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Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung: Wege aus der gegenwärtigen Krise Paperback – 4 Oct. 2021

4.4 4.4 out of 5 stars 7 ratings

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Die europäische Aufklärung des 18. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten kulturellen und gesellschaftspolitischen Strömungen der westlichen Zivilisation. Sie stellt Weichen für die Herausbildung des modernen Menschen- und Weltbildes. Die in ihr vertretenen Werte sind grundlegend für die Entstehung von freiheitlichen und demokratischen Staatsgebilden. Es sind universelle Werte wie Menschenwürde, Freiheit, Selbstbestimmung (Autonomie) und Unabhängigkeit. Die menschliche Vernunft und nicht eine göttliche Instanz gilt für die Aufklärung als das Richtmaß des Denkens und Handelns. Erwachsen aus der Aufklärung sind die moderne Wissenschaft, der Individualismus, die moderne Religionskritik sowie die universellen Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit. Doch die Werte der Aufklärung werden in der Gegenwart zunehmend verletzt und ihre Errungenschaften rückgängig gemacht. Zwei „Kräfte“ tun sich im Kampf gegen die Aufklärung besonders hervor: einerseits die von der philosophischen Postmoderne beeinflussten neuen Ideologien wie Politische Korrektheit, Gender und Diversity, andererseits der politische Islam, der in der westlichen Welt verstärkt an Bedeutung gewinnt. Beide verursachen krisenhafte Phänomene wie Einschränkungen von Rechten, Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten und Konflikte. Der Autor ruft die wichtigsten Werte der Aufklärung in Erinnerung und zeigt, wie sie in der heutigen Gesellschaft und Politik verletzt werden. Eine Rückbesinnung auf diese Werte und ihre Verteidigung helfen uns, einen Ausweg aus der gegenwärtigen Krise zu finden. Der Autor macht die Aktualität der Aufklärung sichtbar. Sie kann uns immer noch eine kulturelle und gesellschaftspolitische Orientierung geben.

Product description

About the Author

Der Autor, Dr. Alexander Ulfig, geb.1962, studierte Philosophie, Soziologie und Sprachwissenschaften in Hamburg und Frankfurt am Main. Er promovierte mit einer Arbeit über den Begriff der Lebenswelt. Er arbeitet als freier Autor. Wichtigste Veröffentlichungen: Lexikon der philosophischen Begriffe (1993); Lebenswelt, Reflexion, Sprache (1997); Immanuel Kant, Die drei Kritiken (Hrsg.) (1999); Niccolò Machiavelli, Hauptwerke (Hrsg.) (2000); Große Denker (2006); Qualifikation statt Quote (Hrsg.) (2012); Wege aus der Beliebigkeit (2016); Die Quotenfalle (Hrsg.) (2017); Gender Studies – Wissenschaft oder Ideologie? (Hrsg.) (2019); Der letzte Schritt zum Glück (2020).

Product details

  • Publisher ‏ : ‎ Deutscher Wissenschaftsverlag; 1st edition (4 Oct. 2021)
  • Language ‏ : ‎ German
  • Paperback ‏ : ‎ 121 pages
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3868881808
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3868881806
  • Dimensions ‏ : ‎ 16.1 x 21.7 x 1 cm
  • Customer reviews:
    4.4 4.4 out of 5 stars 7 ratings

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Alexander Ulfig
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Ich studierte Philosophie, Soziologie und Sprachwissenschaften. Meine Doktorarbeit schrieb ich über den Begriff der Lebenswelt.

Ich stehe in der Tradition des Humanismus und der Philosophie der Aufklärung. Ich beschäftige mich vorwiegend mit den Themen "Menschenrechte", "Gerechtigkeit", "Gleichberechtigung" und "Demokratie".

In meinen Büchern lege ich besonderen Wert auf Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung. Dabei folge ich dem folgenden Motto des Philosophen Karl Raimund Popper: „Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann“.

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Reviewed in Germany on 14 November 2021
Ein lesenswertes Buch für unsere Gegenwart - gerade auch für Uni-Angehörige, Studenten, Erstsemester zu empfehlen! Alexander Ulfig liefert in seinem Buch einen allgemein verständlichen, gut lesbaren Überblick zu den wichtigsten geistesgeschichtlichen Strömungen Europas. Und er findet stichhaltige Argumente dafür, warum gerade die westliche Tradition aufklärerischen Denkens mögliche Wege aus den Krisen unserer Gegenwart bietet. Vernunft und rationales Denken statt Aberglaube, die Kraft des besseren Arguments (das sich im Abgleich mit der Realität zu bewähren hat) statt das Beharren auf Religion und Autoritäten, die Idee der Gleichwertigkeit aller Menschen und ein Rechtssystem, das die Freiheit und die Selbstbestimmung des Individuums betont - all dies ist das Erbe jener europäischen Aufklärung, die der Autor zu Recht als bedroht empfindet. In der Tat erlebten die aufklärerischen Ideen insbesondere in unserer Gegenwart heftige Anfeindungen seitens gleich mehrerer Kräfte. Neben fundamentalistisch-religiöse Strömungen tragen sowohl linksgerichtete Ideologien (Kommunismus, Postkolonialismus als "Lehre", Identitätspolitik, Frankfurter Schule), als auch die postmodernen Dekonstruktivisten (Foucault, Derrida, etc.), ebenso zur Diskreditierung der Aufklärung bei, wie fundamental-feministische Strömungen à la Judith Butler. In seinem Buch zeigt der Autor, wie jene Ideologien und ihre gegenwärtigen Anhänger, die vorgeblich im Namen von Emanzipation und "Diversität" antreten, ein Menschenbild propagieren, das weit hinter die Errungenschaften der Aufklärung zurückfällt: Dazu zählt etwa die Einteilung der Menschen in Gruppen und Kollektive (welche nach Ethnie, Herkunft, biologischem Geschlecht, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit bewertet werden), denen - je nach dem Rang, den diese Gruppen in einer ideologisch gezimmerten Opfer- und Täterhierarchie einnehmen - bestimmte Rechte und Privilegien zugestanden werden sollen (wie etwa Quotierungen im öffentlichen Leben, Berufen etc.). In diesen Konzepten zählt nicht das Individuum, sondern die Gruppe, nicht die unterschiedslose Freiheit jeden Bürgers, sondern eine abgestufte Privilegienwirtschaft nach neofeudalem Muster. Missachtung erfährt sogar die (seit der Renaissance entwickelte) Wissenschaft, die auf Empirie, Objektivität und Falsifikation beruht. Stattdessen werden an westlichen Universitäten Disziplinen befördert, die als politische Agendawissenschaften weder empirisch, noch ergebnisoffen ausgerichtet sind. Dies sind Tendenzen, die vor allem im akademischen Bereich besorgniserregende Resultate zeitigen. Die zunehmende Einschränkung der Meinungs-, Rede- und Lehrfreiheit ist eine davon. Es lohnt sich also, wieder unsere westlichen Denktraditionen der Aufklärung neu zu entdecken, das Recht auf Selbstdenken wahrzunehmen - und im Übrigen das zu beherzigen, was Immanuel Kant schon seinen Lesern riet: "sapere aude!"
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Reviewed in Germany on 6 October 2022
Sehr gute Warnung, die in der Aufklärung mühsam erkämpften Werte (300 jahre!) nicht zugunsten eines Links-GRÜNEN Multikulturalismus aufzugeben!
Reviewed in Germany on 18 November 2021
„Die Aufklärung des 18. Jahrhunderts gehört zu den einflussreichsten kulturellen und gesellschaftspolitischen Strömungen der westlichen Zivilisation“ lautet der erste Satz eines Buches, das sich zum Ziel setzt, die Bedeutung dieser geistigen Entwicklung in allen Bereichen des Denkens und Handelns in Erinnerung zu setzen und die zunehmenden Widerstände und Bedrohungen, denen sie ausgesetzt ist, aufzuzeigen. Der in der Tradition des Humanismus und der Aufklärung schreibende Philosoph, Soziologe und Sprachwissenschaftler Alexander Ulfig spannt einen weiten Bogen über die seit drei Jahrhunderten wichtigste geistesgeschichtliche Strömung Europas und vermittelt, warum und wie aufklärerisches Denken Wege aus den Krisen unserer Gegenwart weisen kann.

Die menschliche Vernunft und nicht eine göttliche Instanz gilt als Richtmaß der europäischen Aufklärung. Ihre Werte, Ideale und Rechte, wie Menschenwürde und Menschenrechte, Freiheit und Selbstbestimmung sowie Unabhängigkeit, besitzen universellen Charakter und bestimmen das Welt- und Selbstverständnis der westlichen Zivilisation. Die Entstehung freiheitlicher, demokratischer Gesellschaftsordnungen sowie die Entwicklung der Wissenschaften, des Individualismus und der Religionskritik sind Früchte einer Entwicklung, die mit den Denkern der Aufklärung (Locke, Hume, Diderot, Montesquieu, Voltaire, Rousseau, La Mettrie, Holbach, Kant, Lessing, Wolff usw.) ihren Ausgang nahm.

Gegenwärtig erfahren aufklärerische Ideen heftige Anfeindungen, Alexander Ulfig sieht das Erbe der europäischen Aufklärung von mehreren Kräften gleichzeitig bedroht. Neben fundamentalistisch-religiösen Strömungen sind es linksgerichtete Ideologien wie Kommunismus, Postkolonialismus, Identitätspolitik und die Frankfurter Schule, aber auch postmoderne Dekonstruktivisten, die zu ihrer Diskreditierung beitragen; neuer Kollektivismus, wonach Menschen nicht als Individuen, sondern als Repräsentanten von Gruppen zu betrachten sind, wie auch anti-aufklärerische Entwicklungen in der Politik sind in diesem Zusammenhang ebenfalls zu nennen. In den Wissenschaften sind vor allem die Geistes- und Sozialwissenschaften dem Zeitgeist einer Anti-Aufklärung ausgesetzt; das Ideal der Objektivität wird aufgehoben, Tatsachen werden nicht mehr nur anhand von Beobachtungen festgestellt, sondern konstruiert, kritische Vernunft und rationales Denken werden diffamiert.

Religionskritik als eine wichtige Säule der Aufklärung gehört seit Karl Marx zum festen Bestandteil linker Weltanschauung und linker politischer Praxis. Der Autor bedauert, dass es in den letzten Jahrzehnten um die linke Religionskritik still geworden ist, dass, im Gegenteil, die heutige Linke viel Verständnis und Solidarität mit dem Islam zeigt „also mit einer Religion, die wesentlich mehr als das Christentum linken Idealen und Lebensformen widerspricht. Damit verrät die heutige Linke die Aufklärung und folgt dem aus der Postmoderne stammenden kulturrelativistischen Zeitgeist“.

Zu den Bedrohungen der Aufklärung gehört nach Meinung des Autors u.a. auch die Propagierung von Partikularrechten statt universeller Rechte; z.B. in Sonderrechten für Muslime, aber auch in Ausformungen des Feminismus, der Rechte beansprucht, die nur für Frauen gelten. Als Beispiele nennt Alexander Ulfig die gesetzlich geregelte „Frauenquote“, bzw. generell die „Frauenpolitik/Gleichstellungspolitik“, die Frauen als Opfer und Männer als Täter und Feinde darstellt: „Weite Teile der gegenwärtigen Politik orientieren sich nicht an der Vernunft und ihren universellen Werten, sondern an Emotionen“.

Nach einer Einleitung gliedert sich das Buch in 9 Kapitel, die grundlegende Themen und Aspekte der Aufklärung in den Bereichen Wissenschaft, Religionskritik, Individualismus, Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Humanismus, und die „Postmoderne“ bis zu den Grundlagen einer anti-aufklärerischen Politik beleuchten. U.a. wird dabei auch ein „Generalverdacht gegen die Aufklärung“ – formuliert als „Kritische Theorie“ der „Frankfurter Schule“ - intensiv erörtert und weitgehend widerlegt.

Als Beispiel eines von vielen sehr bemerkenswerten Kapiteln des Buches sei die „Verteidigung des Humanismus“ genannt: „In der Aufklärung wird der Mensch zum Ausgangspunkt der Erkenntnis, die menschliche Vernunft zu ihrem alleinigen Maßstab. Die Aufklärung kann deshalb als die Vollendung des Humanismus betrachtet werden“. Postmoderne Denker wie Michel Foucault, Jacques Derrida und Jacques Lacan kritisierten den Humanismus, bzw. lehnten ihn sogar ab. Nach Foucaults Ansicht habe Humanismus zur Entstehung des Totalitarismus und zur Rechtfertigung totalitärer Systeme beigetragen. Alexander Ulfig setzt sich mit der Kritik dieser Autoren, besonders mit Foucaults Anti-Humanismus sehr eingehend auseinander und kommt zum Schluss, dass dieser auf politischen Entscheidungen, Fehlinterpretationen, Missverständnissen, Widersprüchen und fehlender Differenzierung beruht. Ulfig plädiert für einen nicht-essentialistischen Humanismus, der in Verbindung mit Kants Definition der Aufklärung („Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“) dazu führt, dass Menschen ihre Fähigkeiten zu denken, zu erkennen, sich Ziele zu setzen und zu verwirklichen, nach Regeln zu handeln, Ideale und Prinzipien aufzustellen und sich nach ihnen zu richten, sehr wesentlich fördert. „Darüber hinaus ist der Mensch in der Lage, Ansprüche/Rechte zu formulieren und einzufordern, die sein Leben menschenwürdig machen und das Funktionieren der Gesellschaft erst ermöglichen“. Ulfig zitiert dabei auch Erich Fromm, der eine essentialistische Bestimmung des Menschen ablehnte, Humanismus mit seinen wesentlichen Kennzeichen Freiheit („der Stimme der Vernunft und des Wissens folgen und den Stimmen irrationaler Leidenschaften widerstehen“), Gleichheit („Herausbildung der eigenen Individualität, indem man sich von Bindungen an seine Gruppe – eigene Nation, Religion, Rasse – löst“) und Brüderlichkeit („Herausbildung der eigenen Individualität und der Fähigkeit, über sich selbst hinauszugehen, sich selbst zu transzendieren“), aber bejahte.

„Das bedrohte Vermächtnis der europäischen Aufklärung“ ist ein Buch, das einerseits viel Wissen vermittelt, andererseits aufrüttelt und zu eigenem Engagement einlädt. Einige Intellektuelle, wie z.B. Michel Houellebecq, postulieren, die europäische Aufklärung sei tot. Alexander Ulfig wendet sich dagegen; er beschreibt und analysiert die ernst zu nehmenden Bedrohungen, denen aufgeklärtes Denken und Handeln (wie auch freie Kommunikation, z.B. durch das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ in den sozialen Medien) gegenwärtig ausgesetzt ist und beleuchtet gleichzeitig ihre nach wie vor hohe Aktualität und Bedeutung mit unverzichtbaren Idealen und Werten als Garanten für Freiheit und Demokratie. Auch wenn man nicht allen Ausführungen des Autors – u.a. zu den Themen Feminismus, Gleichstellungspolitik oder „Hate Speech“ – zustimmen mag, ist die Lektüre anregend und geistig gewinnbringend; sie erfordert in manchen Bereichen einige Vorkenntnisse und geschultes philosophisches Denken, die insgesamt vorherrschende Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung, ergänzt mit zahlreichen Fußnoten, erleichtert jedoch das Verstehen auch komplexer Zusammenhänge.
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