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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
15
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 24. Januar 2005
De Carlos Werk ist unglaublich "schnell" geschrieben, leider ist es auch sehr schnell gelesen. Einmal mit dem Lesen begonnen will man es nicht mehr aus der Hand legen. Guidos Charakter wird immer aus der speziellen Sichtweise Marios dargestellt. Im Prinzip lebt Mario das was Guido erdenkt, erträumt ohne es selber zu erkennen. Mario setzt sozusagen die Ideale Guidos in die Tat um. Gegen Ende des Buchs drückt Guido dieses in seiner unvergleichlich weltfremden Art auch aus. Für mich sind die beiden "Freunde" wie Plus und Minus, sie ergänzen sich auf Ideale Art und Weise. Durch Mario wird klar, das die Wünsche und Utopien Guidos zwar nachvollziehbar und scheinbar ideal sind aber das wirkliche Leben doch den Idealen angepasst werden muss. Nur so wird das eigene Leben schön. Durch dieses Buch kann man auch etwas über sich selber erfahren wenn man zwischen den Zeilen liest. Die eigenen Wünsche und Vorstellung mit dem Machbaren kombinieren und daraus Glück schöpfen scheint besser als den Idealen hinterher zu laufen und schließlich glücklos zu enden. Ein ganz besonderes Buch!
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Dieser Roman ist sicherlich einer der interessantesten (und schönsten) über die 68er-Generation.
Mario, der Ich-Erzähler, schildert seine Freundschaft zu Guido. All die Sehnsüchte und Verirrungen dieser Generation werden an Hand der 2 Hauptfiguren, deren Leben manchmal parallel, manchmal sehr weit voneinander entfernt verläuft, herausgearbeitet. Politik, Schule, (mehr oder weniger) kleinbürgerliches Leben, Ausbruch, Rückzug ins private Glück - mit alles diesen Dingen simd die Hauptfiguren konfrontiert.
Man leist und liest....und dass dieses Buch nicht nur für einen "gestandenen 68-er" interessant ist, beweist sein Erfolg.
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am 28. Juni 2001
Man wird die Figuren des Romans nie mehr vergessen, sie von seinen realen Bekannten nicht mehr zu unterscheiden wissen. Alles was das Leben so faszinierend macht, ist in diesem Buch enthalten. De Carlo erzählt so, dass man die Lebensgeschichten der beiden Protagonisten in allen Schattierungen durchlebt. Zwei völlig verschiedene, gleichberechtigte, faszienierende Lebensgeschichten - Meines Erachtens der moderne Entwicklungsroman schlechthin! Welcher Roman spiegelt die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts besser wieder? Welcher Erzähler des 20. Jahrhunderts kann es überhaupt mit De Carlo aufnehmen, wenn es darum geht gut und kurzweilig eine Geschichte zu entfalten? - Für Literaturliebhaber ein Muss, für Literaturmuffel eine Chance, die Faszination Buch wiederzuentdecken.
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am 11. November 2003
die idee eines ungleichen, aber unzertrennlichen duos ist so alt wie die literatur selbst. Hermann Hesse z.b. hat mit "Narziß und Goldmund" ein stück literaturgeschichte geschrieben. Andrea de Carlo ist es gelungen, ein nicht minder anspruchsvolles und spannendes buch zu schreiben, das durchaus autobiographische züge aufweist. der eher zurückhaltende Mario, in der rolle des erzählers, hängt sich an den charismatischen Guido, der nicht nur als wortführer und "agitator" auftritt, sondern dem freund auch mal nebenbei ein mädchen ausspannt. erst als Mario ohne dessen erdrückende präsenz ein mädchen kennenlernt, vermag er sich abzunabeln und seinem leben einen akzeptablen sinn zu geben. gemeinsam mit ihr kauft er ein kleines stück land mit zwei baufälligen hütten, die er in liebevoller aufbauarbeit zu einem lebenswerten ort gestaltet. Mario bekommt sein leben in den griff und erlangt eine lange vermißte ruhe und zufriedenheit. mit Guido indes stand er immer in brieflichen kontakt, sodaß sie sich nach vielen jahren endlich wieder treffen. und sofort ist es wieder da, das alte feuer, die alte verbundenheit, diese jugendliche euphorie. doch hinter der energiegeladenen fassade von Guido verbirgt sich nur rastlosigkeit und unruhe. De Carlo's temporeiche sprache nimmt den leser bis zur letzten seite gefangen. die schilderungen der gefühlswelt der beiden protagonisten verfällt nie in ein schablonenhaftes muster. nichts wirkt aufgesetzt oder gekünstelt. es ist, als hätte de Carlo die geschichte selbst erlebt.
"Zwei von Zwei" endet in einer wunderschönen und zugleich tragischen metapher, die dem leser schier den atem nimmt und über die lektüre hinaus innehalten läßt.
"Zwei von Zwei" ist große literatur !
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am 4. Oktober 2002
... der 68er-Generation Italiens aus der Sicht des erzählenden Mario, der ebenso wie sein Freund Guido kleinbürgerlichen Verhältnissen Mailands entstammt.
Mario und Guido - zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere, deren Lebenswege sich im Laufe der Zeit immer wieder "berühren".
Das Buch lebt nicht von der authentisch-détaillierten Erzählung der Hintergründe, sondern bietet dem Leser einen Einblick in Ideen, Zukunftsträume und Revolten der beschriebenen Generationen.
Es werden vorrangig psychologische Zusammenhänge sichtbar, die auch heute noch interessant sind.
Ehrlich, ironisch, mitreißend.
Gut zu lesen, viel Vergnügen!
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am 16. November 2016
Ein Roman, der einen in den Bann der beiden Protagonisten zieht, die unterschiedlicher nicht sein können. Der eine unbeständig, wechselhaft, ständig suchend, der andere bodenständig, sich verwurzelnd und liebesfähig. Eine Freundschaft, die durch alle Höhen und Tiefen des Lebens wandelt. Mal stützend und haltgebend, mal vernichtend und ablehnend. De Carlo lässt dabei jegliche Form von Humor außer Acht und trifft die Stimmungen der Personen mit großer Genauigkeit. Melancholisch, ernst und kein bischen trivial. So wie das Leben halt manchmal ist. Am interessantesten ist jedoch die Art, wie De Carlo es schafft, seine Figuren in die Zeit der 60er, 70er und 80er Jahre mit ihren kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründen einzufassen. Sehr lesenswert!
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am 3. September 2009
Die beiden Freunde Mario und Guido repräsentieren die 68er-Generation Italiens. Sie sind zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere (wie Ying und Yang), die sich auch nach der gemeinsamen Schulzeit nicht aus den Augen lassen. Während Guido der Radikalere, der Vordenker, der Unglückliche ist, ist Mario über lange Zeit hinweg der Suchende, der die von Guido erträumte Flucht aus der Stadt und Konsumgesellschaft schafft und somit letztendlich der Glückliche ist.
Ein spannendes Thema, ein flüssiger Schreibstil, ein tolles Buch!
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am 15. März 2001
Ja, dieses Buch ist es. (M)ein Kultbuch. Klug und sehr nah an einem Leben "less ordinary". Andrea de Carlo beschreibt Freundschaft, Erwachsenwerden und -sein, läßt Dich mit den beiden Jungs leben. Und - das Buch erzählt nicht eine Geschichte sondern tatsächlich so viele, wie das Leben sie schreibt. Schreiben kann. Wenn man es läßt. Und liest. Viel Spaß dabei!
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am 14. April 2009
Toller Autor, tolle Geschichte mit vielen Facetten. Freundschaft, Liebe, Sinn des Lebens und andere mehr... Man möchte sofort alles stehen und liegen lassen und auf dem Land neu anfangen.
Die Geschichte beginnt etwas gleichförmig, aber steigert sich immer mehr. Zum Schluss musste ich vor Rührung heulen.
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am 20. Oktober 2011
Auch nach 20 Jahren ist das Buch noch aktuell, anrührend, provokant, intelligent, wohltuend anders und sehr lesenswert. Eher für "linke Insider", andere LeserInnen werden nicht sehr viel damit anfangen können ...
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