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Zimmer mit Aussicht: Eine Liebesgeschichte Taschenbuch – 15. Februar 2005

3.8 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Forsters klassische Liebesgeschichte überzeugt auch heute noch durch ihre elegante Ironie, mit der Konventionen des englischen Bürgertums in Kontrast zu mediterraner Sinnlichkeit gebracht werden. (Klaus Modick Nordwest-Zeitung 2015-06-12) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Zimmer mit Aussicht
OT A Room with a View OA 1908 DE 1986Form Roman Epoche Moderne
In Zimmer mit Aussicht schildert E. M. Forster die Konfrontation des durch erstarrte Konventionen geprägten englischen Bürgertums mit der sinnlichen Mentalität Südeuropas. Anhand einer Liebesgeschichte werden auch die Grenzen der südländischen Lebensart aufgezeigt.
Entstehung: Forster begann bereits 1901 während seines ersten Italienaufenthalts ein satirisches Porträt über englische Touristen in Italien zu schreiben. Der erzählerische Entwurf mit dem Titel Lucy blieb jedoch unvollendet. Nach weiteren zunächst erfolglosen Versuchen beendete er die Arbeiten schließlich 1908 unter dem heute bekannten Titel. Lediglich die Namen der Protagonisten und die Teilung in eine Italien- und eine Englandhandlung erinnern an die ursprünglichen Fassungen.
Inhalt: Die junge Lucy Honeychurch, die aus einer traditionsbewussten und auf gesellschaftliche Konventionen bedachten bürgerlichen englischen Familie stammt, unternimmt zu Beginn des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit ihrer altjüngferlichen Cousine und Anstandsdame Charlotte Bartlett eine klassische Bildungsreise nach Italien. In einer Pension in Florenz begegnen sie dem unkonventionellen Mr. Emerson und seinem attraktiven Sohn George, die ihnen einen Zimmertausch vorschlagen, da das Zimmer der Damen nur zum Hof gelegen ist und keine schöne Aussicht hat, während das der Emersons ein wundervolles Panorama über die Stadt bietet. Lucy und Charlotte akzeptieren das Angebot nur ungern, da es für sie einen Verstoß gegen die gesellschaftlichen Regeln darstellt. Als Lucy beginnt sich für George zu interessieren, reist Charlotte mit Lucy überstürzt nach Rom ab, wo sie auf die Familie Vyse treffen. Zurück in England, in einer Welt viktorianischer Prüderie, spielt Lucy die Rolle einer perfekt angepassten Tochter. Sie verlobt sich auf Wunsch ihrer Eltern mit dem Londoner Snob und Gentleman Cecil Vyse, der es jedoch an Leidenschaft und Gefühlsäußerungen mangeln lässt. Das unerwartete Auftauchen George Emersons im Haus der Honeychurchs und sein Werben um Lucy fordern ihr eine Entscheidung ab, die schließlich zu Gunsten Georges ausfällt. Obwohl ihre Eltern mit der ihrer Meinung nach unstandesgemäßen Verbindung nicht einverstanden sind, heiratet sie George. Die Hochzeitsreise verbringt das Paar in Florenz.
Struktur: Forster ging es in Zimmer mit Aussicht nicht um eine realistische oder den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit folgenden Handlungsführung, sondern um eine Darstellung der inneren Motivation seiner Charaktere. Schauplätze und Personal sind dabei bipolar angelegt. Der Roman gliedert sich in zwei Teile, eine Italienhandlung im ersten sowie eine Englandhandlung im zweiten Teil, wobei die Figurenkonstellation bestehen bleibt. Ebenso wie die beiden Handlungsorte unterschiedliche Mentalitäten darstellen, verkörpern auch die von Forster als Kontrastfiguren konzipierten Charaktere Cecil und George unterschiedliche und nicht zu vereinbarende Lebensprinzipien sowie den Konflikt zwischen sozialer, konventioneller Vernunft und individuellem, unkonventionellem Gefühl: Während Cecil gesellschaftlichen Anforderungen gerecht wird, jedoch das lebensfeindliche, asketische Lebensprinzip verkörpert, widerspricht George dem Standesdünkel des Bürgertums und symbolisiert die vitale, lebensbejahende Kraft.
Wirkung: Rückblickend war Forster mit dem Happy End des Romans nicht einverstanden, da es eine in seinen Augen spätviktorianische Lösung darstellte. 1958 schrieb er einen Epilog mit dem Titel Aussicht ohne Zimmer, in dem er das weitere Leben der Hauptfiguren äußerst nüchtern und sachlich beschrieb und ihnen durch diese Art der Darstellung die Romantik und Idealisierung nahm. 1987 wurde Zimmer mit Aussicht von James Ivory verfilmt und mit drei Oscars ausgezeichnet. T. R. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Format: Broschiert
"Zimmer mit Aussicht" ist eines der charmantesten und mitreißendsten Bücher unter denen, die als Klassiker des 20. Jahrhunderts gelten. Die junge Engländerin Lucy ist eine für ihre Zeit sehr selbstständige junge Frau, sie weiß, was sie will, und vor allem weiß sie, was sie nicht will: sich bevormunden lassen. Und so laßt sie sich trotz aller Bemühungen ihrer Cousine und Anstandsdame Charlotte vom Charm der italienischen Stadt und vom Charm des jungen George betören. Sie verliebt sich, und das führt ihre sofortige Abreise nach sich. Forsters Beschreibungen von Florenz, der Ausflug der feinen englischen Gesellschaft auf einen naheliegenden Hügel, seine Charakterisierung der sinnesbetonten Italiener läßt einen den Duft von Zypressen und reifen Orangen erahnen, entführt einen unweigerlich in den Zauber der Toskana. Und auch die Idylle, oder idyllische Fassade der englischen Gesellschaft wieder daheim auf der Insel ist absolut bezaubernd. Lucy hat viel zu kämpfen, gegen ihre Familie, ihren Verlobten, aber vor allem gegen die Konventionen ihrer Zeit. Aber am Ende gewinnt sie den Kampf und bleibt sich selber treu. Sie emanzipiert sich von dem, was von ihr erwartet wird und zieht mit George zusammen, einer - wenn auch ungewissen, so doch sicher glücklichen - Zukunft entgegenblickend. Morgan's Charaktere sind nicht zweidimensional, sondern glaubwürdig und echt. Seine Darstellung der Gesellschaft in England zum Beginn des 20. Jahrhundert ist kritisch aber liebevoll, und das Buch zu lesen, ist eine echte Freude. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
In der ersten Hälfte des Buches trifft man in einer Pension in Florenz auf eine Reihe verschiedener, liebenswerter bis schrulliger Charaktere. Die Beschreibung dieser Menschen und ihrer Gegensätzlichkeit ist äußerst gelungen. Jeder der Gäste ist bedeutsam für den weiteren Verlauf der Handlung. Im Mittelpunkt stehen Lucy Honeychurch und ihre Cousine Miss Bartlett, die ein scharfes Auge auf Lucy hat und dieser zunehmend auf die Nerven geht. Miss Bartletts Verhalten ist oft manipulativ und nahezu erpresserisch, auch wenn sie sich gern den Anschein der Selbstlosigkeit gibt. Die Emersons sind der frische Wind, der durch die Pension weht, offen, emotional und freimütig. George ist fasziniert von Lucy, aber sie ist vorerst zu gefangen in den Konventionen, um auf ihn einzugehen. Nach einem Zwischenfall auf der Piazza ist George zur Stelle, als Lucy schockiert in Ohnmacht fällt. Dieser ersten Begegnung folgt eine zweite in der wunderschönen Umgebung der Toskana, die aber abrupt von der ständig präsenten Miss Bartlett abgebrochen wird. Damit endet auch der Urlaub radikal und der Leser findet sich im zweiten Teil wieder, in England. Dort lernt man Lucys vertraute Umgebung kennen, eine angenehme Mutter und einen netten Bruder, die nicht so konventionell wirken wie der Rest der dort versammelten Gesellschaft. Lucy verlobt sich mit Cecil, der zwar allen Konventionen entspricht, aber ein steifleinener trockener Geistesmensch ist: ein krasser Gegensatz zum emotionalen, lebendigen George. Die Geschichte wird noch komplizierter, als die Emersons in die Nähe ziehen und sich Lucy erneut mit George konfrontiert sieht, dessen Fordern leidenschaftlicher wird.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Wer solche Geschichten mag und diese insbesondere, dem kann ich dieses Hörbuch nur wärmstens empfehlen. Die leise Ironie und der feine Humor des Autors werden von Mathias Kahler nahezu vollendet zu Gehör gebracht. Die einfühlsame und modulationsreiche Stimme des Sprechers verleiht den Charakteren und dem Geschehen eine bildhafte Ausdruckskraft, die dem Film mit Helena Bonham Carter kaum nachstehen.
Ich habe dieses Hörbuch bei den Autofahrten zur Arbeit gehört und kann nur warnen: Ich hoffe, Sie kennen Ihren Weg so gut, dass Ihr Auto ihn notfalls auch allein findet. Im Idealfall sind Sie von A nach B gekommen, ohne zu wissen wie, aber auch ohne Blessuren an Fahrzeug und eigenem Körper. Also: Ein Hörbuch, das sie wirklich in eine völlig andere „Realität" entführen kann. Nach dem Happy End verspürte ich das dringende Bedürfnis, gleich wieder die erste CD einzulegen. Das werde ich mir allerdings doch lieber fürs Bügeln oder Kartoffeln schälen aufheben, sicherheitshalber.
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Von Tedesca am 30. September 2008
Format: Audio CD
wie Mathias Kahler die langen Dialoge mit Leben füllt und somit einem ohnehin schon herausragenden Werk noch ein Krönchen aufsetzt. Die herrlichen Beschreibungen lassen einen im Geiste durch die Straßen von Florenz wandeln, führen uns auf seine Hügel und präsentieren uns eine wunderbare Aussicht. Die so liebevoll geschilderten Charaktere wachsen einem immer mehr ans Herz, sogar der versnobte Cecil kann einem letztendlich Leid tun. Die Dialoge, die durchaus etwas langatmig sein können, finden letztendlich immer ihre Pointe, und die Art und Weise, wie Forster die britische Gesellschaft um die letzte Jahrhundertwende auf die Schaufel nimmt, ist einfach zum Totlachen. Ein grandioses Hörvergnügen, nach dem es einem richtig schwerfällt, sich von Lucy, George und all ihren Freunden und Verwandten verabschieden zu müssen.
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