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Die Insel des Zweiten Gesichts

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

Thomas Mann nannte es »eines der größten Bücher des 20. Jahrhunderts«, Maarten’t Hart stimmte ihm in der ZEIT zu: Die Insel des zweiten Gesichts ist ein Klassiker der Nachkriegsliteratur, über den 1953 ein Kritiker schrieb, er sei »auf die ausgedorrte deutsche Literaturlandschaft wie ein Platzregen auf vertrocknete Beete« niedergegangen. Die Helden, Vigoleis und Beatrice, leben von 1931 bis 1936 auf Mallorca. In zahllosen Episoden und Anekdoten breitet Thelen das farbige Treiben auf der Mittelmeerinsel aus. Mit schier unerschöpflicher Fabulierkunst erzählt er, den Schalk im Nacken und den sicheren Untergang seiner Helden vor Augen, von Schmugglern und Huren, von Künstlern und Bettlern, zweifelhaften Emigranten und falschen Gentlemen, aber auch von jenen Vertretern des Naziregimes, die Vigoleis nach dem Leben trachten und letztlich doch den Kürzeren ziehen. – Ein Glücksfall für die deutsche Literatur, den es im Zuge zahlreicher Geburtstagsaktivitäten rund um die Publikation wiederzuentdecken gilt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Albert Vigoleis Thelen, 1903 in Süchteln am Niederrhein geboren, wohnte von 1931 bis 1936 auf Mallorca. Nach Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs lebte er in der Schweiz und in Portugal. 1986 kehrte Thelen nach Deutschland zurück, wo er 1989 in Dülken am Niederrhein verstarb. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wie soll man ein Buch rezensieren, beschreiben oder auch kritisieren, welches einen so einmaligen Stellenwert in der deutschen Literatur hat?

Wie soll man eine derartig kraftvolle Sprache darstellen und einordnen?

Wie beschreibt man die vielen skurrilen Einfälle, Ideen und Wortschöpfungen, die sich dieser Mann hat einfallen lassen? Nebenbei darf der historische Aspekt des Buches nicht übersehen werden!

Eigentlich ist es unmöglich und man ist geneigt doch einfach die Empfehlung zu geben: Lest einfach dieses Buch! Und tatsächlich, dieses reicht. Der Leser bekommt ein Werk vorgesetzt, welches wohl einmalig in der deutschen Literatur ist. Vergleiche braucht es nicht zuscheuen, es ist ein Werk, das einen unvergleichlichen Stellenwert hat!

Eine barocke Sprache trifft zusammen mit skurilen Charakteren, die wie erfunden erscheinen, aber es teilweise wohl nicht sind!

Der Schrecken des Faschismus schleicht sich in ein Leben, das weit entfernt von Deutschland auf Mallorca gelebt wird! Dennoch läßt sich der 'Vigoleis', das Alter Ego des Schriftstellers Thelen, die Lust am Leben nicht nehmen. Die Armut und der Kampf um das nackte Überleben hat auch immer heitere Seiten, auch wenn der Leser den Eindruck hat, nun kann es im Leben des 'Vigoleis' und seiner Beatrice einfach nicht mehr weiter gehen. Aber es geht weiter! Betracht man nur die, tragischkomische Tätigkeit des 'Vigoleis' als Reiseführer für die Volksdeutschen, die mit 'Kraft durch Freude'-Schiffen in Mallorca vor Anker gehen und dort von dem bekennenden Nazigegner 'Vigoleis' über die Insel zu den Sehenswürdigkeiten geführt werden.
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Von K. Schneider TOP 1000 REZENSENT am 22. Juli 2011
Format: Taschenbuch
Ein beherzter Novellist hätte die Fabel auf maximal 150 Seiten zu einem glücklichen Ende gebracht. Aber dann wäre dieses Buch nicht das, was es ist: ein wildwuchernder Romanurwald, randvoll mit prallen bunten Früchten, ein Faselteppich, über und über mit mäandernden Dekoren bedeckt; ein Schelmenroman simplicissischen Ausmaßes; ein Labyrinth ineinander und mit dem Erzählstrang verschlungener Digressionen.

Wenn man sich auf den Weg durch die über 900 engbedruckten Seiten dieses Romans macht, lässt man sich auf ein Erlebnis ein, das an die großen Romane Jean Pauls erinnert, manchmal auch an die "Blechtrommel" des Zeitgenossen Grass: man taucht für mehrere Wochen in eine andere Welt mit einer anderen deutschen Sprache ab - wobei hier die bizarre Handlung nicht völlig fikitional, sondern zu einem guten Teil autobiographisch belegt ist. Thelen, der Mann mit dem mächtigen Kinn unter den ewig abwärtsweisenden Mundwinkeln, hat tatsächlich fünf Jahre zwischen 1931 und 1936 schwankend zwischen persönlichem Elend und grotesken Episoden auf Mallorca zugebracht, bis ihm und seiner Beatrice im Gefolge des spanischen Bürgerkriegs der Boden zu heiß wurde. Und: man taucht in eine Sprachwelt ein, die eigentlich vorbild- und traditionslos ist. Thelen muss über einen unglaublichen Wortschatz verfügt haben; dazu über eine erstaunliche Phantasie im Erfinden von Neologismen. Es hat keinen Sinn, jedem seltsamen Wortgebilde in diesem Roman in einem Wörterbuch hinterherblättern zu wollen. Vieles wird dort gar nicht drinstehen, erschließt sich aber aus der Redundanz des Textzusammenhangs und hindert den Lesefluss nach einer Weile nicht mehr.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Seit Jahrzehnten schon kenne ich dieses Buch. Albert Vigoleis Thelen ist für mich, und nicht nur für mich, einer der sprachgewaltigsten und geistreichsten Erzähler des vorigen Jahrhunderts. Ich lese dieses Buch immer wieder, und immer wieder entdecke ich neue Bilder. Für mich ist unverständlich, dass die geniale Form der Beschreibung, die genaue Beobachtung, die Distanz zu sich selbst und zum eigenen ERleben, die Ernsthaftigkeit, die sich mit leiser Ironie verbindet, sich bisher so wenigen Menschen erschlossen hat. Dieses Buch ist ein einzigartiges Erlebnis.
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Format: Taschenbuch
Ich liebe dieses Buch, habe es mindestens fünf Mal gelesen, kenne den Ort des Geschehens bestens und bin der festen Überzeugung, dass "Die Insel des zweiten Gesichts" gegenwärtig zu den verkanntesten Werken deutschsprachiger Literatur überhaupt gehört.

Gut, man braucht, vielleicht, je nach Lesegewohnheit, eine gewisse Zeit mehr oder weniger, um sich auf den Rhythmus der Vigoleischen Erzähl-Wogen einzustimmen, es kann einen auf diesen Satzwellen schon mal schwindlig werden, vor allem, wenn man in die Tiefe schaut ..., aber dann ist es höchster ästhetischer Genuss, nicht nur das. Das Buch ist urkomisch und dramatisch zugleich, es erzählt von einer Welt, die wir alle nicht mehr kennen, es bringt die Menschen, Leiden, Dramen, Umstände und Umständlichkeiten einem so nah, dass man ein Seil hinüberwerfen möchte, um sie zu erretten, vor dieser unausweichlichen Katastrophe, die - noch so ein Verkennen - Mallorca in seinem Innersten, nämlich dem paradiesischen, zerstört hat. Ein Meisterwerk, eine literarische Quernika, in der Tradition des Don Quijote, Sinnbild, Zeugnis und Aufbegehren gegen die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts, in der sich Dummheit, Kulturlosigkeit, mit Bosheit paarte, ... Es ist autobiografisch und dadurch noch unglaublicher ...
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