Rezept: Energy Balls „Blaubeermuffin“

Gesunde Pralinen – was erst einmal wie ein Widerspruch klingt, ist es gar nicht. Mit hochwertigen Zutaten wie Nüssen und Trockenfrüchten lassen sich innerhalb kürzester Zeit rohköstliche Pralinen, die auch „Energy Balls“ genannt werden, zubereiten. Wer seinen Zuckerkonsum reduzieren, aber trotzdem nicht auf’s Naschen verzichten möchte, kann seine süßen Snacks mit Zuckeralternativen ganz einfach selbst herstellen.

Nachdem ich Kokosblütenzucker schon seit einigen Jahren als Zuckerersatz verwende, bin ich vor kurzem auf Kokosblütensirup gestoßen. Kokosblütensirup wird aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Aufgrund seiner Konsistenz ist er eine Alternative zu Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup und kann genauso wie diese Süßungsmittel verwendet werden. Kokosblütensirup hat einen karamelligen Geschmack und enthält noch einige Nährstoffe, da er nicht raffiniert und nur schonend erhitzt wird.

Die Energy Balls aus diesem Rezept enthalten als Basis Cashewkerne und Haferflocken, außerdem etwas Vanille und getrocknete Blaubeeren. Zudem habe ich etwas Kokosblütensirup hinzugefügt, weil dadurch die Konsistenz fester wird. Wenn der Sirup weggelassen wird, kann es sein, dass die Masse nicht gut zusammenhält. Dann muss gegebenenfalls etwas mehr Wasser hinzugefügt werden.

Natürlich schmecken die Energy Balls nicht 100%ig wie ein frisch gebackener Blaubeermuffin – schließlich handelt es sich hierbei um gesunde Pralinen mit hochwertigen Zutaten und nicht um klassische Muffins mit Weizenmehl, Zucker, Milch, Eiern und Co. Im Kühlschrank halten die Energy Balls mindestens eine Woche – werden aber höchstwahrscheinlich schon vorher gegessen, weil sie so lecker sind ;-) Wer noch auf der Suche nach einer leckeren Süßigkeit für Ostern ist, ist mit diesem Rezept bestens bedient.

Engery Balls - Blaubeermuffins

Zutaten für 8 Stück:

  • 100 g Cashewkerne
  • 50 g Haferflocken
  • 1 Msp. gemahlene Vanille
  • 1 EL Kokosblütensirup
  • 3 EL getrocknete Blaubeeren

Zubereitung:

Die Cashewkerne und die Haferflocken im Mixer oder mit einer Küchenmaschine mit 4 EL Wasser, der gemahlenen Vanille und dem Kokosblütensirup mixen. Die Masse in einer Schüssel mit den getrockneten Heidelbeeren vermengen und 8 Kugeln daraus formen.

Rezept: Superfood-Porridge und der Bowl-Trend

Bowls und Superfoods – Das sind gleich zwei große Clean-Eating-Trends. Der Bowl-Trend hält nun schon einige Zeit an. Und nach Açaí-Bowls und Smoothie-Bowls kommen jetzt Superfood-Bowls! Genau wie Açaí-Bowls und Smoothie-Bowls sind Superfood-Bowls ein leckeres, nahrhaftes Frühstück – können aber selbstverständlich auch zu anderen Tageszeiten gegessen werden.

Der Bowl-Trend

Die „Bowls“, also Schalen, werden hübsch angerichtet – schließlich isst das Auge mit. Und genau das ist meiner Meinung nach auch das „Erfolgsrezept“ der Bowls. Der Trend stammt – natürlich – aus den USA. Als ich vor einigen Monaten dort war, kam ich um die fruchtigen Açaí- und Pitaya-Bowls nicht herum. Aber auch herzhafte Gerichte werden zunehmend in Schüsseln serviert. Vor einiger Zeit eröffnete sogar das erste Clean Eating Restaurant-Deutschlands, in dem ausschließlich Bowls serviert werden.

Mein Superfood-Porridge

Meine Superfood-Bowl habe ich dieses Mal mit Zutaten, die via Amazon erhältlich sind, als Porridge zubereitet. Dazu habe ich Haferflocken in Mandelmilch gekocht und mit Maca- und Açaí-Pulver verfeinert. Als Toppings habe ich Mandeln, getrocknete Maulbeeren, Goji-Beeren und Chia-Samen verwendet.

Allen Superfoods ist gemein, dass sie eine hohe Nährstoffdichte haben und jede Menge Antioxidantien enthalten: Die Maca-Pflanze enthält neben allen essenziellen Aminosäuren auch Kohlenhydrate, Fettsäuren, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Açaí-Beeren haben einen hohen Gehalt an Antioxidantien und enthalten die Vitamine A, B und C, sowie Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen. Maulbeeren enthalten die Vitamine B und C, Eisen, Kalzium, Kalium, Zink und Magnesium. Goji-Beeren, die seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin zum Einsatz kommen, sollen 21 wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente sowie 19 Aminosäuren und sehr viele Antioxidantien und essenzielle Fettsäuren enthalten. Chia-Samen haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, enthalten viele Proteine, Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium. Weitere Informationen zu den Superfoods findet ihr auch in meinem Buch „Clean Eating – Kochen mit Superfoods“.

Mein Superfood-Porridge schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern ist auch im Nu zubereitet:

Zubereitung:

Für den Porridge die Mandelmilch in einem Topf zum Kochen bringen. Haferflocken hineingeben und auf kleiner Stufe 2-3 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren. Açaí- und Maca-Pulver unterrühren. Den Porridge in zwei Schüsseln geben. Die Mandeln grob hacken. Je 1 EL gehackte Mandeln, getrocknete Maulbeeren, Goji-Beeren und Chia-Samen auf dem Porridge anrichten.