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Der Zweite Weltkrieg: Mit einem Epilog über die Nachkriegsjahre Taschenbuch – 1. Oktober 2003
- Seitenzahl der Print-Ausgabe1136 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberFISCHER Taschenbuch
- Erscheinungstermin1. Oktober 2003
- Abmessungen15 x 5.1 x 21.7 cm
- ISBN-103596161134
- ISBN-13978-3596161133
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Produktinformation
- Herausgeber : FISCHER Taschenbuch; 10. Edition (1. Oktober 2003)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 1136 Seiten
- ISBN-10 : 3596161134
- ISBN-13 : 978-3596161133
- Originaltitel : Der Zweite Weltkrieg
- Abmessungen : 15 x 5.1 x 21.7 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 197,138 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 287 in Zwischenkriegszeit (Bücher)
- Nr. 689 in Zweiter Weltkrieg (Bücher)
- Nr. 955 in Epoche Zweiter Weltkrieg (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Meine persönliche Meinung: echt Wow!
Das Buch ist ein Bollwerk. Der Leser benötigt sehr viel Zeit und Interesse, um sich mit diesem Wälzer auseinanderzusetzen. Churchill schildert auf über 1100 Seiten seine Sicht der Dinge zum zweiten Weltkrieg. Dem Leser sollte klar sein, dass er hier Churchills britische Insider-Perspektive dargelegt bekommt. Churchill betrachtet das Geschehen fast durchweg mit den Augen eines hochrangigen Politikers und einflussreichen Strippenziehers. Das Wort Konzentrationslager findet man nicht im Worte-Register (S. 1125-1135, winzige Schriftgröße), was aus meiner Sicht für so ein detailliertes Buch zum o.g. Thema unglaublich ist. Angesichts der Ungeheuerlichkeit des Geschehens kommt das Thema Völkermord (Genozid) aus meiner Sicht viel zu kurz.
Das Buch ist dennoch absolut lesenswert, denn individuelle Eindrücke und einzigartige Erlebnisse während der Kriegsjahre werden geschildert, die ich so in der Form aus Kriegsdokumentationen noch nicht kannte. Die Schlacht im Nordatlantik, die Invasion in der Normandie, diverse Fronten, Koalitionen, Allianzen, Friedenskonferenzen, die ganzen Akteure der involvierten Länder und auch seine eigenen Befindlichkeiten (emotional und gesundheitlich) werden aus Churchills persönlicher Wahrnehmung erklärt. Hier erzählt einer der ganz großen Macher, der live dabei war und einen nicht geringen Anteil an den Entscheidungen hatte.
Besonders beeindruckt haben mich die Kapitel zu diesen Themen: - Marsch an die Küste, - Invasion Italiens,
- Stalin verspricht freie Wahlen in Polen, - Schlacht um Frankreich, - Ueberschreitung des Rheins.
Einige Ausführungen sind aus heutiger Sicht ganz schön niederschmetternd: z.B. - Wettrennen um die Beute, - Admiral Darlan und die französische Flotte, - Rettung aus Dünkirchen, - Tito und die Leiden Griechenlands, - Eiserner Vorhang.
Ich möchte kurz aus dem Buch zitieren.
„Diese dreißig Jahre des Wirkens und Handelns umfassen und zeigen das Bestreben meines Lebens, und ich bin damit einverstanden, danach beurteilt zu werden. Ich bin meinem Grundsatz treu geblieben, keine militärische oder politische Maßnahme nachträglich zu kritisieren, wenn ich nicht vorher öffentlich oder offiziell meine Ansicht darüber geäußert oder davor gewarnt hatte. Vielmehr habe ich im Rückblick manche Schärfen der damaligen Kontroversen gemildert. Es war mir schmerzlich, diese Uneinigkeiten mit so manchen Männern, für die ich Freundschaft und Achtung empfand, wiederzugeben; aber es wäre unrecht, die Lehren der Vergangenheit nicht der Zukunft vorzulegen.“
Wer heute Geld für Graffiti-Spray übrig hat, um Churchill-Denkmäler zu schänden, könnte vielleicht mal überlegen, ob er nicht stattdessen dieses Buch kaufen möchte, um sich einen Überblick zu verschaffen über diesen Ausnahmepolitiker. Ergänzend zum Buch empfehle ich auch die HBO-Serie „Band of Brothers“. Diese Serie zeigt drastische (aber realistische) Kriegsszenen und versucht, das Leben der Soldaten an der Front darzustellen.
Die ersten 150 oder 200 Seiten haben mich gelangweilt, weil mich die Vorkriegspolitik nicht interessiert. Der erste hochspannende Akt war die Rettung aus Dünkirchen. Man muss sagen, dass dieses Buch viel Politik enthält, Kriegspolitik, viel Organisationsberichte. Militärische Schilderungen kommen auch vor, meistens auch in klarer Verständlichkeit. Überhaupt ist das Buch sehr klar und nachvollziehbar formuliert, liest sich also leicht, ist aber thematisch sehr umfassend.
Mit diesem Buch habe ich über den 2.WK ungleich mehr gelernt als über Richard Evans Buch "Das Dritte Reich. Krieg".
Habe nun soviel Überblick und Durchblick gewonnen, dass ich mich künftig wieder auf Bildbänder zum 2.WK stürzen werde, bzw. auch Filme/Dokus schauen werde; denn bei aller intellektueller Durcharbeitung kann man den Krieg NIEMALS von seinen Bildern trennen, denn was Churchill hier schildert sind nur die Zusammenhänge, Abfolgen der Ereignisse, die innere Logik, Bündnisse usw.
An dem Buch gibt es nichts auszusetzen, außer eines, wofür ich 1 kompletten Stern abziehe: die Bombardierung Dresdens (heute vor 69 Jahren) wird mit keinem Wort von ihrem Urheber erwähnt. Hat er das vergessen aufzuschreiben, oder ist es ihm zu peinlich dies zu erwähnen (deutsches Hiroshima) oder ist es ihm zu bagatell, um wenigstens nach einem Semikolon aufgeführt zu werden? Diese Kritik erlaube ich mir, da ich mehrere Jahre dort gelebt habe.
Man merkt überdies deutlich, dass Churchill ein Bürokrat war, der nur mit Anzug rumgelaufen ist. Dicker Bauch und 1000 Gedanken, nie schmutzige Hände, etwas egoman, rhetorisch etwas überdurchschnittlich begabt. Er hat kaum Fehler gemacht. Das Buch liest sich weniger wie ein Lehrbuch über den Krieg, als vielmehr wie eine Lobpreisung der Intelligenz des Autors. Eigentlich erklärt Churchill hier weniger den Krieg, sondern seine Intelligenz. Der Krieg dient nur als Opfer derselben.
Alles in allem aber trotzdem 4 Sterne, bereut habe ich die Lektüre jedenfalls nicht.





