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Zukunft braucht Herkunft: Philosophische Essays. (Reihe Reclam) Gebundene Ausgabe – Februar 2003

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Pressestimmen

"Seine Philosophie kommt leicht und humorvoll daher. Um den Ernst des Fachs 'aushaltbarer zu machen', vergnügt der Gießener Kulturwissenschaftler Prof. Odo Marquard sein Publikum mit pointierten Formulierungen und gewitzten Vergleichen. 'Philosophie ist, wenn man trotzdem denkt', hat der Gelehrte einmal als seine Devise ausgegeben." -- Neue Westfälische, Bielefeld "Odo Marquard gibt dort gute und amüsante Ratschläge, wo andere in ein kulturkritisches Lamento verfallen, das reif für die Insel macht. Mit Marquard braucht man keinen Aussteigerurlaub, man kann ruhig irgendwo hinfliegen." -- Das Parlament, Berlin "Der aus Anlass des 75. Geburtstages des Gelehrten herausgegebene Band bietet einen Querschnitt von Marquard-Texten, der hervorragend dazu taugt, sich mit dessen Position vertraut zu machen - oder sich ihrer zu erinnern. Natürlich vermitteln die Texte auch einen Eindruck von Marquards markantem Stil, denn wie kaum ein anderer Denker versteht er sich auf pointenreichen Witz und sprachliche Klarheit." -- Mannheimer Morgen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Dr. h. c. Odo Marquard, geboren 1928 in Stolp (Pommern). Studium der Philosophie, Germanistik und Theologie. 1963 Habilitation und Privatdozent in Münster. Ab 1965 ordentlicher Professor für Philosophie in Gießen, 1993 emeritiert. Für seine Werke erhielt der Autor zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den 'Hessischen Kulturpreis für Wissenschaft' (1997).


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Format: Gebundene Ausgabe
Odo Marquard gilt mit Recht als Geheimtipp der deutschen Gegenwartsphilosophie. Der aus der Schule Joachim Ritters stammende Gießener Philosoph belegt auch in der vorliegenden Aufsatzsammlung, die der Reclam-Verlag zu seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag veröffentlicht hat, dass er seinem Ruf in jeder Hinsicht gerecht wird. Zwar handelt es sich, mit einer Ausnahme, um Aufsätze, die der Marquardleser bereits kennt. Sie sind jedoch auch beim (gegebenenfalls) zweiten Lesen ein besonderes Vergnügen.
Anders als die Gralswächter des herrschaftsfreien Diskurses, der so herrschaftsfrei bekanntlich auch wieder nicht ist, geht er nicht von einer möglichen oder wünschenswerten Vervollkommnungsfähigkeit des Menschen aus; vielmehr ist der Mensch sterblich, und nicht nur deshalb hat er stets zu wenig Zeit. Dies klingt banal, führt aber zum Titel des Bandes: Weil der Mensch sterblich ist und darum weiß, deshalb kann er nicht ohne seine Herkunft in die Zukunft schreiten. Marquard ist Skeptiker. Statt der Erreichbarkeit absoluter philosophischer oder religiöser Wahrheiten postuliert er realistischerweise den "Abschied vom Prinzipiellen". Gerade als Skeptiker ist er konservativem Denken verpflichtet. Er sieht die Notwendigkeit von Fortschritt und Wandlungsbeschleunigung, weiß aber auch, dass der Mensch das "Wesen der Langsamkeit" ist.
Dies alles mag abstrakt klingen, ist jedoch zweifellos sehr lebensnah. Wer ist nicht damit überfordert oder zumindest verwirrt, dass er bald nach dem Erlernen eines Computerprogrammes (allzu oft im Schnellkurs!) schon wieder ein neues erlernen muss, natürlich ebenfalls im Schnellkurs. Marquard nennt das "tachogenen Weltverlust".
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Da haben Sie es in einem Satz. Marquard ist humoristischer Skeptiker mit klarem Denken. Seine Essays sind erschienen zum 75. Geburtstag und zeigen einen Überblick über sein Denken. Die neue Entdeckung der Langsamkeit hat einfach brillante Züge, weil darin gezeigt wird, dass in der schnellen heutigen Welt die Langsamen überleben. Interessant. Das Zufällige – nicht nur als Begegnung Unerwartetem sondern auch gegenübergestellt der Aussage Sartres, das Mensch eben seine Wahl sein (vgl. Sartre, Das Sein und das Nichts, 638)
Der Buchtitel erhält natürlich seine eigene Berücksichtung. Hier fragt man sich, ist meine Ankunft in der Welt schon die Herkunft. Oder sind es auch die Punkte und Gedanken, die in den Erzählungen Älterer als übernommene Erfahrung gleichsam Herkunft definieren. Schöne Gedankenspiele in einer Zeit, die der Entschleunigung bedarf und gleichsam Zukunftsgestaltung braucht. „Versprechen auf Deutsch“, so nennt Sloterdijk seine Überlegungen als Spätgeborener und Meinhard Miegel in „Epochenwende“ verwendet ähnliche Ideen, wenn er davon spricht, dass es die Zukunft zu gewinnen gilt. Weiss man nichts, so weiss man schon In dubio pro uso, so Marquard.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Inhaltlich bringt dieses Buch nicht viel Neues, es frischt aber unterhaltsam und leicht verständlich geschrieben vorhandene Philosophiekenntnisse auf und lässt sich vor allem durch eine gute Gliederung auch etappenweise lesen. Auf jeden Fall ein schönes Geschenk für sich selbst und liebe Freunde, die sich für Philosophie interessieren.
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