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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 28. März 2011
Charlotte ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie hat ein liebevolles Elternhaus, geht regelmäßig zur Schule, hat gute soziale Kontakte - und ab und zu kifft sie. Am liebsten im Gartenhaus von Jan, der das von seinen Eltern überlassen bekommen hat. Während Charlotte den alltäglichen Pflichten nachkommt, fällt Jan immer weiter ab, bekommt Probleme mit der Polizei, der Schule, dem Dealer und anderen Jugendlichen. Und Charlotte kommt dahinter, dass eigentlich niemand Jans Problem als seines ansieht. Als Charlotte schon aufgeben will, kommt plötzlich dennoch Hilfe in Form eines Sozialsarbeiters, der Aufklärungsarbeit leistet. Ob Jan allerdings bereit ist, die Probleme anzugehen, diese Antwort bleibt der Autor dem Leser schuldig.

Eine Identifizierung mit den Jugendlichen gelingt der Zielgruppe sehr gut, wobei sich die meisten meiner Jugendlichen (ich arbeite in einer Wohngemeinschaft) leider mehr in Jan als in Charlotte hineinfühlen können. Da viele sehr auf sich selbst bedacht sind, fällt es ihnen schwer, Empathie für andere aufzubringen. Grundsätzlich danke ich aber, dass die meisten Jugendlichen doch eher Charlotte als Identifikationsbild sehen werden, vor allem dann, wenn sie noch nicht so intensiv mit dem Thema in Berührung gekommen sind, vielleicht sogar erst am Überlegen sind, ob sie es einmal ausprobieren wollen oder nicht.

Das Ende des Buches finde ich sehr gelungen, denn einerseits ist es ein offenes Ende, weil wir ja nicht wissen, ob Jan das Hilfeangebot annehmen wird, andererseits aber hinterlässt er doch das Gefühl der Hoffnung. Es gibt einen ganz konkreten Lösungsvorschlag, nämlich das Aufsuchen einer Beratungsstelle gegebenenfalls das Sprechen mit einem Psychologen. Außerdem hat Jan den großen Vorteil, dass er nicht alleine ist. Er hat jemanden, dem seine Probleme nicht egal sind. Leider sind es nicht seine Eltern, was aber gerade in diesem Alter nicht selten vorkommt, aber es sind verantwortungsvolle Freunde, die noch zwischen richtig und falsch unterscheiden können, die Jan nicht aufgeben wollen, obwohl er sich selbst schon aufgegeben hat.

Das Buch ist einfach zu lesen und vor allem ist man schnell durch. Das Konzept der K.L.A.R. Bücher greift hier sehr gut. Ich selbst habe es in einem Dienst in einer Stunde ausgelesen. Es ist groß geschrieben, die Sprache ist einfach, verständlich und lässt dennoch ein gutes Mitdenken zu. Außerdem regt es zum Nachdenken an. Gefühle allerdings werden nur selten benannt und so bleibt es leider dem Leser überlassen, zu erahnen, wie sich der/die Jugendlichen nun fühlen. Bei Jan wird es fast schon Hoffnungslosigkeit sein, ein Abspulen jedes einzelnen Tages, ein Überleben. Ziele hat er nicht, abgesehen davon, sich täglich zuzukiffen. Wenn man allerdings weiß, dass Marihuana Emotionen verstärkt, d.h. wenn es einem schlecht geht, dann geht es einem nach dem Konsum noch schlechter, dann ist das wohl genau das Falsche für den jungen Mann. Charlotte hingegen entwickelt ein großes Verantwortungsgefühl, möglicherweise schon ein zu großes. Sie fragt sich die ganze Zeit, ob sie überhaupt zuständig sei, ob es sie eigentlich irgendetwas angehe und ist ziemlich verzweifelt, als ihr keiner von Jans anderen Freunden wirklich helfen will, das Problem beim Schopf zu packen. Gut finde ich, dass der Autor dann sagt, wenn Jan keine Hilfe will, dann darf es auch nicht weiterhin Charlottes Problem sein, gleichzeitig den Einsatz aber lobt und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.

Bei Jan hingegen sieht der Leser ganz klar, welche Probleme mit dem Marihuana Konsum einhergehen können, nämlich, dass man sich für viele andere Dinge nicht mehr interessiert. Termine bei Richter, Zahlung von Rechnungen, überhaupt Zahlung von irgendetwas, Ehrlichkeit, Sauberkeit und Ordnung, Einfühlen in andere Menschen, Einfühlen in das eigene Leben, das alles wird zweitrangig und gestaltet sich immer schwieriger. Irgendwann sehen die Jugendlichen keine Perspektive mehr und allerspätestens dann ist es Zeit, dass sich die Helfersysteme einschalten. Aber wie der Autor richtig vermittelt, nur wenn man selbst das Problem beim Schopfe packt - und dazu muss man mal einsehen, dass es ein Problem ist - dann gibt es die Möglichkeit, aus diesem Dilemma auch unbeschadet, aber um viele Erfahrungen reicher, wieder auszusteigen.
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am 30. März 2017
Bei dem Buch "Du bist doch nur noch zugekifft" handelt es sich um einen Roman für Jugendliche von 12 bis 16 Jahre.
Im Mittelpunkt steht die Schülerin Charlotte, die sich in Jan verliebt, der neu in ihrer Klasse ist. Sie feiert ihren 16. Geburtstag mit ihrer Clique in der Gartenlaube, in der Jan wohnt. Hierbei kiffen die Freunde auch und Charlotte findet das zuerst cool. Doch dann bemerkt sie, wie die Drogen Jan verändern und wie viele Probleme Jan hat und will ihm helfen.
Das Buch handelt von einem Thema, das für viele Jugendliche interessant ist. Ich bin 15 Jahre alt und lese eigentlich nicht so gerne. Aber es hat mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen, da das Thema interessant ist; außerdem ist das Buch kurz und in großen Buchstaben gedruckt, daher ist es auch gut geeignet für Kinder, denen es schwer fällt zu lesen. Außerdem ist das Buch gut dazu geeignet, sich mit dem Thema Drogensucht und was man dagegen tun kann, auseinanderzusetzen.
Das offene Ende hat mir nicht so gut gefallen, aber ich habe mir dann selbst ein (positives) Ende ausgedacht.
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am 1. Dezember 2007
Wenn Hänel sich an ein Reizthema wie "Dope" macht, kann man sich fast sicher sein, damit ein Stück Jugendliteratur in die Hand zu bekommen, dass nicht nur bestes Lesefutter ist, sondern auch nahezu ohne pädagogischen Zeigefinger aufklärt und zum Nachdenken anregt. Das ist ihm schon mit "Alk"-Roman gelungen und das setzt er auch hier konsequent und authentisch um.
Charlotte verliebt sich in Jan, der neu in die Klasse gekommen und irgendwie anders als die anderen Jungen ist. Vor allem lebt er alleine in einer Gartenlaube, die zum idealen Treffpunkt der Clique wird, um nach der Schule abzuhängen und gepflegt einen durchzuziehen. Aber dann passiert etwas, das Charlotte zweifeln lässt, ob das wirklich alles "kein Problem" ist...
Die Geschichte räumt gründlich mit den gängigen 70er-Jahre-Vorurteilen von Haschisch als "Einstiegsdroge" auf, benennt aber gleichzeitig die Veränderungen, die viele aufgeklärte Eltern und Lehrer noch nicht wahrhaben wollen: Cannabis hat heute einen bis zu 25fach stärkeren Wirkungsgehalt, psychische Abhängigkeiten werden immer häufiger.
Zum Roman gibt es vom Verlag ausführliches Unterrichtsmaterial, das der Autor gemeinsam mit einer Psychologin aus der Suchthilfe erarbeitet hat - überzeugender und sachlich fundierter kann man das Thema nicht angehen!
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am 31. März 2014
kurz und leicht verständlich, für ca. 14-17jährige, gute Literaturkartei, die viele Textarten abdeckt und zur Reflexion anregt, bei der allerdings die Sachinformationen zum Thema Cannabis nachrecherchiert werden dürfen. Hier bringt die Wissenschaft gerade häufig neue Forschungsergebnisse.
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am 6. August 2011
Dieses Buch gibt einige gute Einblicke in die Sicht des Drogenkonsums. Ebenso empfehlenswert ist das Buch: "Bekifft und abgedreht" von Udo Küstner.
Eine gute Gelegenheit sich mit dem Drogenkonsum und der Sucht auseinanderzusetzen und sich zu informieren.
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am 27. April 2016
das Buch ist in einer leichten, verständlichen Sprache geschrieben. Man versteht worum es geht. Aber die Problematik der Drogen wird nicht angegangen, sondern an der Stelle endet das Buch. Ohne Happy End. Langweilig...
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am 3. November 2012
cannabis wird hier nicht verteufelt,wie es die medien immer gerne machen,
aber auch nicht als komplett harmlos dargestellt,so muss es sein,eigentlich ein gutes buch
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am 19. November 2013
Keine Pflichtlektüre aber für Jugendliche bestens für den Umgang mit der Suchtproblematik zu empfehlen - in ihrer Sprache geschrieben und gut verständlich
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am 13. August 2016
Ein gutes Buch für Deutschunterricht in den Niederlanden. Das Thema is gut geeignet für Schüler. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch.
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am 17. April 2012
Also ich finde das Buch ziemlich gut.Es ist zwar wirklich kurz und die Schrift ist viel zu groß doch der Inhalt ist ganz nett zu lesen. Was aber wirklich schlecht war, war der Versand ich habe extra einen Premium Versand gewählt damit es pünktlich ankommt aber das tat es nicht ich habe es vor drei tagen bestellt und es ist noch nicht da obwohl mir garantiert wurde das es nach einem Werktag kommen würde.
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