Amazon Ratgeber Spiegelreflexkameras

Wie gefällt Ihnen unser Ratgeber? Wir freuen uns auf Ihr Feedback. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema Spiegelreflexkamera (DSLR). Erfahren Sie hier, worin der Unterschied zwischen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras besteht und finden Sie mit dem System-, Ausstattungs- und Motiv-Check heraus, welche Kamera zu Ihren Bedürfnissen passt. Mehr Informationen zu passenden Objektiven im Objektiv-Shop. Entdecken Sie außerdem die verschieden Marken Canon, Nikon, Sony, Pentax und weitere auf unserer Spiegelreflexkamera-Seite.

Einfach besser fotografieren – mit System

Wer nicht nur knipsen, sondern kreativ fotografieren will, greift zu einer digitalen Spiegelreflexkamera, kurz DSLR. Denn eine Kamera mit Wechselobjektiven bietet mehr Möglichkeiten: Mehr Qualität. Mehr Kreativität. Mehr Flexibilität. Mehr Komfort. DSLR-Einsteiger erleben einen sichtbaren Unterschied zu Handyfotografie und Kompaktkameras – von Anfang an.


System-Check

1. Qualität

Die überlegene Qualität der DSLRs im Vergleich zu Kompaktkameras oder Smartphones ist das Ergebnis des Zusammenspiels leistungsstarker Technologien.

Der Bildsensor

Der Sensor einer Spiegelreflexkamera ist deutlich größer als der von Smartphones oder Kompaktkameras, die einzelnen Pixel können deshalb mehr Licht einfangen. Daraus resultiert weniger Bildrauschen und eine deutlich höhere Bildqualität – vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, etwa in künstlich beleuchteten Innenräumen oder bei Nacht.

Das Objektiv

Die Bildqualität hängt von vielen Faktoren ab, die Qualität des Objektivs zählt dabei zu den wichtigsten: Nur wenn die „Augen der Kamera“ das Motiv, scharf, detailliert und unverzerrt einfangen, entstehen Bilder, die „nachwirken“. Bei Spiegelreflexkameras kann der Anwender das Objektiv wählen, das sich am besten für das jeweilige Motiv eignet – ein glasklarer Vorteil im Vergleich zu Kompaktkameras oder Handys.

Der Autofokus

Präzise Schärfe zeichnet qualitativ hochwertige Fotos aus. Das AF-System einer DSLR und die dazu kompatiblen Objektive sind optimal aufeinander abgestimmt. Neben der automatischen Scharfstellung kann auch manuell fokussiert werden, um exakt auf den Motivbereich scharfzustellen, der am deutlichsten hervortreten soll.

Der RAW-Modus

Standardmäßig speichern Digitalkameras die Bilder im JPEG-Format. Die meisten DSLRs bieten zusätzlich die Möglichkeit im RAW-Format zu speichern. Diese Rohdaten werden später mit der Kamerasoftware „entwickelt“. Der Anwender kann den „Look“ des Bildes auch nach der Aufnahme weitgehend selbst bestimmen und das qualitative Maximum aus dem Foto herausholen. Unter anderem sind Schärfe, Farben, Kontrast und Helligkeit individuell einstellbar.


System-Check

2. Flexibilität

Das zweite starke Argument für eine DSLR ist die Flexibilität, die sich in der Handhabung und durch das Systemzubehör ergibt.

Objektive: Für jede Aufgabe das Passende

Landschaft und Architektur lassen sich in der Regel am besten mit Weitwinkelobjektiven festhalten, Portraitfotos mit Normal- oder leichten Teleobjektiven. In der Sport- und Tierfotografie sind Teleobjektive mit langen Brennweiten das Mittel der Wahl. Zoomobjektive sind Allrounder und decken ein breites Spektrum an Motiven ab.

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Systemzubehör: Die eigenen Möglichkeiten erweitern

Für die Systemkameras steht vielfältiges Zubehör der Hersteller zur Verfügung, mit der die Ausrüstung sinnvoll ergänzt werden kann.

  • Ein Batteriehandgriff verlängert die Kameralaufzeit und sorgt für ein besseres Handling bei Hochformataufnahmen.
  • Fernauslöser gestatten das komfortable Auslösen, wenn die Kamera auf dem Stativ oder an einem nicht immer zugängigen Ort steht.
  • WLAN-Module verbinden die Kamera mit dem Web und GPS-Module ergänzen die Bilder um Positionsdaten.
  • Ein Telekonverter verlängert die Brennweite eines Objektivs.

Systemblitzgeräte: Mehr Reichweite und Gestaltungsfreiheit

Spiegelreflexkameras verfügen über einen Anschluss für Systemblitzgeräte. Diese haben eine größere Reichweite als der eingebaute Blitz und gestatten indirektes Blitzen z.B. gegen die Decke. Systemblitzgeräte vom Kamerahersteller arbeiten perfekt mit der Kamera zusammen. Genaue Messmethoden wie E-TTL-Messung (TTL= Through The Lens = durch das Objektiv) stimmen die Blichtlichtmenge exakt auf das Motiv und das vorhandene Licht ab.

Desweiteren unterstützen einige Systemblitzgeräte die Master-Slave-Funktion, das so genannte entfesselte Blitzen. Hier können Blitzgeräte von der Kamera gesteuert werden, die von der Kamera entfernt positioniert wurden.

Sucher oder Live View: Bildgestaltung in allen Lebenslagen

Der optische Sucher ist das klassische Werkzeug für die Bildkomposition, um auch bei hellem Tageslicht exakt den Bildausschnitt zu bestimmen oder die Schärfe zu kontrollieren bzw. einzustellen. Damit ist er dem Kamerabildschirm einer Kompaktkamera in den meisten Aufnahmesituationen überlegen, nicht zuletzt bei hellem Umgebungslicht.

Bei Aufnahmen vom Stativ oder bei extremen Perspektiven (Über-Kopf) kann die Bildkontrolle via Display von Vorteil sein. Moderne DSLR-Modelle beherrschen deshalb den so genannten Live-View-Modus, der die Bildinformation des Sensors auf dem Kameradisplay anzeigt. So lassen sich Aufnahmen gestalten, ohne dass der Anwender die Kamera vor das Auge nehmen muss.

Foto und Film: In beiden Welten zuhause

Hochauflösende Filme in Full-HD-Qualität (1.920 x 1.080 Pixel) gehören inzwischen bei DLSRs zur Grundausstattung. Im Vergleich zu Smartphones oder Camcordern bieten Spiegelreflexkameras einen sichtbaren Vorteil: Die Aufnahmen haben den typischen „Kinolook“, eine als natürlich empfundene Verteilung von Schärfe und Unschärfe. Diese Ästhetik ist das Resultat der großen Sensoren, vor allem im Zusammenspiel mit lichtstarken Objektiven und großer Blendenöffnung.


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3. Kreativität

Eine Spiegelreflexkamera macht Lust aufs Fotografieren und trägt dazu bei, dass aus kreativen Ideen beeindruckende Bilder werden.

Belichtung: Ganz nach Motiv und Können

Moderne Spiegelreflexkameras verfügen über eine Vielzahl von Aufnahmeprogrammen. Je nach Motiv oder Erfahrung des Fotografen stellen sie Blende und Verschlusszeit vollautomatisch ein oder erlauben eine manuelle Kontrolle von Belichtung und Schärfe.

Die Programmautomatik (P) stimmt Verschlusszeit und Blende automatisch so aufeinander ab, dass korrekt belichtete Aufnahmen entstehen. Intelligente Szenenautomatikprogramme berücksichtigen dabei sogar das Aufnahmemotiv. Halbautomatische Programme wie Zeit- (Av) und die Blendenautomatik (Tv) erlauben die Voreinstellung von Blende oder Verschlusszeit.

So kann man z.B. beeinflussen ob ein schnelles Motiv (Radfahrer) durch eine lange Belichtung unscharf abgebildet wird. Oder ob durch die Wahl einer offenen Blende der Vorder- oder Hintergrund unscharf werden soll. Im manuellen Belichtungsmodus „M“ können Belichtungszeit und Blende frei eingestellt werden. Im Sucher und auf dem Display wird dabei meist angezeigt, wie weit man mit der manuellen Belichtung über oder unter (=heller oder dunkler) der von der Automatik gemessenen Belichtung liegt. Mit einer manuellen Belichtungskorrektur (in +/- Stufen) kann man gezielt auf die hellen Bereiche (Lichter) oder dunkle Bildbereiche (Tiefen) belichten.

Blende: Kontrollierte Schärfe und Unschärfe

Die selektive Schärfe ist einer der wichtigsten gestalterischen Instrumente des Fotografen. Viele Motive aus der Portrait-, Makro- oder „Street“-Fotografie werden erst durch den gezielten Einsatz von Schärfe und Unschärfe zum Leben erweckt.

Fotos mit selektiver Schärfe wirken harmonischer und plastischer: Das Wesentliche eines Bildes hebt sich vom Unwesentlichen ab. Dank ihres großen Sensors und Wechselobjektiven mit hoher Lichtstärke (= große Blendenöffnung) bieten DSLRs beste Voraussetzungen für das Gestalten mit der Schärfe.

Kreativfunktionen: Ideen, die inspirieren

Moderne DSLRs bieten dem Fotografen eine Reihe von Funktionen zur Entwicklung eines individuellen Looks: Kreativfilter ermöglichen Effekte auf Knopfdruck. Bereits in der Kamera lassen sich so außergewöhnliche Looks erzeugen und als separate Datei abspeichern, etwa Spielzeugkamera-, Miniatur-, Weichzeichner- oder Schwarzweißfilm-Effekte.

Vordefinierte Profile (Bildstile) steuern die Farbgebung, Nachschärfung, Schwarzweißwiedergabe und Kontrast. Am ehesten ist ihre Wirkung mit der unterschiedlicher Filmtypen zu vergleichen. Bildstile wie „neutral“, „natürlich“ oder „monochrom“ ermöglichen individuelle Looks, um die Bildaussage des Fotos zu betonen.


System-Check

4. Komfort

Spiegelreflexkameras sind nicht für die Hosentasche gemacht – dafür sind sie in Sachen Bedienungskomfort konkurrenz- und kompromisslos gut.

Ergonomie: Alles im Griff

DSLRs bieten ideale Voraussetzungen für eine professionelle Handhabung. Das Gehäuse ist groß genug, um separate Bedienelemente für alle wichtigen Einstellparameter aufzunehmen. Sie liegen auch mit großen Teleobjektiven ruhig und sicher in der Hand, das beugt ungewollten „Verwacklern“ vor. Die Objektive lassen sich von Hand zoomen und scharfstellen.

Display: Dreh- und schwenkbar

Bei einigen DSLR-Modellen lässt sich das Display nach oben oder unten kippen, bei manchen sogar schwenken und drehen. Besonders nützlich ist ein flexibler Kameramonitor bei Über-Kopf oder bodennahen Aufnahmepositionen. Auch beim Filmen sind dreh- und schwenkbare Displays von Vorteil: Sie ermöglichen eine ähnliche Bildkontrolle und Kamerahandhabung wie ein Camcorder.

Touchscreen: Intuitive Bedienung

Neben den Tasten besitzen viele DSLR-Kameras einen Touchscreen, über den eine Vielzahl an Funktionen intuitiv gesteuert werden kann. So kann der Anwender beispielsweise den Fokuspunkt durch einfaches Antippen festlegen oder bei der Wiedergabe den Bildausschnitt mit zwei Fingern intuitiv und schnell bestimmen.

Smarte Begleiter: Apps und Guides

Einige Kameramodelle zeigen auf Knopfdruck Informationen zu einzelnen Funktionen und Einstellungen über das Kameradisplay an. Ein Fortschritt im Vergleich zu herkömmlichen Bedienungsanleitungen, denn die Kamera klärt den Anwender zielgenau über die Funktionen auf, die er gerade benutzen möchte.

Noch einen Schritt weiter gehen Apps. Sie lassen sich auf dem Smartphone oder Tablet installieren und bieten Fotografen inspirierende Tipps und Infos zum kompletten Funktionsumfang der Kamera. Neben einer digitalen Version des Bedienungshandbuchs vermitteln die elektronischen Begleiter das Wissen spannend und interaktiv – über Video-Tutorials, interaktive 360°-Ansichten und praktische Übungen.


Ausstattungs-Check

II. Was bringt was? Der DSLR-Feature-Check

Beim SLR-Kauf gilt es, verschiedene Kameraeigenschaften im Blick zu halten. Hier die wichtigsten in der Übersicht:

Check: Sensorgröße – APS-C oder „Vollformat“?

Die Bildsensoren digitaler Spiegelreflexkameras sind um ein Vielfaches größer als die von Kompaktkameras oder Fotohandys. Die meisten DSLRs besitzen einen Sensor im APS-CFormat. Der ist mit ca. 15 mm x 22,5 mm Fläche ungefähr zwölfmal so groß wie der Sensor in den meisten Kompaktkameras.

In den Top-Modellen werden so genannte Vollformatsensoren verbaut. Ihre Fläche ist sogar rund 30-mal so groß wie die der meisten Kompaktkamerasensoren und entspricht der des Kleinbildfilms (24 mm x 36 mm).

Vorteil Gestaltung
Bei gleichem Motivabstand und identischer Objektivbrennweite zeigen große Sensoren „mehr Motiv“ im Sucher. Zudem kann die Schärfentiefe noch gezielter genutzt werden als bei kleineren Sensoren.

Der Fotograf kann entscheiden, welche Bildbereiche scharf und welche unscharf abgebildet werden sollen – um so beispielsweise das Hauptmotiv gezielt vom Hintergrund abheben.

Vorteil Bildqualität
Große Bildsensoren fangen mehr Licht pro Pixel ein und zeigen dadurch deutlich weniger Bildrauschen als kleinere Sensoren. Man kann deshalb höhere ISO-Empfindlichkeiten nutzen, ohne dass die Bildqualität leidet.

Mit DSLRs funktioniert die Fotografie mit vorhandenem Licht („Available Light“) besonders gut. Dank ihres besonders großen Sensors lassen sie ISO-Empfindlichkeiten von 6.400 und höher zu. Ohne Blitz entstehen so stimmungsvolle Bilder in der Dämmerung oder in Innenräumen.

Auch Sport- und Actionfotografen profitieren von der größeren nutzbaren Lichtempfindlichkeit, da kürzere Belichtungszeiten möglich sind, die die Bewegung „einfrieren“.

Check: Auflösung – Wieviel Megapixel?

Die Auflösung – angegeben in Megapixel – ist eines der zentralen Qualitätsmerkmale einer Digitalkamera. Eine hohe Sensor-Auflösung bedeutet mehr Detailreichtum und die Möglichkeit, großformatige Abzüge auszugeben, ohne dass einzelne Pixel sichtbar werden.

Auch die Vergrößerung von Bildausschnitten, bei der sich die Anzahl der Pixel pro Fläche verringert, erfordert eine bestimmte Megapixel-Zahl. Die folgende Übersicht stellt typischen DSLR Auflösungen die maximalen Printformate gegenüber, die sich damit in guter Qualität realisieren lassen:

Check: Serienbildgeschwindigkeit – Wieviel Bilder pro Sekunde?

Die Serienbildgeschwindigkeit gibt an, wie viele Bilder eine Kamera pro Sekunde aufnehmen kann. Eine hohe Serienbildgeschwindigkeit ist vor allem für Schnappschüsse, Sportfotografie und Reportagen wichtig, um den entscheidenden Moment bzw. Bewegungsabläufe einfangen zu können. Einsteigermodelle schaffen ab ca. 3 Bilder pro Sekunde, Mittelklassemodelle ab ca. 5 Bilder pro Sekunde. Profimodelle sind in der Lage 10 Bilder und mehr pro Sekunde auf die Speicherkarte zu bannen.

Live View und Movies: Kreative Dynamik

Alternativ zur Bildkomposition über den optischen Sucher bieten die meisten DSLRs den Live-View-Modus an. Dabei wird die Bildinformation direkt vom Sensor an das Kameradisplay übertragen.

Auch für das Fotografieren hat der Live-View-Sucher Vorteile. So können ergänzende Bildinformationen zur Überprüfung der Helligkeitsverteilung (Histogramm) eingeblendet werden. Schwenk- und klappbare Monitore ermöglichen zudem Aufnahmen aus ungewöhnlichen Positionen.

Die Movie-Funktion gestattet die Aufnahme hochauflösender Full-HD-Videos. Dank des großen Sensors entsteht der typische Kinolook. Wer eine DSLR sucht, um Filme zu drehen, sollte darauf achten, dass die Kamera mit Zubehör für Tonaufnahme (Mikrofon) aufrüstbar ist.

Touch Screen: Intuitive Bedienung

Ein Touchscreen erhöht den Bedienungskomfort, denn er gestattet die Einstellung der wichtigsten Kamerafunktionen ganz intuitiv und – im Live View Modus – die Festlegung der Schärfe.


Motiv-Check

III. Motiv und Equipment: So sind Sie optimal gerüstet

DSLRs sind besonders benutzerfreundlich und lassen sich an unterschiedlichste Motivwelten anpassen. Je nach persönlichen Vorlieben sollten Sie dabei auf folgende Eigenschaften achten:

Alltagsszenen und besondere Momente: Darauf kommt es an

Fotografieren Sie regelmäßig im Alltag? Möchten Sie Ihre Kamera möglichst immer dabei haben? Dann sollten Sie sich nach einem DSLR-Modell umsehen, das besonders kompakt und leicht ist.

Ebenfalls hilfreich: die Szenenautomatik. Sie erkennt das Motiv und stellt alle Kameraparameter für Sie ein. So können Sie sich ganz auf das Geschehen vor der Kamera konzentrieren. Beim Fotografieren in Innenräumen und in der Dämmerung ist eine Kamera mit einem rauscharmen Sensor und hoher maximaler ISO-Empfindlichkeit von Vorteil. Der Blitz kann ausgeschaltet bleiben, die Kamera fängt die (Misch-)lichtatmosphäre so ein, wie das menschliche Auge sie sieht.

Menschenbilder und Kameratechnik: Darauf kommt es an

Ausdrucksstarke Portraits besitzen oft eine differenzierte Schärfe. So hebt sich die Person auf harmonische Weise vom unscharfen Hintergrund ab. Besonders eindrucksvoll sind Aufnahmen, bei denen nur das Gesicht oder gar nur die Augen scharf sind. Wenn Sie die selektive Schärfentiefe derart expressiv nutzen möchten, greifen Sie am besten zu einer Vollformat-DSLR und einem lichtstarken Objektiv (Lichtstärke 1:2,8 oder besser).

Ein Portrait ist erst dann gelungen, wenn die Hauttöne natürlich wirken. Dazu fotografieren Sie am besten mit dem Bildstil „Natürlich“ oder im RAW-Format. In Letzterem lassen sich die Bilder später am Rechner farblich differenziert ausarbeiten und auf korrekte Hauttöne hin trimmen. Das gilt auch für Schwarzweiß-Portraits. Denn RAW-Bilder besitzen einen deutlich größeren Tonwertumfang – und damit die Möglichkeit, die Grautöne den eigenen Vorstellungen anzupassen.

Reise- und Naturfotografie: Darauf kommt es an

Reise- und Naturfotografen tragen ihr Equipment oft über weite Strecken und unwegsames Gelände. Gewichtssparende Allround-Zoomobjektive und ein leichter, aber robuster Kamerabody sind ideal. Bewährt haben sich Kameragehäuse aus einer Magnesiumlegierung, die außerdem gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet sein sollten.

Sport und Actionfotografie: Darauf kommt es an

Sie fotografieren gerne dynamische Motive? Dann brauchen Sie eine Kamera, die möglichst viele Bilder pro Sekunde aufzeichnet (hohe Serienbildgeschwindigkeit). Ebenfalls wichtig: eine hohe Empfindlichkeit. So können Sie auch bei wenig Licht mit kurzen Verschlusszeiten fotografieren und die Bewegung schneller Motive „einfrieren“.

Videodrehs in hoher Qualität: Darauf kommt es an

Sie möchten mit Ihrer Kamera Movies in hoher Qualität aufzeichnen? Dann sollten Sie eine Kamera wählen, die den Full-HD-Standard beherrscht. Achten sollten Sie auch auf eine zügige Schärfenachführung. Neuartige Fokussiermethoden wie die „Dual Pixel CMOS AF“-Technologie setzen hier Maßstäbe. Sie nutzen einen Großteil der Pixel auf dem Sensor zum Scharfstellen und fokussieren dadurch auch im Live-View-Modus weich, schnell und ruckelfrei.

STM-Objektive mit „Stepper-Motor“-Technologie führen die Schärfe beim Videodreh schnell, kontinuierlich und vor allem geräuschlos nach.

Ratgeber Spiegelreflexkameras

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