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am 18. Mai 2015
Ich hatte mehr erwartet, aber für Trekking-Begeisterte und -Erprobte steht hier leider nichts neues drin. Stattdessen wird man enttäuscht von einem mäßigen Schreibstil, vielen (m.E. langweiligen) Details und dem wenig unabhängigen Reisen, mit täglichem Support von der Homebase. Wer Zelt und Essen schon mal selbst auf dem Rücken getragen hat, braucht das Buch nicht, auch nicht zur Vorbereitung aufs Reisen mit Kindern.
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am 12. März 2017
Dieses Buch ist aber nett und fesselnd geschrieben. Die Authentizität ist greifbar. Auch wenn meine Kinder schon groß sind, so könnte ich mich häufig in die Erlebnisse hineinversetzen.
Ein wirklich schöner Bericht!
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am 17. März 2017
Ist das tatsächlich machbar? Das Buch hat Lust gemacht, diese Art des Reisens wenigstens im Ansatz zu erleben. Ein Tagesausflug zum testen steht auf jeden Fall im nächsten Urlaub auf dem Programm.
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am 23. März 2013
Wer glaubt, dass das Leben mit Kindern „vorbei" sei, der täuscht sich und sollte unbedingt dieses Buch lesen.

In unterhaltsamer Weise schildert die Autorin von Ihrem Urlaub (Eseltrekking auf Korsika) mit Mann und 2 kleinen Kindern, der individueller nicht sein könnte und beweist, dass man mit der nötigen Vorbereitung, Gelassenheit, entspanntem Umgang mit den Kindern und manchmal auch etwas stoischem Gleichmut nicht auf Outdoor und Abenteuer verzichten muss: Man kann Kindern und sich selber mehr zutrauen als man gemeinhin meint, man sollte die Grenze nur nicht überschreiten.

Das Buch ist weniger ein sachlicher Reiseführer, auch wenn diese Informationen ebenfalls enthalten sind, sondern eine chronologische Erlebniserzählung. Von der Route, über navigatorische Herausforderungen, Land und Leute, die täglichen Herausforderungen der „Nahrungssuche“ und Unterkunftfragen, bis hin zu den Erlebnissen, die man nur mit Kindern machen kann, sind alle wesentlichen Aspekte einer solchen Reise enthalten. Dadurch wird das Buch sowohl für allgemein an Outdoorthemen interessierte Leser, als auch für Eltern, Korsika interessierte, Esel Fans ...zu einer kurzweiligen Lektüre.
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Wahrscheinlich würden wir ähnlich reagieren wie Christine Hutterers Freunde und Verwandte, wenn uns jemand einen derart abenteuerlichen Plan präsentieren würde: „WAS wollt ihr machen? Vier bis sechs Wochen mit einem ESEL wandern? Aber was macht ihr in der Zeit mit den Kindern?“ (Seite 10) Die Kinder, Valentina (3) und Silvester (noch kein Jahr alt) sollen natürlich mitkommen.

Da können die Angehörigen noch so viele Bedenken äußern: Hutterers sind einfach nicht geschaffen für Strandurlaub und Ferienhäuschen. Sie sind jung, sportlich, unternehmungslustig und wollen in ihrem Urlaub etwas Unvergessliches erleben. Und sie haben Erfahrung im Reisen mit Kleinkind. Als Valentina sieben Monate alt war, sind sie zwei Monate lang mit einem Campingbus durch Neuseeland getourt. Sie lassen sich die Idee mit der Eselwanderung einfach nicht mehr ausreden.

Nur Dominique Corieras aus dem korsischen Dorf Poggiolo sieht kein Problem in dem Vorhaben. Und so fährt Familie Hutterer im Sommer 2010 mit sorgfältig abgewogenem Minimalgepäck – denn das Zeug muss ja die ganze Tour über geschleppt werden – nach Korsika. Mit einer Schnellbleiche in Eselskunde und dem Langohr Bronco geht es dann auf eine 25-tägige Reise ins Ungewisse. Vater Philipp schleppt Sohn Silvester in einer Kraxe, Mutter Christine trägt den Rucksack, und Esel Bronco wird mit dem restlichen Gepäck beladen und mit seiner Reiterin, der kleinen Valentina.

Sehr bald schon beschleicht Christine und Philipp der Verdacht, dass diese Eselwanderung eine ziemliche Rossidee war. Was macht man denn, wenn der Esel nicht über eine Brücke gehen will uns störrisch stehen bleibt? Und was frisst der überhaupt – abgesehen von Schuheinlagen und Fliegenfängern? Wie sollen sie die geplanten 16 Etappen schaffen und jedem Abend die anvisierte Wanderer-Unterkunft erreichen, wenn sie morgens schon zwei Stunden brauchen um mit Sack und Pack aus dem Haus zu kommen und unterwegs drölfzig Mal pausieren müssen, weil das Töchterchen vor Müdigkeit aus dem Sattel zu kippen droht? Sie wandern ja mitten im Nirgendwo und können nicht plötzlich auf eine andere Unterkunft umschwenken. Wo sie sind, ist nur Landschaft, und für Übernachtungen im Freien sind sie nicht ausgerüstet. Aber aufgeben? Kommt nicht in die Tüte!

Langeweile stellt sich in diesem Urlaub garantiert nicht ein. Jeden Tag muss sich die Familie neuen Herausforderungen stellen. Regenwetter und Gluthitze, Krankheit und Verletzungen, fehlende Vorräte, gefährlich unwegsames Gelände, Flöhe und Skorpione in der Unterkunft, Meinungsverschiedenheiten und besserwisserische Mitmenschen, die ungebetene Ratschläge zum Umgang mit dem Esel geben … das ist der Stoff, aus dem ihre täglichen Kleinkatastrophen sind. Übel wird’s, als sie ihr Etappenziel nicht schaffen und unterwegs stranden. Die absolute Krönung ist aber der Betreiber der Unterkunft in Tuvarelli, der sich weigert, die Familie dort übernachten zu lassen. Nicht, weil sie einen Esel dabei haben, sondern – igitt! – KINDER! Jetzt haben die Hutterers wirklich ein Problem. Als Wanderer dreht man ja nicht mal eben bei und steuert nachts das nächste Kaff in einem Dutzend Kilometern Entfernung an. Zum Glück sind nicht alle Korsen solche Armleuchter wie dieser Wirt …

Am Schluss ist die Familie so begeistert von ihrer Reise, dass sie sogar einen kleinen Umweg zum Lac de Nino macht, um die Tour noch etwas zu verlängern und das gemeinschaftliche Erlebnis noch ein bisschen mehr auszukosten.

Der Leser fiebert mit den Reisenden mit und fragt sich ständig, welches Abenteuer oder welche Katastrophen wohl als nächstes auf die Hutterers lauern. Manches ist zwischen zwei Buchdeckeln deutlich amüsanter, als wenn man selbst in dem Schlamassel drinsteckt. Der Leser schmunzelt, wenn Christine von ihren Erlebnissen erzählt, aber im dem Moment war ihr sicher nicht zum Lachen.

Die Stubenhocker unter den Lesern werden froh und erleichtert sein, dass sie diese Strapazen nicht selbst auf sich nehmen müssen und „nur“ das Vergnügen haben, darüber lesen dürfen. Abenteuerlustige Naturen finden im Anhang des Buchs allerlei Tipps und Adressen für den Fall, dass sie selbst eine solche Wandertour mit Kindern und Esel unternehmen möchten.

DIE AUTORIN: Christine Hutterer, Jahrgang 1977, ist promovierte Biologin und arbeitet als freie Medizin- und Wissenschaftsjournalistin. Die begeisterte Sportlerin lebt mit ihrer Familie in München.
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am 10. April 2013
Definitiv nie würde ich mit einem Esel durch Korsika wandern, brrr. Und trotzdem zog mich das Buch "Ist das jetzt der Urlaub? Unsere abenteuerliche Wanderung mit zwei kleinen Kindern und einem Esel auf Korsika" von Christine Hutterer magisch an.

Ich freute mich über Broncos erste Brücke, zog bei zu tief hängenden Ästen stellvertretend für das kleine Töchterchen den Kopf ein und litt beim Blasenmuster mit. Schön unterhaltsam geschrieben schafft Christine Hutter den Spagat zwischen Reise(tage)buch und Familiengeschichte.

Obwohl ich niemals eine solche Tour unternehmen würde, bin ich trotzdem gerne mit durch Korsika gewandert. Schön zu lesen, was mit Kindern geht - das öffnet den Kopf für eigene Ideen, auch deshalb ist das Buch sehr empfehlenswert.
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am 5. April 2013
„Janet! Esel!“, schreit David Copperfields Tante Betsey jedes Mal, wenn ein solches von Urlaubern gerittenes Tier auf dem Rasen vor ihrem Haus auftaucht, um es sogleich mit Janets Hilfe handgreiflich zu verscheuchen. Wer dagegen den Esel Bronco durch Christine Hutterers Buch „Ist das jetzt der Urlaub?“ kennen gelernt hat, würde im Gegenteil viel darum geben, wenn sich so ein liebenswürdiger Vierbeiner vor seiner Haustür blicken ließe.
Vom ersten eher zufälligen Einfall, sich mit einem Esel und den eigenen kleinen Kindern auf Wandertour zu begeben, bis zum tränenreichen Abschied lässt uns die Autorin an ihren Erfahrungen mit Bronco teilhaben und fesselt auch Leser, die selbst im Traum nicht an einen derartigen Abenteuerurlaub denken würden.
Das Reisebuch verbindet Schilderungen der korsischen Landschaft und individueller Erlebnisse mit den dortigen Menschen einerseits mit anschaulichen Beobachtungen des Verhaltens der eigenen Kinder und des fast zum Familienmitglied gewordenen Mietesels andererseits und schließt auch – teils selbstkritische – Reflexionen über die gemeinsamen Erfahrungen der Familie mit ein. Treffende und neugierig machende Zwischenüberschriften regen zum Weiterlesen an. Die Mischung von realistischer Darstellung und humorvoller Erzählweise trägt ebenso zum Lesevergnügen bei wie die vielen eindrucksvollen Fotos. Übersichtskarten im Einband und praktische Hinweise zur Reiseplanung sind eine gute Hilfe für Leser, die die Reise im Kopf nachvollziehen oder gar ein ähnliches Abenteuer wagen wollen.
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am 17. Mai 2013
Ein Ehepaar in Elternzeit, zwei kleine Kinder und der Wunsch, gemeinsam einen besonderen Urlaub zu verbringen. Dieser Wunsch führt die Familie nach minutiösen Abwiegen der zu packenden Gegenstände nach Korsika. Dort wollen sie vier Wochen mit einem Esel wandern, denn die "Große" (3 Jahre) kann noch nicht so viel am Stück gehen, muss also reiten.
Christine Hutterer plant, so weit sie planen kann, den Rest übernimmt das Schicksal. Dabei kommt es natürlich zu Unvorhergesehenem, wenn der Esel plötzlich nicht weitergehen will, die Unterkunft nicht zur Verfügung steht usw. Entwaffnend ehrlich beschreibt die Autorin ihren Umgang mit den auftretenden Problemen, es gibt durchaus Streit und schlechte Laune.
Das Gesamtergebnis aber ist ein gelungener Urlaub mit starkem Trennungsschmerz, insbesondere zwischen der Tochter und dem Esel.
Der Streckenverlauf sowie zahlreiche Tipps zum Packen usw. sind im Buch aufgeführt.
Ein wunderschöner Reisebericht mit zahlreichen Bildern und Fernwehpotenzial - da verliert selbst das Blasenparadies an den Füßen der Autorin seinen Schrecken.
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am 25. Februar 2017
Der Esel kann einem echt leidtun. Da hat sich die Familie zuvor extra noch eselfachkundig gemacht, was ich sehr lobenswert finde und trotzdem haben sie kein Auge für den Esel entwickelt. Das bestätigt mich mal wieder in meiner Annahme, dass man sich das Wissen nicht in einem einzigen Kurs aneignen oder gar anlesen kann.
Aber sowas dann auch noch publik zu machen, dafür habe ich nun wirklich kein Verständnis. Das zeigt doch, dass die Autorin immer noch nicht begriffen hat, was da alles schief gelaufen ist.
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am 1. Juli 2013
"Ist das jetzt der Urlaub" ist eine äußerst unterhaltsam geschriebene Lektüre, die für jedes Paar, das etwas in seiner Elternzeit erleben möchte, ein weiter Pool für Ideen und eine große Hilfestellung ist.

Die Eselswanderung durch Korsika ist aus der - humorvollen - Perspektive der Mutter erzählt, gemeinsam erlebt man beim Lesen ihre Gefühlswelten und den Fortlauf der Reise. Und trennt sich am Ende ähnlich schweren Herzens von Bronco, dem Esel, wie die Erzählerin.
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