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Zu viele Männer: Roman Gebundene Ausgabe – 4. Januar 2001

3.7 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

"Zu viele Männer", Lily Bretts jüngster Roman ist mit seinem Erscheinen mit Auszeichnungen und Preisen überhäuft worden und wird allgemein als das wichtigste Werk der Autorin eingeschätzt.

Klappentext

"Ein wunderbar intelligentes Lesevergnügen."
BERLINER MORGENPOST -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die in New York lebende, 43-jährige Ruth fährt mit ihrem Vater Edek, einem Auschwitz-Überlebenden, nach Polen. Für Edek ist es das erste Mal, dass er seit Kriegsende wieder dorthin kommt. Langsam und in mehreren Stationen nähern sich Ruth und Edek dem eigentlichen "Höhepunkt" der Reise, dem Besuch im Vernichtungslager Auschwitz. Es gelingt Lily Brett meisterhaft, die unterschiedlichen Positionen und Umgangsweisen der beiden Hauptfiguren mit der Situation gegenüberzustellen. Darüber hinaus beschreibt sie sehr stimmungsvoll die Atmosphäre, die Gefühle. Packend sind beispielsweise all jene Szenen, die in Lodz bei den Menschen spielen, die in Edeks ehemaligem Haus wohnen und die auf widerwärtigste Weise versuchen, aus Edeks und Ruths Verlusten Kapital zu schlagen. Kein Detail lässt Brett aus, und auf diese Weise gelingt es ihr, diese Reise und alle Gefühle, die sie auslöst, plastisch im Leser entstehen zu lassen. Entgegen die Kritik, die vor kurzem im Spiegel war, empfinde ich das Buch als spannend und sehr empfehlenswert, wenn es auch Schwächen hat. Eine große Schwachstelle sind Ruths "Gespräche" mit dem Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höss, der sich aus dem Jenseits bei ihr meldet. Wenn auch die Gespräche inhaltlich sehr interessant sind, so ist doch die Situation, in der sie stattfinden, viel zu weit hergeholt. Das kann einfach nicht überzeugen. Brett beleuchtet auch fundiert und kenntnisreich verschiedene Aspekte des aktuellen politischen und wirtschaftlichen Umgangs mit der Judenvernichtung, beispielsweise die Zwangsarbeiterentschädigung. Aber in erster Linie ist das Buch ein Roman, und wie ich finde, ein spannender und guter.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin ist Kind von Holocaust-Überlebenden und schreibt diesen Roman zwar nicht als Autobiografie, auf weiten Strecken wird man den Eindruck jedoch nicht los, dass er es ist. Packend und für den Leser bis zur letzten Seite fesselnd schreibt sich die Autorin offensichtlich ein tiefliegendes Bedürfnis von der Seele. Sie erzählt von einer fiktiven, in Amerika lebenden Tochter von Holocaust-Überlebenden, die ihren Vater, der - Zufall? - in Australien lebt mit einer Reise nach Polen zwangsbeglückt. Man wird hin und hergerissen zwischen dem irrlichternden Suchen der Tochter nach dem Sinn dieser Reise und der teilweise frustrierend banalen Art des Vaters mit dieser Reise umzugehen, was gegen Ende des Buches als Abwehr verständlich wird. Dazwischen schiebt sich eine zweite Handlungsebene mit beinahe wahnhaftem Charakter deren literarischer Sinn nicht nachvollziehbar ist, denn als Gag ist diese deplatziert. Das Buch wäre nun beinahe uneingeschränkt zu empfehlen, wäre da nicht dieser triefende Hass auf alles polnische und auf die Polen in toto. Durch diese (zwar menschlich nachvollziehbare Emotion, wenn man die Geschichte der Schreibenden einkalkuliert) fortlaufende Suada wird dieser Roman um nichts besser, als es die dummen Antisemitismen sind, unter denen die Juden im Krieg, vorher und nachher zu leiden gehabt haben. Dieser blanke Hass macht es einem schwer, nicht Parallelen zwischen den Verallgemeinerungen der Antisemiten und denen der Autorin zu ziehen und das lag wohl nicht in deren Absicht.
Trotz allem sollte man dieses Buch gelesen haben.
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Von Ein Kunde am 4. Juni 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich - wenn man den blickfängerischen Titel (er könnte auch "Gesund durch Müsli" oder "Mercedes, das beste Auto der Welt" lauten) überwunden hat - ein interessantes und wichtiges Thema von einer Autorin dargeboten, von der man schon vieles Angenehme und Gute gelesen hat: Ruth Rothwax reist mit ihrem Vater, der wie die verstorbene Mutter das Ghetto von Lódz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau überlebt hat, nach Polen, um die Stätten des Leidens aufzusuchen und Spuren der Familienvergangenheit zu finden. Aber was macht Lily Brett daraus! Einerseits schildert sie mit reportagehafter Genauigkeit den Ablauf dieser Reise, unterfüttert fast jedes Detail mit Fakten, die die gewissenhafte Ruth Rothwax sich angelesen hat oder durch insistierendes Fragen aus ihrer Umgebung herauspresst. Der unvoreingenommene Leser soll spüren: hier ist jedes Wort wahr. Der dokumentarische Charakter des Buchs wird noch unterstrichen durch Fakten zur Geschichte des Holocaust (ein bisschen volkshochschulhaft!) sowie langen Zitatpassagen des ersten Auschwitzkommandanten Rudolf Höß, die in einer Art innerem Monolog das Buch durchziehen. Die Dialoge sollen Authentizität gewinnen durch das hin und wieder anklingende Jiddeln von Vater Edek. Leider kommt dabei das eigentlich interessierende Sujet, die innere Auseinandersetzung mit dem Holocaust aus der Perspektive der Kinder der Opfer, der Opfer im Angesicht der Überreste des Schreckens, der anderen in der Begegnung mit den Opfern zu kurz. Lily Brett hat mit ihrer Geschichte, die ja auch autobiographische Züge hat, eine große Chance vertan. Über weite Partien des Buches hat man allerdings den Eindruck, dass es ihr auch noch um ganz etwas Anderes geht.Lesen Sie weiter... ›
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