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am 28. Dezember 2006
Ausgangspunkt des Buches ist das wahrzunehmende gestiegene Interesse am Christentum, welches über die Feuilletons der Zeitungslandschaft weit hinausgeht. Das Buch zeigt dies an verschiedenen Beispielen: am Interesse vieler Menschen gegenüber offenen Kirchen ebenso wie bei Kirchenschließungen (vornehmlich im eigenen Stadtteil); bei kirchlichen Großveranstaltungen ebenso wie in der öffentlichen Wahrnehmung des medial inszenierten Papstes; in Diskussionen zu ethischen und moralischen Fragen ebenso wie in Debatten zu der Erziehung von Kindern.

Ausgangspunkt sind jeweils fiktive und zugleich denkbare Alltagssituationen, die glänzende Beobachtungen beinhalten. Darauf bauen präzise Analysen dazu auf, welchen Hintergrund das geschilderte Interesse in der säkularisierten modernen Gesellschaft jeweils hat.

Geschrieben in liberaler protestantischer Tradition.
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am 10. April 2011
Claussen zeigt überzeugend auf, warum das Christentum seit einiger Zeit für unsere Gesellschaft so interessant geworden ist: Weil es uns fremd geworden ist und gleichzeitig oder gerade deswegen fasziniert. Die Gründe sind vielfältig. Die Medien greifen dieses Thema nicht nur wegen des deutschen Papstes auf. Claussen beschäftigt sich außerdem mit fremden Frömmigkeiten, mit den Hintergründen von Kirchenaustritten und zum Schluss mit dem Nutzen der Religion für das eigene Leben. Dieses Kapitel nennt er "Glaubensglück" und ist ein Glücksfall für dieses Buch. Claussen ist kritisch, schreibt verständlich und hat gute Ideen. Christen finden dieses Buch genauso spannend wie diejenigen, die nichts mit der Kirche zu tun haben wollen. Ein erstaunliches Zitat eines Unternehmensberaters zum Schluss meines Lobes über "Zurück zur Religion": "Obwohl ich nicht Mitglied einer Kirche bin, fand ich es immer tröstlich, dass es eine Gegenwelt gibt, die mich auffangen könnte, wenn ich an der Welt, in der ich lebe, verzweifle."
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am 18. Dezember 2016
Meisterhaft versteht es der Autor, dem Phänomen des (Christlich-) Religiösen auf die Spur zu kommen, in einer Zeit, in der der postmodern ermattete Mensch um Orientierung ringt, die im Zuge übergäriger Aufklärung und totaler Befreiung von allem weggebrochen ist. Auch stilistische auf einem erfreulich höheren Niveau als sonst in diesem Genre zu erwarten wäre. Bravo! 5 Sterne.
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am 30. März 2007
Kommen wir wirklich nicht davon los? Von Religion, vom Glauben, vom Christentum? Und welches Christentum meint der Autor? Der Autor selbst ist Pastor in evangelischer Kirchenleitung. Er fragt sich in seinem Buch, warum es seit geraumter Zeit wieder ein großes, öffentliches Interesse an diesem Thema gibt – obgleich in den letzten Jahren immer mehr Menschen aus den großen Kirchen austraten.

Leben wir also mehr in einer unverbindlichen Spiritualität? In der Zeit des medialen TV-Papstes? Der noch seinen körperlichen Niedergang öffentlich zelebriert - weil Bilder stärker als Worte sind? Brauchen wir also nur noch einen unverbindlichen, in Bilder gekleideten Glauben light?

Der Autor diagnostiziert zunächst, dass auf dem Hintergrund von Aufklärung und Demokratie, von Globalisierung und Medialisierung aller Lebensbereiche, im globalisierten Wissen und Selbstverständnis unserer selbst plötzlich alles geht, alles möglich ist, was einer will: Also das „Anything-Goes“ regiert und der ganze Kanon gewachsener, überkommener Traditionen und Werte verloren geht.

Aber ist das alles wirklich so (einfach) ? Leidet nicht eher die Kirche zunächst einfach nur an ihren Mitgliederverlusten. Am verlorenen Einfluss. Verlust von Tradition. Und individualisiert sich der Glaube nicht einfach nur, vielleicht in eine Art humanistische, praktische Ethik mit individuellen Glaubensformen, eine Art individuelle Gnosis? Denn der Autor stellt selber noch fest, dass der einzelne immer als Einzelner vor seinem Gott steht, selbst verantwortlich ist, ob er rechtgläubig ist.

Soviel Offenheit, Diskussionsfreude hatte ich im Buch nicht erwartet. Daher halte ich es für einen guten Beitrag und eine durchaus offene Auseinandersetzung mit einer wichtigen Frage. Gerade in einer Zeit, in der, wie der Autor selbst feststellt, in anderen Teilen der Welt Glaube, Liebe und Religion fanatischer als je zuvor „verfolgt“ werden.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (mit Potential zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. August 2007
Beim Lesen habe ich mich gefragt, wen will der Autor eigentlich ansprechen und was will er sagen? Ich habe es nicht herausgefunden. Johann Hinrich Claussen schreibt durchaus interessante Beschreibungen "religiöser" Phänomene, doch er landet meist bei einer Abgrenzung zu den Katholiken. Auf der einen Seite schimmert zwischen den Zeilen ein wenig Bewunderung für diese medienerprobten Katholiken durch, auf der anderen Seite muss Claussen ständig klar stellen, dass die Protestanten doch irgendwie besser und moderner sind. Dass er dabei einige katholische Eigenheiten nicht ganz so richtig bis polemisch erläutert ärgert dann schon manchmal. Das Buch macht einen hilflosen Eindruck, da wird etwas beschrieben, originelle Analysen werden nicht gemacht und was nun mit der Religion ist, bleibt so unklar wie vor der Lektüre. Ein Buch, welches mehr die eigene Orientierungslosigkeit darstellt als einen Schritt nach vorn bringt. Man muss dieses Buch nicht lesen.
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am 23. Januar 2011
Ich bin mit dem Artiekel sehr zufrieden,da die lieferung wie beschrieben angekommen ist und das buch in dem zustand war wie beschrieben,in einen sehr guten zustand!
Da das mein erster kauf bei Amazone war kann ich allen zuraten sich mit so einem seriösen unternehmen auseinander zu setzen,da die handhabung sehr übersichtlich war u. ich auch einen guten eindruck mit diesem händler hatte;)
Mfg: Michi
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