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Zwei Schwiegermütter und ein Baby: Roman Taschenbuch – 2002

3.3 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Taschenbuch
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Der Weltbestseller aus den USA
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Klappentext

"Auch in ihrem neuen Roman erweist sich Maeve Haran wieder als Spezialistin für locker-amüsante Geschichten mit Tiefgang. Ein frecher, warmherziger Frauenroman mit selbstbewußten Heldinnen."
Freundin

"Maeve Haran schreibt so, wie sie ist: witzig, warmherzig und temperamentvoll."
You Magazine

"Rasant, realistisch und voll augenzwinkernder Lebensklugheit!"
Woman's Weekly

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1. Kapitel

Ach herrje!«
Der Knopf, der vergeblich versucht hatte, Molly Merediths neuerdings üppige Brüste im Zaum zu halten, flog in hohem Bogen durchs Zimmer und landete in der halb leer gegessenen Schachtel Thornton's Pralinen vor dem Fernseher. Molly schüttelte ihre ebenso ungebändigten roten Haare, die - wie ihre Großmutter stets zu sagen pflegte - die Farbe polierten Messings hatten, obwohl Molly selbst eher fand, dass der Farbton verrosteten Sprungfedern ähnelte, und machte sich auf die Suche nach ihm, indem sie ihren Tacker beiseite legte und von der Leiter stieg.
Bevor sie vor sechs Monaten ein Baby bekommen hatte, waren ihre Brüste wie zwei kleine Mandarinen gewesen, aber nach der Geburt hatten sie melonenhafte Ausmaße angenommen und ein regelrechtes Eigenleben entwickelt. Von einer übermütigen Freundin aus dem Geburtsvorbereitungskurs angestachelt, hatte sich Molly gar zu einem ausgesprochen unziemlichen Spritzwettbewerb herausfordern lassen, schlimmer als jeder Wettstreit zwischen kleinen Jungen darum, wie weit sie pinkeln konnten. Molly hatte um Busenlänge gewonnen.
Die Zeit reichte nicht, um den abtrünnigen Knopf wieder anzunähen, wenn sie die Vorhänge rechtzeitig fertig haben wollte, um Joe zu überraschen. Also nahm Molly, einfallsreich wie immer, den Tacker zur Hand und verschloss damit ihre Bluse, bevor sie die Leiter wieder hinaufstieg, um den Querbehang an der Gardinenstange anzubringen. Sie hatte gerade die letzte Klammer hineingeschossen und war ein paar Schritte zurückgetreten, um ihr Werk zu bewundern, als sich Joes Schlüssel im Schloss drehte.
Sie wünschte sich so sehr, dass Joe die Vorhänge gefielen - ebenso wie ihre kleine Wohnung und jeder Aspekt ihres gemeinsamen Lebens.
»Was meinst du?« Molly zeigte mit großer Geste auf die auffälligen Vorhänge in exotischem Violett und Jadegrün, die sie aus billigem Stoff vom Markt genäht und dabei die kühne Hoffnung gehegt hatte, die Aussicht auf einen Parkplatz und zwei Hochhäuser verbergen zu können.
Ihr Mann Joe schenkte dem Fenster seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Die extravaganten Vorhänge waren typisch Molly. Bunt, völlig schrill und absolut unpassend für eine Schuhschachtel-Wohnung mit zwei kleinen Schlafzimmern und einer winzigen Küche. Und doch wirkten sie phänomenal und verwandelten irgendwie den ganzen Raum.
»Herrlich«, lobte er. »Genau wie du. Wie hast du meinen geheimen Wunsch erraten, in einem Bordell in Louisiana zu wohnen?«
»Es sieht nicht die Bohne aus wie in einem Bordell in Louisiana«, korrigierte ihn Molly streng. »Vielleicht wie in einem türkischen Harem…«
»Ich glaube nicht, dass es in Peckham besonders viele türkische Harems gibt. Du solltest eines Tages Bühnenbildnerin werden. Das Talent dazu hast du jedenfalls.«
»Es ist ein bisschen gewagt, oder?«, pflichtete Molly ihm fröhlich bei. »Den restlichen Stoff hab' ich übers Sofa drapiert, damit ich hier liegen und Pralinen essen kann, während ich Eddie stille.« Sie lehnte sich zurück und räkelte sich genüsslich.
»Pass auf«, sagte Joe und ging mit viel sagender Miene auf sie zu. »Wenn du deine Trümpfe richtig spielst, könntest du meine Lieblingsfrau werden. Dann kriegst du mich jede Nacht.«
Molly lachte und tat so, als liefe sie davon, doch er fing sie und stieß sie auf das frisch dekorierte Sofa. »Und zwar ab sofort.«
In diesem Moment fing Eddie, das Baby, im anderen Zimmer zu schreien an.
»Die Freuden des Elternseins«, witzelte Joe trocken. »Ganz schön schlau, dass sie einem im Geburtsvorbereitungskurs nicht sagen, dass man nie wieder Sex haben wird. Sonst könnte man es sich noch anders überlegen.«
»Dann ist es schon ein bisschen zu spät«, meinte Molly.
»Soll ich ihn holen?«
Molly nickte. Sie liebte ihr Baby heiß und innig, war aber immer froh über fünf Minuten Ruhe. »Und ich hole uns einen Drink.«
Sie summte vor sich hin, während sie sich in der kleinen Küche zu schaffen machte und eine Flasche billigen Weißwein entkorkte. Noch immer konnte sie kaum glauben, dass sie und Joe tatsächlich verheiratet waren.
Joe war der attraktivste und schickste Student ihres Jahrgangs gewesen - oder vielmehr sämtlicher Jahrgänge. Mit seinem hübschen, grüblerischen Gesicht, den dunklen Haaren und den erstaunlich hellen blauen Augen hatte er im Vergleich zu den anderen wie ein Angehöriger einer anderen Spezies gewirkt. Das und seine zeitweiligen Anfälle Byronscher Trübsal und Geistesabwesenheit hatten dazu geführt, dass ihn manche Kommilitonen hochnäsig fanden. Einmal, auf einem Besäufnis in der Studentenkneipe, hatte er ihr gestanden, dass er noch nie das Gefühl gehabt hatte, irgendwo dazuzugehören, weder im College noch im Leben. »Vielleicht liegt das daran, dass ich adoptiert bin«, hatte er mit nervösem Lachen gesagt, da er Angst hatte, sie könnte ihn des Selbstmitleids beschuldigen und ablehnen, aber sie hatte den Schmerz in seinen Augen gesehen, und er war ihr zu Herzen gegangen. Danach erschienen ihr all die anderen Studenten langweilig unkompliziert.
Molly war von Natur aus Optimistin, bodenständig und praktisch. Molly glaubte daran, dass sie alles Mögliche reparieren konnte, und dazu gehörte auch Joe.
Doch die Stimmungsschwankungen hatten nicht aufgehört - im Gegenteil, sie hatten sich verstärkt. Manchmal verschwand Joe einfach. Er hatte mit Joggen angefangen, und das hatte anscheinend geholfen, ihm ein Ziel und ein Ventil für seine ruhelose Energie zu geben.
Und dann war Molly schwanger geworden. Zuerst hatte der Gedanke sie entsetzt. Joe würde sich doch bestimmt in eine Ehe gedrängt fühlen, die er nicht wollte? Aber die Neuigkeit hatte eine wunderbare Wirkung gehabt. Joe war begeistert gewesen und hatte darauf bestanden, dass sie auf der Stelle heirateten. Während all ihre Freunde sich immer noch fragten, was sie mit ihrem Leben anstellen sollten, hatte Joe seinen Beruf gefunden, indem er Handbücher für Autobastler verfasste.
Sie seufzte, als sie den Korken herauszog. Er schien mit ihrem gemeinsamen Leben recht zufrieden zu sein, aber es war Molly bisher nicht gelungen, seine plötzlichen Anfälle von Trübsinn zu kurieren.
Sie nahm die Weingläser und tappte hinüber in das kleine Schlafzimmer. Joe hatte Eddie aus seinem Bettchen genommen und aufs Ehebett gelegt. Als er nun auf ihn herabblickte, leuchteten seine Augen vor Zärtlichkeit.
Die Ähnlichkeit zwischen den beiden war dermaßen frappierend, dass es ihr regelmäßig den Atem raubte. Vater und Sohn besaßen das gleiche dunkle Haar in einer glänzenden, fast pflaumenblauen Schattierung, die gleiche blasse Haut und diese erstaunlichen Augen, so strahlend blau wie die Flügel eines Eichelhähers. Sogar ihre Hände waren gleich, bis hin zu den quadratisch zulaufenden Fingernägeln und den breiten Nagelhäutchen.
»Er sieht dir ja so ähnlich«, flüsterte sie voller Lebensfreude.
»Ich weiß.«
Unvermittelt wandte Joe sich ab, als wären seine Gefühle zu tief für Worte. Über sein Gesicht schien sich ein Vorhang herabzusenken.
»Ich gehe joggen.«
Molly wollte schon protestieren und erklären, dass das Abendessen fertig sei, aber sie kannte die Anzeichen für einen von Joes Stimmungsumschwüngen und beschloss, es ihn auf seine Weise ausleben zu lassen. Er fing ihren Blick auf und rang sich ein entschuldigendes Lächeln ab, doch der Schmerz, den sie inzwischen kannte, war wieder da. »Tut mir Leid.«
Als er gegangen war, legte sie sich neben das Baby aufs Bett und starrte ihm in die Augen, als läge in ihnen die Lösung. »Warum ist dein Dad so unglücklich? Er liebt dich, aber nicht einmal das scheint zu genügen.« Molly lehnte sich wieder zurück und kämpfte mit den Tränen. Warum hatte sie sich eingebildet, dass sie, Molly Meredith, die Macht besaß, Joes Wunden zu heilen, nachdem alles andere versagt hatte?
Sie nippte ein Schlückchen Wein, stillte das Baby und schlief ein, ohne sich auch nur ausgezogen zu haben.
Es war dunkel, als sie wieder aufwachte. Eddie lag friedlich schlafend in ihrer Armbeuge...


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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 8. Juni 2009
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 7. Juli 2014
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
am 29. Januar 2002
Format: Taschenbuch
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. April 2001
Format: Gebundene Ausgabe
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. März 2001
Format: Gebundene Ausgabe
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Februar 2002
Format: Taschenbuch
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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