Ratgeber für Wäschetrockner

Worauf sollten Sie beim Kauf Ihres neuen Wäschetrockners achten? Das verrät Ihnen der neue Trockner-Ratgeber bei Amazon.de. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Ratgeber Wäschetrockner


Wäschetrockner
Bequem und schnell für flauschig weiche Wäsche

Zeit- und platzsparende Wäschetrockner sind eine beliebte Alternative zu Wäscheständer und Wäscheleine. Die Wäsche ist schnell wieder trocken und obendrein auch flauschig weich. So sind Sie unabhängig vom Wetter und wer keinen Trockenplatz im Freien hat, hat mit einem Wäschetrockner eine perfekte Trockenmethode. Dabei kommt es natürlich auf die Wahl des richtigen Modells an, das perfekt zu Ihnen passt. Welche Trocknungstechnik und Bauform ist die richtige für Sie? Welche Programme und welche Ausstattung wünschen Sie sich? Der Amazon Online-Ratgeber erklärt Schritt für Schritt die Unterschiede und führt durch die wichtigsten Fragen, die Sie sich vor dem Kauf stellen sollten. Die Vielfalt an Produkten ist groß – hier finden Sie ganz leicht Ihre Favoriten.



1. Welche Technik ist die richtige für Sie?
Die unterschiedlichen Funktionsarten.

Bei der Auswahl Ihres Wäschetrockner sollten Sie zunächst auf die Funktionsweise achten. Die Trocknungstechnik macht hier den Unterschied. Dabei kommt es auch auf die Räumlichkeiten und Ihre Vorlieben an.



Ablufttrockner
Die Günstigen

Ablufttrockner

Bei einem Ablufttrockner wird die feuchte Luft über einen Abluftschlauch oder über ein Abluftrohr direkt ins Freie geleitet. Sie benötigen daher einen Mauerdurchbruch oder eine Fensteröffnung nach draußen. Ablufttrockner nutzen die Raumluft zum Trocknen – Sie müssen also für genügend Frischluft sorgen. Diese Geräte sind gegenüber Kondenstrocknern etwas günstiger im Gesamtenergieverbrauch.


Kondenstrockner
Die Flexiblen

Kondenstrockner

Kondenstrockner benötigen keinen Abluftschlauch. Die Luft bleibt innerhalb des Trockners in einem geschlossenen Kreislauf. Die Feuchtigkeit der Wäsche wird kondensiert – das Wasser wird in einem Behälter direkt im Gerät gesammelt und muss regelmäßig entleert werden. Teilweise lässt sich das Wasser über einen Schlauch auch direkt in das Abwassersystem ableiten. Unabhängig von einem Fenster oder einer Abluftvorrichtung in der Mauer können Sie einen Kondenstrockner also genau da aufstellen, wo Sie es möchten.


Wärmepumpentrockner
Die Sparsamen

Wärmepumpentrockner

Kondenstrockner, die mit innovativer Wärmepumpentechnik arbeiten, nennt man Wärmepumpentrockner. Auch bei ihnen bleibt die Luft innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs im Trockner. Der heiße Teil der Wärmepumpe heizt dabei die Zuluft immer wieder auf und spart so extrem viel Strom. Das bedeutet eine Energieersparnis von über 50% gegenüber herkömmlichen Kondenstrocknern. Ein weiterer Vorteil: Da mit geringerer Temperatur getrocknet wird, wird die Wäsche geschont und die Umgebung heizt weniger stark auf.


Waschtrockner
Die Kompakten

Waschtrockner

Waschtrockner kombinieren zwei Geräte – sie können Wäsche sowohl waschen als auch trocknen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Sie sparen sich den Platz für ein zweites Gerät. Dies ist gerade in einer kleinen Wohnung ideal. Im Trocknermodus darf die Maschine nur mit der Hälfte der gewaschenen Wäsche beladen werden. Es sind also zwei Trocknerdurchgänge je Waschgang notwendig. Zur Kühlung der Trockenwärme nutzen Waschtrockner Wasser – das macht sich im Verbrauch bemerkbar. Insgesamt sollten Sie mit einkalkulieren, dass ein Waschtrockner meist mehr Strom und Wasser benötigt als zwei getrennte Geräte. Achten Sie auf eine gute Schleuderleistung – wir empfehlen eine Schleuderdrehzahl von mindestens 1200 U/min. Je besser geschleudert wird, desto weniger Restfeuchte verbleibt in der Wäsche und desto weniger Energiekosten fallen beim Trocknen der Wäsche an.


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2. Wo möchten Sie den Trockner aufstellen?
Der richtige Bautyp für Sie.

Der richtige Bautyp


Das Angebot an Wäschetrockner ist vielfältig. Das zweite Kriterium bei der Frage, welches Gerät zu Ihnen passt, ist der Standort, das heißt der Platz, an dem der Wäschetrockner aufgestellt werden soll. Möchten Sie ihn von vorne (Frontlader) oder von oben (Toplader) beladen? Soll er freistehen oder soll er als Einbaugerät optisch in die Küchenzeile oder in ein Regalsystem integriert werden? Was dies im Einzelnen bedeutet und worauf Sie achten sollten, erklären wir Ihnen im folgenden Ratgeber-Teil.


Frontlader

Die Passgenauen


Frontlader

Frontlader nennt man Wäschetrockner, die über eine Öffnung an der Vorderseite beladen werden. Die Bedienelemente befinden sich auf der Gerätevorderseite, teilweise auch auf der Oberseite. Die Maße eines Frontladers sind mit einer Höhe von etwa 85 cm, einer Breite von etwa 60 cm und einer Tiefe von 58 bis 63 cm meist standardisiert. Je nach Bedarf können Sie zwischen verschiedenen Fassungsvermögen / Trommelgrößen wählen. Überlegen Sie auch, ob Sie den Türanschlag rechts oder links benötigen – bei einigen Geräten ist der Türanschlag wechselbar.


Freistehende Geräte


können beliebig aufgestellt werden, da sie sowohl vorne, als auch oben und an den Seiten verkleidet sind. Messen Sie vor dem Kauf den Standort genau aus, vor allem wenn das Gerät in eine Nische passen soll.


Einbaufähige Geräte


Einbaufähige Geräte

können in die Küchenzeile oder in ein Regalsystem integriert werden. Das passgenaue Maßnehmen ist dabei vor dem Kauf besonders wichtig.

Diese sogenannten Unterbaugeräte haben keine Abdeckplatte und werden unter die Küchen-Arbeitsplatte geschoben. Die Gerätefront bleibt dabei vollständig sichtbar und wird nicht verkleidet. Es gibt auch unterbaufähige Standgeräte, deren Abdeckplatte abnehmbar ist. Beachten Sie, dass bei solchen Geräten eventuell Zubehör zur Installation nötig ist.


Wasch-/Trockensäule


Wasch-/Trockensäule

Freistehende Frontlader lassen sich auch direkt auf oder unter die Waschmaschine stellen – ein Verbindungsrahmen gewährleistet dabei einen sicheren Stand. Damit haben Sie eine platzsparende Wasch-/Trockensäule.



Specials

Die Besonderen


Wenn Sie sehr wenig Wäscheaufkommen haben, können Sie sich auch für ein kleines Kompaktgerät entscheiden. Mit Maßen von nur 69 cm Höhe, 60 cm Breite und 42 cm Tiefe fassen diese bis zu 3,5 kg Wäsche und lassen sich ganz besonders platzsparend in der Wohnung unterbringen.
Natürlich gibt es auf dem Markt auch einige extra große Wäschetrockner mit besonders großem Fassungsvermögen ab 9 kg.


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3. Wie viel Wäsche trocknen Sie?
Auf die Füllmenge und den Bedienkomfort kommt es an.

Das richtige Fassungsvermögen
Von Single bis Großfamilie

Welche Füllmenge sollte in Ihren Wäschetrockner passen? Dies ist eine weitere grundsätzliche Frage, die man sich vor dem Kauf stellen sollte und hängt sowohl von der Haushaltsgröße ab, als auch von Ihren individuellen Gewohnheiten. In der Regel haben Wäschetrockner ein Fassungsvermögen zwischen 5 und 9 kg. Voll beladen arbeiten sie am energieeffizientesten.

Jedoch sollten Sie bei der Auswahl zusätzlich auf Ihre Gewohnheiten und Ihre persönlichen Vorlieben achten:


persönlichen Vorlieben



Der passende Bedienkomfort
Einfach bequem

Je häufiger Sie Ihren Wäschetrockner nutzen, desto mehr werden Sie sich über optimalen Bedienkomfort freuen. Hier gibt es einige Handhabungsunterschiede. Möchten Sie Ihr Gerät über Drehwähler, Drucktasten oder Touch-Control-Tasten bedienen? Bevorzugen Sie eine Anzeige über Text oder über Symbole?


Einfach bequem

Auch auf die Trommel kommt es an: Geräte mit einer speziellen Trommelstruktur sorgen für ein besonders schonendes Trocknen der Wäsche. Manche bieten einen zusätzlichen Trockenkorb für empfindliche Textilien wie Wolle oder Synthetik-Schuhe. Achten Sie bei Bedarf auch auf eine große oder sogar extra große Einfüllöffnung. Eine Trommelinnenbeleuchtung ist gerade in eher dunklen Räumlichkeiten, wie zum Beispiel im Keller, sehr nützlich.



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4. Welche Energieeigenschaften sind für Sie wichtig?

Das Energielabel
Ratgeber in Sachen Sparsamkeit

Ratgeber in Sachen Sparsamkeit

Bei ständig steigenden Energiepreisen wird es immer wichtiger, beim Kauf eines neuen Wäschetrockners auf die Energieeffizienz zu achten. Damit Sie die verschiedenen Geräte schnell miteinander vergleichen können, gibt es ein europaweit einheitliches Etikett, auf dem sich in kompakter Form die wichtigsten technischen Daten wie zum Beispiel der Energieverbrauch oder die Füllmenge befinden. Das neue EU-Energielabel, das beispielsweise für Waschmaschinen verwendet werden muss, ist für Wäschetrockner und Waschtrockner noch keine Pflicht, kann aber seit Mai 2012 für Wäschetrockner auf freiwilliger Basis eingesetzt werden. Ab Mai 2013 müssen dann alle Wäschetrockner mit dem neuen EU-Energielabel versehen sein.


Beachten Sie auf alle Fälle, dass der Energieverbrauch Ihres Trockners stark abhängig von der Schleuderleistung Ihrer Waschmaschine ist. Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine, desto weniger Energie benötigt der Trocknungsgang im Wäschetrockner, da die Wäsche bereits trockener aus der Waschmaschine kommt.



Das Energielabel



Der Energieverbrauch
Die Klasse entscheidet

Die Energieeffizienzklasse, eingeteilt in A (niedriger Energieverbrauch) bis G (hoher Energieverbrauch), befindet sich ganz oben auf dem Energielabel. Darunter ist der Energieverbrauch in kWh (Kilowattstunden) angegeben – er bezieht sich auf einen Norm-Wäscheposten, der mit 1000 Umdrehungen pro Minute geschleudert wurde.

Rund ein Drittel der im Handel angebotenen Wäschetrockner sind noch in Energieeffizienzklasse C, Kondensationstrockner werden häufig schon in Energieeffizienzklasse B angeboten. Geräte der Energieeffizienzklasse A gibt es derzeit nur mit Wärmepumpentechnik. Geräte mit einer guten Energieeffizienzklasse sparen beim Verbrauch und senken so deutlich Ihre Stromkosten. Langfristig gesehen überwiegen die Vorteile der Ersparnis bei den laufenden Kosten.


Die Füllmenge
Die Menge macht’s

Die Füllmenge

Auf dem Energielabel lesen Sie außerdem die maximale Befüllung bei Beladung mit Baumwolle ab. Beachten Sie Ihre Haushaltsgröße und Ihre Gewohnheiten und entscheiden Sie sich für die richtige Trommelgröße.



Die Lautstärke
Hörbar zukunftsweisend

Die Angabe über die Geräuschentwicklung während des Trocknungsvorgangs ist derzeit zwar vom Gesetzgeber noch nicht vorgeschrieben, befindet sich aber dennoch meistens auf dem Energielabel. Denken Sie beim Kauf daher an Ihre räumliche Situation. Steht das Gerät in der Küche oder im Bad, sollte es möglichst leise sein. Geräte mit unter 45 dB sind kaum lauter als eine Unterhaltung in Flüsterlautstärke.


Die Programmdauer
Intelligent sparen

Die Programmdauer

Auf dem neuen EU-Energielabel können Sie auch die Laufzeit des Standard-Baumwollprogrammes ablesen. Standard-Baumwollprogramm bedeutet, dass Baumwollwäsche mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 60 % auf 0 % getrocknet wird.



Der Kostenvergleich
Rechnen und sparen

Gerade bei Wäschetrockner können Sie enorm Strom sparen, wenn Sie sich für ein modernes, neues Gerät mit hoher Energieeffizienz entscheiden. Ältere Geräte sind häufig wahre Energiefresser. Durch die technische Weiterentwicklung sind vor allem Wärmepumpentrockner sehr sparsam. Bei ihnen bleibt die Luft innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs im Trockner. Der heiße Teil der Wärmepumpe heizt die Zuluft immer wieder auf und spart so viel Strom. Rechnen lohnt sich also. Die Anschaffungskosten eines neuen Gerätes haben Sie häufig schon nach wenigen Jahren durch die Einsparung wieder im Geldbeutel.



Technik Wärmepumpentrockner


Die Programmdauer



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5. Welche Trocknungsprogramme brauchen Sie?
Von Basis- bis Sonderprogramm

Die Programme eines Wäschetrockner funktionieren auf zwei unterschiedliche Arten – entweder zeitgesteuert oder elektronisch über Sensoren gesteuert. Zeitgesteuert bedeutet, dass Sie eine bestimmte Trocknungsdauer in Minuten einstellen. Exakt nach dieser Zeit schaltet sich das Programm ab, unabhängig davon ob Ihre Wäsche bereits trocken ist oder sogar schon früher trocken war. Ist ein Programm sensorgesteuert, erkennt es elektronisch die Restfeuchte der Textilien und reguliert darüber die Trocknungszeit. Der Trockner schaltet sich nach Erreichen des gewünschten Trocknungsgrades automatisch ab. So wird die Wäsche schonend, zielgenau und energiesparend getrocknet. Auch eine Übertrocknung der Wäsche wird vermieden – das schont die Fasern. Nicht alle Geräte verfügen über Sensoren, teilweise können nur Zeitprogramme gewählt werden. Umgekehrt haben aber alle Geräte, die sensorgesteuert trocknen, auch mindestens ein Zeitprogramm.


Basisprogramme

Die Klassiker


Wäschetrockner mit elektronischer Steuerung bieten zahlreiche Trockenprogramme, die sich je nach Hersteller etwas unterscheiden können. Zu den Grundprogrammen für Koch- und Buntwäsche gehören: Mangeltrocken, Bügeltrocken, Leichttrocken, Schranktrocken, Schranktrocken plus und Extratrocken. Für reduzierte Temperatur bei pflegeleichter Wäsche findet man meist Bügeltrocken, Schranktrocken und Extratrocken. Die Bezeichnung ”Schranktrocken” bedeutet, dass sich keine oder nur noch minimale Restfeuchte in der Wäsche befindet, während die Wäsche bei ”Bügeltrocken” noch so viel Restfeuchte enthält, dass das Bügeln erleichtert wird.


Sonderprogramme

Die Besonderen


Neben den Basisprogrammen bieten viele Geräte Sonderprogramme, mit denen es möglich ist, sogar Textilien wie zum Beispiel Wollpullover schonend zu trocknen. Welche Programme für Sie nützlich sein können, hängt ganz von Ihnen ab. Hier finden Sie eine Auswahl.





Kurzprogramme

Kurzprogramme für temperaturunempfindliche Textilien




Automatik- bzw. Mix-Programm

Ein Automatik- bzw. Mix-Programm für gemischte Wäsche




spezielle Programme

Programme, die speziell auf bestimmte Textilien wie Synthetik, Handtücher, Jeans, Hemden / Blusen, Outdoor o.ä. abgestimmt sind und diese perfekt pflegen




Woll-/Seideprogramm

Ein äußerst schonendes Woll-/Seideprogramm bzw. die Möglichkeit, einzelne Wolltextilien im Korb zu trocknen




Finish Wolle

Das Programm Finish Wolle sorgt für das Auflockern und Antrocknen von Wolltextilien




Leichtbügeln

Um Knitterfalten in empfindlicher Wäsche zu vermeiden, können Sie das Programm Leichtbügeln wählen




Glätten bzw. Schonglätten

Pflegeleichte Textilien werden im Programm Glätten bzw. Schonglätten aufgelockert und angetrocknet




Programm mit Kaltluft

Praktisch ist ein Programm mit Kaltluft zum Auffrischen, das Knitterfalten reduziert, saubere Wäsche, die länger im Schrank lag mit frischem Duft versorgt und sogar Zigarettenrauch in der Kleidung schnell vertreibt




Knitterschutz

Viele Geräte verfügen über einen Knitterschutz; hier arbeiten manche sogar mit Dampf und Sie sparen sich dadurch jede Menge Zeit beim Bügeln




Imprägnieren

Für Sport- und Outdoorbekleidung ist regelmäßiges Imprägnieren ideal. Auch das können manche Wäschetrockner! Das zuvor eingefüllte Imprägniermittel wird zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch in die Trommel dosiert und bei perfekter Temperatur in den Textilien fixiert. Das sorgt für eine besonders nachhaltige Schutzwirkung.




Daunenprogramm

Daunen sind besonders empfindlich gegen Wärmeeinwirkung und können schnell verklumpen. Daher bringen einige Geräte ein extra Daunenprogramm mit, mit dem sogar Schlafsäcke oder Daunenbetten getrocknet werden können.




Babywäsche

Wenn Sie häufig Babywäsche waschen ist ein spezielles Trocknungsprogramm hierfür ideal. Die empfindlichen Textilien werden schonend und mit niedriger Temperatur behandelt.




Hygiene-Programm

Teilweise finden Sie bei Wäschetrockner auch ein Hygiene-Programm. Ein spezielles Temperaturprofil sorgt dafür, dass die Textilien von verschiedenen Krankheitserregern befreit und hygienisch getrocknet werden.



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6. Welche Ausstattung ist für Sie wichtig?
Intelligente Extras und Sicherheit

Die einzelnen Modelle der Wäschetrockner unterscheiden sich nicht nur in der Bedienung und beim Komfort. Viele Extras ermöglichen eine optimale Abstimmung des Trocknungsprogramms und helfen, Energie zu sparen. Natürlich sind auch Sicherheitsaspekte sinnvoll – gerade wenn Sie kleine Kinder im Haushalt haben. Welche Extras Ihren Alltag erleichtern, hängt von Ihren Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wählen Sie aus – der folgende Ratgeber-Teil erläutert die wichtigsten Punkte.



Intelligente Extras

Intelligente Extras


Bequem und hilfreich

Ein Display zeigt auf einen Blick den aktuellen Programmablauf und weitere wichtige Funktionen wie die Leerung des Flusensiebes oder ggf. des Kondenswasser-Behälters. So haben Sie jederzeit den perfekten Überblick. Die Restlaufzeitanzeige zählt die Programmlaufzeit rückwärts und zeigt an, wie lange das gewählte Programm noch dauert. Manchmal informiert ein akustisches Signal über das Ende des Trocknungsprogramms.


Mit einer Start-/Endzeitvorwahl können Programmbeginn und -ende auf Wunsch vorgewählt werden. So können Sie Ihr Gerät bequem betreiben, wann immer Sie wollen und gegebenenfalls günstige Stromtarife nutzen.


Sinnvoll Energie sparen können Sie über die Mengenautomatik. Mit ihr macht es auch nichts aus, wenn der Trockner nicht ganz voll ist. Die Programmdauer und damit der Energieverbrauch werden automatisch an die jeweilige Wäschemenge und deren Restfeuchtigkeit angepasst.


Einige Gerätemodelle verfügen über Sensoren, die den jeweiligen Inhalt der Trommel bemessen und jeweils den Energieverbrauch entsprechend optimieren. Diese Mikro-Sensoren messen die Luftfeuchtigkeit, überprüfen die Temperatur der Trommel und ermitteln den Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche.


Wählen Sie die Knitterschutz-Funktion, wenn Sie die Wäsche nicht direkt nach Programmende aus dem Trockner nehmen können. Bis zu 120 Minuten lang sorgt eine spezielle Trommelbewegung für glatte Wäsche, die nur noch kurz aufgebügelt werden muss. Intelligent ist auch eine Abschaltautomatik mit Knitterschutz, falls Sie das Programmende des Trockners einmal vergessen.



Sicherheit

Rundum geschützt


Informationen über Fehlermeldungen werden bei einigen Modellen im Display angezeigt. So können Sie eventuelle Probleme meist schnell beheben.


Sicherheit

Wer Kinder hat, sollte unbedingt über die Anschaffung eines Gerätes mit Kindersicherung und Türverriegelung gegen unbefugtes Öffnen nachdenken. Auch die Funktionen Programmverriegelung und Gerätesperre sind sehr sinnvoll. Die Programmverriegelung verhindert, dass das gewählte Programm ungewollt verändert wird. Bei der Gerätesperre ist keine Programmwahl mehr möglich.



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7. Quick Check
Schnelle Entscheidungshilfe
Welcher Wäschetrockner passt zu Ihnen?

Quick Check

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Tipps & Tricks
Welche Textilien kann ich im Wäschetrockner trocknen?

1. Nicht alle Textilien vertragen maschinelles Trocknen. Achten Sie auf die Pflegesymbole der Wäsche: Das Trocknersymbol informiert Sie, ob ein Wäschestück in den Trockner darf und welche Temperatur erlaubt ist. Das Trocknersymbol ist ein Kasten mit innen liegendem Kreis. Das Symbol wird entweder durch ein Kreuz (keine Trocknung), einen Punkt (Trocknung bei reduzierter Temperatur) oder zwei Punkte (Trocknen im Normalprogramm) ergänzt.


2. Gewebte und synthetische Textilien sind in der Regel unproblematisch.


3. Bei Baumwolle oder Leinen sollten Sie beachten, dass diese Kleidungsstücke im Wäschetrockner gegebenenfalls etwas einlaufen. Bei einigen neuen, innovativen Geräten ist dies aber nicht mehr der Fall.


4. Wolle, Seide und Daunen sollte nur in Trockner mit entsprechenden Sonderprogrammen gegeben werden.


5. Textilien mit Schulterpolstern oder Schaumstoffeinlagen dürfen nicht in den Wäschetrockner – die Polster können schmelzen.


Wie pflege und reinige ich den Wäschetrockner?

1. Für ein perfektes Trocknungsergebnis ist es wichtig, den Wäschetrockner regelmäßig zu reinigen und zu pflegen. Vergessen Sie dies, verlängert sich zum Beispiel die Programmlaufzeit und der Stromverbrauch steigt. Die Energieklasse des Wäschetrockners verschlechtert sich!


2. Das Flusensieb muss nach jedem Trocknungsgang gereinigt und entstaubt werden. Am besten mit einer kleinen, weichen Bürste, um das Netz nicht zu beschädigen. Wenn das Kondenswasser in einem Behälter im Gerät aufgefangen wird, sollten Sie diesen ebenfalls nach jedem Durchlauf entleeren.


3. Je nach optischer Anzeige am Gerät bzw. Herstellerempfehlung müssen Sie bei einem Kondenstrockner den Wärmetauscher regelmäßig mit einem feuchten Schwamm (gut nachtrocknen!) reinigen. Bei einem Ablufttrockner muss der Abluftschlauch von Ablagerungen befreit werden.


4. Zusätzlich wichtig ist die Pflege der Feuchtigkeitssensoren, die sich meistens in den Trommelrippen des Wäschetrockners befinden. Sehen Sie in der Gebrauchsanweisung nach. Reinigen Sie die Feuchtigkeitssensoren regelmäßig mit Essig, damit sich dort kein Kalk ablagert.


5. Reinigen Sie außerdem von Zeit zu Zeit den Luftfilter.


6. Erwähnenswert ist auch, dass es bereits Trockner gibt, die durch eine automatische Selbstreinigung des Kondensators den Energieverbrauch stets auf geringem Niveau halten.


Wie vermeide ich unangenehme Gerüche und muffige Wäsche?

1. Beachten Sie folgende Grundregeln: Die Trockneröffnung sollte bei Nichtgebrauch immer etwas offen sein. Die Wäsche aus der Waschmaschine sollte möglichst sofort in den Trockner gegeben werden. Dann haben Mikroorganismen keine Chance, sich im halbfeuchten Milieu zu vermehren. Häufig sind sie für einen schlechten Geruch verantwortlich.


2. Außerdem können sich in Flusensieben und Luftfiltern schnell geruchsbildende Bakterien bilden. Eine regelmäßige Reinigung ist daher wichtig.


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