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Zuckerleben: Roman Gebundene Ausgabe – 21. Februar 2013

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das ist teils poetisch und witzig geschrieben und erfährt im Hörbuch durch die Lesung des jungen Schauspielers Robert Stadlober nochmals eine wunderbare zärtlich-ironische Note […].", funkhaus europa (WDR), 27.02.2013

"Mit sicherem Gespür für die Diktion des Textes [...] ist er [Robert Stadlober] der richtige Mann für das halsbrecherische Unternehmen." , Nordkurier, 26.03.2013 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pyotr Magnus Nedov wurde 1982 in der Sowjetunion geboren und lebt in Köln. Aufgewachsen in Moldawien, Rumänien und Österreich. Studierte Keltologie, Romanistik und Filmregie in Wien, Paris, Moskau, Montreal und Köln. Er ist promovierter Filmwissenschaftler und arbeitete zuletzt als Archäologe im Ausgrabungsareal rund um den Kölner Rathausplatz.


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Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Zuckerleben" ist dem 1982 geborenen Autor Pyotr Magnus Nedov ein außergewöhnlicher, schwarzhumoriger und äußerst lesenswerter Debütroman gelungen, der zwar nicht leicht zu lesen ist, der aber alle Leser, die am Ball bleiben, mit einer wahnwitzigen und klugen Geschichte voller rasanter Wendungen belohnt. Geschickt wechselt der Autor zwischen den beiden Erzählebenen, die zwar 20 Jahre und viele Kilometer auseinanderliegen, die aber durch die beiden Krisen in gewisser Weise geeint sind und die am Ende elegant zusammengeführt werden.
Vor allem der beherrschende Part der Geschichte, der Anfang der 1990er Jahre in Moldawien spielt, ist extrem reizvoll, schließlich gehört der südosteuropäische Binnenstaat nicht unbedingt zu den Schauplätzen, die häufig in Romanen vorkommen. Allein schon deshalb lohnt sich die Lektüre - Nedov dürfte den meisten Lesern hier eine völlig neue Welt eröffnen, die man mit Staunen und manchmal auch mit Ratlosigkeit erkundet (es sei denn, man hat tiefere Kenntnisse von Geschichte und Kultur der Sowjetunion und kann sich beispielsweise auf die oft erwähnte "Doktorenwurst" direkt einen Reim machen). Ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten aller, die nicht so versiert in diesem Thema sind, haut Nedov dem Leser eine Flut von kulturellen und historischen Eigen- und Besonderheiten um die Ohren, so dass nahezu auf jeder Seite etwas Neues, Nachdenkenswertes zu entdecken ist. "Zuckerleben" ist zudem bevölkert von haufenweise schrägen Charakteren, die einfach Spaß machen und die geradezu nach einer Verfilmung als Roadmovie schreien. Aus jeder Zeile sprechen beißende Ironie und eine Lebenserfahrung, die für einen so jungen Autor erstaunlich wirkt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Gekauft als Freizeitlektüre für die Feiertage, habe ich Zuckerleben ungeplanterweise in 3 Tagen verschlungen. Der flüssige und gleichzeitig genau schildernde Erzählstil Nedovs zog mich schon nach kurzer Zeit in seinen Bann.

Die Charaktere sind schrullig-schräg, wirken aber doch authentisch. Moldawische Bauern sprechen breites Niederösterreichisch (welch ein Geniestreich!) und wirken dadurch lebendiger und echter als dies in feinster Bühnensprache je möglich wäre. Die teils exotisch anmutenden Schauplätze beschreibt Nedov mit Einfühlungsvermögen und einem Auge für Details. Die Erzählstimme des Autors ist auf wenige unmittelbar mit der Story verknüpfte Schauplatzbeschreibungen begrenzt, während sich der Rest des Kontextes aus den Dialogen und der Handlung ergibt. Nedov gelingt es auf diese Art einerseits ein hohes Tempo zu halten, und andererseits dem Leser genau soviel Information wie notwendig zu vermitteln um die Story verständlich und glaubhaft zu machen. Dieses Kino im Kopf ist keine Doku sondern ein rasanter Guy Ritchie/Quentin Tarantino Film.

Was ich an dem Roman am meisten schätze ist die abgefahrene Story. Wie auch bei guten Roadmovies, erscheint immer gerade dann wenn der Leser die erhaltenen Informationen halbwegs verdaut hat, und glaubt aus der Handlung schlau zu werden, wieder eine unerwartete Wendung. Diese rasante Unvorhersehbarkeit war es, die meine Neugier von Anfang bis Ende anheizte. Denn mit jeder unvorhergesehenen Wendung eröffnet sich eine neue Perspektive, und jede scheinbar dumme irrationale Tat einer Romanfigur ergibt dann irgendwie doch wieder Sinn, sodass selbst die Bösewichte etwas Menschlichkeit erhalten.

Ich las die letzte Seite von Zuckerleben traurig und mit einem Lächeln auf den Lippen, in der Hoffnung bald mehr von der Welt Tolyan Andreewitschs entdecken zu können.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Zuckerleben" ist Pyotr Magnus Nedov ein Debüt gelungen, das mehr als lesenswert ist.

Dazu entführt er seine LeserInnen zunächst an einen Ort, der im Wohlstandsbürgertum angesichts der verbreiteten medialen Bilder allenfalls Beklemmungen und ein leichtes Gruseln auslöst: Moldawien vor dem Fall des Eisernen Vorhangs.
Nedovs Moldawien steht allerdings im krassen Widerspruch zu verbreiteten Klischees, es ist voll mit liebenswerten und verrückten Figuren die vor dem Hintergrund eines epischen Niedergangs eine Operation starten, wie sie sich im modernen Mainstream-Kino sicher nicht finden würde, dazu ist sie zu ausgefallen: Es geht um 40 Tonnen Zucker, um die sich letztlich einige Dutzend von den buntesten Charakteren streiten, die die Gegenwartsliteratur zu bieten hat.

Nedov montiert seine Kapitel wie einzelne Filmszenen aneinander, er erzeugt einen Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite. Dazu beweist das offensichtliche Sprachgenie (im Verlauf des Buches tritt immer stärker hervor, dass Nedov in zumindest fünf Sprachen Dinge ausdrücken kann, die mir auf Deutsch schwerfallen würden) eine ausgesprochene Begabung für die Beifügungen, also attributisch gebrauchte Adjektive: Aus dem aufstrebenden jungen Mann mit dem klingenden Namen Pitirim Tutunaru wird somit der "Dondusenier Spekulant", aus Wladimier Pawlowitsch Puscas wird zugleich der "Held der sozialistischen Arbeit", fast jede Figur erhält einen Beinamen, der sie zugleich mit liebevoller Ironie karikiert. Daraus entwickelt sich eine grossartige Komik, überhaupt ist der schräge, teilweise an die Grenzen des guten Geschmacks gehende, Humor alleine schon das Lesen wert.
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