchende Kategorie zu verorten, beispielsweise als Ausdruck einer Wirklichkeit integrativer Konzertierung von Kollektivbildungen, also die Genese der Subjektwirklichkeit menschlicher Gewächse, kommt nicht in den Horizont. Auch die Polarität von Mensch und Natur wird gar nicht wissenschaftlich in den Fokus genommen.
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Format: Taschenbuch
Überschrift und Untertitel lassen keinen Zweifel an der Intention des Autors. Michel Onfray klagt die großen monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam an, nicht für eine bessere Welt zu stehen, sondern oft – und gerade in der heutigen Zeit – eine bessere Welt zu verhindern. Er bezieht dabei bewusst eine einseitige Position – bewusst weil, wie er deutlich macht, unser Denken von den großen monotheistischen Religionen sowieso überproportional beherrscht wird. Das Neue dabei ist, dass er sich nicht nur auf das Christentum oder nur auf den Islam bezieht, sondern immer wieder die drei monotheistischen Religionen miteinander vergleicht und dabei aufzeigt, dass der Unterschied so groß nun wieder auch nicht ist. Jede der Religionen ist voll von religiösen Vorschriften, welche das Privatleben des Gläubigen in fast allen Bereichen einschränken. Auf der anderen Seite sind Bibel, Koran und Talmud so facettenreich, dass die Machthaber jeder Religion für fast jede Meinung ein entsprechendes Zitat finden. Onfray hinterlegt dabei seine Aussagen mit vielen Beispielen aus Bibel, Talmud und Koran: Auch der Islam kann bei entsprechender Auswahl geeigneter Koranstellen nach Bedarf kämpferisch oder friedliebend interpretiert werden. Eine Fülle von Beispielen ist immer wieder das Stilmittel, mit dem er seine Thesen unterlegt.

Nur wenige Kapitel beziehen sich auf die Christliche Religion alleine, hier betrachtet der Autor als Franzose hauptsächlich die Katholische Kirche, die in Frankreich anders als in Deutschland die dominante Rolle spielt. Auch hier zeigt er wieder an Hand von Beispielen auf, dass die christliche Religion mitnichten nur Segen bringt.
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Format: Taschenbuch
Das Besondere an Onfrays Buch, ist, dass er sich dem Gottesthema nicht so sehr von der Warte der wissenschaftlichen Analyse nähert, sondern von der Warte des, sagen wir mal, lebensfohen Menschen, der nicht begreifen kann, wie Religion das diesseitige Leben so sehr beeinträchtigen kann. Religion ist für ihn in Wesentlichen ein Hindernis in Bezug auf die Möglichkeit, sein Leben auszukosten - und dieser Preis ist ihm zu hoch, weil er davon überzeugt ist, keine Gegenleistung dafür zu erhalten.

Das erzeugt stilistisch eine gewisse Polemik und die eine oder andere Spekulation, die nicht ganz belegbar ist, z.B., dass Paulus das Christentum mit seinen eigenen seelischen Problemen geprägt hat. Vielleicht vermisst man auch eine gewisse Differenzierung, da die Ablehnung der Religion aus jeder Seite atmet und nicht viel Platz für eine Würdigung eventueller positiver Seiten lässt.

Der Ton des Buches ist kämpferisch, denn Onfray ist der Ansicht, dass die Zeit drängt, für jeden, der sein Leben leben will, nicht im ewigen Verweis auf das Jenseits, darauf zu verzichten. Onfray gehört zu denjenigen, die den Atheismus (ein Wort, das er übrigens bereits als Diffamierung empfindet) radikalisieren, da sie ungeduldig werden mit einer Gesellschaft, die das Diesseits seit so langer Zeit immer wieder auf ein seiner Ansicht nach fiktives Jenseits bezieht.

Er verweist auf die unzähligen Einflüsse, die Religion in Staat, Kultur, Gesellschaft und Gesetzgebung hat und stellt die Frage, warum das so ist. Denn die moralischen und gesellschaftlichen Errungenschaften der Moderne schreibt er nicht der Religion zu, er ist überzeugt davon, dass diese gegen den Widerstand der Religion erreicht wurden.
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