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Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch (Reclams Universal-Bibliothek) Broschiert – 1. Januar 1986

4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

olker Meids ausführliches Nachwort machen die Reclam-Ausgabe zum Geschichts-Buch schlechthin." -- Rheinischer Merkur "Wer schmecken, riechen will, was das war, der Dreißigjährige Krieg in Deutschland, mit langen Pausen von Wegelagerei und gnadenlosen Metzeleien unschuldiger Bauern - hier kann man alles lernen. ... Grimmelshausen schildert alle Exzesse eines außer Rand und Band geratenen Krieges mit einer bis heute überzeugenden Sachlichkeit. Dazwischen träumt er in utopischen Märchen von einem besseren Leben - von einem friedlichen Deutschland. ... Kaum zu glauben, wie jung und lebenskräftig dieses 1668 zum ersten Mal erschienene Buch eines Autodidakten geblieben ist. Ein paar Worterklärungen hier und da - schon ist man gefangen in einem Buch, das von Lessing über Goethe, Brentano ('göttlich!'), Eichendorff ('unmittelbar aus dem Volk gegriffener, poetischer, treuer Gesell')alle loben, bis hin zu Thomas Mann, dem es 1944 die Sprache verschlägt: 'Bunt, wild, roh, amüsant, verliebt und verlumpt, kochend von Leben, mit Tod und Teufel auf Du und Du.'" -- Die Zeit

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Abenteurliche Simplicissimus
OA 1668 (1669) Form Roman Epoche Barock
Unter dem Pseudonym German Schleifheim von Sulsfort erschien 1668 (vordatiert auf 1669) der wohl bedeutendste Roman des Barock und einer der ersten Schelmenromane seiner Zeit: Der Abenteurliche Simplicissimus – ein Buch vom und über den Dreißigjährigen Krieg. Sein Untertitel enthält zugleich auch Hinweise auf den Stoff: »Das ist: Die Beschreibung deß Lebens eines seltzamen Vaganten/genannt Melchior Sternfels von Fuchshaim/wo und welcher gestalt Er nemlich in diese Welt kommen/was er darinn gesehen/gelernet/erfahren und außgestanden/auch warumb er solche wieder freywillig quittiert. Überauß lustig/und männiglich nutzlich zu lesen.«
Inhalt: Grimmelshausen schildert das Leben des Romanhelden Simplicius Simplicissimus. Am Beginn steht der tragische Überfall auf den Bauernhof seines angeblichen Vaters im Spessart. Anschließend erfährt er in der Einsiedelei eines Eremiten, der sich später als sein wirklicher Vater herausstellt, eine christliche Erziehung. In die Welt entlassen, wird er in Hanau zum Narren, bevor man ihn entführt. Wenig später schließt er sich den kaiserlichen Truppen an, bis ihn der kommandierende Obrist zu einem Hofmeister gibt, der sich seiner annimmt. Im Kriegsgetümmel wird Simplicius zum »Jäger von Soest«; als Soldat und Kaufmann zieht er durch die Welt, von einem Abenteuer ins nächste gestoßen.
Der beschriebenen Wirklichkeit stehen verschiedene Utopien gegenüber, die sich jedoch alle als untauglich erweisen. »Jupiter« etwa predigt den ewigen Frieden und erscheint als wahnsinnig. Zuletzt formuliert Simplicius sein berühmt gewordenes »Adieu Welt« und zieht sich als Eremit in den Schwarzwald zurück. Dort hält er Rückschau und erzählt sein früheres Leben.
Aufbau: Wie alle Barockromane (Stichwort R S. 440), die vom spanischen Schelmenroman geprägt sind, besteht auch der Simplicissimus aus zahlreichen Episoden, an deren Beginn der Erzähler jeweils eine kurze Inhaltsübersicht über das sich anschließende Kapitel gibt. Allerdings kommt der Autor über das bloße Prinzip der Reihung hinaus, indem er den Erzähler in das Geschehen einbindet und dadurch der Prozess der Selbsterkenntnis bzw. der inneren Umkehr an Aussagekraft gewinnt. Das ständige Auf und Ab seiner Erfahrungen steht für das Schicksals-Prinzip (Fortuna), in dem sich das Lebensgefühl dieser Epoche widerspiegelt. Um dieses Kompendium an Ideen in eine passende Form bringen zu können, wählte Grimmelshausen eine satirische Darstellung, in der sich allegorischer und realistischer, hoher und niederer Stil adäquat miteinander verbinden.
Wirkung: Bereits im Frühjahr 1669 erschien eine zweite Ausgabe, vermehrt um die Continuatio. Der anhaltende Erfolg bewirkte eine recht komplizierte Folge von insgesamt sechs, zum Teil unautorisierten Fassungen. Auch in den folgenden Jahrhunderten zählte das Werk zu den wenigen Barockromanen, die auch außerhalb der Wissenschaft auf ein reges Interesse stießen. Seit der Romantik haben sich zahlreiche Dichter von dem Buch inspirieren lassen. Im 20. Jahrhundert adaptierten u. a. Bertolt Brecht in seinem Drama Mutter Courage und ihre Kinder (UA 1941) sowie Günter Grass in der Erzählung Das Treffen in Telgte (1979) den Stoff. Mehrere Künstler, darunter A. Paul Weber (1893–1980), fertigten Illustrationen an, Karl Amadeus Hartmann (1905–63) komponierte die Oper Simplicius Simplicissimus (entst.1936; UA 1948). C. V. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Peter Wax am 14. September 2011
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Der 'Simplizissimus' ist eines der ganz großen Werke der deutschen Literatur, das immer wieder fasziniert, und zwar um so mehr, je öfter man sich mit ihm beschäftigt. Gewiss, das barocke, oft ausufernde Deutsch des 17. Jahrhunderts ist für uns sehr gewöhnungsbedürftig, und es braucht viel Geduld und viel Zeit, bis man sich in dieser Sprache zurechtfindet. Aber wer das geschafft hat, wird reichlich belohnt mit der Entdeckung eines Meisterwerks in all seinen vielen Facetten menschlicher Existenz, von größter Brutalität bis zu feinsten menschlichen Regung, dies alles geschildert mit distanziertem Humor und doch oder gerade deshalb unmittelbar erschütternd und anrührend. Dazu die vielen prallen Bilder aus dem damaligen Leben der Menschen des 17.Jahrhunderts - der kleinen Leute, Männer und Frauen, der Bauern, der Landsknechte, der Städter, der Gaukler, der Betrüger, der Pfaffen, der Marketenderinnen und leichten Dirnen und so weiter und so fort - inmitten der Dauerkatastrophe des Dreißigjährigen Krieges, anschaulicher kann kein Geschichtsbuch vermitteln, was damals wirklich los war in Deutschland ' Teutschland, würde Grimmelshausen sagen. Und dann natürlich der Erzähler selbst, der 'Held' des Romans, der inmitten dieses Geschehens seine Menschlichkeit verliert und wiederentdeckt - das ist modern im modernsten Sinn und in der deutschen Literatur wohl kaum einmal so eindrucksvoll geschildert worden wie von Grimmelshausen in seinem 'Simplizissimus'.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Leben des Simplici, gebürtig im Spessart, wird durch die Schrecken des 30 - jährigen Krieges je unterbrochen und führt den Protagonisten in einem ständigen Auf und Ab auf seinem Lebensweg durch die damals bekannte Welt. Simplici findet durch den Schrecken eines Schiffsunterganges sein Paradies auf einer Insel und nur durch Glück konnte die Niederschrift seines Lebens nach Europa gelangen...

So könnte eine Zusammenfassung aussehen, doch würde sie dem Gesamtwerk unrecht tun. Dieses Buch ist ein wunderbarer Abriss durch die deutsche Geschichte. Die Sprache ist prall und bildhaft und der Schalck schaut dem Leser immer über die Schultern.

Ein Meisterwerk deutscher Literatur.
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Format: Broschiert
Der Autor ist einer der ersten deutscher Sprache in der Neuzeit gewesen. Er blieb meines Erachtens aber ein wahrhaft unerreichter Schilderer seiner Zeit.
Er ist ein Klassiker der deutschen Sprache. Der Autor schrieb so lebendig, dass man noch heute von seinen Beschreibungen gefesselt ist.
Um wohl die Schilderung ernster Sachverhalte heillos zu überstehen, zog der Autor bei der Abfassung dieses Buches die Narrenkappe auf, schrieb einen "Schelmenroman".
Nichtsdestotrotz werden (zumindest im Original!) deftige und brutale Szenen in Hülle und Fülle gezeigt. - Diese drastische Realistik war damals die Mode dieser (äußerst brutalen) Zeit, und der Autor hat diese Situationen als Teilnehmer in diesem fürchterlichsten aller deutschen Kriege selber oft genug erlebt! - Er wusste, wovon er sprach.

Eine seltsame Mischung also, dieses Buch, zwischen Brutalität und Komik; zwischen drastischer Realistik und seltsamer Fantasie.

Auf jeden Fall aber ein brillantes Zeitdokument, bei dem beim Lesen nie Langeweile aufkommt.

Meines Erachtens hätten die Bearbeiter aber ruhig die verwendete Sprache noch mehr an die heute geläufige Sprache anpassen können! Denn diese alte Sprache strengt doch zum Teil wirklich sehr an.

Kindern sollte man das Buch aber auf keinen Fall zu lesen geben! - Zum Einen wegen der schwer zu lesenden Sprache; zum Anderen wegen der häufig geschilderten Brutalität, und der Tatsache, dass Kinder diese Sachverhalte noch nicht verstehen. Es ist kein Kinderbuch!
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Format: Broschiert
Die Verwendung der 'veralteten' Sprache führt zu Lesehemmungen und macht es dem Leser oft schwer, den Sinn der Sätze zu erfassen. Nach einem kurzen 'Einlesen', bei dem man versucht, sich mit der Sprache zurecht zu finden, sind die meisten der Schwierigkeiten beseitigt. Man sollte sich daher einstimmen, wenn man zu lesen beginnt. Oft reicht es bereits, wenn man ein paar Sätze des vorigen Kapitels liest, um den Zusammenhang der Geschichte zu verstehen.
Die Leseschwierigkeit nimmt mit Ende des Buches ab. So sind gerade die ersten Seiten, bei denen man wirklich blanko zu lesen beginnt, höllisch. Ich hatte das Gefühl, dass der Sinngehalt der Seiten nicht zu hundert Prozent greifbar war und musste meistens fünf Mal nachlesen, bis ich zufrieden war. Je länger ich jedoch las, desto schneller konnte ich mich auch in der Welt Grimmelshausen einfinden und hatte weniger Probleme mit der Lektüre. Das Lesen eines derartigen Sprachstils erfordert wohl auch Übung, die ich (ich als Schüler) zu dieser Zeit, als ich zu lesen begann, noch nicht hatte. Aber irgendwann ist in diesem Sinne auch das erste Mal. Sonst gäbe es ja keine Versuche.
Das Buch zu empfehlen leuchtet ein, da es sich hierbei um eine Lektüre aus dem Barock handelt. Wenn man sich in das Zeitalter einstimmen will, kommt man um den Simplicius Simplicissimus wohl nicht herum. Da es allgemein nur sehr wenige Texte aus dem Barock gibt, die vor allem brauchbar sind, ist der Simplicius auch noch das geringere Übel. Menschen mit Sinn für neuzeitliche Romanwunder sind hier sicher fehl am Platz. Das Aufeinanderprallen der beiden Schreibstile ('veraltet' + 'neuzeitlich') kann einen Menschen schon grundlegend verwirren.
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