Neu:
13,00€13,00€
KOSTENFREIE Retouren
GRATIS Lieferung Dienstag, 24. Oktober
Oder schnellste Lieferung Montag, 23. Oktober. Bestellung innerhalb 11 Stdn. 27 Min.
Nur noch 4 auf Lager
Zahlung
Sichere Transaktion
Versand
Amazon
Verkäufer
Amazon
Rückgaben
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Gebraucht kaufen 5,26 €
Andere Verkäufer auf Amazon
& Kostenlose Lieferung
92 % positiv in den letzten 12 Monaten
+ 1,29 € Versandkosten
99 % positiv in den letzten 12 Monaten
+ 1,37 € Versandkosten
88 % positiv in den letzten 12 Monaten
Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
Den Autoren folgen
OK
Wo bitte geht’s zu Gott, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen Gebundene Ausgabe – 1. September 2007
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe44 Seiten
- SpracheDeutsch
- Abmessungen17.1 x 0.8 x 24.4 cm
- HerausgeberAlibri
- Erscheinungstermin1. September 2007
- ISBN-103865690300
- ISBN-13978-3865690302
Wird oft zusammen gekauft

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Produktinformation
- Herausgeber : Alibri; 1., Edition (1. September 2007)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 44 Seiten
- ISBN-10 : 3865690300
- ISBN-13 : 978-3865690302
- Lesealter : Kundenempfehlung: 4–9 Jahr(e)
- Abmessungen : 17.1 x 0.8 x 24.4 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 257,204 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,288 in Religion für Kinder (Bücher)
- Nr. 31,283 in Belletristik für Kinder
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen. Bei Piper erschienen von ihm »Jenseits von Gut und Böse«, »Leibniz war kein Butterkeks« (mit Lea Salomon), »Keine Macht den Doofen«, »Hoffnung Mensch«, »Die Grenzen der Toleranz« sowie zuletzt »Entspannt euch! Eine Philosophie der Gelassenheit« (auch als Hörbuch erhältlich).

Entdecke mehr Bücher des Autors, sieh dir ähnliche Autoren an, lies Autorenblogs und mehr
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Zuerst das Lob: Der Illustrator Helge Nyncke hat hier einen sehr guten Job gemacht. Die Illustrationen sind kindgerecht hell, fröhlich in den Farben ohne chaotisch bunt zu werden. Der Strich ist sauber und präzise, dabei aber unaufdringlich und funktional, statt sich expressiv in den Vordergrund zu drängeln. Die Behandlung des Raumes zeigt, wie Nyncke sowohl den Einsatz von Perspektive als auch die Figurendarstellung aus dem Effeff beherrscht - da ist keinerlei als kindliche Naivität getarntes Unvermögen zu erkennen.
Ss gibt auf den Buchseiten allerhand zu entdecken an "nebensächlichen" Details, wie dem Knopf auf dem Fensterbrett im Badezimmer. Dies hätte man sogar noch etwas verstärken können, in einzelnen Buchseiten wie z.B. bei der Begegnung mit dem Rabbi ist die kompositorisch schöne Idee (wie der Rabbi im Zentrum eines Steinpflasters steht) eher auf Erwachsene zugeschnitten, welche es sicherlich gern so klar mögen. Für Kinder ist da dann eventuell zu wenig "Augenfutter" vorhanden. Aber es gibt ja Ausgleich, z.B. auf der Seite, wo die beiden Helden nach dem Weg fragen und wir nebenbei eine ihr Rad schiebende, vom Einkaufen kommende Gans sehen, die sich mit einem Hasen-Jogger unterhält.
Wunderbar beobachtet sind dabei typische Kinder-Posen, welche der Illustrator auf Igel und Ferkel übertragen hat: Wie z.B. das Ferkel seinen kleineren Freund einmal Huckepack trägt, während sie sich mit dem Bischof (einem Erwachsenen) unterhalten und so auf eine sehr kindliche Weise das Zusammenhalten der beiden nicht so sehr gezeigt, als vielmehr gelebt wird - das ist großartig! Überhaupt haben die beiden Heldenfiguren einen starken Knuddelfaktor, man muß sie einfach gern haben!
Störend ist der Seitenanschnitt: Die schönen Illustrationen werden häufig zu abrupt von den Seitenrändern abgeschnitten - man hätte sich ein sanfteres Fade-Out gewünscht. Wie Nyncke eigentlich eine Szenerie auf einem Blatt Papier anzuordnen vermag, kann man anhand der Budenplanken des Badezimmers erkennen: das Layout hätte besser auf seine Zeichnungen eingehen sollen!
Zum Inhaltlichen: Hier wurde eindeutig Potential verschenkt. Die Geschichte ist nicht spannend genug, denn es existiert kein echtes Problem, das gelöst werden muß. Ferkel und Igel suchen Gott, finden ihn nicht und gehen wieder heim. Nirgendwo geraten sie in eine wirklich krisenhafte Situation oder gar in Gefahr, wie es in jedem spannenden Märchen der Fall ist. Entsprechend fehlt ihnen auch jede Möglichkeit, sich wirklich zu bewähren, über sich selbst hinauszuwachsen. Außerdem ist ihre Freundschaft - so herzerwärmend sie sein mag - zu eindimensional. Nur einmal erfahren wir, daß der Igel seinen Mut nur vorspielt und eigentlich genauso ängstlich ist wie sein Freund Ferkel. Mehr Auseinandersetzung gibt es zwischen den beiden nicht, obwohl der Streit, das gegenseitige Einanderherausfordern und Übetrumpfenwollen , welches mit dem Zusammengehörigkeitsgefühlt und der Solidarität unter Freunden austariert sein will, doch zur kindlichen Realität dazugehört.
Was für die Charakterisierung der beiden Helden zutrifft, läßt sich auf die gesamte Story ausweiten: Sie ist zu eindimensional und macht somit denselben Fehler wie alle "Erbauungsliteratur": die Message des Autors gewinnt Oberhand über seine Fabulierlust. Es wird hier schlicht nur die Dummheit des Gottesglaubens vorgeführt. Das ist ja okay und als Anliegen ebenso legitim wie Agitprop für irgendeinen Gott (wenn nicht sogar noch etwas legitimer ;-) ). Aber der Plot verliert zusehr an Gewicht. Dabei gäbe das Thema mehr her: Gottesglauben kann verführerisch sein, so verführerisch wie das Lebkuchenhaus bei Hänsel und Gretel.
Warum begehen weder Igel noch Ferkel Fehler (aus denen sie dann ja lernen könnten)? Warum probiert nicht eins von beiden mal den magischen Trick mit dem Beten aus? Die Grundidee ist zu sehr auf die Schlußpointe "Wer Gott kennt, dem fehlt was" (hier oben...) hin ausgerichtet. Dabei hätte man sie spannender, nachvollziehbarer, lebendiger gestalten können. So macht der Autor es sich und seinen Lesern allzu einfach: Igel und Ferkelchen, die für die Kinder stehen, sind pfiffig und nett, die religiösen Autoritäten (Erwachsenen) sind ziemlich dumm und so können die Kinder - pardon! - Tiere sich einvernehmlich zuzwinkern und an die Stirn tippen. Okay, hier kann man ein bißchen grinsen, schmunzeln, lachen. Aber im Gedächtnis bleibt wenig, denn es gab kein echtes, wichtiges, ernstes Problem zu lösen. Schade!
Zur Diskussion wegen des Indizierungsverfahrens: Mir kommt es so vor, als wäre ein Teil der inhaltlichen Schwäche der political correctness geschuldet, mit welcher der Autor vorgeht. Alle drei behandelten abrahamitischen Religionen werden anteilig gleich behandelt und kommen auch noch in der Reihenfolge ihrer Entstehung vor, statt ansteigend nach Wichtigkeit bezogen auf das zu vermutende Erlebnisumfeld der angsprochenen Kinder. Das Judentum, welches für ein durchschnittliches Kind in Deutschland kaum von Interesse sein dürfte, nimmt ebensoviel Platz ein wie das Christentum, welches hierzulande ja doch wesentlich häufiger anzutreffen ist. Dadurch, daß der Rabbi ausgerechnet eine Geschichte erzählt, welche Kinder zumeist aus dem christlichen Kontext kennen, wird möglicherweise sogar Konfusion bei den Kindern geschürt: Wer glaubte denn jetzt noch gleich an die Sintflut - die Juden oder die Christen? Der Islam kommt relativ farblos weg, der Hinweis darauf, daß der Mufti sich in seinen religiösen Gefühlen verletzt fühlt, ist eher ein Augenzwinkern für Erwachsene - für Kinder dürfte nicht so recht klar werden, worum es denn beim Islam jetzt noch gleicht geht, eine Höllendrohung ist im Vergleich zu der Sintflut oder der Kreuzigung denn doch eher unkonkret und fühlt sich nicht wirklich wichtig an. Die Akkuratesse, mit welcher alle drei Religionen exakt gleichviel Fett abbekommen, wirkt so, als habe selbst bei Schmidt-Salomon irgendeine Meta-Schere im Kopf gewirkt.
Daß dies eventuell notwendig gewesen sein könnte, ist traurig. Zwar ist die Geschichte m.M.n. juristisch "wasserdicht", zwar werden weder falsche Behauptungen in dem Buch erhoben, noch stiftet sie zu Rassenhass oder anderen feindseligen Handlungen an. Aber ihr fehlt damit auch etwas der für Kinder typische Anarchismus: Ausgewogenheit ist eigentlich eher was für Erwachsene.
Eineinhalb Punkte Abzug für diese inhaltlichen Schwächen, ein halber Punkt Abzug wegen des Seitenbeschnitts - bleiben leider nur 3 Sterne übrig. Die aber sind wohlverdient!
Ich habe es also bestellt um es mit meinem 4jährigen Sohn zu lesen. Vorher habe ich es mir alleine angeschaut, denn ich wollte ja wissen was uns bei einem Buch, dass nur knapp der Indizierung entgangen ist, erwartet.
Die Geschichte vom kleinen Ferkel und dem Kleinen Igel ist wirklich gut. Es wird gut gezeigt wie die Beiden die Dinge nicht einfach nehmen wie sie ihnen vorgesetzt werden sondern diese Hinterfragen. Sie wollen wissen warum einem ohne Gott angeblich etwas fehlt und begeben sich auf die Suche. Die Antworten der drei großen Religionen gefallen ihnen nicht wirklich und am Ende sind ganz glücklich damit diesen Gott vor dem man sich fürchten kann nicht zu kennen. Soweit so gut.
Die Art und Weise wie die Geschichte transportiert wird und vor allem die Art der Bilder finde ich dennoch überzogen. Für mich scheint es so, als ginge es eben nicht nur darum ein "neutrales" Kinderbuch zu schreiben sondern den Religionen wirklich eins auszuwischen. Die Zeichnungen von Rabbiner, Priester und Mufti wirken schon sehr überzogen und wie starke Karikaturen, die die drei in einem möglichst schlechten Licht zeigen sollen.
Für Erwachsene die sich das Buch anschauen ist das kein Problem, denn diese verstehen, dass man mit Überzeichnungen auf bestimmte Eigenschaften aufmerksam machen kann und können diese Einschätzen. Es ist aber ein Kinderbuch (oder wird zumindest als solches verkauft). Kinder können die Unterschiede nicht machen und sehen nur die beiden guten Freunde und die bösen Religiösen. Das finde ich nicht gut gelöst.
Die Botschaft für die Kinder hätte das Buch auch ohne diese Übertreibungen gut transportieren können. Ging es den Autoren darum ein gutes Kinderbuch zu schreiben oder doch auch ein wenige darum zu Schockieren? So ein Verfahren auf Indizierung bringt natürlich auch nette Publicitiy und Aufmerksamkeit mit sich...
Wie dem auch sei: Ich habe das Buch mit meinem Sohn zusammen gelesen und wie bei jedem anderen Buch auch erklärt und geleitet. Die zuvor genannten Punkte waren daher kein Problem.
Die Abwechslung zu den ansonsten immer nur Pro-Religion ausgelegten Medien war jedenfalls sehr angenehm und hat auch dem Kleinen gefallen.
Bei der Bewertung schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen. Einen Stern Abzug gibt es wegen der unnötigen Übersitzung in jedem Fall. Aber alleine das Engagement auch einmal die andere Seite der Medaille zu zeigen gehört belohnt. Daher 4 Sterne.
Ich habe mich bemüht alles wesentliche zusammen zu fassen. Wenn die Rezension hilfreich war würde ich mich natürlich über eine entsprechende Bewertung freuen :-)







