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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 11. November 2016
Ich bin mit der Leistung des Lüfters richtig zufrieden.
Der Einbau funktioniert recht einfach (vorausgesetzt man baut das Mainboard aus und man hat genug Platz im Gehäuse).
Der Lüfter ist so gut wie nicht zu hören, auch nicht wenn der CPU auf Volllast läuft (Prozessor: i7 920 nicht übertaktet, Mainboard: ASUS P6T, Gehäuse: Antec 300).

Von mir eine absolute Kaufempfehlung, bin sehr zufrieden.
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am 20. September 2017
Der Shadow Rock wurde in einem bequiet Gehäuse verbaut und kühlt einen i7-6700k, die Temperaturen bewegen sich bei normaler Arbeit bei um die 30-40 Grad.

Einbau ohne Probleme machbar, solange man die Größe unterbringt.

Würde ihn immer wieder kaufen!
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am 2. Mai 2017
Einbau war mit hilfe eines Youtube Videos problemlos
Wärmeleitpaste war dabei und reicht für 2x auftragen
100%ige empfehlung von mir!
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am 27. Juli 2014
(Wer nur die Kurzübersicht haben will, ganz unten noch mal die Auflistung der Vor- und Nachteile)

Da ich einen CPU-Kühler gesucht habe, der meinen i5 3570k gut und vor allem leise kühlen soll, kam ich schließlich mit meinen Budget von knapp 40€ für einen wenigstens 120mm Kühler auf den SHADOW ROCK SLIM. Die anderen Modelle mögen ja vielleicht durch noch bessere Kühlleistungen überzeugen, jedoch sind diese dann einfach nur riesig und mit 50€ - 80€ außerhalb meiner Preisvorstellungen.

Um es vorweg zu nehmen: Mich interessierte hier mehr die Lautstärke als ein paar Grad C° Unterschied zu anderen Kühlern. Trotzdem wurde ich in keiner dieser Hinsichten enttäuscht, im Gegenteil!

Kompatiblität:
Der Shadow Rock Slim ist mit allen gängigen Sockeln kompatibel. Weil der Kühler, wie der Name schon sagt, relativ dünn ist bedeckt er auch keine RAM-Slots. Er ist in jeder Richtung festschraubbar, was ihn unglaublich flexibel macht.

Montage:
Wie man anhand von Bildern im Netz erkennen kann, werden hier einige Schrauben mitgeliefert, die man auch fast alle braucht. Auch zwei weitere Halteklammern für einen zweiten Lüfter liegen bei, Ersatzteile gibt es nicht.
Ein zweiter Lüfter ist zwar montierbar, jedoch lässt sich leider kein weiterer 135mm Radiator nachbestellen (nur 120mm oder 140mm).
Die Anleitung ist relativ klein und dadurch vielleicht auch ein bisschen zu ungenau. An einer Stelle musste ich mir behelfsweise ein Video anschauen, weil ich eine Kleinigkeit übersehn hatte. Später mehr dazu.
Man kann das Mainboard zur Montage im Gehäuse lassen, und braucht auch keine zweite Person zum montieren, was natürlich sehr praktisch ist.

1. Schritt: Als erstes schraubt man die Backplate auf die Rückseite des MBs fest. Die Schrauben schauen dann auf der anderen Seite neben dem Sockel heraus und werden mit ein paar Plastik-Klippsern in Position gehalten.

2. Schritt: Mit 4 Minischrauben befestigt man die 2 zu dem Sockel passenden Halterahmen für den Kühler, am Kühler selbst.

3. Schritt: 4 dicke Schrauben werden jetz durch den Halterahmen am Kühler mit Muttern befestigt. Und hier verstand ich den (vorher erwähnten) nächsten Arbeitsschritt nicht, weil ich nicht gesehn hatte, dass die Schrauben hohl sind, und ihrerseits ein ein Gewinde in sich tragen. Das ging aus der kleinen Anleitung leider nicht hervor.

4. Schritt: Man setzt jetzt den Kühler mit den Gewindeschrauben in die gewünschte Richtung auf die heruasstehenden Schrauben der Backplate (Ja, man kann diesen Lüfter in jeder beliebigen Position anbringen!). Sodann benötigt man einen Schraubenzieher und beginnt eine der hinteren Schrauben zu drehen, sodass sie sich in die dicken Schrauben hineinschrauben. Am besten diagonal, sodass sich der Druck gleichmäßig auf der Kühlpaste verteilt. FERTIG

Kühlleistung:
Das Teil sitzt Bombenfest. Da ich zudem eine Lüftersteuerung besitze, habe ich den Lüfter dort angeschlossen und habe ihn auf Halber Umdrehungszahl laufen. Dabei entsteht durch den 135mm Lüfter im Idle (Ruhemodus) eine Temperatur von 29°C, unübertaktet. (gemessen mit HWMonitor)
Dabei ist er so leise, dass ich ihn nicht heraushöre. Die Festplatte ist jetzt das lauteste Teil im PC^^
Im Stresstest mit voller Lüfterleistung (Prime 95) kommt die Temperatur nicht über 42°C hinaus, ebenfalls unübertaktet. Bei halber Umdrehungszahl nicht über 45°C.
Und das nur mit einem sanften Rauschen wahrnehmbar. Der Lüfter selbst ist unhörbar, selbst bei offenem Gehäuse.

Fazit:
Für knapp 40€ bekommt man einen Lüfter, der sein Geld wert ist. Edles Design, Top Kühlqualitäten und auch noch unhörbar. Wenn man den Kühler richtig fixiert, braucht man keine Ersatzteile und in der Regel braucht man auch keinen 2. Lüfter. Von daher kann man über diese Nachteile hinwegsehn.
Somit Von mir eine klare Empfehlung an alle, die sich nicht mit lauten 92mm Lüftern quälen wollen, und niedrige Temperaturen brauchen oder wollen.

Pros:
- viele Sockel kompatibel
- in jede Richtung positionierbar
- verdeckt keine RAM-Slots
- gute Kühlleistung
- Flüsterleise
- 2. Lüfter montierbar
- sitzt sicher und fest durch Backplate
- gute Qualität, edles Design

Cons:
- kein 135mm nachbestellbar, nur 120mm oder 140mm!
- keine Ersatzteile
- unübersichtliche Anleitung
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2014
Ich habe mir vor kurzem neuen CPU (Intel Core Quad Q9550) zugelegt und festgestellt, daß mein alter CPU-Kühler dafür nicht geeignet ist.
Mein Mainboard ist ein Asus P5WDH Deluxe 775 Sockel.
Einbau: das Mainboard muss abgebaut werden, aber für erfahrene Nutzer kein Problem.
Auf meinem 775-Mainboard ging der Einbau schnell, die Anleitung hat dafür alle Bilder und Informationen parat, auf deutsch.
Der Lüfter hat 4-Pin-Anschluss.
Der Kühlkörper stört keine Hardware-Komponenten. Das ist für mich sehr wichtig, da ich ab und zu an meinen Hardware-Komponenten etwas mache, wie Arbeitsspeicher tauschen/testen, Festplatte einbauen/ausbauen usw.
Mein Intel Core Quad Q9550 ist gerade bei 20 °C, unter Last mit Prime stundenlang gemessen bei 40-50.
Vorher war der CPU immer bei 50-60 °C mit Intel Core2Duo 2,4 GHz E6600.
Der Lüfter ist angenehm leise und kaum hörbar, mich persönlich stören mehr die Festplatten-Geräusche.
Von mir ganz klar 5 Sterne, dieser Slim-CPU-Kühler von Bequiet ist meiner Meinung der beste!
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Januar 2017
Ich habe den Kühler für meinen neuen Rechner erworben und wollte von Anfang an auf Namenhafte Hersteller setzen, so stieß mir der BeQuiet Shadow Rock Slim ins Auge.

Dieser hat mir besonders gefallen, da er eine vernünftige und Massive Backplate im Lieferung hat und so ein durchbiegen des Boards bei dem Gewicht praktisch unmöglich erscheint. Ich bin nämlich absolut kein Fan von den Sogenannten PushPins. Ich finde so wie es AMD beim AM3+ Sockel und den Vorgängern geregelt hat zwar immer noch besser, weil diese Montage wesentlich stabiler aussieht, aber mit der Backplate steht dem dieser Kühler im nichts nach.

Montiert habe ich diesen auf meinen Intel i7 7700K, da die angegebene TDP laut Spezifikation von Intel (Thermal Solution Specification PCG 2015D (130W) ) ausreichend zu scheinen sei. Die Montage war für einen erst Intel User ein wenig kniffliger, da der Kühler selbst schon sehr groß ist, aber mit Zeit Geduld und dem Verständnis die Bedienungsanleitung zu lesen, aufjedenfall machbar!

Im Idle erreichte ich in meinem gut belüfteten Corsair Carbide Alpha-Spec Gehäuse mit insgesamt 5 Gehäuselüftern einen Wert der Kerne zwischen 30°C - 40°C und einen unter Volllast Wert von 50°C - 70°C, ohne OC zu betreiben. Da ich generell kein OC vor hab, da die Leistung erstmal mehr als ausreichen ist, habe ich aber Casemodding zur Liebe den Lüfter mit positiven Effekt ausgetauscht.

Im Lieferumfang befanden sich zwei weitere Klammern, die eine etwas größere Tiefe besitzen und für eine weitere Montage (2ter Lüfter) gedacht sind oder in meinem Fall zum Austausch des Hauptlüfters. (Klammern sind allerdings nur für 120mm Lüfter mit einer Standard Tiefe von 25mm.

Als Lüfter kam ein Corsair CO-9050042-WW ML Series ML120 LED Premium PC-Gehäuselüfter mit hohen Statischen Druck (Für Radiatoren und Kühler) zum Einsatz. Da dieser ein größeres Volumen bei einem höheren Statischen Druck erzeugt im Bezug auf den Standard Kühler, der aber 135mm groß ist, entwickelten sich die Temperatur Werte bei geringerer Umdrehungszahl zum Positiven, so habe ich nun bei ca. 600 U/Min einen Idle Wert von 25°C - 35°C und einen Wert unter Volllast von 45°C - 65°C bei 1400 U/Min.

Dabei ist der neue Lüfter ebenfalls wie der montierte Silent Wings fast unhörbar. Hätte ich kein Casemodding betreiben wollen, wäre der Standard Lüfter sogar draufgeblieben, da dieser dank PWM ebenfalls wie der Corsair sehr gut regelbar ist und auch für ein Silent System noch ausreichen Kühlleistung mitbringt.

Alles in allem bin ich mit der Verarbeitung und dem Beiliegendem Zubehör, sowie der Kühlleistung auch im Standard mehr als zufrieden. Mit einer Modifikation erreicht man allerdings eine etwas bessere Kühlleistung bei besserer Optik.

Ich kann Ihn bedenkenlos weiterempfehlen. Allerdings sollte man darauf Achten das dieser Lüfter aufgrund der Höhe auch ins Gehäuse passt.
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am 5. Mai 2015
Ich hab nach einem möglichst leisem und Platzsparendem Kühler gesucht, der den Boxed Lüfter meines Core i5 3570k ersetzen sollte und habe mich nach langem überlegen für diesen hier entschieden.
Vorrausschicken möchte ich, dass meine CPU derzeit (trotz K-Variante) nicht übertaktet ist, d.h. er läuft mit 3,4 Ghz, bzw. 4 Ghz im Turbo-Boost. Da der Prozessor bis jetzt bei mir noch nie die limitierende Komponente war, oder es mich zumindest noch nicht nennenswert gestört hat, ist Übertakten für mich bislang nicht nötig gewesen. Wer einen CPU-Kühler zum starken Übertakten sucht, ist hier wohl an der falschen Adresse, leichten Spielraum nach oben bietet er aber allemal.

-Der Einbau
Trotz Anleitung gestaltete sich der Einbau etwas schwierig. Er verlangt viel Fingerspitzengefühl und in meinem Fall auch kurz eine zweite Person. Allerdings schraube ich nicht täglich an PCs herum, weshalb mir vielleicht einfach nur etwas Übung fehlt. Dennoch ist der Einbau mit etwas Geduld definitv machbar, hätte aber etwas einfacher gelöst werden können.

-Die Kühlleistung
Als ich das erste mal nach dem Einbau die Temperatur der CPU überprüft habe, war ich zunächst etwas ernüchtert, da sich die Temperatur im Idle von ~40 "nur" auf 34 Grad verbessert hat. Positiv überrascht hat mich hingegen die Temperatur unter Volllast. Trotz mäßig belüftetem Gehäuse und vergleichsweise hoher Raumtemperatur kam ich hier nicht über 48 Grad. Ein Spitzenwert, wie ich finde, der, wie oben bereits erwähnt, auch Spielraum zum späteren Übertakten bietet.
Die Kühlleistung hat meine Erwartungen auf jeden Fall übertroffen, vor Allem wenn man noch Lautstärke und vergleichsweise kompakte Bauweise mit einberechnet.

-Die Lautstärke
Hier ein paar Worte vorweg: Grundsätzlich bin ich nicht sehr Geräuschempfindlich, da ich beim Spielen meist ein Headset trage und beim Arbeiten mich ein leichtes Hintergrundrauschen nicht sonderlich stört. Der Boxed-Lüfter von Intel hat aber defintiv den Bogen überspannt. Hierbei störte mich weniger die Lautstärke an sich, sondern viel mehr die Frequenz. Während der Boxed-Lüfter von AMD einfach wie ein Laubgebläse klingt, kommt bei der Variante von Intel noch ein unerträgliches Fiepen hinzu. Vielleicht hatte ich da aber auch einfach nur Pech und bei meinem Boxed-Lüfter ein fehlerhaftes Modell erwischt.
In meinem System machen zusätzlich zum Shadow Rock Slim noch 2 Gehäuse-Lüfter, 2 HDDs und eine GTX 770 von MSI krach, was zur Folge hat, dass auch unter Volllast der Lüfter von außen nicht zu hören ist und nun die leiseste mechanische Komponente in meinem PC darstellt.
Auch hier wurden meine, zugegeben relativ geringen, Ansprüche erfüllt. beQuiet! ist hier tatsächlich Programm.

-Fazit:
Ein guter, leistungsfähiger und sehr leiser CPU-Kühler, bei dem man keine Angst haben muss, dass er den RAM-Riegeln in die Quere kommen könnte. Lediglich der, in meinen Augen etwas komplizierte, Einbau verhindert eine 5-Sterne Bewertung.
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am 19. Mai 2014
Ich habe gezielt wieder auf einen BeQuiet! CPU-Kühler zurück gegriffen, da ich bereits mit dem Dark Rock Pro 2 sehr zufrieden bin und nun für ein weiteres Workstation-System eine Silent-Kühlung zu einem vertretbaren Preis suchte.

Das Auftreten ist sehr edel: Die Oberseite ist mit einer gebürsteten Aluminiumplatte abgerundet, die Heatpipes sind mit kleinen "Köpfchen" versiegelt. Macht sich optisch sehr gut zu Schwarzen Mainboards!
Der Lüfter ist wie gewohnt unhörbar leise, es ist eigentlich kein Unterschied zum Last-Betrieb erkennbar.

Die Anleitung ist in gutem Deutsch geschrieben und ausreichend bebildert. Es liegt viel Befestigungsmaterial bei, welches für sich auch gut verarbeitet ist.

Schlanker, leiser und hübscher Kühler mit massiv Leistung. Würde ihn mir jederzeit wieder kaufen.
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am 25. Juni 2014
Hallo,

mir wurde dieser Kühler vom PC Händler meines Vertrauens zu meinem neuen Rechner empfohlen, obwohl ich, aufgrund guter Erfahrungen mit dem Alpenföhn Groß Klockner, eigentlich diesen wieder verbauen wollte. Vorteil dieses Kühlers ist die sehr schlanke Bauform, so dass man die Ram Riegel auch mit installiertem Kühler noch wechseln kann, das war beim Groß Klockner nicht möglich.

Verbaut habe ich diesen Kühler auf einem Asrock Z97 Extreme 6 und einem Xeon E3 1231 V3 (80W TDP). Als Wärmeleitpaste kam die Arctic MX-4 zum Einsatz. Die Temperaturen liegen mit Mainboardlüftersteuerung und 100% CPU Auslastung bei 60-62°C, mit voll aufgedrehtem Lüfter bei etwa 55°C. Im Standardbetrieb (also Teillast bei alltäglichen Aufgaben) liegt die Temperatur bei 38-45°C. Im Idle dann 25-28°C. Als Vergleich habe ich nur meinen Arbeits-PC, der Core I7 2600 kommt unter Vollast mit Boxed Lüfter auf 73°C, hat aber auch eine TDP von 95 W. Die Kühlleistung würde ich als Hobby PC Bauer somit nicht als überragend, aber auch nicht schlecht beurteilen, für Overclocker ist dieser Kühler meiner Meinung nach aber weniger geeignet, ich würde ihn eher als leisen Boxed Kühler Ersatz bezeichnen, denn Leise ist er, eigentlich unhörbar, solange er nicht mit 100% angesteuert wird, denn dann ist schon ein wahrnehmbares Rauschen zu hören.

Was allerdings aber garnicht geht, ist meiner Meinung nach die unglaublich fummelige und abenteuerliche Montage auf einem LGA 1150 Board. Als Techniker biegen sich mir immernoch die Fingernägel, wenn ich an dieses, sorry, "idiotische" Montageabenteuer denke.

Versuch einer Erklärung: Eine Backplate wird von hinten an das Mainboard gehalten und mittels 4 Schrauben von hinten durch das Mainboard fixiert, die Gewinde gucken dann rund um den CPU Sockel raus, die Schrauben werden dann von oben mit Plastik C-Clips fixiert, so dass sie also nicht mehr nach hinten rausrutschen können. Das ist alles noch Kinderleicht zu bewerkstelligen. Danach kommen 2 Haltebügel jeweils via 2 Schrauben an den Kühlkörper selbst montiert, das ist ebenfalls Kinderleicht. Nun kommt das unverständliche und aus Techniker oder Handwerkersicht absolut unsinnige: Die Bügel haben dann mittels angeschraubten Muttern 4 feststehende Innengewinde, die auf die am Mainboard befindlichen "Stehbolzen" gehören. Die "Stehbolzen" (die von unten durchs Board durchgesteckt und fixiert wurden, also zwar noch drehbar, aber nicht in der Höhe variierbar sind) müssten also theoretisch alle viere gleichzeitig und gleichmäßig von der Rückseite des Mainboards gedreht werden, um den Kühler gleichmäßig auf den Prozessor zu "ziehen" und nicht die Gewinde zu zerwürgen, der Vergleich mit einem Radwechsel wie in anderen Rezensionen hinkt hier, da ich keine Felgen bei irgendeinem Fahrzeug kenne, in denen ein Innengewinde reingeschnitten wurde um dann die Radbolzen in die Felge zu drehen, das geht nicht und macht auch kein Mensch. Wenn man den Kühler auf die 4 Bolzen setzt, hat man dabei nichtmal Feedback, ob die Bolzen auf den Innengewinden sitzen, da man es sich gespart hat, die Innengewinde wenigstens zu senken. Kontrolle, ob der Kühler wirklich plan auf dem Headspreader sitzt, hat man durch diese Montage auch nicht, sie wird zum reinen Glücksspiel. Alleine zu bewerkstelligen war das Ganze auch nur, weil mein Gehäuse, das Fractal Design Define R4 gottseidank eine Öffnung unter dem CPU Sockel hat, somit konnte ich das Mainboard erst einbauen und dann den Kühler anbringen, bei Gehäusen ohne Öffnung muss man das demzufolge vorher bewerkstelligen und wird dabei eine 2. Person, die das Mainboard senkrecht hält, benötigen.

Diese ganze Prozedur wird so übrigens 1:1 in der Montageanleitung beschrieben. Ich saß ungelogen 2 Stunden vor dem Mainboard, CPU und Kühler und mit dem Gedanken, das könne doch nicht der Ernst des Herstellers sein. Ich hab versucht, mir irgend eine effizientere Montagemöglichkeit zu überlegen, als die in der Anleitung beschriebene, die Muttern aber erst auf die Stehbolzen zu drehen und dann am Kühler anzubauen, funktioniert beispielsweise auch nicht, da man nicht weis, wie weit man die Muttern auf die Bolzen drehen muss, damit der Kühler auf der CPU plan aufsitzt. Das Mainboard kopfüber auf den Kühler zu setzen, um dann die Schrauben vorher durch das Mainboard zu stecken ohne gesenkte Löcher in der Kühlerhalterung ? Auch waghalsig, einmal verrutscht und ein paar Elkos des Mainboards sind geköpft.

4 Sterne hätte der Kühler verdient, wenn die Montage einfach abgelaufen wäre, so aber sagt mir Amazon via Mouseover bei der Sternevergabe, 2 Sterne bedeuten "gefällt mir nicht" und genau das trifft hier zu.
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am 4. Dezember 2016
Den Kühler habe ich nicht bei Amazon gekauft, da er nicht in die Schweiz geliefert wird. Dennoch möchte ich hier kurz Stellung nehmen. Ich habe recht empfindliche Ohren und wollte eigentlich nur das Beste / Leiseste. Ich hatte mit einem BeQuiet-Netzteil mal gute und schlechte Erfahrungen gemacht, es war zwar unhörbar leise, aber genau nach der Garantiezeit verabschiedete es sich mit einem Knall. Bei nem Lüfter sollte das allerdings nicht passieren.

Ich hab das Teil für meinen neuen PC gekauft: Intel i7 6700k, 16 GB Ram, Asus Z170-A Board, 2 SSDs, 1 DVD-Brenner. Ich verwende den Rechner für Multitasking, aber nicht für Spiele.

Kurzum: Man hört das Teil, wenn man bei offenem Rechner das Ohr bis zu etwa 50cm an den Kühler hält. Es ist kein Rauschen, sondern ein ganz schwaches Brummen oder Rattern. Ich habe meinen Rechner immer beidseitig offen. Trotzdem höre ich vom Lüfter, wenn ich vor dem Bildschirm sitze, rein gar nichts! Wie gesagt, ich bin empfindlich. Auch bei Mutlitasking (mehrere Videos abspielen) mit fast 100% Last, bleibt der Lüfter mit unter 1000 Umdrehungen für mich unhörbar (ich habe minimale Hintergrundgeräusche von unserer Heizung im Haus). Erst wenn man einen extremen Test mit Prime95 macht oder im BIOS die Drehzahl absichtlich auf über 1000 U/min einstellt, beginnt man ihn zu hören. Es ist dann ein sehr angenehmes Rauschen zu vernehmen.

Zur Montage: Ja klar, es ist ein wenig umständlich, aber ich finde es nun wirklich überhaupt nicht kompliziert und auch nicht sehr zeitaufwendig. Die Montageschritte sind recht gut beschrieben und sonst gibt's auf Youtube Videos. Was sicherlich sehr fummelig und nicht gut ohne dritte Hand geht, ist die Montage am montierten Board im PC-Gehäuse. Ich habe das nicht machen müssen, da ja sowieso alle Teile neu waren.

Kleiner Tipp zur Endmontage auf dem Prozessor: Ich habe das Board am linken und rechten Rand auf genügend grosser Höhe mit Kartonschachteln abgestützt, dass ich so den Kühler von oben schön draufsetzen konnte, ohne ihn festhalten zu müssen, und von unten konnte ich mit einem kleinen Schraubendreher die Schrauben festziehen ohne den Kühler halten zu müssen. Es geht also gut, wenn man alleine ist.

Ach ja die Temperatur: Die ist meiner Meinung nach vor allem im Idle zu hoch (30°). Ich gehe aber davon aus, dass es an einer nicht optimalen Montage / Wärmeleitpastenverteilung liegt. Die Volllast-Temperaturen mit Benchmark-Programmen sind eigentlich okay (~65°), ausser im extremen Hitzetest von Prime95.

Grösse: Bei meinem alten, einfachen Gehäuse ragt das Teil minimal auf der Seite raus. Da ich die Seiten aber eh nie montiert habe, ist es okay. Man sollte sich das aber bewusst sein. Trotz "Slim" kann man den Kühler nicht gerade als klein bezeichnen. Positiv ist jedoch, dass auch etwas höhere RAM-Riegel keine Probleme bereiten.
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