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Zonenkinder Taschenbuch – 1. Juni 2004

2.9 von 5 Sternen 137 Kundenrezensionen

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"Ich such die DDR / und keiner weiß, wo sie ist", schrammelten die Anarcho-Punks von "Feeling B", nachdem ein gewisser Hans Modrow das, wie es damals hieß, "marode" Staatswesen besenrein an Helmut Kohl übergeben hatte. Seit dem Fall der Mauer war kaum ein Jahr vergangen, und wer damals an der Schwelle von Kindheit und Erwachsensein stand, hatte es wirklich nicht leicht: In den Klassenräumen erinnerten nur mehr helle Flecken an die Bilder von Erich Honecker und Lenin, die Bravo ersetzte Trommel und ABC-Zeitung, die Kaufhalle wurde zum Supermarkt. "Die Dinge hießen einfach nicht mehr danach, was sie waren. Vielleicht waren sie auch nicht mehr dieselben." Im Sauseschritt der neuen Zeit, die schon manch Ältere ins Stolpern brachte, geriet die Kindheit der in den Siebzigern geborenen zu einem "Museum ohne Namen". Den Schlüssel dazu muss dann irgendwann jemand verlegt haben. Fortan hielt man sich besser fern: Betreten verboten!

Jana Hensel, 1989 gerade 13 Jahre alt, hat sich fast zehn Jahre später auf die Suche gemacht: Nach längst verschütteten Erinnerungen, nach einer verlorenen Zeit. Sie betritt damit vermintes Gelände, denn noch immer gilt: Wer die DDR anders denn als Unrechtsstaat mit Mauer, Stacheldraht und Stasi in den Blick nimmt, wird als Ignorant oder Ostalgiker gescholten und mit Missachtung nicht unter fünf Jahren bestraft. Doch anders als ihre Eltern oder die letzte "echte" DDR-Generation der heute 35- bis 40-Jährigen starteten die "zwittrigen Ostwestkinder" ohne moralischen Ballast ins Leben. Dank einer anderen "Gnade der späten Geburt" kann Hensel über Fahnenappell und Ferienlager ebenso unbefangen sprechen wie über den langen, steinigen Weg, den ihre Altersgenossen zu den feinen Unterschieden der westlichen Warenwelt, zu den Dresscodes und Floskeln des bundesdeutschen Alltags zurückgelegt haben. Gelebtes Leben geht weder in Anekdoten noch in Spiegel-Stories auf; es will erzählt werden. Genau das tut Hensel, gleichsam naiv, und doch genau, voller Witz und Selbstironie. Ihre Geschichten um Heimat, Erziehung, Liebe und Freundschaft geben jenen, die sich auf Dauer in einer fremden Welt einzurichten hatten, einen verdrängten Teil ihrer Biografie zurück -- weit entfernt von dumpfen "Es-war-doch-nicht-alles-schlecht"-Reflexen.

Entstanden ist so das Porträt einer Generation zwischen allen Stühlen: Die "ersten Wessis aus Ostdeutschland", denen ihre wenigen DDR-Jahre im Rückblick immer märchenhafter scheinen, sind längst im Hier und Heute angekommen. "Teil einer Jugendbewegung" wollen sie nicht mehr sein -- das hatten sie schon. Dass die Zonenkinder -- Ballack und Schneider, Gold-Franzi und Ullrich-Jan lassen grüßen -- bislang hauptsächlich auf dem Feld der Leibesübungen zu medialem Ruhm gekommen sind, soll uns nicht wundern. Hier sind die berühmten deutschen Sekundärtugenden, Ausdauer und eiserne Selbstdisziplin, besonders gefragt, die in langen Jahren der Anpassung trainiert wurden. Doch Vorsicht! Die Generation Golf (Florian Illies) sollte sich nicht zu früh freuen: Auch wenn die Zonenkinder in der öffentlichen Wahrnehmung bislang merkwürdig profillos geblieben sind, könnten sie es sein, die die Geschicke des Landes in den nächsten Jahrzehnten entscheidend mitgestalten. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Jana Hensel hat der ersten gesamtdeutschen Generation schon jetzt ein kleines Denkmal gesetzt - mit sprachlicher Lakonie, Leichtigkeit und einer Transparenz, die leuchtet. (Der Spiegel)

Eine Kindheit vor dem Verschwinden zu retten und somit das kollektive Gedächtnis der «Wendekinder» zu archivieren, das ist die große Leistung dieses Buches. Eindringlich und poetisch, mit kühlem Kopf und warmem Herzen geschrieben. (Emma)

Das Buch schafft etwas, was zum Überwinden eines großen Missverständnisses der deutschen Einheit beitragen könnte. (Angela Merkel)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem ich ziemlich gespannt war auf dieses Buch der ehemaligen EDIT-Herausgeberin, muss ich mich nun recht enttäuscht zeigen. Bis auf ein paar nette Alltagsbeobachtungen aus der DDR und die Darstellung des Eltern-Kinder-Konflikts kann ich mit diesem Buch nichts anfangen. Es ist schlecht recherchiert: So stieg Hertha BSC nicht Anfang der 90er Jahre in die 1. Bundesliga auf, sondern erst 1997, so gibt es auch Fußballfans aus dem Westen, die Totenkopffahnen anschleppen (St. Pauli) und es gab in der DDR auch Neubauküchen MIT Fenster. Zweitens wird fast nur behauptet, fast nichts erklärt oder gar erzählt. Ein Klischee jagt das andere. Genau so wie der Westen sich wahrscheinlich die DDR vorstellt. Es ist wirklich ein Witz zu schreiben, dass WIR uns das ganze Jahr lang auf den 13. Dezember freuten. Mir war es jedenfalls völlig schnuppe, dass an diesem Tag die Pionierorganisation "Ernst Thälmann" Geburtstag hatte. Und welches Kind war da nicht schon mit den Gedanken bei Weihnachten? Wahrscheinlich jedes außer die junge Frau Hensel. Oder wer hat Ende der 90er noch mitgekriegt, wenn er in Berlin über die ehemalige Grenze fuhr oder ging. Aber hallo! Da gehört ja mittlerweile ein historischer Stadtplan eingepackt, wenn man das noch schaffen will. Frau Hensel schafft es jedenfalls, dass Bild einer Strebergeneration zu kritzeln, die es mit ihren Minderwertigkeitskomplexen so doch gar nicht geben kann. So hält sie den Beruf (?) "Integrationsfigur" für das Höchste, was es zu erreichen gibt - was an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist, aber zeigt, dass hier jemand nicht wirklich im Westen angekommen ist.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch das erste mal in der Hand hielt da dachte ich:Super!Da ich genau die Generation bin, um die es in diesem Buch geht, war ich umso mehr enttäuscht, als ich es dann gelesen hatte! Der Anfang war ganz lustig und lud dazu ein, sich an alte Zeiten zu erinnern. Aber in der Mitte verfällt die Autorin in ein Gejammer darüber, dass es die meißten Dinge ihrer Kindheit nicht mehr gibt und dass man ja den "Wessi-Kindern" immer zwei Schritte hinterher ist und sich beim Versuch, diese zwei Schritte aufzuholen immer überschlägt. Ja und die heute 26-Jährigen hätten keine Elten-Kind-Beziehung!
Mein Eindruck war, dass sich die Autorin zu sehr auf ihre eigenen Erfahrungen verlassen hat und zu wenig mit "Ossikindern" ihrer Generation gesprochen hat. Sie hätte das Buch statt in der "Wir-Form" in der "Ich-Form" schreiben sollen. Dieses Buch war ein Strudel aus Selbstmitleid und Jammerei!
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Von Ein Kunde am 14. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Von meinem Standpunkt aus sprüht dieses Buch weder vor Lebendigkeit noch beschreibt es mit großer Eindringlichkeit (wie im Klappentext angekündigt). Vor lauter Langeweile konnte ich das Buch nicht einmal zu Ende lesen, unerträglich die platten Aufzählungen von Dingen und Ereignissen, denen man eine Art verkrampfter Nachbereitung deutlich anmerkt. Neben einer reichlichen Anzahl Platitüden ('Unsere Eltern sind zu alt für die neue Zeit.') und einem ziemlich unreifen Erzählstil war für mich (Ostfrau, 34) das ewige 'wir' zusammen mit unzutreffenden Verallgemeinerungen völlig enervierend.
Es ist eine Sache, sich beim Zusammensitzen an früher zu erinnern, aber daraus ein Buch zu machen erfordert mehr als hier geboten wurde.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe mir das Buch gekauft, da es "über den Klee" gelobt wurde und mich das Thema interessiert. Nach dem Lesen habe ich mich gefragt: "... und nun?". Es wurden hier, wenn auch manchmal ganz amüsant, einfach nur DDR-Kindheitserinnerungen aufgeschrieben. Mehr kann man allerdings auch nicht von jemandem erwarten, der zur "Wendezeit" gerade mal 13 Jahre alt war.
Ich finde es von der Autorin jedoch recht anmaßend stets von 'wir' und 'uns' zu sprechen, obwohl sie wohl eher sich selbst meint. Sie scheint gewisse positive Erinnerungen, auch an das System also solches zu haben, die über einfache Kindheitserinnerungen hinausgehen. Das sei ihr gegönnt. Aber das für alle in der DDR aufgewachsene Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu verallgemeinern, halte ich für ganz schlechten Stil.
Was mich aber am meisten an diesem Buch stört, ist die arg oberflächliche Recherche bzw. Lektorenarbeit. Wenn man schon ein Buch über den DDR-Alltag schreibt, der auch den geneigten Leser beschäftigen soll, der eben nicht in der DDR aufgewachsen ist, dann darf man sich wohl mehr erklärende Worte bzw. einen sachlichen, schlüssigen und vor allem vollständigen Anhang wünschen. Oder man lässt eben bestimmte Begriffe, die zum DDR-Alltag gehörten (also dem geborenen DDR-Bürgern geläufig sind/waren) einfach weg. Dadurch sollte ein solches Buch nicht uninteressanter werden, oder doch?
Es ist zwar ein Anhang vorhanden, der bestimmte Wörter, Abkürzungen pp. erklärt, aber eben (warum eigentlich?) nicht alle. Da wird von der FRÖSI gesprochen, aber nicht erklärt, dass es sich dabei um eine wirklich gut gemachte Kinder-und Jugendzeitschrift gehandelt hat.
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