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Der Zwang zum Bösen - Compulsion (KSM Klassiker)

4.4 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Orson Welles, Diane Varsi, Dean Stockwell
  • Regisseur(e): Richard Fleischer
  • Format: Dolby, PAL, Schwarz-Weiß, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: KSM GmbH
  • Erscheinungstermin: 20. August 2012
  • Produktionsjahr: 1959
  • Spieldauer: 99 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
  • ASIN: B008G8MRY0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.604 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gibt es den perfekten Mord wirklich? Schon öfter waren Menschen der Meinung, dass sie sich zum Herren über Leben und Tod aufschwingen könnten und dabei auch noch straffrei auszugehen, in dem ihnen ihre verbrecherische Tat eben nicht nachzuweisen sei. Und mit eben so einem Kriminalfall, der auf einem wahren Fall aus den 1920er Jahren in den USA basiert, setzt sich der Sreifen Der Zwang zum Bösen auseinander. Der brillante Mime und Regisseur Orson Welles ( Citizen Kane , Der dritte Mann ) gibt hier einen Strafverteidiger, der das Strafrecht und die Todesstrafe kritisch hinterfragen muss. Hierbei geht es um nichts weniger als die elementare Frage, wie eine Gesellschaft ihre Verbrechen bestraft und was sie dabei aushalten muss. Regisseur Richard Fleischer ( Barabbas , 20.000 Meilen unter dem Meer ) inszenierte im Jahre 1959 diese faszinierende Mischung aus Krimi und Gerichtsdrama. Im selben Jahr nahm Der Zwang zum Bösen (engl. Orig.: Compulsion ) auch am Wettbewerb des berühmten Filmfestes in Cannes teil- und die drei Hauptdarsteller Orson Welles, Dean Stockwell und Bradford Dillman gewannen dabei für ihr eindrucksvolles Spiel den Darstellerpreis. Und die Story, um die beide Jugendlichen Judd Steiner (Dean Stockwell, Der Wüstenplanet , Blue Velvet ) und Arthur Strauss (Bradford Dillman, Flucht vom Planet der Affen , Die Brücke von Remagen ) hat es wahrlich in sich. Beide stammen aus gutem Hause und sind gebildet. Eines Tages kommen sie auf die abstruse Idee, dass sie den perfekten Mord begehen könnten. Und tatsächlich ermorden sie alsbald einen Jungen, der auf dem Heimweg aus der Schule ist. Zunächst tappt die Polizei auch im Dunkeln, doch findet sie schließlich am Tatort die Brille von Judd, was sie auf die Spur der beiden bringt. Sie werden festgenommen und vor Gericht gestellt. Ihre Schuld ist klar bewiesen und es droht ihnen die Todesstrafe. An dieser Stelle kommen ihr berühmter Verteidiger Jonathan Wilk (Orson Welles) und der Staatsanwalt Harald Horn (E.G. Marshall, Die zwölf Geschworenen , Nixon ) ins Spiel. Während sich Horn vehement für die Todesstrafe ausspricht, wendet sich Verteidiger Wilk in gleichem Maße dagegen. Was diesen Mord für alle Beteiligten besonders schwierig macht, ist das Kalkül mit dem die beiden Täter vorgegangen sind. Sie empfinden sich als über dem Gesetz stehend. Zudem sind sie vor Gericht zu keinerlei Empathie für das Opfer oder gar zur Reue für ihre Tat fähig. Irgendetwas muss im Leben dieser beiden jungen Menschen also völlig falsch gelaufen sein. So muss sich auch die Gesellschaft an sich fragen lassen, ob sie auch eine Schuld trägt, dass es in ihrer Mitte Menschen gibt, die zu einem perfekt geplanten Mord fähig sind. Recht und Gerechtigkeit stehen hier mit auf dem Prüfstand. Und als Jonathan Wilk zu seinem furiosen Schlussplädoyer ansetzt, wird auch die Legitimität der Todesstrafe einer echten Probe unterzogen... Der Zwang zum Bösen ist wirklich ein bewegender Streifen mit einem genialen Orson Welles in der Hauptrolle. Diese gut 100 Minuten rühren an den ganz großen Fragen nach Recht und Gerechtigkeit und dem Sinn der Todesstrafe. Ein packendes Gerichtsdrama mit zwei verstörenden jungen Männern, die glauben den perfekten Mord begehen zu können. Und das auch noch für legitim halten. Wirklich großartig!

VideoMarkt

Die beiden wohlhabenden Studenten Judd Steiner und Arthur Straus reden sich ein, ihren Mitmenschen überlegen zu sein. Auf der Suche nach außergewöhnlichen Erfahrungen planen sie den perfekten Mord. Bei der Ausführung erweisen sie sich jedoch als unachtsam, weshalb es einem ihrer Mitstudenten gelingt, die Polizei auf ihre Spur zu bringen. Sie werden verhaftet und sollen wegen Mord zum Tode verurteilt werden. Zu ihrer Verteidigung wird der berühmt-berüchtigte Anwalt Jonathan Wilk engagiert.

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Spoilerrezension

Während sich Hitchcocks "Cocktail für eine Leiche [Blu-ray]" darauf beschränkt, dass die beiden Studenten -für ihren anscheinend perfekt durchdachten Mord- in einer Spielfilmlänge überführt werden; in einem weiteren Film des Altmeisters die Planung und Ausführung, bis zur Festnahme („Der Fremde im Zug [Blu-ray]“), im Mittelpunkt des Geschehens steht, zeigt uns "Der Zwang zum Bösen", über die Festnahme der beiden Täter hinaus, das Geschehen bis zum Urteilsspruch.

Was uns da Regisseur Richard Fleischer (der sich ja an etlichen Genres herantraute; u.a: "20.000 Meilen unter dem Meer"; "Die Wikinger"; "Barabbas"; "Die phantastische Reise"; "Doctor Dolittle"; "Che!"; "Tora! Tora! Tora!"; "Soylent Green - Jahr 2022 ... die überleben wollen" u.v.a.), im für mich schönsten Breitbildformat; Cinamascope S/W, aus dem Jahr 1959 darbietet, bleibt auch im Heute überaus modern in seiner handwerklichen Machart gefilmt. Und nicht nur gefilmt, auch die Dialoge kommen geschliffen scharf daher. Selbst die psychologische Tiefe ist für einen "alten Film" überaus zeitgemäß interpretiert und für das damalige Herstellungsjahr, gegenüber anderen Hollywoodproduktionen, um Jahre(zehnte) voraus.
Alles was die Charaktere der verstörten Jungendlichen ausmacht, bis hin zur sexuelle Neigung, wird angesprochen.
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Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 7. Juli 2012
Verifizierter Kauf
Hurra, endlich erscheint ein sehr großer Film auf DVD: "Der Zwang zum Bösen" (Original: Compulsion) ist trozt des etwas zu langen Plädoyers von Orson Welles gegen die Todesstrafe für mich einer ganz großen Filmklassiker.
Entstanden ist der beste Film von Richard Fleischer im Jahr 1959. Die Geschichte orientiert sich am berüchtigten in die Kriminalgeschichte eingegangenen Mordfall von Leopold und Loeb, zwei wohlhabende Studenten an der University of Chicago, die 1924 den 14 jährigen Bobby Franks ermordeten und dafür zu lebenslanger Haft verurteilt wurden. Ihre Tat war deshalb bemerkenswert, weil sie hauptsächlich durch den Ehrgeiz motiviert war, das perfekte Verbrechen im Sinne der Kunst des Mordes zu begehen bzw. aus einem Recht des überlegenenn Intellekts über dem Gesetz zu stehen.
Im Film heissen die beiden intelligenten Studenten Judd Steiner (Dean Stockwell) und Artie Strauss (Bradford Dillmann). Beide sind unzertrennlich, vor allem scheint der brilliante Schüler Judd abhängig von Arties subtilen, sadistisch-geprägten Demütigungen zu sein.
Sehr zum Leidwesen seines Bruders steht Judd völlig unter der Fuchtel seines charismatischen Kommilitonen.
Es ist das Jahr 1924 und beide kommen aus sehr wohlhabenden Verhältnissen. Der dominierende Artie befielt seinen Freund diesen Mord mitzumachen, Unterwürfig erklärt sich Judd dazu bereit den kleinen Paulie Kessler zu töten.
Zur etwa gleichen Zeit lernt Judd durch Studienkollege Sid Brooks dessen Fsensible Freundin Ruth Evans (Diane Varsi) kennen, die sich zum arrogant auftretenden Judd menschlich hingezogen fühlt und den eher schlechten Einfluss von Artie bemerkt.
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Verifizierter Kauf
Dieser an sich vielversprechende Film beruht ähnlich wie "Cocktail für eine Leiche" mit James Stewart und "Mord nach Plan" mit Sandra Bullock auf dem authentischen Fall zweier intelligenten und snobistischen Studenten die aus Hochmut und Langeweile zum Mörder an einem Jungen werden. Als so intelligent dass sie damit davonkommen erweisen sie sich jedoch nicht. Schon bald müssen sie sich für ihre Tat vor Gericht verantworten.
Bis hierhin ist der Film annehmbar, wirkt aber auch etwas emotionslos. Offenbar sah Regisseur Richard Fleischer die Gerichtsverhandlung als den eigentlichen Hauptteil des Filmes an. Leider gelingt es ihm jedoch nicht sie mit dem Einstieg in Einklang zu bringen. Wer nämlich erwartet hat jetzt mehr über die psychologischen Ursachen der tat zu erfahren wird enttäuscht.
Statt dessen wechselt der Film praktisch das Thema. Jetzt nämlich folgt sofort und nur noch das Plaedoje des von Orson Welles verkörperten Verteidigers.Dies erweist sich als lang, rhetorisch geschickt und von Welles sehr gut dargestellt. Leider bezieht es sich nicht auf den konkreten Fall sondern nur noch den Wert beziehungsweise Unwert der Todesstrafe. Es erreicht am Ende auch sein Ziel , die Angeklagten kommen mit dem Leben davon.
So erfreulich und anerkennenswert dieses Ende auch ist - man hat schon das Gefühl dass der Film der Frage um die es eigentlich geht ausgewichen ist. Möglicherweise haben die genannten Filme mit James Stewart und Sandra Bullock deshalb mehr überzeugen können weil sie auf die Gerichtsverhandlung verzichtet hatten. Auf jeden Fall waren Gerichtsfilme die nach psychologischen Ursachen für eine Straftat suchen schon damals in Hollywood nicht unbekannt. die zeigen Beispiele wie "Anatomie eines Mordes" oder in gewisser weise auch "Die Caine war ihr Schicksal"
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