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Wer anders liebt: Psychothriller von [Fossum, Karin]
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Wer anders liebt: Psychothriller Kindle Edition

3.9 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Taschenbuch
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EUR 0,87

Länge: 256 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

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Ein Ehepaar stößt während eines Waldspaziergangs auf einen grausamen Fund: Ein Junge, tot und missbraucht. Kurz darauf treffen sie auf einen auffälligen Mann, den sie gleich für den Täter halten. Doch die Ermittlungen von Hauptkommissar Sejer und seinem Assistent Skarre kommen nur schleppend voran und die Angst in der Bevölkerung wächst, als ein zweites Kind verschwindet... .

Die Norwegerin Karin Fossum hat sich in den letzten Jahren mit ihren Kriminalromanen um den stillen, nachdenklichen Kommissar Sejer in der Riege der erfolgreichen skandinavischen Krimiautoren etabliert. Dabei bestechen ihre Romane weniger durch geballte Spannung und Action sondern vielmehr durch ihr psychologisches Einfühlungsvermögen und die subtile Charakterisierung der Figuren. Im Mittelpunkt stehen zwischenmenschliche Beziehungen, Gefühle und Verwicklungen. Mit ausgeprägter psychologischer Raffinesse beschreibt die Autorin, was ihre Protagonisten bewegt, was sie fühlen und warum sie so handeln, wie sie es tun. Dabei will sie kein Mitleid, sondern Verständnis für den Weg einer Tat, für deren Wurzeln und für ihre Folgen wecken.

In Wer anders liebt greift Fossum ein brisantes, sensibles Thema auf -- Pädophilie -- und entwirft dabei ein differenziertes Bild dieser krankhaften Neigung, die ihre Ursachen meist in fehlgeleiteter kindlicher Entwicklung und sozialen Missständen hat. So wird der pädophile Täter nicht einfach als perverser Unmensch dargestellt, sondern als leidender, kranker Mensch, der aus der Gesellschaft ausgestoßen ist und dem unter Umständen hätte geholfen werden können, bevor es zur Katastrophe kam. Ein Täter, dem das Gespür für Richtig und Falsch, für Gut und Böse längst verloren gegangen ist. Auch das Ermittlerduo geht kontrovers mit dem Thema um. Kommissar Sejer, der jegliches Mitleid mit dem Täter von vorne rein ablehnt, und sein jüngerer Assistent Skarre, der die fehlgeleiteten Menschen verstehen möchte. Dabei zählen die Dialoge zwischen Sejer und Skarre zweifellos zu den Höhepunkten des Romans.

Fossums Sprache ist klar und direkt; es überwiegen kurze prägnante Sätze ohne ausschmückende Attribute, die jedoch eine unglaubliche Intensität erzeugen und unter die Haut gehen, so dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Wer leise Kriminalromane mit literarischem Anspruch schätzt, findet hier geeigneten Lesestoff! -- Alexandra Plath

Pressestimmen

Das Ehepaar Reinhardt findet beim Sonntagsspaziergang die Leiche eines kleinen Jungen und kann sogar den mutmaßlichen Täter beschreiben. Als wenige Tage später ein weiterer Schuljunge verschwindet, muss sich Kommissar Sejer auf einen Serientäter einstellen. Doch wie so oft in Karin Fossums Romanen ist die Krimihandlung eher Nebensache. Der sozialkritischen Norwegerin geht es in "Wer anders liebt" viel mehr um eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema Pädophilie. Weil sie ihr Ermittlerduo nicht die für Serienkommissare üblichen Egotrips fahren lässt, bleibt Raum für wesentlich spannendere Dialoge zum eigentlichen Romangegenstand. Während Assistent Skarre die Motive und Beweggründe des Täters verstehen will, mag sich Sejer auf ein Täterpsychogramm erst gar nicht einlassen und spiegelt damit den in der Gesellschaft stark verbreiteten, unreflektierten Pädophilenhass. Da mag man Fossum auch verzeihen, dass sie bei Nebenfiguren wie den Reinhardts dann doch auf Stereotypen und altbackene Geschlechterklischees verfällt. Immerhin steht bei der Anlage dieser Charaktere der gute Wille dahinter, Sensationsgier, Profilierungssucht und Scham im Umgang mit Pädophilie zu entlarven. Und am Ende fällt Fossum sogar noch eine überraschende Wendung für den Kriminalfall ein. (cs) -- kulturnews.de

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 979 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Piper ebooks; Auflage: 3 (1. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004YZIW48
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #267.275 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Ehepaar findet auf einem Waldspaziergang die Leiche eines vergewaltigten achtjährigen Jungen. Kurz darauf begegnet ihm ein Mann, der mit verstörtem Blick aus dem Wald rennt. Das Ehepaar hält ihn für den Täter und alarmiert die Polizei. Einige Tage später wird ein zweiter Junge vermisst.
Während Kommissar Sejer mit den Ermittlungen kaum voran kommt, versteckt sich der Vergewaltiger zu Hause. Seine Angst, gefasst zu werden, wächst mit jedem Tag. Nach einem Leben in trostloser Einsamkeit hat ihn das Schicksal über die Kante gestossen, seine Leidenschaft ihn zu etwas getrieben, das er niemals wollte. Nun verzweifelt er an der Unmöglichkeit, sein Los und seine Veranlagung jemandem erklären zu können.

Fazit: In ihrem neuesten Roman greift Fossum das heikle Thema Pädophilie auf. Dabei scheut sie sich nicht, auch den Standpunkt des Täters einzunehmen, den sie zugleich als Opfer sieht. Indem sie mögliche Ursachen fehlgeleiteter kindlicher Entwicklungen aufdeckt, versucht sie, Verständnis (nicht Mitleid!) für die Probleme Andersartiger zu wecken, welche von einer Sehnsucht aufgefressen werden, die sie nicht stillen dürfen. Damit stellt Fossum die Wertempfindungen des Lesers auf die Probe und fordert ihn - trotz aller Betroffenheit - auf, darüber nachzudenken, weshalb Menschen von der Norm abweichen, das Gesetz brechen und andere dabei mit ins Unglück reissen. Verbrechen geschehen selten grundlos, denn man gelangt nie allein an einen Punkt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Wer anders liebt" ist ein wirklich gelungenes Buch. In erster Linie handelt es natürlich vom Tod eines Jungen. Erzählt werden aber die Geschichten von verschiedenen Personen. Der Leser begleitet z.B. auch das Ehepaar, das den Toten gefunden hat, bis zum Ende des Buches. Das Leben des Mörders, die Familie des zweiten Opfers - alles bleibt dem Leser nicht verschwiegen. Daher hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist nicht "nur" ein Krimi, sondern man blickt in die Leben von mehreren Personen und das fand ich interessant. Kommissar Sejer natürlich wieder als sympathischer Ermittler im Team mit Skarre. Ganz mein Geschmack.
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Von gigunelsa VINE-PRODUKTTESTER am 22. Juli 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Im Titel heisst es ja schon: "Wer anders liebt". Damit ist Pädophilie gemeint, was wörtlich zwar "Kinderliebe" bedeutet, meiner Meinung nach aber alles andere als das ist. Die Betroffenen stellen ihre eigene Begierde, Sucht oder Veranlagung, wie auch immer man es nennen möchte, in den Vordergrund, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen ihrer "Liebe" auf die Opfer, also Kinder, und im vorliegenden Fall Knaben.
Karin Fossum beleuchtet beide Seiten mit großem Einfühlungsvermögen, trotzdem kann ich persönlich keinerlei Mitleid empfinden für solche Täter.
Der Fall, bzw. die Fälle ziehen sich relativ lange hin, Kommissar Konrad Sejer, kompetent u. integer wie immer, hat es schwer damit.
Sehr gut finde ich auch die Dialoge zwischen ihm und seinem jüngeren Assistenten, beide mit unterschiedlichen familiären Hintergründen, versuchen sie die Motive des Täters zu ergründen oder zu verstehen.
Der Schluss des Buches ist ein bisschen verschwommen, das hat aber den Vorteil, dass man als Leser noch eine ganze Weile daran zu denken hat.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Wieder ein Buch,dass genau das gehalten hat, was der Name Karin Fossum verspricht: Psychologie und Spannung. Ich gebe dennoch nur vier Sterne, weil mich das Ehepaar nicht überzeugt hat. Ihre Dialoge hätten einem Kinderbuch entstammen können. Aber die Handlung ist spannend und offenbart wieder einmal,dass die Psyche der Menschen unberechenbar ist. Und dass nichts so einfach ist, wie es anfangs scheint.
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Format: Gebundene Ausgabe
Vorab: Ich bin ein großer Fan von Karin Fossum. Aufbau, Spannungsbogen und Inhalt wurden interessant aufgebaut (deshalb auch 4 Sterne). Die Protagonisten sind mir schon in den vorherigen Büchern ans Herz gewachsen.

Aber zur Thematik "Sexueller Kindesmissbrauch" finde ich die Kommissare in ihren Auseinandersetzungen arg unreflektiert. Da habe ich schon einige Male tief ein- und ausgeatmet. Dachte, das fängt sich schon wieder. Aber auch so ziemlich am Ende, wo die Mutter des toten Jungen sagt, dass der Täter doch ein armer Teufel sei, fand ich das absolut unrealistisch. Hier hätte Fossum mehr rausholen können. Auch wenn sie versucht, aus Tätersicht zu beschreiben, was ich nicht verwerflich finde, hätte sie beide Kommissare als Sprachrohr nutzen können, um hier eine klare Position zu beziehen. Die Kommissare wirken hier doch sehr naiv (und das kenne ich so gar nicht von den vorherigen Büchern, einfühlsam ja, aber naiv, nein) und bei dieser Thematik ist Weichspülen keinesfalls angebracht.

Hier kann ich nur immer wieder betonen: Nicht alle Opfer werden zu Tätern. Bei allem Verständnis, die meisten Opfer sind prozentual gesehen Frauen. Aber die Missbraucher sind überwiegend Männer. Was darauf schließen lässt, dass die These (Opfer werden zu Tätern) nicht greift. Ich finde psychologische Hintergründe immer spannend, auch die Sicht des Täters und seine Geschichte. Aber das Buch vermittelt hier keine klare Linie. Das hätte ich als wichtig empfunden. Außerdem -und da schließe ich mich meinen Vorschreibern an-, hat Liebe nichts mit Missbrauch zu tun. Ein gewisser Mann aus dem "Niemandsland" war auch davon überzeugt, dass er Kinder liebt.
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